Marstek Jupiter E Test: So stark ist das Powerpaket!

Aktuell gibt es auf dem deutschen Markt kaum einen Speicher, der so viel Leistung zu einem dermaßen günstigen Preis verspricht wie Marstek Jupiter E. Doch wie gut ist er in der Praxis wirklich? Wir haben den Test gemacht.
Marstek Jupiter E Test: So stark ist das Powerpaket!
Wir haben diesen Speicher an verschiedenen Standorten aufgebaut (Mariella Wendel / home&smart)

Unser Test-Fazit zu Marstek Jupiter E

Der Marstek Jupiter E Speicher bewies in unserem Test, dass er eine vielseitige und wetterfeste All-in-One-Lösung ist. Denn er punktet mit einer beeindruckenden Ladeleistung von bis zu 2.000 Watt, vier MPPT-Eingängen und einer hohen Speicherkapazität von 5.120 Wattstunden. Der robuste Speicher für Balkonkraftwerke verfügt zudem über einen integrierten Wechselrichter und lässt sich bequem per App oder Touchdisplay bedienen.

Sein Gewicht ist mit 60 Kilogramm zwar relativ hoch, aber dafür verfügt er über praktische Rollen direkt am Gehäuse.

Marstek Jupiter E
TESTNOTE
Sehr Gut
91/100 Punkte • 01/2025
Kompatibel mit jedem gängigen Balkonkraftwerk
Vier MPPT für 4 x 500 W Solarmodule
Steuerung per App / Touchdisplay
Mit integriertem Wechselrichter
Wasser- und Frostfest bis -20 °C
Extrem gutes Preis-Leistungsverhältnis
60 kg schwer
App noch ausbaufähig
TESTNOTE
Sehr Gut
91/100 Punkte • 01/2025

Hinweis: Wir haben diesen Speicher bisher noch nicht mit einem Smart Meter gekoppelt und behalten uns vor, das Testergebnis nach einem entsprechenden Langzeit-Test gegebenenfalls nochmals anzupassen.

Wie funktioniert der Marstek Balkonkraftwerk Speicher?

Der Marstek Jupiter ist ein leistungsstarker Speicher für Balkonkraftwerke, der in zwei Varianten erhältlich ist: Jupiter C und Jupiter E.

In beiden Fällen ist nur ein AC-Kabel nötig, um ihn ans eigene Hausnetz anzuschließen. Er kann also ganz einfach selbst installiert und sogar in wenigen Sekunden mit jedem gängigen Solarmodul gekoppelt werden. 

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Wie unterscheiden sich der Marstek Jupiter E und der Marstek Jupiter C?

Der Jupiter C bietet mit einer Speicherkapazität von 2,56 kWh eine kompakte und leistungsfähige Lösung für die Energiespeicherung.

Das Modell ist mit einem integrierten 800-Watt-Wechselrichter ausgestattet und verfügt über vier MPPT-Eingänge, die jeweils bis zu 500 Watt Solarmodule unterstützen. Die maximale Eingangsleistung beträgt 2.000 Watt. Mit einem Gewicht von 38 Kilogramm und Abmessungen von 30,4 x 23 x 46 Zentimetern ist der Jupiter C handlich und vielseitig einsetzbar.

Hier geht es zu unserem Marstek Jupiter C Test.

Wir haben Jupiter C im Experten-Check unter die Lupe genommen
Wir haben Jupiter C im Experten-Check unter die Lupe genommen (Mariella Wendel/home&smart)

Der größere Bruder, der Jupiter E, bietet eine beeindruckende Speicherkapazität von 5.1 kWh Wattstunden und richtet sich an Anwender mit höherem Energiebedarf. Auch dieses Modell ist mit einem 800-Watt-Wechselrichter und vier MPPT-Eingängen ausgestattet und erlaubt eine maximale Eingangsleistung von 2.000 Watt. Trotz seiner höheren Kapazität bleibt der Jupiter E mit einem Gewicht von 59,5 Kilogramm und Abmessungen von 39 x 25 x 63 Zentimetern noch transportabel.

Beide Modelle überzeugen durch ihre robusten und wetterfesten Gehäuse, die der IP65-Schutzklasse entsprechen, sowie durch ihre hohe Temperaturbeständigkeit von -20 bis 55°C. Die Steuerung erfolgt wahlweise über einen benutzerfreundlichen LCD-Touchscreen oder bequem per App. Die Speicher setzen auf die langlebige und sichere LiFePO4-Batterietechnologie und bieten eine Herstellergarantie von 10 Jahren. Dank verschiedener Betriebsmodi und einer Anti-Einspeisungstechnologie ermöglichen die Jupiter-Speicher eine flexible und effiziente Energienutzung mit einem Fokus auf 100 % Eigenverbrauch.

Jupiter E ist deutlich größer und schwerer als das Schwestermodell Jupiter C
Jupiter E ist deutlich größer und schwerer als das Schwestermodell Jupiter C (Mariella Wendel/home&smart)

Marstek Jupiter E Test: Ausstattung und Lieferumfang im Überblick

Bei unserem Jupiter E Starter-Set waren folgende Komponenten enthalten:

  • Speicher
  • AC-Anschlusskabel
  • 4 kleine Schrauben
  • Kabellöse-Tool
  • Bedienungsanleitung

Wer sein Speicher über Solarenergie aufladen will, benötigt außerdem noch handelsübliche PV-Module und die dazugehörigen MC4-Anschlusskabel. Wir haben in diesem Test dafür einfach ein bereits vorhandenes priwatt Balkonkraftwerk genutzt und neu verkabelt. Grundsätzlich lassen sich an Marstek Jupiter E aber dank dem integrierten Wechselrichter auch einzelne Solarmodule direkt anschließen. Eine Mini-Solaranlage ist also nicht zwingend erforderlich.

Dieser Speicher eines der bisher schwersten von uns getesteten Modelle
Dieser Speicher eines der bisher schwersten von uns getesteten Modelle (Katharina Wagner/home&smart)

Jupiter E Speicher Aufbau und Anschluss im home&smart Test

Für die Installation dieses Stromspeichers genügt es folgende vier Schritte durchzuführen:

  • Den Speicher aus der Verpackung nehmen, auf eventuelle Transportschäden prüfen und die Schutzfolien an der Vorderseite abziehen.
  • Jupiter E senkrecht auf einen festen Untergrund aus Beton oder Stein aufstellen und dabei auf einen Abstand von mindestens 15 cm zur nächsten Wand achten.
  • Optional die Gummistöpsel an der Rückseite des Gehäuses abziehen und mehrere Solarpanele mithilfe ihrer MC4-Kabel gemäß der Beschriftung am Speichergehäuse anschließen.
  • Nun den Speicher über sein AC-Kabel mit dem Stromnetz verbinden und den On-Button auf der Geräterückseite betätigten.
Hier wird das AC-Kabel einfach eingesteckt, bis es einrastet
Hier wird das AC-Kabel einfach eingesteckt, bis es einrastet (Mariella Wendel/home&smart)

Marstek App einrichten und konfigurieren – so geht’s

Zur Messung der Erträge und zur Konfiguration einzelner Speicherparameter wird die Hersteller-App benötigt, die wie folgt eingerichtet werden kann:

  1. Zuerst die Marstek-App (für Android oder iOS) herunterladen und starten.
  2. Danach Europa als Nutzungsbereich auswählen.
  3. Im nächsten Schritt kann ein Benutzerkonto erstellt werden, wofür eine E-Mail-Adresse und ein Passwort mit mindestens 8 Zeichen benötigt werden.
  4. Anschließend auf „Gerät hinzufügen“ klicken und entweder die Verbindung über Bluetooth oder die Koppelung per QR-Code auswählen. In unserem Test haben wir die Bluetooth-Suche gestartet und der Speicher wurde bereits nach wenigen Sekunden in der App erkannt.
  5. Nun einen Gerätenamen festlegen und den Koppelungsvorgang durch einen Klick auf den grünen „Gerät hinzufügen“-Button abschließen.
  6. Im Anschluss forderte die App uns auf, das Passwort für das WLAN-Netzwerk einzugeben und den Namen des Balkonkraftwerk-Wechselrichters anzugeben – beides war bei allen von uns getesteten Marstek Speichern in wenigen Sekunden erledigt.

Jupiter C mit einem Smart Meter koppeln

Dieser Stromspeicher ist mit vielen Smart Metern kompatibel und kann so eine besonders hohe Effizienz erreichen. Wir haben ihn zwar bisher noch nicht selbst mit einem Smart Meter vernetzt, aber für alle Interessierten in der nachfolgenden Übersicht die korrekte Vorgehensweise am Beispiel des Marstek Smart Meters CT001 zusammengefasst:

  1. Die 3 Sensoren von CT001 an die vom Stromzähler kommenden Stromführender Leitern (braun/schwarz/grau) jeder Phase klemmen, ohne die Stromrichtung zu unterscheiden.
  2. Den CT001 Smart Meter einrichten und dabei darauf achten, dass er mit demselben WLAN wie Jupiter vernetzt wird.
  3. Über die Marstek App die Bluetooth-Suchfunktion starten und den Smart Meter adden, sobald er angezeigt wird. Dieser Prozess kann laut Hersteller 3 bis 5 Minuten dauern.
  4. Falls das Pairing fehlschlägt, die App beenden und das Pairing erneut versuchen.

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So gut war die Marstek Jupiter E Handhabung im Test

Beim Aufbau des Marstek Jupiter E Speichers hat uns die hochwertige Verarbeitung, die klare Beschriftung der Anschlüsse und die einfache Handhabung überzeugt.

Für den Transport des 60 Kilogramm schweren Moduls sind außerdem die integrierten Rollen sehr praktisch. Für die Lagerung sollte aber darauf geachtet werden einen Stopper davor zu legen, damit der Speicher auf keinen Fall wegrollen kann.

Auch die Einrichtung der zugehörigen App verlief schnell und unkompliziert, ohne dass es in unserem Test zu Verbindungsabbrüchen kam. 

Lediglich die eingeschränkte Datenansicht und die begrenzten Konfigurationsmöglichkeiten der App fanden wir im Vergleich zu anderen von uns getesteten Speichern etwas schade. Hier hätten wir uns noch mehr Einstellungsoptionen gewünscht. Denn andere von uns getestete Apps ermöglichen z. B. die Hinterlegung verschiedener Strompreise oder schlüsseln die Stromerträge nicht nur monats-, sondern auch Wochen-, Tage- oder sogar Stundenweise auf.

Diese Mankos schränkten die Nutzung des Speichers aber nicht groß ein, weshalb wir ihn allen empfehlen können, die sich einen leistungsstarken Speicher mit besonders einfacher Installation wünschen. 

Bei diesem Stromspeicher sind alle Anschlüsse übersichtlich beschriftet
Bei diesem Stromspeicher sind alle Anschlüsse übersichtlich beschriftet (Mariella Wendel/home&smart)

Gut zu wissen: Bei unseren Testverfahren prüfen wir immer wieder auch stichprobenartig den Kundenservice auf Reaktionszeit und fachliche Kompetenz, weil es unserer Erfahrung nach hierbei oft sehr große Unterschiede gibt.

Gibt es weitere Tests und Erfahrungsberichte zu diesem Speicher?

Bisher sind uns keine weiteren Bewertungen zu diesem neuen Modell bekannt. Doch sobald dies der Fall ist, werden wir sie hier ergänzen. (Stand: 01/2025) Tipp: 

Marstek Jupiter E  – Preis und Verfügbarkeit

Marstek Jupiter E + Smart Meter
Marstek Jupiter E + Smart Meter

Hochwertiger All-in-One 5,12 kWh Speicher mit integriertem 800 Watt Wechselrichter, multifunktionalem Display und 4 MPPT. Jetzt inkl. Smart Meter ab 1.230 Euro erhältlich!

Wo finde ich noch günstigere Speicher Alternativen?

Alle, die weniger Budget zur Verfügung haben, können entweder eine kompaktere Variante des Jupiter Speichers erwerben oder eine Lösung wählen, die ohne integrierten Wechselrichter auskommt.

Kleinere Speichervariante: Marstek Jupiter C

Auch das kleine Schwestermodell von Marstek jupiter E, der Marstek Jupiter C Speicher, überzeugte uns im Test als umfassende Komplettlösung mit seinem integrierten 800-Watt-Wechselrichter und vier MPPT-Eingängen, an die jeweils ein Solarmodul mit 500 Watt angeschlossen werden kann. Mit einer Speicherkapazität von 2.560 Wattstunden und einer beeindruckenden Widerstandsfähigkeit bis zu Minus 20 Grad Celsius ist das Gerät auch im Winter einsatzfähig.

So sieht der fertig verkabelte Marstek Stromspeicher aus
So sieht der fertig verkabelte Marstek Stromspeicher aus (Mariella Wendel/home&smart)

Verbesserungspotenzial sehen wir nach unserem Test in der App, die etwas umfangreicher gestaltet sein könnte. Zudem wiegt Marstek Jupiter C mit 38 Kilogramm vergleichsweise viel, auch wenn er immer noch leichter ist als der 60 Kilogramm schwere Marstek Jupiter E.

Abgesehen von diesen zwei Nachteilen verdient der Jupiter C aber unserer Meinung nach dank seiner hervorragenden Ausstattung, hochwertigen Verarbeitung und einfachen Handhabung eine klare Kaufempfehlung.

Marstek Jupiter C
TESTNOTE
Sehr Gut
92/100 Punkte • 11/2024
Wetterfestes Gehäuse
Einfache Installation
Inkl. 4 MPPT für bis zu 4 x 500 W Input
Funktionsfähig bis zu -20 Grad
Unterstützt viele Smart Meter (z. B. von Shelly)
2
56 kWh Kapazität
App noch ausbaufähig
Nicht erweiterbar
Hohes Gewicht
TESTNOTE
Sehr Gut
92/100 Punkte • 11/2024
Marstek Jupiter C
Marstek Jupiter C

Hochwertiger All-in-One 2,56 kWh Speicher mit integriertem 800 Watt Wechselrichter, multifunktionalem Display und 4 MPPT. Jetzt ab 679 Euro erhältlich!

Günstigere Alternative ohne integrierten Wechselrichter Marstek B2500

Auch der Marstek B2500 Speicher wurde von uns mit sehr gut bewertet, weil er wenig Platz wegnimmt einfach zu handhaben ist und sich bei Bedarf jederzeit erweitern lässt,

Hier ist der Wechselrichter zwar nicht direkt verbaut, dafür kann der Speicher aber an jedes gängige Balkonkraftwerk angeschlossen werden und so dessen Wechselrichter nutzen.

Außerdem ist bei diesem 2,24 kWh Modell ein gratis Smart Meter enthalten, das eine noch flexiblere Stromnutzung ermöglicht. 

Der Marstek Speicher wurde in unserem Test mit viel Zubehör geliefert
Der Marstek Speicher wurde in unserem Test mit viel Zubehör geliefert (Mariella Wendel/home&smart)

Zwar könnten die App-Funktionen auch hier noch etwas umfangreicher sein, dennoch bewerten wir den Marstek B2500 Speicher als solide Einsteigerlösung.

Denn sie überzeugt nicht nur durch ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis, sondern lässt sich bei Bedarf erweitern und nahtlos mit dem platzsparenden Smart Meter des Herstellers zur automatischen Leistungsoptimierung kombinieren.

Marstek B2500
TESTNOTE
Gut
89/100 Punkte • 10/2024
Top Preis-Leistungs-Verhältnis
2,24 kWh Kapazität
Platzsparendes Design
Wetterfestes Gehäuse
Einfache Installation
App weniger funktional als andere
Keine Notstromfunktion
Sicatron
ab 311,00 
TESTNOTE
Gut
89/100 Punkte • 10/2024
Marstek B2500
Marstek B2500

Dieser robuste 2,24 kWh Speicher ist mit allen gängigen Wechselrichtern kompatibel und bei Bedarf erweiterbar. Jetzt ab 395 Euro bei PluginEnergy sichern!

Technische Daten Marstek Jupiter E 

Für alle, die mehr Details zu den Produkteigenschaften dieses Speichers wissen möchten, haben wir die wichtigsten Daten hier nochmals aufgelistet.

Allgemeine Parameter

  • Schutzart: IP65
  • Betriebstemperatur: -20 bis 55°C
  • Standard: VDE 4105/0124, TOR R25, EN50549-10, CE10-21, PETREE, PN-EN 50549-1/-2
  • Größe: 39 x 25 x 63 cm
  • Gewicht: 59,5 kg

Batterie-Eigenschaften

  • Nennspannung: 51.2V
  • Kapazität: 5,12 kWh
  • Lebensdauer: > 6000
  • Akku-Typ: LiFePO4
  • Betriebsspannungsbereich: 44.8-58.4V
  • Max. Lade-/Entladestrom: 60/60A

DC-Eingang

  • Max. Eingangsspannung: 60V
  • Typische PV-Eingangsleistung: 400W-670W+
  • Max. Eingangsstrom: 14.5Ax4
  • Max. Kurzschlussstrom: 20A
  • MPPT-Anzahl: 4
  • MPPT-Effizienz: 99,8 %

AC-Ausgang

  • Max. Ausgangsleistung: 800 W
  • Nennausgangsspannung: 230 V
  • Max. Dauerausgangsstrom (AC): 3.48 A
  • Max. Überstrom: 10 A

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