Quote verkaufen und Prämie sichern – so geht’s! THG-Quote / THG-Prämie 2024 – Geld verdienen mit E-Autos

Besitzer von Elektroautos sparen nicht nur Benzinkosten und entlasten die Umwelt vor Schadstoffemissionen, sie können auch noch jährlich Geld verdienen. Das funktioniert, indem die sogenannte THG-Quote des E-Autos verkauft wird. Der Prozess ist dabei erdenklich einfach. Wir erklären, wie die THG-Quote funktioniert.

Einfach die THG-Prämie beantragen und jährliche Geld verdienen

THG Quote - Das Wichtigste in Kürze

  • Besitzer eines Elektroautos können ihre eingesparten Treibhausgasemissionen über die THG-Quote (Treibhausgasminderungsquote) verkaufen und damit in Form der THG-Prämie Geld verdienen.
  • Die THG-Prämie wird einmal jährlich ausgezahlt und muss ebenso einmal jährlich beantragt werden.
  • Die Frist für die Anmeldung des Folgejahres ist immer der 15. November. Der Antrag sollte allerdings bereits zum 31. Oktober gestellt werden.
  • Wie hoch die THG-Prämie für den Verkauf der Quote ausfällt, ist abhängig vom Zertifikatmarkt der Quoten sowie dem gewählten THG-Anbieter.

THG Quote verkaufen - so geht's!

Der Verkauf der THG-Quote zur Erlangung der THG-Prämie kann in wenigen Schritten abgeschlossen werden. Die wesentlichen Schritte beim Zertifikatshandel sind:

  1. THG-Anbieter finden: E-Auto-Besitzer sollten zunächst eine Übersicht über verschiedene Anbieter erhalten. Die Auswahl der Auszahlungsvariante und die Höhe der THG-Prämie sind hierbei entscheidend. Unser THG-Prämie Vergleich schafft hierfür einen klaren Überblick.
  2. THG-Prämie beantragen: Nach erfolgreicher Recherche und endgültiger Auswahl eines Anbieters kann die THG-Quote zum Verkauf angeboten werden. Die Anmeldung und Beantragung der THG-Prämie erfolgen in der Regel in wenigen Minuten, abhängig vom Anbieter.
  3. THG-Prämie erhalten: Nachdem der Verkauf abgeschlossen ist, bleibt dem Verkäufer nur noch das Abwarten. Die Prämienzahlung erfolgt innerhalb des angegebenen Zeitraums, dessen Dauer von der gewählten Auszahlungsvariante abhängig ist.
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Was ist die THG Quote?

Der Begriff THG-Quote steht für „Treibhausgasminderungsquote“. Jene stellt einen Grenzwert für Mineralölkonzerne dar, die ihren Ausstoß von schädlichen Emissionen zum Klimaschutz jedes Jahr mehr reduzieren müssen. Dies gilt besonders für CO2, das vor allem Unternehmen im Verkehrssektor durch fossile Kraftstoffe in Umlauf bringen. Alternativ zur Reduzierung können sich Konzerne am Zertifikathandel beteiligen und ihre Emissionswerte mit Einsparungen anderer auszugleichen.

Hier kommen E-Auto Besitzer ins Spiel, die ihre Emissionseinsparungen in Form der THG-Quote an die Konzerne verkaufen und im Gegenzug ihre jährliche THG-Prämie erhalten.

Warum gibt es die THG-Quote?

Ziel der THG-Quote ist es den CO-Ausstoß im Verkehrssektor nachhaltig zu reduzieren und den Einsatz von erneuerbaren Energien zu fördern. Durch die neue Quotenverpflichtung sind insbesondere Mineralölkonzerne dazu gezwungen die internationalen Klimaziele einzuhalten.

THG-Prämie Voraussetzungen: Wie erhalte ich mein Geld? 

Aktuell ist es jedem Besitzer von Elektroautos oder elektrischen Zweirädern möglich, die THG-Prämie jährlich in Anspruch zu nehmen.

Für Zweiräder gelten bestimmte Bedingungen:

  1. Das Fahrzeug muss elektrisch angetrieben sein,
  2. eine Geschwindigkeit von mehr als 45 km/h erreichen und
  3. mit einem sogenannten "großen Kennzeichen" ausgestattet sein.

Voraussetzung für THG-Prämien ist also ein Elektrofahrzeug und der Nachweis des Besitzes, welcher bei der Antragsstellung vorgelegt werden muss.

Grundsätzlich haben alle E-Auto Halter, die ein rein elektrisch angetriebenen Auto besitzen, das Recht und den Anspruch, die Bonuszahlungen der Treibhausgasminderung zu beantragen. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Fahrzeug geleast oder als Dienstwagen genutzt wird. Auch der Zeitpunkt der Erstzulassung ist nicht relevant für die Beantragung der THG-Prämie.

Welche Fahrzeuge bekommen die THG-Prämie 2024?

Die THG-Quote erstreckt sich über eine breite Palette von Fahrzeugen, einschließlich rein elektrischer Autos, vollelektrischer Lastkraftwagen, Bussen und Transportern, sowie anderer Fahrzeuge aus der E-Nutzfahrzeug (E-NFZ) Klasse N1 oder M3. Dagegen sind Hybridfahrzeuge, Plug-in-Hybride, Wasserstofffahrzeuge und herkömmliche Verbrennerfahrzeuge nicht förderfähig, da sie nicht in den Geltungsbereich der THG-Prämie fallen. Zusätzlich können Besitzer von elektrisch betriebenen Leichtkrafträdern oder E-Motorrädern ebenfalls von der Prämie profitieren. 

Berechtigte Fahrzeuge:

  • E-LKW
  • E-Bus
  • E-Transporter
  • Klasse N1 & M3
  • E-Leichtkrafträder 
  • E-Motorräder

Nicht zugelassene Fahrzeuge:

  • Hybrid-Fahrzeuge
  • Plug-In-Hybride
  • Wasserstofffahrzeuge
  • Verbrennerfahrzeuge

THG-Quote verkaufen & THG Prämie beantragen

Besitzer können durch die THG-Quote ganz einfach mit ihrem E-PKW Geld verdienen. Dafür müssen sie ihr Fahrzeug in wenigen Schritten bei THG-Quoten Anbietern registrieren, die dann die THG-Quote verkaufen. Wichtig ist allerdings, dass es sich hierbei um ein reines Elektroauto handelt. Plug-in-Hybride sind leider von der Prämie ausgeschlossen.

Vermittlungsplattformen verfahren alle ähnlich:

  1. Besitzer eines reinen Elektrofahrzeugs profitieren von der THG-Prämie und können sich bei Anbietern registrieren.
  2. Per Fahrzeugschein nachweisen, dass man der Fahrzeughalter ist. Jenen bei der Vermittlungsplattform einreichen. Meist genügt ein Foto, das mit dem Smartphone aufgenommen wurde, um sich für die Prämie zu registrieren.
  3. Der Anbieter reicht die Unterlagen beim Umweltbundesamt ein. Der Gesetzgeber stellt daraufhin ein Zertifikat über die eingesparten Emissionen aus. Nach der Prüfung ist klar, ob die Prämie für das Fahrzeug gewährt wird oder nicht.
  4. Die Anbieter sammeln weitere Zertifikate von mehreren E-Auto Besitzern und verkaufen die Nachweise an Firmen, die sich in Deutschland an die Treibhausgasminderungsquote halten müssen. Fossile Energie wird so teurer und Elektromobilität gefördert.
  5. Der Elektroauto Besitzer erhält von seiner Vermittlungsplattform die jährliche THG-Prämie ausgezahlt. Die Auszahlung variiert zwischen 250 bis 400 Euro. Im Folgejahr ist eine erneute Einreichung des Fahrzeugscheins erforderlich, der Prozess beginnt von vorne.

Wer Freunde für das Programm wirbt, die ebenfalls ein E-Auto besitzen, kann je nach Vermittlungsplattform und Anbieter weitere Zuschüsse erhalten. Pro beworbene weitere Anmeldung können Interessierte zwischen etwa 25 bis 50 Euro Bonus erhalten.

Tipp: Seit 2023 gibt es ein Ähnliches Modell auch in Österreich. Wer sich dafür interessiert, dem empfehlen wir unseren Ratgeber zur THG-Prämie für Österreich.

Wie oft kann die THG-Quote verkauft werden?

Die THG-Prämie kann jährlich verkauft werden. Wie oft die THG Quote beantragt werden kann, ist abhängig von der Anzahl an Fahrzeugen. Wer mehrere Elektrofahrzeuge besitzt kann auch mehrere pro Jahr anmelden und Prämien kassieren. 

Die THG-Prämie ist fahrzeugabhängig. Die THG-Quote beim Halterwechsel sowie die THG-Quote beim Autoverkauf können nur einmal jährlich pro Fahrzeug beantragt werden. Hat der Vorbesitzer also die Prämie bereits für das laufende Jahr bekommen, erhält der Neubesitzer keine Prämie. 

Wann muss die THG-Prämie beantragt werden?

Die Antragsfrist für die THG-Quote beim Umweltbundesamt läuft bis zum 15. November eines jeden Jahres. Es ist zu beachten, dass die Beantragung der Prämie in Eigenregie erfolgen muss, was mit einem gewissen Aufwand verbunden sein kann. Verbraucher, die diesen Aufwand vermeiden möchten, haben die Möglichkeit, ihre THG-Quote über einen THG-Anbieter zu veräußern. Diese Anbieter übernehmen die Vermarktung der Quote und haben eine eigene Frist, die bereits am 1. November endet.

THG Quote Kurs 2024 – Wie hoch ist die THG-Prämie aktuell?

Der aktuelle Marktpreis für die THG-Quote liegt bei etwa 100 Euro (Stand: 01/2024).

Während im Jahr 2022 Verkäufer ihrer THG-Quote noch Prämien von über 400 Euro erhalten konnte, sank der Marktwert der Quote im Jahr auf knapp 300 Euro. Auch für das Jahr 2024 rechnen wir mit einer weiteren Wertminderung. 

Das Begründen wir damit, dass in wieder mehr Strom aus fossilen Energieträgern produziert wurden und das Umweltbundesamt infolgedessen den Wert der durchschnittlichen THG-Emissionen pro Energieeinheit Strom angehoben hat. Einfach gesagt sinken dadurch die CO2-Einsparungen von Elektrofahrzeugen und ihre THG-Quote verliert folglich an Wert. 

Trotz alledem ist ein entscheidender Faktor für die Höhe der THG-Prämie das gewählte Zahlungsmodell. Dabei haben Verkäufer die Möglichkeit ihre Quote basierend auf drei Auszahlungsvarianten zu veräußern: Der THG-Sofortauszahlung, der Risikoauszahlung und der Garantieauszahlung. Die meisten Anbieter bieten die THG-Prämien Risiko- und Garantieauszahlung an.

Wie der Preis sich genau zusammensetzt haben wir in unserem THG-Quote berechnen Ratgeber festgehalten.

Auszahlungsvarianten der THG-Prämie [YY]

 Bei der Wahl der Fix Prämie erhalten Verkäufer je nach Anbieter zwischen 100 und 300 Euro Prämie. Für die, die eine höhere THG-Prämie wollen, bietet die Flex Prämie die Möglichkeit die Prämie nach dem Markt zu richten. Sind die Marktbedingungen vorteilhaft können Verkäufer über 400 Euro für ihre THG-Quote erhalten.  Verkäufer, die ihr Geld sofort erhalten wollen, haben die Option die Schnellauszahlung zu wählen. Die Schnellauszahlung erfolgt meist innerhalb 24 Stunden der Registrierung und prämiert Verkäufer mit Beträgen zwischen 80 und 200 Euro.

Die aktuellen Preise, je nach Auszahlungsart:

  • Fix-Garantie: Zwischen 100 & 300 Euro
  • Flex-Risiko: Zwischen 50 & 400 Euro
  • Sofortauszahlung: Zwischen 80 & 200 Euro

Die THG-Prämie ist steuerfrei – stimmt das?

Die THG-Prämie ist für Privatpersonen steuerfrei. Anders als zuvor eingestuft, zählt sie nicht zu „Einkünften aus sonstigen Leistungen“ und Interessierte müssen keine Freigrenze von 255 Euro berücksichtigen.

Gewerbe, die von der THG-Prämie profitieren, müssen diese hingegen versteuern.

Tipp: Einen genauen Überblick über die steuerlichen Fakten geben wir in unserem THG-Prämie Steuer-Ratgeber.

Eine professionelle Steuerberatung dürfen und können wir allerdings nicht geben. Um sicher zu gehen, raten wir dazu, einen Steuerberater in dieser Sache zu befragen. Jener kann im individuellen Fall beurteilen, wie der Erlös die Steuer beeinflusst, wenn Interessierte ihre THG-Quote verkaufen.

THG Prämie Vergleich 2024 – Den besten Anbieter finden

Wer seine THG-Quote verkauft, will natürlich auch die höchstmögliche THG-Prämie dafür erhalten. Doch einen Überblick zu bekommen kann bei der breiten Maße an Anbieter oftmals schwierig werden, vor allem wer sich zusätzlich die verschiedenen Auszahlungsvarianten anschauen möchte.

Wir haben zur Vereinfachung der Entscheidung einen THG-Quoten Vergleich erstellt. Hier finden Interessenten eine große Auswahl von Anbieter inklusiver ihrer verschiedenen Auszahlungsmöglichkeiten. 

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THG-Anbieter Vergleich – das ist bei der Auswahl wichtig

Wer seine THG-Quote über eine Plattform verkaufen möchte, sollte bei der Auswahl eines Anbieters einige Faktoren berücksichtigen. Wir haben die wichtigsten Aspekte im Folgenden zusammengefasst, um eine maximal hohe THG-Prämie zu erhalten.

Garantieauszahlung: Viele Anbieter geben bei der THG-Quote lediglich eine Tendenz der möglichen Höhe der THG-Prämie an. Das liegt daran, dass die Auszahlung u. a. davon abhängig ist, wie gut die THG-Quote am Markt verkauft wird. Haben die Quoten zum Verkaufszeitpunkt einen hohen Wert, ist entsprechend auch die Auszahlung hoch. Ist der Wert niedrig, kann auch die Auszahlung der THG-Prämie niedrig ausfallen.

Wem Tendenz-Beträge zu variabel sind, der kann bei der Auswahl eines Anbieters überprüfen, ob es eine Garantieauszahlung gibt. Allerdings lohnt es sich auch hier zu vergleichen. Einige Garantiebeträge sind sehr niedrig angegeben. Hier kann die Auszahlung bei einem Anbieter höher sein, wenn dieser die Fallhöhe bei der Risiko-Auszahlung auf einen bestimmten Betrag festsetzt. Das heißt einen Maximalbetrag, aber auch eine Mindestauszahlung nennt. Ist die Mindestauszahlung von einem Konkurrenten höher, als die Garantiezahlung einer Plattform, lohnt sich dessen Garantie-Modell für eine möglichst hohe THG-Prämie.

Provision / THG Prämie: Die Nutzung von Plattformen, über die E-Auto Besitzer ihre THG-Quote verkaufen können und dafür die THG-Prämie erhalten ist kostenlos. Allerdings finanziert sich der Großteil dieser Anbieter über den Einbehalt einer Provision vom Erlös aus dem Verkauf der THG-Quote.

Das Ziel von E-Auto Besitzern ist eine möglichst hohe THG-Prämie zu erhalten. Ein Hinweis auf eine sehr gute Auszahlung kann daher der Blick auf den Provisionseinbehalt sein. Ist der prozentuale Wert des Einbehalts niedrig, kann auch eine hohe Prämie ausgezahlt werden. Im Schnitt liegt die Provision zwischen 10 und 25 Prozent. Die Auswahl an Anbietern, die gar keine Provision nehmen, liegt nahezu bei null.

Auszahlungsgeschwindigkeit: Die Anmeldung für die THG-Prämie ist in nur wenigen Minuten abgeschlossen. Es kann allerdings drei Monaten oder länger dauern, bis es zur Auszahlung kommt. Das liegt daran, dass der Andrang auf die THG-Prämie sehr hoch ist. Das Umweltbundesamt, das die gebündelten Quoten zertifizieren muss, ist deshalb sehr ausgelastet.

Viele Anbieter haben jedoch verschiedene Auszahlungsmodelle zur Auswahl. Diese unterscheiden sich manchmal auch bei der Auszahlungsgeschwindigkeit. Einige Plattformen gehen in Vorzahlung und schütten die Prämie bereits binnen 24 Stunden oder innerhalb von wenigen Werktagen aus. Nutzer sollten allerdings berücksichtigen, dass bei diesen schnellen Auszahlungen häufig die THG-Quote niedriger angesetzt ist als die Auszahlung mit Wartezeit.

Auszahlungsmodelle: Statt eine konkrete THG-Quote zu nennen, bieten viele Plattformen ihren Nutzer eine Auswahl an unterschiedlichen Prämien-Modellen. Diese beinhalten beispielsweise eine schnelle oder normale Auszahlung nach einigen Monaten, einen Garantiepreis oder eine Risikovariante.

Wer mit der Prämie gleichzeitig etwas Gutes tun möchte, kann dies ebenfalls bei der Auswahl eines Anbieters berücksichtigen. Viele Plattformen koppeln Registrierungen damit, Bäume zu pflanzen oder investieren einen Teil der Prämie in Aufforstungsprojekte. Einige Auszahlungsmodelle sind außerdem an Spenden für konkrete Organisationen geknüpft. Nutzer können sich alternativ dazu auch oft für eine eigene Organisation entscheiden, die sie anteilig mit ihrer THG-Quote unterstützen wollen.

Interessierte am Verkauf ihrer THG-Quote können daher nach Ausschüttungsmodellen Ausschau halten, die den eignen Vorlieben entsprechen: Schnelle Auszahlung, Risikobetrag, Spendenmodelle usw.

Freundeboni: Wer mit der THG-Quote noch mehr Geld verdienen möchte, kann für seinen Anbieter Werbung machen. Registrieren sich Freunde ebenfalls über die Plattform für die THG-Quote, erhalten Nutzer Boni. Meistens liegt der Betrag zwischen 15 bis 50 Euro pro geworbene Person. Das kann sich lohnen.

Steuer: Für Privatpersonen ist die THG-Prämie steuerfrei. Beantragen allerdings Unternehmen die THG-Prämie, müssen diese die Auszahlung versteuern.

Abtretungszeitraum und Kündigung: Die THG-Quote kann nur einmal pro Jahr je E-Fahrzeug verkauft werden und entsprechend handelt es sich bei der THG-Prämie um eine jährliche Auszahlung. Dabei ist es irrelevant, ob das im Januar oder im Dezember des laufenden Jahres passiert. Für das folgende Jahr müssen sich E-Auto-Besitzer in der Regel einen neuen Anbieter suchen, sofern sie sich nicht länger an eine Plattform binden und Verträge für zwei oder sogar drei Jahre abschließen.

Die meisten Anbieter gehen mit Vertragslaufzeiten transparent um und nennen bei der Registrierung, ob die THG-Prämie einmalig oder auch für das nächste Jahr über die Plattform verkauft werden soll. Einige Anbieter werben z. B. mit einem Treuebonus, wenn sich Kunden zwei oder drei Jahre an sie binden.

Allerdings gibt es Anbieter, die Kunden versteckt an sich binden. Wichtig ist hier der Begriff „Abtretungszeitraum“. Schaut man in manche AGBs, können Anwender in eine Abo-Falle tappen und sich bis zu drei Jahre an einen Anbieter binden, sofern nicht frühzeitig gekündigt wird.

Unser Tipp: AGBs der Plattformen genau ansehen und explizit nach den Abtretungszeitraum suchen. Ist dieser nicht genauer benannt oder geht nicht klar hervor, auf welchen Zeitraum dieser sich beläuft oder verkürzt werden kann, lieber einen anderen Anbieter auswählen.

Als Abtretungszeitraum wird die Zeitspanne bezeichnet, in der der Nutzer seine THG-Quote für den Verkauf an den Anbieter abtritt. Das heißt, dass nur dieser Anbieter die THG-Quote vermarkten darf und während dieses Zeitraums auch kein Wechsel des Anbieters möglich ist.

Bei den meisten Anbietern beträgt der Abtretungszeitraum, sofern nicht anders genannt, ein Jahr. Das betrifft das Jahr, für das die Treibhausgasquote des E-Fahrzeugs verkauft und die THG-Prämie ausgezahlt wurde. Einige Anbieter beziffern den Abtretungsraum gar nicht oder mit dem laufenden und folgenden Jahr. Faktisch bindet sich damit der Kunde dann zwei Jahre an den Anbieter. Eine Verkürzung auf das reguläre Jahr muss in diesem Fall durch eine Kündigung erwirkt werden.

Ob das möglich ist, steht im besten Fall ebenfalls in den AGBs. Die Kündigung muss dann zwingend vor dem aktuellen Jahr eingereicht werden, um garantiert nicht für das Folgejahr bei diesem Anbieter registriert zu sein.

Bei einer Verlängerung muss der Anbieter den Nutzer darauf hinweisen und für eine Verlängerung auf das folgende Jahr müssen die Bedingungen für die THG-Prämie weiterhin erfüllt sein. Das heißt, der Nutzer muss noch im Besitz eines E-Fahrzeugs sein und erneut ein Scan oder ein Foto des Fahrzeugscheins hochladen.

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Wayne Allinger

Wayne Allinger ist Content Marketing Experte und Redakteur bei homeandsmart GmbH. Seine Expertise erstreckt sich über Saugroboter, Kopfhörer und Überwachungskameras. Als Mitglied des Teams trägt er durch hochwertige Inhalte und Marketingstrategien maßgeblich zur Positionierung von homeandsmart als führende Informationsquelle im Bereich Smart Home bei.

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