Solaranlage-Kosten im Überblick Kosten einer PV Anlage

Die Investition in eine Photovoltaikanlage wird vor allem unter Berücksichtigung der stetig sinkenden Kosten für Photovoltaik immer interessanter. Allerdings spielen für eine optimierte Rentabilität mehrere Faktoren eine wichtige Rolle. Wir zeigen überschaubar auf, welche Faktoren eine Rolle spielen und welche Kosten mit einer Solaranlage auf Sie zukommen.

Die Kosten einer PV-Anlage im Überblick

Diese Faktoren spielen für eine optimierte Rentabilität einer Photovoltaikanlage eine große Rolle:

  • Qualität und Leistungsfähigkeit der Solar-Module
  • Optimale Ausrichtung und Dachneigung
  • Vorhandene Verschattungen der Solaranlage
  • Qualität und Funktionalität des Wechselrichter

Vor allem bei der Auswahl der Solar-Module sollten Laien auf die professionelle Beratung vertrauen, um die Photovoltaik Kosten zu optimieren.

Solaranlage für Photovoltaik - diese Kosten fallen an

Abhängig vom Modultyp liegen die Kosten für die Module einer Photovoltaikanlage zwischen 750 EUR und 1.500 EUR pro kWp Leistung. Dazu kommen folgende Kosten:

  • Montage - ungefähr 300 Euro bis 400 Euro pro kWp
  • Verkabelung - 40 Euro bis 55 Euro pro kWp
  • Wechselrichter - ab 600 Euro
  • Netzanschluss der Solaranlage - zwischen 500 Euro und 1.000 Euro

Beispielrechnung für Kosten einer Solaranlage

Eine Beispielsrechnung für Photovoltaik Kosten:

Ein Haushalt mit vier Personen benötigt eine durchschnittliche Leistungsfähigkeit von vier bis fünf kWp.
Daraus ergeben sich Solaranlagen Kosten von 3.000 Euro bis zu 7.500 Euro für die Solarmodule.
Die Montage kostet von etwa 900 Euro bis 1.600 Euro.
Die Verkabelung etwa 160 Euro bis 275 Euro.
Dazu kommen Wechselrichter ab 600 Euro und Netzanschluss der Solaranlage zwischen 500 Euro und 1.000 Euro.
In Summe sind das dann etwa höchstens 10.975 Euro.

Je höher die Leistungsfähigkeit einer Photovoltaikanlage ist, umso geringer sind die Kosten pro kWp.
Ein wichtiger Aspekt: Alle für die Anschaffung und den Betrieb einer Photovoltaikanlage anfallenden Ausgaben sind steuerlich absetzungsfähig.

Betriebskosten einer Photovoltaikanlage

Zu den Betriebskosten zählen die jährliche Zählermiete zur Berechnung der Einspeisevergütung, die Wartung und eine eventuelle Photovoltaik-Versicherung.

Betriebskosten = jährliche Zählermiete + Wartung + Photovoltaik-Versicherung

Die regelmäßige Wartung ist für die dauerhaft optimale Leistung und den störungsfreien Betrieb der Photovoltaikanlage wichtig. Bestandteil eines solchen Wartungsvertrags sind beispielsweise das Fern-Monitoring, regelmäßige Sichtkontrollen oder die Reinigung der Photovoltaik-Module. Die anfallenden Wartungskosten halten sich in der Regel in einem sehr überschaubaren Rahmen und stellen keine außergewöhnlich hohe Belastung dar.

Vor allem für eine Solaranlage mit teuren Photovoltaik-Modulen ist der Abschluss einer Photovoltaik-Versicherung empfehlenswert. Diese speziellen Verträge haften im Fall einer Beschädigung der Module durch Hagel, Feuer, Blitz und anderen witterungsbedingten Ereignissen sowie bei Schäden durch Vandalismus. Bei sehr großen Anlagen ist eine integrierte Nutzungsausfall- und Ertragsausfallversicherung sinnvoll.

Berechnung von Renditen und Wirtschaftlichkeit

Bevor die endgültige Entscheidung für die Installation einer Photovoltaikanlage fällt, bietet sich eine Wirtschaftlichkeitsrechnung an. Spezielle Photovoltaik-Rechner ermitteln verhältnismäßig aussagekräftige und zuverlässige Werte. Dabei berücksichtigen diese praktischen Tools die wichtigsten Einflussfaktoren wie Dachneigung, Ausrichtung, Standort sowie den Eigenverbrauch.

Wie hoch die tatsächlich erzielten Renditen sind, ist allerdings im Vorfeld schwer abzuschätzen. In der Regel liegen sie jedoch, abhängig vom Eigenverbrauch, der Finanzierungsform oder der Anlagengröße, zwischen fünf und acht Prozent.

Renditen für PV Anlagen liegen zwischen etwa fünf und acht Prozent

Zeitnahe Amortisation der Solaranlage für Photovoltaik

Bei der Amortisationszeit einer Photovoltaikanlage unterscheidet der Fachmann zwischen der energetischen und der finanziellen. Die energetische Amortisation definiert jene Zeitspanne, in der eine Solaranlage die in ihre Herstellung investierte Energie produziert. In Deutschland liegt die energetische Amortisation je nach Standort und Ausrichtung bei maximal fünf Jahren.

Die energetische Amortisation einer Solaranlage liegt bei maximal fünf Jahren

Die finanzielle Amortisation hängt von der Finanzierungsform ab. Basierend auf reiner Eigenmittel-Finanzierung amortisiert sich eine Photovoltaikanlage innerhalb von 11 bis 13 Jahren. Erfolgt eine Fremdfinanzierung, liegt die Amortisationszeit bei durchschnittlich 13 bis 15 Jahren.

Die finanzielle Amortisation einer Solaranlage liegt bei 11 bis 15 Jahren

Photovoltaik Beratung
Strom einfach selbst erzeugen
Unverbindlich und gratis beraten lassen

Sie möchten in eine eigene Photovoltaikanlage investieren? Unsere Experten helfen gerne. Vereinbaren Sie gleich ein unverbindliches Beratungsgespräch.

Termin vereinbaren

 

Lesetipps zum Thema Photovoltaik

Wie funktioniert Photovoltaik? Alle Infos zu PV-Anlagen
Photovoltaik vs. Solarthermie - wo liegen die Unterschiede?
10 Gründe für die Installation einer Solaranlage
Kosten einer Photovoltaik-Anlage im Überblick
PV Finanzierung & Förderung - welche Möglichkeiten gibt es?

Infos zum Thema Speicher:

Vom Solar- bis zum Pufferspeicher – Alle Infos zu Solarbatterien

homeandsmart Redaktion Samira Nowosak

Gelernte Kauffrau für Marketingkommunikation in Karlsruhe. Tätigkeit als selbstständige Online-Redakteurin. Schon immer Affinität zum geschriebenen Wort. Fasziniert von der Google-Welt, die von optimalem Content lebt. Als digital native vor allem auf Pinterest und Instagram unterwegs. Heute Redaktionsleitung bei homeandsmart.de. Am liebsten beschäftigt mit smarten Fitness-Trackern. Dem Leitsatz folgend: Sich selbst übertreffen, das ist das Ziel.