Smart Home Definition: Möglichkeiten und Komponenten erklärt Was ist ein Smart Home? Geräte, Systeme und Produkte

In einem Smart Home kommunizieren unterschiedliche Geräte von der intelligenten Lampe, über den Fernseher bis zum Mähroboter miteinander. Durch ihre einheitliche Bedienung per App oder Sprachbefehl lassen sich so Lebensqualität, Sicherheit und Komfort erhöhen. Steuerbar sind Smart Home Geräte meist per App oder Sprachassistent. Zusammen mit der neuen Technologie kommen aber auch neue Fragen auf: Was ist Smart Living eigentlich genau? Wie funktioniert es? Was kostet ein Smart Home? Und vor allem: Wie kann Hausautomation praktisch umsetzt werden? Unser Einsteiger-Special befähigt Sie dazu, den extrem vielfältigen Smart Home Markt zu verstehen und das richtige System zu finden.

Wir erklären was ein Smart Home ist, wie es funktioniert und worauf es bei der Installation ankommt

Definition: Was ist Smart Home?

Die Bezeichnung ‚Smart Home‘ umfasst verschiedene Automationsverfahren zur Vernetzung von technischen Geräten aller Art. Alternativ werden zum Teil die verwandten Begriffe Smart Living, connected Home, Hausautomation oder eHome verwendet. Bei Automationslösungen speziell für Senioren spricht man zudem von Ambient Assisted Living (AAL).

Wie funktioniert ein Smart Home? Alles Wichtige in Kürze

Im Smart Home interagieren Haushaltsgeräte durch Sensoren und Aktoren miteinander. Die Sensoren erkennen bestimmte Parameter wie beispielsweise Bewegungen und senden diese Informationen an eine Steuerungszentrale. Diese wird bei einigen Herstellern auch als Hub, Bridge, Basisstation oder Gateway bezeichnet und dient zur Steuerung passender Aktoren, wie z.B. Lampen oder Lautsprechern. In der Praxis kann so beispielsweise nach Auslösung eines Bewegungsmelder eine Überwachungskamera gleichzeitig mit bestimmten Lampen und einer Alarmsirene aktiviert werden. Für jeden Anwendungsbereich entstehen somit durch die Verschaltung tausende Möglichkeiten Geräte einheitlich zu steuern. Werden bestimmte Handlungsanweisungen für die Zentrale digital hinterlegt, spricht man von Szenen bzw. Routinen.

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Neben den Smart Home Geräten, die nur mit der Zentrale ihres Herstellers funktionieren, gibt es auch offene Systeme. Über ihre Zentrale lassen sich zusätzlich Geräte von Drittanbietern einbinden. Aufgrund der höheren Auswahl an Kombinationsmöglichkeiten sind solche offenen Systeme im Vergleich zu proprietären, herstellergebunden inzwischen auf dem Vormarsch.

Wer smarte Technik einfach nur ausprobieren und sich noch nicht dauerhaft festlegen möchte, erhält u.a. mit WLAN-Steckdosen die Möglichkeit Geräte auch ohne die Installation einer Zentrale fernsteuern zu können. Allerdings sind deren Funktionen meist nur im geringen Maß durch Szenen oder Routinen individualisierbar.

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Welchen Nutzen bringt mir ein Smart Home System? Durch Vernetzung von Haushaltsgeräten wie z.B. Waschmaschine und Saugroboter im Smart Home soll eine höhere Lebensqualität und mehr Komfort erreicht werden. Bei der smarten Licht- und Heizungssteuerung spielt darüber hinaus auch die Möglichkeit durch intelligente Vernetzung Energie zu sparen eine wichtige Rolle. Zur Überwachung des Energieverbrauchs beim Heizen gibt es sogar spezielle Smart Metering Systeme.

Außerdem ermöglicht die Hausautomation eine völlig neue Dimension von Entertainment. Denn so kann z.B. ein Smart TV mit Lampen, Jalousien und vielen weiteren intelligenten Geräten vernetzt und per Sprachassistent gesteuert werden. Der Befehl „Alexa, aktiviere das Wohnzimmerkino“ sorgt dann z.B. dafür, dass die Jalousien heruntergefahren, das Licht gedimmt und gleichzeitig der Fernseher samt Soundanlage eingeschaltet wird.

Grundsätzlich ist fast jedes strombetriebene Gerät intelligent nachrüstbar. Zu den gängigsten Einsatzbereichen smarter Technik gehören:

  • Temperatursteuerung: u.a. durch WLAN-Thermostate und Alexa fähige Fußbodenheizungen
  • Beleuchtung: z.B. mit smarten Lichtsteuerungen oder einzelnen WLAN LED-Lampen
  • Entertainment: mithilfe von Bluetooth-Lautsprechern, Multiroom Systemen sowie Smart TVs u.v.m.
  • Überwachung: u.a. durch intelligente Kameras und Bewegungsmelder
  • Raumklima: durch Alexa/ Google Assistant fähige Ventilatoren oder Luftentfeuchter, u.a.
  • Gartenpflege: z.B. durch vernetzte Bewässerungscomputer oder Mähroboter
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Smart Home Kosten: Günstige WLAN-Steckdosen zur Nachrüstung klassischer Haushaltsgeräte oder fernsteuerbare WLAN-Lampen sind bereits ab 10 Euro erhältlich. Alexa-fähige Smart Speaker, die hunderte kompatible Geräte von der Kaffeemaschine bis zur Gartenbewässerung fernsteuern können, sind ab etwa 20 Euro erhältlich. Wer jedoch eine umfassende Vernetzung anstrebt, kommt an einem Smart Home System mit Steuerungszentrale nicht vorbei.

Smart Home Komponenten: Zentrale, Sensor und Aktor im Überblick

Im folgenden Überblick stellen wir die bereits erwähnten Smart Home Bestandteile nochmals einzeln vor und erläutern ihre Bedeutung für die Hausautomation.

Die Smart Home Zentrale ist zugleich Gehirn und Herzstück des Systems

Die meisten Smart Home Systeme basieren auf einer Steuerungszentrale. Sie verbindet alle intelligenten Komponenten miteinander und kann so auf Wunsch mehrere Haushaltsgeräte gleichzeitig bedienen. Damit dies funktioniert beherrscht jede Smart Home Zentrale eine oder mehrere Funkstandards. Zu den am häufigsten verwendeten zählen dabei: WLAN, Bluetooth, ZigBee und Z-Wave/ Z-Wave Plus.

Einige Hersteller, wie z.B. Loxone, setzen dagegen auf ein herstellereigenes (proprietäres) Funkprotokoll. Diese geschlossenen Systeme können nur die Komponenten des jeweiligen Herstellers oder dessen Kooperations-Partnern einbinden. Diese geschlossene Lösung schränkt den Verbraucher in der Auswahl der Smart Home Geräte zwar ein, eine höhere Sicherheit und ein reibungsloses Zusammenspiel der Komponenten soll das aber entschädigen. Trotzdem bewegt sich der Trend in Richtung offene Smart Home Systeme, die herstellerübergreifend kompatibel sind und zahlreiche Funksprachen sprechen. Innogy Smarthome z.B. unterstützt neben den eigenen smarten Geräten, beispielsweise die Philips Hue Zentrale oder die WLAN-basierten Netatmo Komponenten.

Die Wahl der Smart Home Basisstation ist also ausschlaggebend dafür, welche Produkte und Teilsysteme in ein Smart Home System integriert werden können. Neben der Kompatibilität, spielen dabei auch die Kosten für das smarte Ökosystem eine Rolle bei der Entscheidung.

Zu den in Deutschland verfügbaren Smart Home Systemen gehören u.a.:
Bosch Smart Home
devolo Home Control 
Gigaset elements (umfasst nur Sicherheitskomponenten)
Homematic IP von eQ-3
innogy SmartHome System
Qivicon Smart Home
Samsung SmartThings
Telekom Smart Home / Magenta SmartHome System

Welche Systeme davon als Nachrüstlösung geeignet sind und schon besonders viele Anwender überzeugen konnten, erklären wir in unserer Smart Home System Kaufberatung.

Mit nur einem Klick lassen sich systemgebundene Lampen einheitlich steuern

Alle, die nicht in ein komplett neues System investieren möchten, können stattdessen auch eine FRITZ!Box (mit DECT-Funktion) zur Smart Home Zentrale umfunktionieren. Die dafür erhältlichen Komponenten sind zwar überschaubar, aber die FRITZ!Box Nutzung als Steuerzentrale ist für einen schnellen Einstieg ins Smart Home trotzdem eine Überlegung wert.

Alternativen zum Smart Home System: Universal-Apps und Sprachassistenten
Für noch mehr Flexibilität sorgen Apps, die Geräte verschiedener Hersteller vernetzen. So sind mit der Conrad Connect App beispielsweise über 3000 Apps, Geräte und Services bedienbar. Darunter auch Komponenten von Fitbit, Philips Hue und Brematic Pro. Die iHaus App ist sogar mit der Tesla Ladestation kompatibel.

Ebenfalls mit sehr vielen Apps und Geräten vereinbar sind auch Sprachassistenten wie Alexa oder Google Assistant. Sie sind jedoch zum Teil nicht in der Lage Geräte direkt anzusteuern, sondern greifen nur auf die Zentrale des jeweiligen Systems zu.

Sensoren registrieren, was im Smart Home vor sich geht

Die Smart Home Zentrale als „Gehirn“ des Systems kann von sich auch nicht auf Umweltreize reagieren, sondern benötigt für deren Erkennung Hilfe von Sensoren. Ihre Aufgabe besteht darin -sozusagen als „Ohren“ und „Augen“ des Systems - physikalische Größen wie Helligkeit, Bewegung, Schall und Feuchtigkeit in elektrische Signale umzuwandeln. 

Zu den Smart Home Sensoren zählen beispielsweise Wasser-, Bewegungs- und Rauchmelder ebenso wie Fenster- und Türkontakte, die Öffnen und Schließen erkennen können. Viele Fenster- und Türkontakte registrieren Veränderungen dabei entweder über Magnet- oder Infrarotsensoren. Denn Magnete gelten als besonders genaue Sensoren, weshalb sie auch in der Medizin zum Einsatz kommen.

Wassersensoren (hier von Wally) warnen umgehend bei Heizungs- oder Waschmaschinen-Lecks per App

Aktoren steuern auf Befehl der Zentrale Haushaltsgeräte

Das Pendent zu Sensoren sind Aktoren. Sie befähigen das Smart Home erst dazu, auf die wahrgenommenen Eindrücke klug zu reagieren. Sie nehmen die elektrischen Signale der Sensoren auf und geben dem Gerät den Impuls, zum Beispiel eine mechanische Bewegung oder eine elektronische Schaltung vorzunehmen. Beispiel: Eine smarte Heizung bekommt durch ein Funksignal mitgeteilt, welche Solltemperatur gewünscht ist, der Sensor fühlt die aktuelle Temperatur und veranlasst den Aktor sich mechanisch in Bewegung zu setzen, so dass Heizwasser einfließt, solange bis Ist- und Solltemperatur übereinstimmen.

Auch herkömmliche Elektrogeräte und Lampen können mit Hilfe einer WLAN-Steckdose Auskunft über ihren Zustand geben und sich fernsteuern lassen. Smarte Funkstecker sind einerseits Aktor, weil sie elektrische Impulse weiterleiten und z.B. eine smarte Waschmaschine oder einen Kaffeeautomat in Gang setzten, andererseits auch Sensor, weil sie Werte wie den Stromverbrauch oder die Raumtemperatur messen. Per Funk wird die Information über den „gefühlten“ Zustand dann wieder der Zentrale bzw. der App zur Verfügung gestellt.

Smart Home Gadgets als Ergänzung fürs Smart Home

Intelligente Gadgets sind vernetzbare Geräte, die über WLAN oder Bluetooth direkt mit dem Smartphone verbunden werden können. Sie werden deshalb auch als „Plug-and-Play“-Geräte bezeichnet.

Im Gegensatz zu den Gerätekomponenten eines Smart Home Systems, müssen sie also nicht mit einer externen Basisstation verbunden werden, da sie die Funksprache des Smartphones oder Tablets, also WLAN oder Bluetooth, bereits sprechen. Einige sind sogar mit beliebten Sprachassistenten wie Amazon Alexa kompatibel und reagieren auf Zuruf.

Zu den beliebtesten Smart Home Gadgets zählen u.a.:
Bluetooth-Lautsprecher
Fitness-Tracker
Saugroboter
Drohnen

 

Der große Vorteil von smarten Gadgets liegt somit auf der Hand; dadurch, dass die Gadgets mit dem Smartphone oder auch Tablet direkt kompatibel sind, kann man ohne den Umweg über die Integration in ein System gleich loslegen. Das klingt natürlich verlockend und bietet auch interessante und nützliche Features, die das Smart Home sinnvoll ergänzen.

Wer allerdings die Vorteile eines Smart Home im vollem Umfang nutzen möchte, kommt um eine Smart Home Zentrale nicht herum. Sie ist einerseits der Übersetzer für Funksprachen, andererseits aber auch eine Schnittstelle, um einzelne Smart Home Geräte miteinander zu verknüpfen und sie zentral über eine App oder per Sprache zu steuern. Gerade die Verknüpfung der Geräte über Routinen oder sogenannte „If-This-Than-That“-Szenarien (IFTTT) macht das Smart Home erst richtig komfortabel und klug.

In der Praxis könnte die IFTTT Anwendung beispielsweise folgendes Handlungskette umfassen: Ein Fenstersensor bemerkt die Öffnung eines Fensters und meldet dies der Zentrale. Diese wiederum sorgt für das Herunterregeln der Heizthermostate und benachrichtigt ihren Besitzer über eine Pushnachricht. Sofern er selbst nicht zuhause ist und das Fenster von Unbefugten geöffnet wurde, kann er umgehend die Alarmanlage per App aktivieren.

Solche umfassenden Szenarien wie dieses können meist nur mit Hilfe einer Smart Home Zentrale verschaltet werden. Smarte Gadgets sind also Einzellösungen für Sport, Gesundheit und Sicherheit, die einzelne Aspekte des Alltags erleichtern und unterstützen, von Smart Home kann man dabei noch nicht ganz sprechen.

Funkstandard vs. Bus-System: Was eignet sich für wen?

Zur Verbindung intelligenter Geräte gibt es zwei Möglichkeiten: Einerseits die rein funkbasierte Verschaltung und andererseits die kabelgebundene Methode. Während funkbasierte Systeme häufig als Altbau Nachrüstlösung zum Einsatz kommen, sind kabelgebundene Buslösungen eine beliebte Variante für smarte Neubauten oder Fertighäuser. Denn hier müssen die Wände nicht erst aufgerissen werden, sondern die nötigen Leitungen sind von Anfang an einplanbar.

Laut unserer Erfahrung ist die Vernetzung intelligenter Geräte per Funk auch für Laien gut zu bewältigen. Die Verschaltung über Stromkabel sollte hingegen ausschließlich von Fachpersonal vorgenommen werden.

Funkstandards verbinden die einzelnen Smart Home Geräte miteinander

Viele Einsteiger sind von der großen Auswahl an Smart Home Funkstandards anfangs überfordert und fragen sich: Wieso nutzen nicht einfach alle Smart Home Systeme die Funkstandards WLAN und Bluetooth, die durch Computer und Smartphones sowieso in jedem Haushalt vorhanden sind? Darauf gibt es eine einfache Antwort: Beide Funkstandards wurden nicht für das Internet der Dinge (IoT) entwickelt.

Denn WLAN ist vergleichbar mit einer ständig befahrenen Autobahn; es verbraucht viel Energie. Bluetooth zieht wesentlich weniger Strom, dafür ist die Reichweite – wie jeder weiß – sehr begrenzt. Wer z.B. morgens im Schlafzimmer versehentlich das Licht angelassen hat, könnte es somit  per Bluetooth keinesfalls von unterwegs ausschalten.

Funkstandards, die von Herstellern oder Allianzverbünden speziell für Smart Home Geräte entwickelt wurden, sind hingegen besonders energieeffizient und wechseln bei Nicht-Gebrauch in einen Tiefschlafmodus. EnOcean wurde sogar so konzipiert, dass die benötigte Energie aus dem bloßen Knopfdruck am Gerät gespeist wird. So braucht zum Beispiel die Fernbedienung keine Batterien mehr. Die Funkstandards ZigBee und Z-Wave wiederum sind in der Lage so genannte Mesh-Netzwerke aufzubauen: an das Stromnetz angeschlossene ZigBee- oder Z-Wave-Geräte bilden Zwischenbrücken, so dass Funksignale ohne den Umweg über die Zentrale direkt an weitere Smart Home Komponenten weitergeleitet werden. Das optimiert die Kommunikation zwischen den Geräten.

Wie sich potenzielle Sicherheitslücken im Funknetz aushebeln lassen, erklärt übrigens unser Datenschutz-Special.

In einem Smart Home optimieren sich die Geräte per Funkverbindung auch ohne menschliche Hilfe gegenseitig

Kabelgebundene Vernetzung per KNX und Co.

Eine Alternative zu den Funklösungen sind Bussysteme, die fest installierte Leitungen zum Transport der Daten nutzen. Das klingt vielleicht altmodisch im Vergleich zu den kabellosen Varianten, allerdings haben die festen Leitungen den Vorteil, dass sie geschützter, zuverlässiger und energiesparender arbeiten. Besonders verbreitet ist das KNX Bussystem. Das KNX System ist allerdings durch Kosten von mehreren zehntausend Euro nur bei Neubauten eine Überlegung wert; hier werden die Leitungen flexibel verlegt, so dass sie an das individuelle Smart Home Konzept angepasst werden können. Beispiele für umfassende Anbieter von Unterputz-Lösungen zur Hausautomation sind u.a. Gira und Loxone. In diesem Einsteiger-Artikel konzentrieren wir uns aber auf Funklösungen, die besonders zum Nachrüsten geeignet sind – egal ob Hauseigentümer oder Mieter.

Wer mehr über die professionelle Automation vom Profi wissen will oder selbst einer werden möchte, erhält in folgenden Themenspecials Hilfestellung von unseren Experten:
Smart Home richtig planen in 5 Schritten - so geht's
Was ist besser: Professionelles Smart Home oder DIY-Lösung?
Smart Home Buch-Überblick: Fachliteratur zur Hausautomation

Smart Home Steuerung per Sprache, App oder Routine

Damit nicht für jedes Gerät eine eigene App aufgerufen werden muss, ist es sinnvoll, ein zentrales Steuermedium für alle Geräte im Haushalt zu haben. Dies kann eine Smart Home App sein, die mit besonders vielen Drittanbietern kompatibel ist oder ein Sprachassistent. Amazons Alexa ist z.B. nicht nur die bekannteste smarte Assistentin, sondern auch mit tausenden Geräten kompatibel. Auf Zuruf gleichzeitig Kaffee kochen, die Musikanlage einschalten und den Rasen? Kein Problem für Alexa, sofern sie zuvor mit den entsprechenden Geräten vernetzt wurde. Werden die einzelnen Komponenten in Routinen eingebunden, sind sogar Handlungsketten möglich. Dann aktiviert z.B. ein ausgelöster Bewegunsmelder eine Überwachungskamera, während gleichzeitig der Besitzer per App informiert und die Hausbeleuchtung eingeschaltet wird.

Neben Alexa stehen natürlich auch noch weitere Sprachassistenten zur Auswahl: Darunter Google Assistant des bekannten Suchmaschinen-Konzerns und Siri von Apple. Beide bieten zwar einen großen Wissensumfang, haben aber bei weitem noch keine so große Auswahl an kompatiblen Geräten vorzuweisen wie Alexa. Samsungs Bixby und Microsofts Cortana haben sogar noch weniger Smart Home Funktionen zu bieten und sind deshalb für Smart Home Fans derzeit noch nicht relevant.

Amazon bietet verschiedene Alexa-Lautsprecher mit und ohne Display an.

Welchen Nutzen bietet ein Smart Home? Möglichkeiten im Überblick

Ein Smart Home ermöglicht es, den Alltag komfortabler zu gestalten, indem es  viele Steuer- und Überwachungstätigkeiten automatisiert. Gleichzeitig hilft ein klug vernetztes Zuhause dabei, Strom zu sparen und somit Umwelt und Geldbeutel zu schonen. Zahlreiche Praxistests zeigen, dass sich diese Konzepte bereits heute in der Praxis bewähren und die Smart Home Vorteile die Nachteile klar überwiegen.

Damit Sie eine bessere Vorstellung davon erhalten, wo ein Smart Home sinnvoll zum Einsatz kommen kann, haben wir in den folgenden Abschnitten einige Beispiele aus unseren Testberichten für Sie zusammengefasst.

Von der Kaffeemaschine über Heizung und Fernseher bis zum Rasenmäher im Garten ist heute fast alles vernetzbar

Anwendungsbeispiel 1: Intelligente Heizungssteuerung im Smart Home

Logisch: Im Sommer ist die Heizung fast immer aus, im Winter läuft sie auf Hochtouren. Dazwischen liegen Jahreszeiten, die gerade in Deutschland von großen Temperaturschwankungen geprägt sind – Wohlfühltemperatur und Energieersparnis werden zum Taktierspiel. Smarte Wand- und Heizkörperthermostate, die mittlerweile für alle gängigen Heizkörpervarianten zur Verfügung stehen, werden per Smartphone von unterwegs bedient– oder regeln ihr Heizverhalten einfach selbst. Der Münchner Hersteller tado z. B. setzt auf Geofencing-Technologie: das WLAN Thermostat schaltet sich automatisch aus, wenn niemand zuhause ist und heizt energiesparend auf, sobald sich ein Bewohner dem Haus nähert.

Eine andere Strategie nutzen Konkurrenzprodukte wie das Netatmo Heizkörperthermostat. Sie analysieren das Heizverhalten auf Basis von Nutzungsgewohnheiten der Bewohner und passen sich nach einer Selbstlernphase daran an. Durch die Fernsteuerung per App können Heizpläne bei spontanen Änderungswünschen trotzdem jederzeit angepasst werden.

Auch die manuelle Einstellung eines persönlichen Heizplans, je nach Raumnutzung und Wochentag, wird von smarten Thermostaten unterstützt. Egal welche smarte Heizungssteuerung Smart Home Besitzer wählen; in Zukunft müssen sie sich anschließend keine Gedanken mehr um Wohlfühltemperaturen machen.

Seit der Verbreitung von Sprachassistenten wie Apples Siri oder Amazon Alexa, sind auch immer mehr Thermostate kompatibel mit Apple HomeKit, Google Home oder dem Amazon Echo ; den erwähnten Heizkörperthermostaten von tado und Netatmo, aber auch dem Eve Thermo von Elgato, reicht dann ein einfacher Sprachbefehl zur Regulierung der Heizungen im ganzen Haus aus. Ein kleiner Wehrmutstropfen: Smarte Thermostate müssen alle ein bis zwei Jahre mit Batterien versorgt werden. Wann es soweit ist, meldet sich das Gerät jedoch zum Glück automatisch.

Weiterführende Informationen zur intelligenten Heizungsteuerung gibt es hier:
Fußbodenheizung intelligent steuern mit und ohne App
Die besten Tipps zum Heizkosten senken - das sagen Experten

Anwendungsbeispiel 2 - Sicherheit: Smart Home Geräte zur Überwachung

Smarte Sicherheitssysteme verleihen den eigenen vier Wänden einen hohen Sicherheitsstandard und sind, wie Tests zeigen, mittlerweile für jeden erschwinglich. Das gilt sogar für smarte Überwachungskameras, die gestochen-scharfe Bilder in HD-Qualität an das Smartphone senden können. Achtung: Bei einigen smarten Überwachungskameras zahlt man teilweise einen monatlichen Betrag für die temporäre Speicherung der Daten in der herstellereigenen Cloud. Bei Kauf oder Vergleich also besser darauf achten, was im Kaufpreis enthalten ist und was nicht.

Wer dagegen einfach nur wissen will, ob die Kinder gut daheim angekommen sind, der kann stattdessen auf ein Sicherheitsgadget wie die Gesichtserkennungs-Kamera Netatmo Welcome setzen. Über WLAN mit dem Smartphone verbunden, gibt sie Auskunft, welche Familienmitglieder bereits zuhause sind.

Auch das Haus der Oma muss nicht gleich mit einem kompletten Sicherheitssystem ausgestattet werden. Druckempfindliche Matten vor dem Bett geben Aufschluss darüber, ob das Schlafzimmer zur gewohnten Zeit verlassen wurde. Wenn nicht, schlägt das Smartphone Alarm, so dass man sich sicherheitshalber erkundigen kann, ob alles in Ordnung ist.

Dank vernetzter Kameras kann man immer und überall per Live-Video im Smart Home nach dem Rechten sehen

Wer dagegen informiert werden möchte, ob sich bei eigener Abwesenheit jemand an Fenster oder Türen zu schaffen macht, der sollte auf intelligente Bewegungs- und Kontaktsensoren setzen. Denn Smart Home Sensoren melden nicht nur Einbruchsversuche, sondern warnen sogar bei einem Wasserschaden. Wie unser Kurzüberblick zeigt, sind die Einsatzmöglichkeiten smarter Komponenten beim Thema Sicherheit und Überwachung sehr vielfältig. Die wichtigsten Komponenten haben wir in folgender Liste nochmals zusammengefasst:

Die hier vorgestellten Sicherheitselemente können nach Belieben in ein Smart Home System wie z. B. innogy SmartHome oder Magenta SmartHome  (bzw. Qivicon-basierte Systeme) integriert werden, dessen Zentrale die einzelnen Komponenten miteinander verbindet und steuert. Manche davon sind jedoch auch als Stand-Alone Lösung ausschließlich per App nutzbar. 

Mehr Informationen zur Erhöhung der Sicherheit gibt es hier:
Einbruchschutz: Haus, Türen und Fenster sichern und schützen
Anwesenheitssimulation: Diese smarten Möglichkeiten gibt es

Anwendungsbeispiel 3 - Haushalt: Mehr Komfort durch Saugroboter und Co. 

Beim Thema smarte Haushaltsgeräte zeichnen sich zwei Trends ab: Haushaltskomponenten im Smart Home verrichten die Arbeit fast komplett von selbst und bieten individuellen Service an. WLAN-Waschmaschinen lassen sich vom Arbeitsplatz aus bedienen, so dass die Wäsche pünktlich zum Trocknen bereitsteht. Staubsauger-Roboter und Mähroboter verrichten ihre Arbeit unmerklich während ihre Besitzer bei der Arbeit oder im Café sind.

Wir haben u.a. den Saug- und Wischroboter Roborock S6 im Alltag getestet

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Smarte Kühlschränke - z.B. von Urgesteinen wie Siemens und Bosch - verfügen über eine Kamera, so dass die Einkaufsliste bei Bedarf unterwegs erstellt werden kann. Manche Samsung Kühlschränke können sogar mit einer Übertragung des Fernsehprogramms punkten - wenn man denn einen TV desselben Herstellers besitzt. Aber noch mal zurück zum Start in den Tag, den man gern mit einer Tasse Kaffee verbringt. Mit einer smarten Filterkaffeemaschine werden Sie bereits mit Kaffeeduft geweckt. Denn eine Kapselmaschine wie Qbo von Tchibo brüht den Kaffee wahlweise per App oder Alexa gesteuert zur richtigen Zeit, mit der gewünschten Schaum-, Milch und Kaffeemenge auf. 

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Anwendungsbeispiel 4 - Licht : Beleuchtung mit WLAN-Lampen

Licht beeinflusst unseren Biorhythmus und unsere Stimmung beträchtlich. Daher sollte die Lichtatmosphäre in der Wohnung an den persönlichen Tagesablauf angepasst werden. Neben LED Weckern, die es ermöglichen jeden Morgen durch langsam hochdimmendes Licht aufzuwachen, gibt es viele weitere Optionen, smarte Beleuchtung im Alltag einzusetzen. Morgens spenden Lampen in Bad und Küche durch programmierte WLAN LED Glühbirnen automatisch warmes Licht, abends tauchen sie das Wohnzimmer in gedimmte Wohlfühlatmosphäre. Durch ein Farbspektrum von 16.000.000 Farben sollte für jeden das passende Lichtambiente dabei sein – egal ob fest einprogrammiert oder per App und Wandschalter jederzeit wandelbar.

Natürlich unterstützt der gezielte Einsatz von Licht nicht nur die innere Uhr, sondern ist auch ein besonderes Dekorationselement. Vor allem Lichtschläuche, die flexibel an Sideboards, Schreibtische und Tische angebracht werden, setzen die Räumlichkeiten durch indirektes Licht in Szene. 

Zu den beliebtesten Smart Home Beleuchtungslösungen gehören aktuell der Marktführer Philips Hue, dicht gefolgt von IKEA TRÅDFRI und OSRAM LIGHTIFY/Smart+. Wie die Nachrüstung mit deren Lampen konkret funktioniert, zeigt der Ratgeber: Licht per Smartphone steuern - das sind die besten Lampen dafür.

Gekoppelt mit einem smarten Feuermelder oder Alarmsystem, können vernetzte LED Birnen sogar zur Abschreckung von Einbrechern dienen. Wenn das ganze Haus plötzlich in hellem Licht erstrahlt, irritiert das nicht nur den ungebetenen Gast, sondern macht auch Nachbarn hellhörig. 

Expertentipp: Durch smarte WLAN-Steckdosen (z. B. TP-Link HS110) werden alte Geräte oder Lampen mit herkömmlichen Glühbirnen ganz einfach in das Smart Home integriert.

Anwendungsbeispiel 5 - Multimedia: Lautsprecher im Smart Home

Portable Bluetooth-Lautsprecher oder fest installierte Multiroom-Systeme sind bereits in vielen, auch unvernetzten Haushalten zu finden. In Kombination mit einem Smart Home System machen sie aber umso mehr Freude. Denn so kann die Musik morgens z. B. mit farbigen Beleuchtungsszenen kombiniert und Timer-gesteuert aktiviert werden, um einen idyllischen Sonnenaufgang zu simulieren.

Abends lassen sich im Smart Home die Lieblings Playlists in Bad, Küche und Wohnzimmer nach Belieben entweder per App oder Sprachbefehl auswählen. Welche Musik-Streamingdienste (Spotify, Napster und Co.) mit dem Multiroom-System verbunden werden können, ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich. Daher lohnt es sich nicht nur auf Klangqualität zu achten, sondern auch auf die Unterstützung des bevorzugten Streaming-Anbieters. Mit besonders vielen Streamingdiensten nutzbar sind vor allem Amazon Alexa Lautsprecher und Google Home Geräte

Nutzer, die auf die eigene Musiksammlung zentral zugreifen möchten, können ihre Dateien auf einem NAS-Server (Network Attached Storage) speichern und sie damit allen Familienmitgliedern zugänglich machen. Der private NAS-Server ist praktisch die „Cloud für Zuhause“, in der auch andere Dateien wie Fotos und Videos abgelegt werden können. Unter Einsatz eines Smart TV können diese dann direkt von der Couch aus betrachtet werden. Außerdem kann der Smart TV als Smart Home Steuerzentrale genutzt werden. Durch eine Erweiterung mit entsprechenden USB-Funksticks kann er mit unterschiedlichen Smart Home Komponenten verbunden werden. Allerdings sollten diese im direkten Zusammenhang mit dem Fernseher genutzt werden - wie ein Licht- oder Soundsystem. Das ganze Smart Home über den Fernseher zu steuern ist unpraktisch, da er sonst den ganzen Tag laufen müsste.

Vom Tablet auf den Smart TV? Mit vernetzten Geräten geht das ganz einfach per Sprachbefehl

Wer nicht in einen smarten Fernseher investieren möchte, sich aber trotzdem mit den neuesten Filmen und Serien aus dem Internet versorgen möchte, für den sind Streamingsticks und Set Top Boxen eine gute Alternative. Leistungsstarke Pakete bietet zum Beispiel Apple TVAmazon FireTV. Amazon und Sky liefern die Daten sogar nach neuestem Standard in 4K Qualität. Amazon FireTV kann außerdem mit Alexa sprachgesteuert werden. Das gleiche gilt auch für die erwähnten Bluetooth Multiroom Systeme. Diese Sprachsteuerung von Multimedia-Geräten über Smart Home Lautsprecher wie Amazon Echo oder Google Home, macht nicht nur Spaß, sondern ist auch praktisch. Das Suchen der Fernbedienung ist damit kein Thema mehr.

Was kostet ein Smart Home?

Im Gegensatz zur kabelgebundenen Hausautomation, ist das funkgesteuerte Smart Home mit einer wesentlich geringeren Investition verbunden. Trotzdem kommt bei den diversen Komponenten – Basisstation, Smart Home Geräte und eventuell Zwischenstecker – eine größere Summe zusammen, abhängig natürlich davon, wie viele Räume berücksichtigt werden. Die Frage „Wieviel kostet ein Smart Home?“ lässt sich deshalb nicht ohne weiteres beantworten, trotzdem geben wir Ihnen hier einige Anhaltspunkte. Basisstationen kosten zwischen 50 und 150 Euro, die einzelnen Komponenten bewegen sich in einem ähnlichen Rahmen. Gute WLAN-Heizkörperthermostate sind schon ab 15 Euro erhältlich, eine Überwachungskamera ab etwa 50 Euro.

Wesentlich günstiger wird es, wenn man die Themenpakete oder Einsteigersets der jeweiligen Herstellers wählt. Diese müssen natürlich noch mit weiteren Komponenten ergänzt werden, falls das komplette Haus miteinbezogen werden soll. Generell gilt, dass sich mit offenen Smart Home Basisstationen, ein „günstigeres“ Smart Home Ökosystem aufbauen kann, da hier auch smarte Komponenten vom Discounter integrierbar sind. So bietet z.B. ALDI immer wieder Alexa-fähige Lampen, Mähroboter oder Sicherheitssysteme an.

Bei proprietären Lösungen ist dafür die Kompatibilität sichergestellt, was wiederum Zeit bei der Produktsuche und Installation sparen kann. Bei der Frage „Wieviel kostet ein Smart Home?“ gilt also: Tests und Erfahrungsberichte sind ein wichtiger Anhaltspunkt, die einen Überblick über aktuelle Angebote geben. Kompatibilität, Funktionen und mögliche Abo-Kosten sollten dabei die zentralen Prüfpunkte sein.

Wer seine Hausautomation frühzeitig plant kann sogar Geld zurückbekommen. Denn die Kreditanstalt für Wiederaufbau (kurz: KfW) fördert verschiedene Umbau- und Sanierungsmaßnahmen. So gibt es z.B. KfW-Zuschüsse für Maßnahmen zum Einbruchschutz oder für Energieeffizientes Sanieren. Vorraussetzung für die Auszahhlung der Fördergelder ist die Ausführung der Baumaßnahmen durch einen Fachmann.

Wie gut funktioniert Datenschutz im Smart Home?

Vor allem bei Sprachassistenten wie Amazon Alexa haben viele Verbraucher Angst vor Spionage durch den scheinbar ständig aktiven Assistenten. Die Tatsache, dass deren Hersteller erwiesenermaßen manchmal Kundenanfragen zur Geräteoptimierung auswerten, sofern diese dem nicht explizit widersprochen haben, verunsichert viele zusätzlich.

Dazu kommt häufig die Sorge, Hacker könnten ins eigene Heimnetzwerk eindringen und die Bewohner manipulieren oder sogar im eigenen Zuhause einsperren.

De facto sind solche Gefahren jedoch keine allzugroße Bedrohung, wenn bei der Installation und Nutzung einige wichtige Sicherheitsregeln beachtet werden. Denn wenn etwas passiert, liegt das meist nicht am smarten Produkt selbst, sondern am sorglosen Umgang mit den eigenen Daten.

In unserem Datenschutz-Special zeigen wir deshalb, wie sich in nur vier Schritten potenzielle Sicherheitslücken effektiv schließen lassen.

Bisher sind Hacker-Angriffe auf Privathaushalte eher die Ausnahme

Das sind die Zukunft-Trends im Smart Home Bereich

Als wir vor einigen Jahren in die Hausautomation einstiegen, war der Begriff Smart Home in Deutschland noch kaum bekannt. Inzwischen entdecken jedoch immer mehr Menschen die Vorzüge eines vernetzten Zuhauses. Der Trend geht dabei ganz klar von der manuellen Bedienung einer App zur bequemen Sprachsteuerung. Waren vor ein bis zwei Jahren auch noch Gestensteuerung oder Appsteuerung als zukunftsträchtige Smart Home Optionen im Gespräch, läuft heute fast alles schon über Sprache. Und die Möglichkeiten sind dabei fast unbegrenzt: Egal ob die Temperatur des Toilettensitzes angepasst, der Boden gewischt oder Lebensmittel online bestellt werden sollen - ein Sprachbefehl genügt und Alexa kümmert sich darum. Was sie sonst noch alles kann, verrät unser Überblick Alexa-kompatibler Geräte.

Optisch noch ausbaufähig ist die smarte Toilette von KOHLER

Wer sich mehr für Apples Siri oder den Google Assistant begeistern kann, findet hier weiterführende Informationen:
Diese Geräte sind mit Google Home steuerbar
Apple HomeKit: Aktuelle Übersicht von HomeKit Geräten

Inwieweit die intelligente Technik akzeptiert und von Anwendern in Zukunft zuhause integriert wird, hängt unserer Meinung nach vor allem von zwei Faktoren ab: Dem Datenschutz und der Interoperabilität. Denn nur, wenn sensible Daten gut geschützt und von perfekt aufeinander abgestimmten Komponenten ohne ärgerliche Kompatibilitätsprobleme verarbeitet werden, wird das smarte Home seinem Anspruch der Komfort- und Sicherheitserhöhung auch wirklich gerecht.

Sicherlich werden trotzdem nicht alle Menschen in Zukunft Haus und Hof komplett vernetzen, trotzdem gibt es bereits Bereiche, in denen der Siegeszug der intelligenten Technik kaum mehr aufzuhalten ist. Dazu gehören u.a. die Regulierung von Heizelementen oder die Automatisierung von lästigen Haushaltspflichten. Dies zeigt sich bereits heute an der rasant wachsenden Anzahl von Mäh- und Putzrobotern in deutschen Haushalten.

homeandsmart.de als Orientierungshilfe

Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, Einsteiger und Fortgeschrittene umfassend über das Thema Smart Home zu informieren. Sie finden bei uns News zu aktuellen Trends sowie Event- und Fachmesse-Ankündigungen  Darüber hinaus lassen wir auf unserem Portal Smart Home Experten zu Wort kommen und stellen Smart Home Blogs sowie spannende Start-ups und Studien vor.

Neben der Berichterstattung zu aktuellen Entwicklungen im Smart Home Bereich testen wir ausgewählte smarte Geräte persönlich auf ihre Praxistauglichkeit.

Smart Home News
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homeandsmart Redaktion Mariella Wendel

Sammelte schon im Studium Erfahrungen mit innovativen Ambient Assisted Living Geräten und bloggte viele Jahre darüber. Mariella Wendel gehört von Anfang an zum home&smart-Redaktionsteam und testete die Echo Lautsprecher bereits vor der Markteinführung in Deutschland. Außerdem verfasste sie 2017 die erste umfassende Übersicht Alexa kompatibler Geräte. Heute zählen außerdem intelligente Haushalts-Gadgets und fernsteuerbare Gartengeräte zu ihren Lieblingsthemen.

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