Drohnen für alle Fälle Selfie, Manöver, Action: Die besten Kameradrohnen

Kameradrohnen erweitern aktuell den Horizont von Filmemachern und Selfiespezialisten: nicht nur die Flugmanöver mit den Drohnen machen Spaß, die dabei entstehenden Aufnahmen zeigen ganz neue Blickwinkel auf. DJI, GoPro, innovative Start-ups - im Dschungel der vermeintlich lohnenswerten Crowdfunding-Projekte und hochpreisigen High-Tech-Drohnen verliert man schnell den Überblick. Wir haben die besten Kameradrohnen für unterschiedliche Anforderungen zusammengestellt.

Kameradrohnen für Selfies und Actionfilme, private Aufnahmen und professionelle Videos

 

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Kameradrohnen: Wo lohnt sich die Investition?

Jedes dritte Crowdfunding-Projekt dreht sich um eine Drohne – ob nun mit oder ohne Kamera. Viele halten jedoch nicht, was sie versprechen. Kameradrohnen müssen sich zuverlässig und sicher steuern lassen, die Aufnahmen sollen in bester Auflösung und stabilisiert erstellt werden. Qualität hat bei diesen Leistungsanforderungen ihren Preis. Für welche Drohnen lohnt sich also die Anschaffung? Und welche Crowdfunding-Projekte sollte man doch unterstützen, um etwa eine günstige Drohne für Selfies aus der Luft zu erhalten? home&smart stellt die besten Kameradrohnen für alle Eventualitäten vor.

Ultimative Selfies mit Kameradrohne SELFLY

Gegen SELFLY verliert jeder Selfie-Stick – die Kameradrohne verbirgt sich in einer nur 9 Millimeter dicken Handyhülle und wird nach kurzem Aufklappen einfach in die Luft geschickt. Dort schwebt sie auf der Stelle, bis sie via App zum optimalen Aufnahmestandort dirigiert wird. Steuern lässt sich die Drohne mittels Navigationspunkten oder Smartphone-Sensorik, alternativ kann das Kamerabild auf dem Touchscreen verändert werden und die Drohne passt ihren Standort dem gewünschten Motiv an.

Die SELFLY-Drohne versteckt sich zusammengeklappt in der Handyhülle

SELFLY nimmt HD-Videos auf, die lokal als Rohdaten gespeichert werden. Der Nutzer überprüft auf dem Smartphone per App über eine qualitativ weniger anspruchsvolle Vorschau, ob die Einstellungen passen. Stimmt alles, lassen sich mithilfe der Drohne hochaufgelöste Fotos schießen und direkt auf das Endgerät schicken. Die hochwertigen Rohdaten können später übertragen werden.

Zu kaufen ist die SELFLY-Drohne momentan nur über die Crowdfunding-Seite für 99 USD, der Auslieferungszeitpunkt ist für Dezember 2017 angesetzt. Die App ist noch nicht verfügbar.

Die Spaßdrohne für Social Media-Spezialisten: Hover Camera Passport

Die Hover Camera Passport Drohne von Zero Zero Robotics fliegt nicht, sie schwebt. Der Quadcopter ist faltbar und sehr leicht, lässt sich also in der Hand- oder Hosentasche mitnehmen und spontan für Bilder wie Videos auspacken. Die Inbetriebnahme ist ebenso unkompliziert wie das Design: Akku rein, Powerknopf drücken, Drohne kurz in der Luft halten und loslassen. Die App steuert die Hover Camera Passport mittels WiFi. Ein 4K-Videosensor und teilweise stabilisiertes Bild – die 1080-Auflösung der Hover iststabilisiert, 4K nicht - bilden eine gute Grundlage für hochwertige Aufnahmen. Der Akku hält 8-10 Minuten bei Videoaufnahme in Full Resolution. Hover verfügt über Gesichtserkennung und eine Body-Tracking-Funktion, sie kann 360 Grad-Aufnahmen machen oder und um Personen herumfliegen. Erste Praxistests beschreiben die Auflösung der Kamera als die eines mittelguten Smartphones, die Steuerung der Drohne sollte nur sehr nahe am Objekt erfolgen und der Einsatz ist drinnen besser als draußen.

Die schwebende Hover Camera Passport eignet sich besonders für Social Media

Auch wenn die Technik der Hover Camera Passport nicht perfekt ist, überzeugt sie doch durch mehrere Vorzüge: Die Kameradrohne ist kindersicher, weil keine Propeller verbaut sind, in denen sich kleine Finger verletzen könnten. Neben der Anwendung als Familiengadget eignet sich die spaßige Drohne besonders für Social Media-Aktivisten und Youtubers, da sich Aufnahmen direkt in Kanäle posten lassen.

Die Hover Camera Passport Drohne ist in Deutschland noch nicht online verfügbar, über die Herstellerseite jedoch für 499 USD erhältlich. Auch über den Apple Store wird sie vertrieben. Die Hover Camera App gibt es für iOS und Android.

Die Drohne Hover Camera Passport  ist bei Amazon ab 899,- Euro erhältlich.  (Stand: 26.07.2017)

 

Manöver fliegen mit der wendigen Kameradrohne Micro Drone 3.0

Das britische Start-up Extreme Fliers hat bereits zwei Vorgängermodelle entwickelt und bringt aktuell Micro Drone 3.0 auf den Markt. Die Mikrodrohne lässt sich präzise steuern und ist trotz des fragilen Aussehens stabil, übersteht also auch den einen oder anderen Absturz. Durch ihren modularen Aufbau können Einzelteile leicht ausgetauscht werden, sollte doch etwas kaputtgehen. Die Kameradrohne wird mit der etwas sperrigen RF-Konsole über eine Entfernung von bis zu 150 Metern oder dem Smartphone per WiFi-Tether bis etwa 45 Meter weit gesteuert, die Flugzeit liegt bei maximal 8 Minuten.

Micro Drone 3.0 ist eine der kleinsten Kameradrohnen auf dem Markt

Die Micro Drone 3.0 eignet sich hervorragend, um etwa Action-Sportarten zu filmen, erste Flugversuche zu wagen oder den Spaß an Drohnenmanövern auszukosten: mit der Gegenrotation lässt sich die Drohne kopfüber fliegen, mit einem VR-Headset ergänzt macht Micro Drone das Fast-Flugerlebnis mittels First Person View (FPV) möglich. Die 720p-HD-Kamera macht zwar nette Aufnahmen, kommt jedoch nicht an die teureren Modelle von GoPro oder DJI heran. Dafür ist sie in der Anschaffung weitaus weniger kostspielig und damit als Gadget für Anfänger ebenso interessant wie für erfahrene Drohnenpiloten.

Die Kameradrohne Micro Drone 3.0 ist beim Hersteller für 116 Euro erhältlich, mit Extra-Batterie kostet sie 129 Euro. Die App ist für iOS und Android kostenlos verfügbar.

 

GoPro Karma Drohne: HERO5 kann fliegen

GoPro Karma ist mehr als eine Kameradrohne, sie ist ein Transformator: Der Kameragimble kann für die reguläre Nutzung der eingebundenen Kamera abgeschraubt und an den GoPro Karma Grip gesteckt werden. Kompatibel mit Karma sind die aktuellste Action-Kamera HERO5 Black und das Vorgängermodell HERO4. Actionfilmer – die Zielgruppe von GoPro – können mit der Drohne eine weitere Ebene erreichen, was Bild- und Videoaufnahmen angeht. Im Hard Case-Rucksack begleitet Karma alle Abenteuer und ist besonders für Drohnen-Einsteiger geeignet: Die intuitive Steuerung mit dem Karma Controller umfasst etwa einen Flugsimulator nach dem Set-up für die einfachsten Bedienvorgänge und einen Rückkehrknopf. Die GoPro Passenger App erlaubt es weiteren Personen, den Flug passiv mitzuerleben oder aktiv die Kamera zu regulieren, während der Pilot die Drohne steuert.

Zusammen mit der HERO5 Black ist die Karma-Drohne der Traum aller GoPro-Filmer

GoPros Kameradrohne Karma erreicht eine maximale Geschwindigkeit von 54 km/h und lässt sich innerhalb eines Radius von 3,2 Kilometern auch bei leichtem Wind fernsteuern. User berichteten von GPS-Verlust während des Fliegens, die Bilder sind jedoch unvergleichbar. Mit der Kombinationsmöglichkeit Kamera plus Drohne oder beide einzeln bietet dieses Paket den maximalen Mehrwert was Luftmanöver und atemberaubende Aufnahmen angeht.

GoPro Karma ist zur UVP von 999,99 Euro erhältlich. Die zur Drohne passende HERO5 Black kostet 469,99 Euro, die GoPro Passenger App ist kostenlos für iOS und Android erhältlich.

 

DJI Mavic Pro – Hochleistungsdrohne für Actionfilmer

DJI Mavic Pro ist die Luxus-Begleitung für Vielreisende und aktive Urlauber. Der kompakte Aufbau der Kameradrohne beeinträchtigt in keiner Weise ihre technischen Spezifikationen: Sie wartet bei einer Flugzeit von bis zu 27 Minuten dennoch mit 24 Hochleistungsrecheneinheiten, dualer Satellitenverbindung, einer Reichweite von 7 Kilometern und 4 Vision-Sensoren auf. Mit diesen ermöglicht die Drohne objektgebundene 4K-Aufnahmen, indem sie etwa einer bestimmten Person folgt – ohne Sender. Mavic Pro greift auf bis zu 20 Satelliten zu, um abzuspeichern, wo sie losgeflogen ist, wem sie folgt und wohin sie zurückkehren muss. Der qualitativ hochwertige Aufbau der Drohne soll ein stabiles Flugerlebnis garantieren, DJI verspricht optimales Flugverhalten innen und außen auch bei Wind.

Aktivurlauber setzen auf die für Outdoor und Indoor geeignete Drohne Mavic Pro

Durch die visuelle Sensorik sieht die Pro-Drohne ihre Umgebung fast so vorausschauend wie ihr Nutzer und weicht Hindernissen automatisch aus. Statt elektronischer Stabilisierung nutzt DJI für Mavic Pro einen dreiachsigen Kamera-Gimble, um die Full HD 1080p/720p-Videoaufnahmen immer wackelfrei zu halten. Gesteuert wird die Drohne mit einem ebenfalls kompakten Konsolenaufsatz, der um das Smartphone gesteckt wird. Ohne Konsole lässt sich Mavic Pro über eine Joystick-Anwendung am Smartphone fliegen. Verschiedene Active Track-Flugmodi ermöglichen die optimale Kamerabegleitung bei allen Aktivitäten: die Gestensteuerung der Drohne erlaubt eine Aktivierung des Trackings durch Winken, mit einer festgelegten Geste wird etwa ein Porträt ausgelöst. Ergänzt durch die DJI Goggles lässt sich der FPV-Flug mit Geschwindigkeiten bis zu 65 km/h genießen. Über die DJI GO 4 App können mithilfe der Kameradrohne eingefangene Aufnahmen editiert, geschnitten und geteilt oder live auf Youtube und Facebook gestreamt werden. Ein Wehmutstropfen in der Anwendung: Nutzer berichteten von anhaltenden Problemen mit der Android-App.

Die Profi-Drohne DJI Mavic Pro kostet beim Hersteller 1.199 Euro. Die DJI GO 4 App ist für iOS und Android verfügbar.

Die Drohne DJI Mavic Pro mit 4K-Auflösung  ist bei GRAVIS aktuell für 1198,- Euro verfügbar.  (Stand: 25.10.2017)

 

Der fliegende Pro jeder Filmcrew: Kameradrohne DJI Inspire 2

DJI Inspire 2 ist die Weiterentwicklung der Inspire 1 und eignet sich für professionelle Filmemacher oder sehr ambitionierte Privatfilmer. Sie lässt sich einzeln oder im Verbund mit weiteren Inspire 2-Drohnen fliegen. Ausgestattet mit einer zweiachsigen, stabilisierten FPV-Kamera kann die Drohne 94 km/h über eine Reichweite von 7 Kilometern erzielen, um eindrucksvolle Aufnahmen insbesondere für Actionszenen zu erzeugen. Die auf der Drohne angebrachte Infrarotsensorik erkennt im Umkreis von 30 Metern Strukturen in der Flugschneise und über dem Gerät, sodass sie nicht hängen bleibt oder gegen Objekte fliegt. Das duale Akkusystem ermöglicht eine maximale Flugdauer von 27 Minuten. Mithilfe der eingebauten Heizfunktion ist die Inspire 2 auch in extrem kalten Gebieten einsetzbar.

Wendige Kameradrohne für professionelle Filmsets: DJI Inspire 2

Auch für reguläre Shots und Nahaufnahmen ist die Drohne laut Hersteller eine plausible Ergänzung zu konventionellen Kamerasystemen: Der Bildprozessor CineCore 2.0 der DJI Inspire 2 erstellt Aufnahmen in 5,2K mit CinemaDNG1 und Apple ProRes2, unterstützt H.264 und H.265 und speichert auf der DJI CINESSD. Eine optimale Post Production unterstützt die Inspire 2 mit RAW. Für professionelle Einstellungen bietet die Kamera der Drohne Zooms von 9 bis 45 Millimeter. Mehrere intelligente Flugmodi wie Spotlight Pro und Active Track erlauben komplexe Aufnahmeszenarien, eine Live-TV-Übertragung ist mit dem 1080i50- und 720p60-Standard möglich. Die technischen Vorzüge der DJI Inspire 2 bewirken eine außergewöhnliche Aufnahmequalität aus der Luft – das Endprodukt lässt nicht vermuten, dass sie von einer Drohne stammen.

Die Kameradrohne DJI Inspire kostet beim Hersteller 3.399 Euro. Die DJI GO 4 App ist für iOS und Android verfügbar.

Die Drohne DJI Inspire 2  ist bei MediaMarkt aktuell für 3399,- Euro verfügbar.  (Stand: 25.10.2017)

 

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homeandsmart.de Redaktion Sarah Mall

Studium der Kultur- & Medienwissenschaft, freiberufliche Tätigkeiten als Übersetzerin, Lektorin und Texterin. Neugierig und gerne auf Entdeckungsreise. Heute Redakteurin bei homeandsmart.de. Smart-Home-Technik als neues Terrain, das erforscht werden will. Mit positiver Energie und sonnengelbem Schal die Solaranlage der Redaktion.

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