E-Auto zuhause in der Garage oder dem Carport laden Wallbox in der Garage oder im Carport installieren | Ratgeber

Wer Besitzer eines E-Autos ist, genießt am meisten Komfort, wenn das Fahrzeug zuhause aufgeladen werden kann. Am besten funktioniert das mit einer Wallbox in der Garage oder im Carport. Wir erklären, was Interessierte bei einer eigenen Ladestation berücksichtigen müssen und welche Vorteile es gibt.

Das E-Auto in der eigenen Garage laden zu können sorgt für viel Komfort

Wallbox in der Garage oder im Carport – das Wichtigste in Kürze

Wird das eigene Elektroauto in der Garage oder im Carport geladen, hat das viele Vorzüge. Dabei sind folgende Faktoren wichtig:

  • Idealer Standort: In einer Garage oder einem Carport ist die Wallbox vor Wettereinflüssen geschützt. Sonne und Regen können ihr nichts anhaben. Zwar gibt es auch Modelle, die wasserfest sind, doch in der Garage oder dem Carport ist die Ladestation außerdem vor neugierigen Blicken der Nachbarn, unbefugten Nutzern oder sogar Dieben sicher.
  • Wallbox statt Steckdose: Im Carport oder der Garage ist oft schon eine Steckdose vorhanden. Darüber sollte aber nur im Notfall ein E-Auto geladen werden. Eine Steckdose ist für die Dauerlast nicht ausgelegt und Nutzer riskieren sogar Brände. Eine Wallbox ist sicherer und schneller bei der Ladung.
  • Installation: Da der Umgang mit Starkstrom nötig ist, muss ein Elektrofachmann die Wallbox-Installation umsetzen. Wir empfehlen einen Komplett-Service. Jener beinhaltet alle nötigen Schritte bis zum finalen Einbau der Ladestation. Über unser Formular lässt sich ein Angebot kostenfrei und unverbindlich konfigurieren.

Kann man ein Elektroauto in der Garage aufladen?

Allerdings sollte eine Steckdose nicht auf Dauer für die Aufladung des E-Autos genutzt werden. Eine Wallbox statt Steckdose ist sicherer und schneller.

Zum Vergleich: Die Ladung per Steckdose kann zwischen 10 und 24 Stunden dauern. Mit einer Wallbox lässt sich die Aufladung auf bis zu zwei Stunden für eine volle Aufladung verkürzen.

Kann man eine Wallbox in der Garage installieren?

Die Garage oder ein Carport eignen sich perfekt als Standort für die Wallbox. Mittlerweile sind aber auch zahlreiche Modelle wetterfest und können deshalb auch im Außenbereich installiert werden. Beispielsweise an der Hauswand oder am Stellplatz. Eine Garage oder ein Carport sind deshalb keine Grundvoraussetzung, um eine Wallbox einbauen zu können.

Für die Wallbox Installation muss jedoch eine Elektro-Fachkraft beauftragt werden. Eine Aufgabe für Heimwerker ist das nicht, denn Wallboxen mit einer 11 kW oder 22 kW Ladeleistung benötigen Starkstrom. Damit lässt sich das E-Auto schnell und sicher aufladen. Befindet sich noch kein Stromanschluss in direkter Nähe der Garage oder des Carports, müssen außerdem Kabel verlegt werden.

Was kostet eine Wallbox für die Garage oder den Carport?

Günstige Wallboxen sind bereits ab 300 Euro erhältlich. Je mehr Funktionen hinzukommen, wie beispielsweise ein integriertes Lastmanagement oder eine Bedienung per App, desto schneller können die Kosten jedoch bis auf 2.000 Euro steigen. (Stand: 07/2022)

Wer sich eine Wallbox für die Garage oder das Carport wünscht sollte zudem berücksichtigen, dass neben den Anschaffungskosten zusätzliche Kosten für die Montage anfallen. Abhängig von den Bedingungen vor Ort können für die Installation noch 1.200 bis etwa 2.200 Euro hinzukommen.

Von einer eigenen Installation durch Laien raten wir ab, weil der Umgang mit Starkstrom Gefahren birgt. Für die Montage sollte stattdessen eine Elektrofachkraft beauftragt werden.

Ist eine Wallbox Installation in der Garage oder dem Carport erlaubt?

Soll eine Wallbox in der Garage oder dem Carport installiert werden, haben es Eigentümer am einfachsten, die Besitzer eines Einfamilienhauses mit zugehöriger Garage oder von einem Carport sind.

Jene können die Installation einfach in die Tat umsetzen. Handelt es sich bei der Garage oder dem Carport aber um den Bestandteil eines Mehrfamilienhauses, sollten Miteigentümer, Vermieter oder Mitmieter über das Vorhaben informiert und um Erlaubnis gefragt werden.

Der Vorteil: Seit 2020 gilt das Wohnungseigentumsmodernisierungsgesetz (WEMoG) und damit das Recht auf eine eigene Wallbox. Das gilt sowohl für Eigentümer, Vermieter als auch für Mieter. Denn Vermieter können den Wunsch nach einer Ladestation nicht mehr prinzipiell ablehnen. Auch bei der Miteigentümerversammlung muss es keine Mehrheit mehr geben, die für die Wallbox entscheidet. Triftige Gründe gegen eine Ladestation gelten jedoch weiterhin. Dazu zählt beispielsweise, wenn die Immobilie unter Denkmalschutz fällt.

Der Einbau einer Wallbox, um das E-Auto zuhause laden zu können ist daher erlaubt – auch in der Garage oder dem Carport. Je nach Wohnverhältnis sollte jedoch Rücksprache gehalten werden. Spricht nichts wie z. B. bauliche Begebenheiten gegen den Einbau, kann eine Wallbox ohne Probleme installiert werden.

Handelt es sich um eine Wallbox für einen größeren Parkplatz oder Tiefgarage kann es sich lohnen, gleich mehrere Ladestationen montieren zu lassen.

Wo die Wallbox in der Garage installieren?

Die Wallbox sollte an der Stelle in der Garage montiert werden, wo sich auch die Ladebuchse des E-Autos befindet, das darüber aufgeladen werden soll. Dadurch wird eine komfortable Ladung und eine leichte Handhabung garantiert.

Sollen auch einmal Gäste ihr Fahrzeug in der eigenen Garage aufladen ist ein langes Ladekabel hilfreich, um auch Ladebuchsen an anderen Stellen gut zu erreichen.

Tipp: Welche Unterschiede es bei Ladekabeln und vor allem Ladesteckern gibt, haben wir in unserem E-Auto Ladestecker und Kabeltyp Überblick zusammengefasst.

Ein wichtiger Faktor ist zudem, dass sich in der Nähe keine leicht entzündlichen Gegenstände befinden sollen. Allerdings sollte eine Garage oder ein Carport auch ohne Wallbox nicht als Lagerort genutzt werden und ausschließlich zur Unterstellung des Fahrzeugs dienen.

Sind Wallboxen für die Garage oder den Carport förderfähig?

Die Wallbox Kosten für die Installation und den Einbau können sich zwischen 1.200 oder sogar 3.000 Euro belaufen. Je nachdem, ob sich schon ein Starkstromanschluss in der Nähe befindet und um welches Modell es sich handelt. (Stand: 07/2022)

Gut, dass es neben der starken Förderung der öffentlichen Ladeinfrastruktur, auch Wallbox Zuschüsse für private Personen gibt. Dabei muss der vorgesehene Standort der Ladestation nicht zwingend in der Garage oder dem Carport sein. Viele Förderungen sind jedoch daran geknüpft, dass die Wallbox nicht öffentlich zugänglich ist. Da ist eine Garage, die abschließbar ist, vorteilhaft.

Die bekannteste Förderung durch der KfW, bei der jeder Ladepunkt mit bis zu 900 Euro bezuschusst wurde, ist Ende 2021 leider ausgelaufen. Alternative Anlaufstellen für Wallbox Förderungen finden sich aber neben Mitteln vom Bund, auch über das Bundesland oder über lokale Stromanbieter, die Ermäßigungen für den Kauf einer Wallbox bieten, wenn Nutzer sich für einen Ökostrom-Tarif entscheiden.

Es lohnt sich die Suche nach Förderungen, da jene die Kosten für die Wallbox Installation deutlich reduzieren können. Gleichzeitig sind Zuschüsse für die private Ladestation sehr beliebt, weswegen viele Geldtöpfe schnell ausgeschöpft sind.

Hinweis: Interessierte sollten sich vor dem eigentlichen Wallbox-Kauf bereits über mögliche Förderungen informieren. Einige Zuschüsse müssen nämlich im Voraus beantragt und bestätigt werden, bevor Ladestationen installiert werden.

Welche Wallbox ist die richtige für die Garage oder den Carport?

Die Auswahl an Wallboxen ist mittlerweile sehr groß. Spezielle Modelle für die Garage oder den Carport gibt es nicht. Nutzer sollten ihre Auswahl entsprechend ihrer Vorlieben treffen. Denn ein Kaufkriterium ist beispielsweise der Funktionsumfang. Soll die Ladestation per App bedienbar sein? Soll es eine Wallbox mit integriertem Lastmanagement sein? Über welche Ladeleistung sollte die Wallbox verfügen?

Hinweis: Wallboxen ab einer Ladeleistung von 11 kW müssen beim Netzbetreiber angemeldet werden. Modelle, die über eine höhere Ladeleistung verfügen, sind zudem genehmigungspflichtig. Als praktisch bewerten wir, dass diese Arbeit oft von beauftragten Elektrofachfirma erledigt wird.

Unser Tipp: Heidelberg Wallbox Energy Control ist eine der beliebtesten Ladestationen. Zu den Vorteilen zählt die Ladeleistung von 11 kW, das lange Typ 2 Ladekabel und das integrierte Lastmanagement.

Für eine Einzelgarage hat ein integriertes Lastmanagement zwar keine Priorität, kann aber bei einer Doppelgarage sinnvoll sein, um das gleichzeitige Laden von zwei Fahrzeugen durch eine weitere Wallbox einfach zu ermöglichen. Werden die Fahrzeuge nicht gleichzeitig geladen, reicht bei einer Doppelgarage eine Wallbox mit einem langen Ladekabel.

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Stand: 15.08.2022

Teilen sich mehrere Nachbarn eine Garage mit Wallbox, sollte das Modell zudem über eine Zugangsbeschränkung verfügen. Diese hilft bei der klaren Abrechnung und Zuordnung von Verbräuchen. Praktisch: Auch die Wallbox Energy Control verfügt über eine optionale Autorisierung, z. B. via RFID oder Schlüsselschalter.

 

Wallbox in der Garage und dem Carport – das sind die Vorteile

Eine Ladestation in der Garage oder dem Carport hat folgende Vorteile:

  • E-Auto komfortabel und sicher zuhause aufladen
  • es gibt lohnende Wallbox-Förderungen
  • in der Garage und dem Carport ist die Wallbox vor Wettereinflüssen geschützt
  • Garage kann abgeschlossen werde, Fremde können Wallbox nicht unerlaubt nutzen
  • Garage und Carport bieten Sichtschutz vor neugierigen Nachbarn oder potenziellen Dieben
  • Wertsteigerung der Immobilie, da zukunftssicher
  • Wallbox kann über eigene Photovoltaikanlage mit Strom versorgt werden

Wallbox in der Garage und dem Carport – das sind die Vorteile

Neben den zahlreichen Vorteilen sollten Anwender auch folgende Nachteile berücksichtigen, wenn sie eine Wallbox in ihrer Garage oder dem Carport installieren wollen:

  • bei Ladeleistungen zwischen 11 kW und 22 kW Starkstrom nötig
  • Installation und Anschaffung kann teuer sein
  • Montage muss durch Elektrofachkraft absolviert werden
Melanie Baumann

Melanie Baumann gehört als Kind der 90er zum festen Bestandteil der Second-Screen-Gesellschaft. Aufgewachsen mit Handys, bei denen die Internetnutzung noch nicht zum Standard gehörte, ist sie heute begeistert von der überall verfügbaren Onlinewelt.

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