Sightseeing mit dem E-Scooter Fat Tire Monsterroller im Praxistest

E-Bikes und Elektroscooter sind sich nicht nur für den Privatgebrauch ein umweltfreundliches und günstiges Fortbewegungsmittel, auch im Tourismus finden sie Verwendung. Für Stadterkundungen, lustige Touren durch Weinberge oder einfach als entspanntes Highlight im Urlaub sind die neuen Fat Tire Elektroroller besonders gut geeignet. Sie haben den Coolness-Faktor eines Motorrads und die Emission eines Fahrrads – die perfekte Mischung also. Das Konzept stammt aus Deutschland und heißt Scrooser, viele Touren und Verleihe arbeiten jedoch mit den günstigeren Doubles aus China. Diese warten mit weniger Funktionen auf, sind aber genauso emissionsfrei und unterhaltsam.

Die Monsterroller im Praxistest auf den Straßen Budapests

Städte mal anders erkunden

Fürs Sightseeing in fremden Städten gibt es zahlreiche Möglichkeiten: zu Fuß, per Hop-on-Hop-off-Bus, mit Leihrädern. Kreatives Stadtmarketing besteht aber unter anderem darin, möglichst originelle Fortbewegungsarten anzubieten. Rikschas sieht man mittlerweile in jeder größeren Stadt, Beer Bikes hauptsächlich in Partystädten, TukTuks, Leih-Trabbis, Motor- und Tretroller stehen in vielen Metropolen bereit. Auch das Konzept E-Mobilität hat den Tourismus-Sektor erreicht – Sightseeing per Segway ist 2017 ein alter Hut. Gut, dass die nächste Generation an Elektrofahrzeugen in den Startlöchern steht: Die Stadterkundung per E-Scooter ist abwechslungsreich, emissionslos, bequem und ultracool.

Budapest entdecken mit dem E-Scooter: Ein Highlight des Städtetrips

Getestet: Fat Tire Elektroroller für individuelle und geführte Touren

Im Gegensatz zu E-Bikes und Tretrollern muss mit den E-Scootern wirklich kein Muskel angestrengt werden. Das Handgelenk hingegen schon, die breiträdrigen Fahrzeuge erinnern nämlich nicht nur was den niedrigen Sitz angeht an Motorräder – sie werden auch so gestartet. Zum „Anlassen“ muss der rechte Handgriff nach unten gedreht werden, dann setzt sich der Scooter rapide in Bewegung. Die Monsterroller können von Wagemutigen im Stehen gefahren werden, gelenkt wird sowohl mit dem ausladenden Lenker als auch mit der Gewichtsverlagerung auf den extrabreiten Reifen. Zwei Handbremsen für Vorder- und Rückrad sorgen für schnelles Anhalten. Obacht ist im Straßenverkehr angesagt: Die Elektroroller sind mit bis zu 25 km/h erstaunlich schnell und beschleunigen eher ruckartig. Da das Fahren sowohl auf Gehwegen als auch Straßen möglich ist, sollte deswegen in dichteren Menschenmengen besonders vorsichtig navigiert werden. E-Motoren sind im Vergleich zu herkömmlichen Antriebsformen sehr leise, Fußgänger reagieren darum häufig nicht oder zu spät. Ein Helm ist anders als beim Motorradfahren nicht verpflichtend zu tragen, gibt im Straßenverkehr aber mehr Sicherheit. Eine Akkuladung reicht für Touren von etwa 50 km. Geht den Leihmobilen ungeplant der Saft aus, genügt ein Anruf und ein Mitarbeiter des Verleihs holt den Scooter ab.

Eine Übersicht an Wearables ist  bei Amazon zu finden.

 

Der Scrooser ist das Fat Tire Original aus Deutschland

Scrooser – Premium Fat Tire E-Scooter aus Deutschland

Der oben beschriebene Fat Tire Monsterroller ist eine abgespeckte Kopie des deutschen Originals Scrooser. Dieser bietet neben der E-Mobilität Bewegungsfreunden noch den Fußantrieb: Im Impulsmodus startet ein Abstoßen vom Boden den Elektromotor. Im Handmodus wird die Geschwindigkeit wie beim Motorrad geregelt, der Ecomodus fährt besonders sparsam, während der Sportmodus volle Power erlaubt.

Der E-Scooter meistert Steigungen von 15-16% bei mittlerem Gewicht. Eine eingebaute Diebstahlsperre macht den Scrooser für bis zu 6 Stunden unbeweglich – außer, der Besitzer aktiviert das Gefährt mit dem Schlüssel. In der Standard-Ausführung ist Scrooser in 4 verschiedenen Farben erhältlich, die Prime-Edition erlaubt einen individualisierten Look. Für deutsche Straßen tauglich wird der Scrooser durch einen Rückspiegel und LED-Lichter. Der 500-Watt-Akku hält bis zu 55 km und ist mit dem Ladekabel über reguläre Steckdosen innerhalb von 2,5 Stunden wieder aufgeladen. Die Scrooser für den Privatgebrauch sind ab 4.490 Euro erhältlich.

In der Prime Edition kann der Scrooser farblich individualisiert werden

Budapest, Prag, Süddeutschland: Hier sind E-Scooter-Touren möglich

Die home&smart-Redaktion hat die E-Scooter in Budapest am Március 15. tér ausgeliehen und für 90 Minuten getestet. Pro Stunde kostet der Spaß etwa 20 Euro, mit den Vermittlern können Deals zu Gratisminuten oder Karten für Bootstouren ausgehandelt werden. Sie stehen auf dem Platz vor der Verleihstelle, dort warten auch die E-Scooter darauf, probegefahren zu werden. Neben dem eigenständigen Fahren sind geführte Touren möglich. Eine weitere Ausleihmöglichkeit ist Go Mobility.

In Prag gibt es verschiedene Anbieter zu Rollerverleihen, etwa Scrooser Tour. Auch in Baden-Württemberg sind Touren mit dem Scrooser buchbar: Karlsruhe, Baden-Baden, Heidelberg und weitere Orte können mit dem E-Scooter unsicher gemacht werden. Über den Anbieter cityseg lassen sich zudem Gruppentouren und individuelle Strecken vereinbaren.

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homeandsmart.de Redaktion Sarah Mall

Studium der Kultur- & Medienwissenschaft, freiberufliche Tätigkeiten als Übersetzerin, Lektorin und Texterin. Neugierig und gerne auf Entdeckungsreise. Heute Redakteurin bei homeandsmart.de. Smart-Home-Technik als neues Terrain, das erforscht werden will. Mit positiver Energie und sonnengelbem Schal die Solaranlage der Redaktion.