Autarke Schule The Gamer von Energy Floors: Solar-Spielplatz versorgt die Schule

Das Start-up Energy Floors versorgt die Welt bereits mit Tanzflächen, die durch Laufen und Springen kinetische Energie erzeugen. Nun stellt das niederländische Unternehmen Solarplatten für den Schulhof vor, die Kinder zum Bewegen, Lernen und Strom produzieren motivieren. Der energieproduzierende Spielplatz „The Gamer“ macht aus einem normalen Schulhof eine Solaranlage mit Spaßfaktor.

The Gamer produziert Strom per Photovoltaik

Die Geschichte von The Gamer begann mit einer Party

Die horizontalen Energiemodule von Energy Floors lagen zu allererst im Club WATT in Rotterdam. Durch einen leichten Wippmechanismus in den Bodenteilen produziert die 2008 verlegte Tanzfläche automatisch Energie beim Auftreten und Springen - diese wird dann zum Beispiel für die Beleuchtung des Clubs genutzt. Seither hat das niederländische Team weitere Möglichkeiten der horizontalen Energiegewinnung entdeckt und ihr Portfolio um Spiel- und Lehrmaterial für die Schule erweitert: The Gamer ist ein digitales Lern-Spiel für den Schulhof. Im Gegensatz zum Tanzboden, speist The Gamer das Stromsystem durch Solar-Technik statt kinetische Energie.

Eine klassische Win-Win-Situation für Schule und Kinder

Erneuerbare Energien sind die Zukunft – für Kinder ist das Thema allerdings etwas abstrakt. Die neun Energie Floors-Solarplatten für den Schulhof produzieren deshalb nicht nur Energie für das Stromnetz der Schule, sondern machen den Zusammenhang von Bewegung, Sonne und Energie spielend leicht klar. Über einen Monitor, der an einem belebten Platz in der Schule platziert wird, können die Kinder (und die Finanzbeauftragten) sehen, wieviel Energie über das Spiel mit The Gamer produziert wurde. Auch andere Energiequellen z.B. kinetische oder Windenergie können mit dem System verbunden werden. 

Wie funktioniert Energy Floors The Gamer?

The Gamer besteht aus 9 begehbaren Solarplatten und einer kinetischen Platte. Alle Platten sind mit LED-Lichtern ausgestattet und bilden das wechselnde Spielfeld ab. Um das Spiel zu aktivieren müssen die Kinder einfach auf die kinetische Platte treten. Während die Kinder dann auf den Solarplatten toben, wird die generierte Sonnenenergie in das Stromnetz der Schule eingespeist. 

Die LED-Lampen des The Gamer leuchten auch tagsüber hell genug zum Spielen

The Gamer ist eine von vielen Energy Floors-Lösungen

Tanzboxen, Mini-Clubs und Fotoautomaten, die kinestische Energie produzieren, gehören zu weiteren Produkten von Energy Floors. Die aber wohl alltagstauglichste Lösung zur Produktion von sauberer Energie sind Gehwege, die mit Energy Floors-Modulen ausgestattet werden. Wie bei den Tanzflächen setzt Energy Foors dabei auf ein elektromechanisches Prinzip um kinetische Energie aus den Gehschritten zu generieren: Die Platten heben und senken sich leicht beim Auftreten, wodurch Begegungsenergie entsteht. Die Einsatzfelder reichen vom normalen Bürgersteig bis zu Sitzreihen im Stadion.
Auch das Erstlingsprodukt von Energy Floors, die nachhaltigen Tanzflächen,erfreuen sich weltweit großer Aufmerksamkeit. Sie werden derzeit vor allem von Veranstaltern für Events und Festivals vor allem gemietet. Aber auch die feste Installation wird man in Zukunft sicher in vielen hippen Clubs wieder finden.

Fazit: Ein Weg zu autarken Schulen und Clubs führt über Energy Floors

Energy Floors gibt mit Produkten wie The Gamer Hoffnung darauf, dass es nicht mehr so lange dauert, bis wir saubere Energie durch Laufen, Spielen und Tanzen generieren. Besonders der Einsatz in der Schule erscheint uns wichtig. Denn hier lernen schließlich die Investoren, Raumplaner und Partyanimals von morgen.

Das Prinzip der Energy Floors-Energiegewinnung

Preise und Verfügbarkeit für The Gamer von Energy Floors

Wer sich für die Installation und den Preis des Gamers interessiert, kann über den „Get in Touch“-Button auf der Homepage von Energy Floors Anfragen stellen.

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homeandsmart Redaktion Alina Günder

Ausgebildete Veranstaltungskauffrau bei der FUNKE Mediengruppe, Studium der Literatur- und Kulturwissenschaften in Dortmund. Längere Auslandsaufenthalte, um Perspektiven zu wechseln. Praktika in Radio- und Printredaktionen sowie im Online-Marketing. Selbständige Autorentätigkeit bei verschiedenen Onlineformaten. Heute Redakteurin bei homeandsmart.de mit einem kritischen Blick auf neue Technologien. Dabei immer im Fokus: Wie kann smarte Technik unseren Alltag erleichtern?