Per CrowdTransfer entscheiden Fußballfans beim Spielerwechsel mit

Mithilfe des Start-ups CrowdTransfer können Fußballfans die Transferpolitik ihres Lieblingsvereins aktiv unterstützen, indem sie Geld in die gewünschten Schlüsselpositionen investieren. Im Gegenzug haben sie die Möglichkeit finanzielle Prämien und Social Perks wie VIP-Events, Tickets und Merch zu erhalten. Wir erklären, wie das in der Praxis funktioniert.
Per CrowdTransfer entscheiden Fußballfans beim Spielerwechsel mit
CrowdTransfer will Fans und Profis näher zusammenbringen (JovialFox / Adobe Stock)

Das Wichtigste zu CrowdTransfer in Kürze

Bei CrowdTransfer handelt es sich um eine innovative, digitale Plattform, die Fans, Clubs und Spieler im Transferprozess vernetzt und so für mehr Transparenz sorgen will. In Deutschland starten wird das Angebot voraussichtlich im Sommer 2024.

So sieht die Startseite der neuen Plattform aus
So sieht die Startseite der neuen Plattform aus (CrowdTransfer)

So funktioniert CrowdTransfer mit privaten Sponsoren

Die Finanzierung der einzelnen Vereine erfolgt in folgenden Schritten:

  1. Der jeweilige Verein hinterlegt seinen Finanzierungsbedarf für neue Transfers oder aktive Spieler in der App des Start-ups.
  2. Private Nutzer melden sich dort an und investieren z. B. 2.000 Euro in den Stürmer ihres Lieblingsvereins.
  3. Sobald der Verein sein Finanzierungsziel erreicht hat, erhalten die privaten Sponsoren ihren Anteil des Spielers per App mitgeteilt.
  4. Je nach Spielerleistung werden Prämien ausbezahlt, z. B. 20 Euro pro Tor. Die Auszahlung erfolgt dabei je nach Leistung des Vereins und des Spielers, sobald der Vertrag abgelaufen ist. 
Per App lassen sich die eigenen Investitionen gut verwalten
Per App lassen sich die eigenen Investitionen gut verwalten (CrowdTransfer)

Diese CrowdTransfer Vorteile haben private Fußballfans 

Wer sich dafür entscheidet bei CrowdTransfer einen Account zu erstellen, kann gezielt Geld in Schlüsselpositionen seine Lieblingsvereins investieren, die seiner Meinung nach verbessert werden sollten. So wird nicht nur der eigene Verein gestärkt, sondern Fans erhalten auch finanzielle Belohnungen pro Spielereignis und exklusive Vorteile wie VIP-Events, Tickets und Fanartikel. 

So profitieren Fußballclubs und Spieler von CrowdTransfer 

Clubs können CrowdTransfer nutzen, um die Einbindung ihrer Fans in die eigene Transferstrategie zu verstärken und die Transparenz bei Entscheidungen zu erhöhen. Außerdem werden die Fans dadurch eingeladen, aktiv an den Entscheidungsprozessen teilzunehmen. 

Doch nicht nur für die Clubs ist CrowdTransfer vorteilhaft, sondern auch Spieler können so ihren Marktwert steigern und direkt mit den eigenen Fans interagieren. Überdies haben sie die Möglichkeit Inhalte exklusiv mit ihren treuesten Anhängern zu teilen.

Wer steckt hinter CrowdTransfer?

Die Idee für das Schweizer Unternehmen CrowdTransfer entstand durch Richard Lauper, Leroy Bächtold und Roger Grossenbacher nachdem diese bei einem Spiel ihres Lieblingsvereins hilflos zuschauen mussten, wie ihr Team versagte ohne selbst Einfluss nehmen zu können.

Von links nach rechts: L. Bächtold, R. Lauper und R. Grossenbacher
Von links nach rechts: L. Bächtold, R. Lauper und R. Grossenbacher (CrowdTransfer)

Heute besteht Crowdtransfer aus 14 Mitarbeitern, die alle das Ziel verfolgen eine Plattform zu entwickeln, die Fans und Vereine näher zusammenbringt, um Privatpersonen eine bessere Teilhabe zu ermöglichen. Dabei wurden im Rahmen der Business Entwicklung auch zahlreiche Gespräche mit Fußball-Clubs, Fans oder auch der FIFA geführt, um das Angebot ihrem Feedback entsprechend anzupassen. 

Im Januar 2024 schloss CrowdTransfer außerdem erfolgreich eine Finanzierungsrunde über 2,48 Millionen Schweizer Franken ab und bereitet sich seitdem auf die Markteinführung in Deutschland im Sommer 2024 vor.

Derzeit verbindet die Schweizer Plattform CrowdTransfer laut eigenen Angaben bereits 11 Fußballvereine, 3 Ligen und 35.000 Fans.

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