Unser Test-Fazit zum eufy C15
Der eufy C15 ist auf dem Rasen ein guter Mähroboter. Und mit einem klaren Argument gegenüber seinem bereits starken Vorgänger E18: Die Hinderniserkennung des C15 gehört zu den besten, die es auf dem Mähroboter-Markt gibt – selbst kleine und ungünstig platzierte Hindernisse werden zuverlässig erkannt und umfahren. Auch die Mähleistung auf der Fläche war sehr gut.
Doch im Alltag zeigte der C15 in unserem Test deutliche Schwächen, die wir nicht verschweigen wollen. Allen voran die Verbindungszuverlässigkeit: Immer wieder kam es zu Verbindungsabbrüchen über WLAN – ob das am Gerät oder an unserem Netzwerk lag, lässt sich nicht sagen, aber in anderen Tests hatten wir diese Probleme nicht.
Dazu kommt: Die Bluetooth-Verbindung des C15 war durchgehend unzuverlässig. Einstellungen vornehmen oder einen Mähvorgang per Bluetooth starten – in der Praxis funktionierte das nicht.
Die Kartierung läuft beim C15 ausschließlich automatisch, eine manuelle Alternative gibt es nicht. Das wäre kein Problem, wenn sie flott ginge – bei unserer Testfläche von rund 225 Quadratmetern dauerte sie aber ca. 50 Minuten. Insgesamt war der Umgang mit dem C15 in unserem Test deutlich stockender als bei vergleichbaren Geräten.
Wir sprechen eine bedingte Kaufempfehlung aus: Die Mähleistung ist stark, eufy hat eine gute App und Hindernisse werden sehr zuverlässig erkannt Allerdings trüben die Verbindungsprobleme das Gesamtbild erheblich.
eufy C15 – Design & Ausstattung im Überblick
Wer den eufy E18 kennt, erkennt den C15 auf den ersten Blick als Teil der gleichen Familie – und trifft damit ins Schwarze.
Das Design ist dem Vorgänger klar ähnlich: die abfallende Front, die Kamera-Einheit, das markante Gehäuse. Allerdings fällt der C15 kompakter und etwas leichter (10,2 kg) aus als der E18 – ein Vorteil beim Tragen und Umpositionieren, der sich gerade bei kleineren Gärten schnell bemerkbar macht.

Das Gehäuse des C15 ist solide verarbeitet und hinterlässt insgesamt einen hochwertigen Eindruck. Auf der Oberseite befinden sich die Stopp-Taste sowie weitere Bedienknöpfe.
Im Gegensatz zum E18 gibt es auf der Oberseite ein Drehrad zur manuellen Einstellung der Schnitthöhe. In der App kann die Höhe nicht eingestellt werden.

Auf der Unterseite sitzt der mittig angeordnete Mähteller mit drei Klingen. Das Navigationssystem übernehmen – ganz in der Tradition des E18 – mehrere integrierte Kameras, die für Orientierung, Kartierung und Hinderniserkennung zuständig sind.
Zum Lieferumfang gehören:
- 1x Mähroboter eufy C15
- 1x Ladestation mit Dach
- 1x Netzteil mit Verlängerungskabel
- 8x Erdschrauben
- Ersatzklingen mit Schrauben
- 1x Reinigungstuch
- 1x Inbusschlüssel
Alle Komponenten waren beim Auspacken vollständig und sicher verpackt – nichts fehlte, nichts war beschädigt. Der Mähroboter war teilgeladen und damit sofort einsatzbereit.

Fazit: Der C15 bleibt dem Design seiner Vorgänger treu, ist aber kompakter und alltagstauglicher für kleinere Rasenflächen. Wer weiß, was er mit dem E18 bekommt, weiß auch, was er mit dem C15 bekommt – nur in kleiner.
Aufbau und Einrichtung des eufy C15
Der Aufbau des C15 war in unserem Test in wenigen Minuten erledigt. Ladestation am gewünschten Standort aufstellen, mit Erdnägeln fixieren, Netzteil einstecken – fertig. Wer möchte, kann das mitgelieferte Dach auf die Station schrauben, um den Mähroboter vor Überhitzung oder Regen zu schützen.
Die anschließende Einrichtung in der eufy App verlief zunächst reibungslos. Roboter hinzufügen, QR-Code scannen, WLAN-Daten eingeben – so weit kein Problem. Dann starteten wir die Kartierung – und die dauerte extrem lange.

Der C15 bietet ausschließlich die automatische Kartierung. Eine manuelle Alternative – wie sie bei eigentlich allen anderen Modellen möglich ist – gibt es nicht. Das wäre in Ordnung, wenn die automatische Variante flott und zuverlässig liefe.
In unserem Test benötigte der C15 für unsere Rasenfläche von rund 225 Quadratmetern aber ca. 50 Minuten, bis die Karte vollständig war. Das ist deutlich länger als bei vergleichbaren Geräten oder als wir bei der manuellen Kartierung gebraucht hätten.
Hinzu kamen in unserem Test immer wieder Verbindungsprobleme. Der C15 verlor mehrfach die WLAN-Verbindung, was den Mähvorgang unterbrach und eine Neuverbindung erforderlich machte.

Ob das am Gerät oder an unserem Netzwerk lag, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen, da unser Testgarten generell eine schwache WLAN-Abdeckung hat.
In anderen Tests hatten wir diese Probleme jedoch nicht. Noch frustrierender war die Bluetooth-Verbindung: Sie war durchgehend unzuverlässig.
Einstellungen vornehmen oder einen Mähvorgang per Bluetooth starten funktionierte in der Praxis nicht. Damit ist der C15 faktisch auf eine stabile WLAN-Verbindung angewiesen – fällt die weg, lässt er sich kaum vernünftig bedienen.
Fazit: Der Aufbau der Hardware war schnell erledigt. Die Einrichtung und Konnektivität sorgten in unserem Test jedoch für deutlich Frust – hier hat eufy noch Nachbesserungsbedarf.
Funktionen, Performance & Sicherheit: Was kann der eufy C15
Im Mähbetrieb zeigte der eufy C15 vom ersten Moment an eine starke Vorstellung. Er fährt in systematischen und engmaschigen Bahnen über die Rasenfläche, das Schnittbild war gleichmäßig und ordentlich.

Wie beim E18 lässt sich auch beim C15 der Bahnabstand individuell in der App einstellen – eine Funktion, die die Qualität des Mähergebnisses spürbar beeinflusst.
Gleiches gilt für den einstellbaren Abstand zur Rasenkante: Nutzer können selbst festlegen, wie nah der C15 an den Rand heranfahren soll.
Das sorgt für Flexibilität, bedeutet aber auch hier: Wer sehr eng an die Kante will, muss damit rechnen, dass der Roboter gelegentlich Zäune oder Einfassungen leicht touchiert oder sogar festfährt. Hier müssen Nutzer über Ausprobieren den richtigen Abstand herausfinden.

Zu den weiteren wichtigsten Funktionen des eufy C15 gehören:
- Mähzonen: Die Karte kann in mehrere Bereiche unterteilt werden
- No-Go-Zonen: Bestimmte Bereiche lassen sich per App sperren
- Kantenmodus: Gezieltes Abfahren und Mähen entlang der Rasenkante
- Verstellbare Schnitthöhe: nur über Drehrad
- Videoüberwachung: Garten live per Smartphone im Blick behalten
- Alarm: Reaktion bei unbefugtem Anheben des Geräts
- Regenerkennung: Automatische Unterbrechung bei Niederschlag
Die Hinderniserkennung und Sicherheit des eufy C15 im Test
Hier war der eufy C15 wirklich top! Die Hinderniserkennung hat eufy gegenüber dem E18 spürbar weiterentwickelt – und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Unser Hütchen-Parcours war für den C15 kein Problem: Alle Hütchen wurden zuverlässig erkannt und umfahren. Kein einziges wurde angefahren oder überfahren.
Der eigentliche Beweis der verbesserten Technologie kam beim Tennisball-Test. Wo der E18 regelmäßig an seine Grenzen stieß und Bälle häufiger überfahren hatte, zeigte der C15 eine deutlich stärkere Leistung: In nahezu allen Testdurchläufen erkannte er den Tennisball rechtzeitig und wich ihm aus.

Nur in einem einzigen Fall – als der Ball sehr ungünstig seitlich auf der Fahrspur lag und der Mähroboter ein Ausweichmanöver einleitete – wurde der Ball im Rahmen des Ausweichvorgangs leicht touchiert.
Ein Gartenschlauch wurde ebenfalls immer erkannt und zuverlässig umfahren. Auch das zeigt, wie sehr sich die Hinderniserkennung 2026 verbessert hat.

Die Stopp-Taste funktionierte in unserem Test zu jedem Zeitpunkt sofort und ohne Verzögerung: Roboter stand still, Mähteller drehte sich nicht weiter. Auch der Diebstahlschutz – der Alarm beim Anheben des Geräts – sprach zuverlässig an.
Die eufy App im Test
Die eufy App selbst macht beim C15 einen aufgeräumten Eindruck. Sie ist klar strukturiert, intuitiv bedienbar und bietet alle nötigen Einstellmöglichkeiten übersichtlich an.
Zeitpläne einrichten, Mähzonen verwalten, Geschwindigkeit und Bahnabstand anpassen – die App-Oberfläche ist gut gelungen. Auch das Live-Bild der Kamera ist ein praktisches Extra.
Was uns jedoch erheblich störte: Der C15 ist faktisch vollständig auf eine stabile WLAN-Verbindung angewiesen. Die Bluetooth-Alternative, die eigentlich als Fallback dienen sollte, funktionierte in unserem Test durchgehend unzuverlässig.
Einstellungen vornehmen oder einen Mähvorgang per Bluetooth starten – beides war in der Praxis nicht möglich. Wer also gerade kein WLAN zur Hand hat oder der Roboter die Verbindung verliert, hat kaum Möglichkeiten einzugreifen. Zusammen mit den wiederkehrenden WLAN-Aussetzern war das der frustrierendste Teil unseres Tests.
Wie gut ist das Preis-Leistungs-Verhältnis des eufy C15?
Der eufy C15 hat eine UVP von 999 Euro mit Garage (899 Euro ohne Garage) und ist damit günstiger als seine Vorgänger. Er bietet in einem kompakteren Format eine herausragende Mähleistung und eine sehr zuverlässige Hinderniserkennung. Das ist viel wert.
Gleichzeitig können wir die Verbindungsprobleme und die unzuverlässige Bluetooth-Steuerung aus unserem Test nicht außer Acht lassen – sie sind kein kleines Detail, sondern beeinflussen den Alltag mit dem Gerät erheblich.

Ob es sich dabei um einen Einzelfall-Problem handelt oder ein systematisches, lässt sich auf Basis unseres Tests nicht abschließend beurteilen. Trotzdem bewerten wir das Preis-Leistungs-Verhältnis nur als befriedigend – denn ein Mähroboter, der im Alltag ständig Verbindungsprobleme macht, erfüllt seinen Zweck nicht vollständig.
Weitere eufy C15 Tests & Bewertungen
Wir als home&smart Redaktion haben es uns zum Ziel gesetzt, unsere Leser neutral und umfassend zu informieren, damit diese eine gute Kaufentscheidung auf Basis unserer Erfahrungen und Recherche treffen können.
Dabei wollen wir unsere eigenen Erfahrungen transportieren, statt jedes noch so kleine technische Detail zu erklären, welches für die meisten Leser ohnehin keine Rolle spielt. Hierzu führen wir strenge und vergleichbare Tests durch und kombinieren diese mit einer ausführlichen Recherche zu einem Produkt.
Bei allen Tests blicken wir auch immer auf die Testergebnisse anderer Fachredaktionen und auf aktuelle technische Entwicklungen. Dadurch wollen wir einen Tunnelblick vermeiden. Auf unsere Testnote haben diese Ergebnisse aber keine Auswirkungen.
Wer möchte, kann sich in unseren Redaktionsrichtlinien tiefergehend zu unserem Vorgehen bei Produkttests oder zu unserer Recherche informieren. Außerdem gibt es hier einen Artikel über unser Testverfahren.
- Im Test auf connect.de heißt es im Fazit über den eufy C15: „Mit dem Eufy C15 präsentiert die Anker-Marke einen Mähroboter mit einem überzeugenden Preis-Leistungsverhältnis.“ Eine Note wurde nicht vergeben. (Stand: 04/2026)
- Bei über 500 Bewertungen auf Amazon erreicht der eufy C15 im Schnitt 4,7 von fünf Sternen. (Stand: 04/2026)
Preise & Verfügbarkeit von eufy C15

mit Garage, bis 500m², TrueVision, ohne RTK, kein LiDar, Auto-Kartierung, sicher für Igel, intelligente Navigation
Welche Alternativen gibt es zum eufy C15?
Wer mehr Rasenfläche mähen möchte und auf die vollautomatische Kartierung von eufy nicht verzichten will, greift direkt zum eufy E18. Er bietet mehr Kapazität (1.200 m²) und liegt technologisch auf sehr ähnlichem Niveau – mit leicht schwächerer Hinderniserkennung als der C15.
Eine starke Alternative aus dem Premiumsegment ist der Worx Landroid Vision Cloud. Er überzeugte in unserem Test mit dem Cut-to-Zero System für guten Kantenschnitt – kommt aber mit einem erheblich höheren Preisschild.
Wer weniger ausgeben möchte und auf ein verschiebbares Mähwerk Wert legt, findet mit dem MOVA LiDax Ultra 1000 eine interessante Option. Er nutzt das UltraTrim-System und liefert einen sehr guten Kantenschnitt zu einem günstigeren Preis.
Alle guten Mähroboter ohne Begrenzungskabel gibt es in unserem Mähroboter ohne Begrenzungskabel Test.
Wie funktioniert der eufy C15 Mähroboter ohne Begrenzungskabel
Wie sein Vorgänger E18 setzt auch der eufy C15 vollständig auf Kamera-basierte Navigation – ohne Begrenzungskabel, ohne RTK-Station, ohne jeden Draht im Boden.
Für die Orientierung, Kartierung und Hinderniserkennung sorgt eufy’s TrueVision-Technologie, die mehrere Kameras kombiniert und mit intelligenter Bildverarbeitung arbeitet.

Das Prinzip ist dasselbe wie beim E18, aber in der neuen Generation weiterentwickelt: Der C15 erkennt Hindernisse schneller, präziser und auch bei ungünstigen Lichtbedingungen zuverlässiger.
Die vollautomatische Kartierung funktioniert wie beim Vorgänger – der Mähroboter erkundet den Garten eigenständig, ohne dass Nutzer ihm dabei helfen müssen.
Eine zusätzliche RTK-Station ist beim Betrieb des eufy C15 nicht erforderlich – ein klarer Aufbau-Vorteil gegenüber vielen Konkurrenzmodellen.
eufy C15 – Technische Details
- empf./max. Fläche: 500m²/500m²
- Gewicht: 10,2 kg
- Maße: 60 x 38,5 x 29 cm
- Akkukapazität: k.A.
- max. Steigung: 32% (ca. 18°)
- Schutzklasse: IPX6
- Schnittbreite: 18cm
- Schnitthöhe 2 bis 6 cm
- Navigationssystem: TrueVision/Kamera
- Seitliches Mähwerk: Nein
- Einstellung der Schnitthöhe: nur manuell
- Antriebsart: Zwei-Rad-Antrieb
- Kamerazugriff: Ja
- Funk: WLAN, Bluetooth
- Max. Zonen: k.A.
Neues zu Mähroboter

Was dürfen Mähroboter kosten? Für diesen Preis bekommst du 2026 am meisten

Wie gut ist der günstige MOVA ViAX 250 Mähroboter?

Was kann der Segway Navimow i210 LiDar im Test?

Der Testsieger überrascht! Mähroboter Vergleich 2026
Mähroboter mit Kantenmähfunktion: Es gibt nur eine Lösung!

Die besten Mähroboter ohne Begrenzungskabel im Test: Der Sieger überrascht!
Weitere Artikel zu Mähroboter

Was dürfen Mähroboter kosten? Für diesen Preis bekommst du 2026 am meisten

Wie gut ist der günstige MOVA ViAX 250 Mähroboter?

Was kann der Segway Navimow i210 LiDar im Test?

Der Testsieger überrascht! Mähroboter Vergleich 2026
Mähroboter mit Kantenmähfunktion: Es gibt nur eine Lösung!












