Typische März-Erträge in Deutschland
Für gut ausgerichtete Anlagen (Südausrichtung, etwa 30–35 Grad Neigung, möglichst ohne Verschattung) gelten deutschlandweit grob folgende Größenordnungen.
| Anlagengröße | Modulleistung | Ø Ertrag |
| 800 Watt | 2 x 400 Wp | Ca. 60-90 kWh |
| 1600 Watt | 3 x 530 Wp | Ca. 120-180 kWh |
| 2000 Watt | 4 x 500 Wp | Ca. 150-200 kWh |
Gut zu wissen: Die genannten Erträge setzen eine optimale Ausrichtung (Süden) und einen Neigungswinkel von etwa 30–35 Grad voraus. Je nach tatsächlicher Sonneneinstrahlung und eventueller Verschattung können die Werte variieren.
Welche allgemeinen Faktoren beeinflussen die Stromausbeute?
Um schon früh im Jahr den optimalen Ertrag aus dem eigenen Balkonkraftwerk herauszuholen, lohnt es sich folgende Grundregeln zu beachten:
- Ausrichtung und Neigung: Eine südliche Ausrichtung und ein Neigungswinkel von 30–35 Grad maximieren die Sonneneinstrahlung.
- Verschattung vermeiden: Bestenfalls darauf achten, dass keine Bäume, Gebäude oder andere Hindernisse Schatten auf die Module werfen.
- Wetterjahr: Auch in Deutschland schwanken die März-Erträge von Jahr zu Jahr spürbar, je nachdem, ob der Monat eher sonnig oder überwiegend trüb ausfällt
Was hat die Jahreszeit mit der Balkonkraftwerk Effizienz zu tun?
Die Jahreszeit hat großen Einfluss darauf, wie viel Strom ein Balkonkraftwerk liefert, weil sich im Jahresverlauf Sonnenscheindauer, Einstrahlungsstärke und Temperaturen deutlich verändern.
Wie sich das konkret bemerkbar macht, zeigt die folgende Übersicht:
Frühling und Sommer
- Hohe Sonneneinstrahlung: Zwischen Mai und August sind die Tage länger und die Sonne scheint intensiver. In dieser Zeit erzielen Balkonkraftwerke ihre höchste Leistung, da es durchschnittlich 6–8 Sonnenstunden pro Tag gibt.
- Effizienz bei Hitze: Obwohl extreme Sommerhitze die Effizienz der Solarmodule leicht verringern kann, bleibt der Gesamtertrag aufgrund der starken Lichtintensität dennoch hoch.
Herbst
- Abnehmende Tageslänge: Kürzere Tage und eine schwächere Sonneneinstrahlung führen zu einer reduzierten Stromproduktion. Dennoch können sonnige Herbsttage weiterhin beachtliche Erträge liefern.
- Laub auf den Solarmodulen: Eine versehentliche Verschattung durch Laub oder andere Verschmutzen senkt ebenfalls den Ertrag.
Winter
- Geringere Sonnenstunden: Die Tageslänge ist im Winter deutlich reduziert und liegt, z. B. im Dezember oft nur bei 1 bis 2 Sonnenstunden pro Tag, was zu einem deutlich geringeren Ertrag führt.
- Kälte: Dafür steigern niedrige Temperaturen aber die Effizienz der Solarmodule, da sie unter kühlen Bedingungen besser arbeiten als bei großer Hitze.
- Frost: Schneeflocken auf den Solarzellen können die Stromproduktion verhindern, weshalb wir empfehlen, das Balkonkraftwerk im Winter regelmäßig davon zu befreien. Neben oder vor der Anlage am Boden kann der Schnee dagegen reflektierend wirken und dadurch zusätzliche Sonnenstrahlen auf die Module lenken.
Faktoren für alle Jahreszeiten
- Ausrichtung und Neigung: Eine optimale Ausrichtung und Neigung der Solarmodule ist essenziell, um den Ertrag zu maximieren. Tipp: Wer die Möglichkeit hat, den Neigungswinkel seiner Halterung zu ändern, kann seine Module im Winter auf 35°bis 45°ausrichten, um das tief stehende Sonnenlicht besser einzufangen.
- Bewölkung: Auch bei bewölktem Himmel wird Strom erzeugt, wenn auch mit reduzierter Effizienz. Diffuses Licht trägt somit ebenfalls zur Stromproduktion bei.
Zusammenfassung: Insgesamt erreichen Balkonkraftwerke ihre höchsten Erträge im Frühling und Sommer. Im Herbst und Winter hingegen stellen kürzere Tage und geringere Sonneneinstrahlung eine Herausforderung dar.
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