Kurz erklärt: Unterschied Balkonkraftwerk mit & ohne Speicher
Ein Balkonkraftwerk erzeugt mit Solarmodulen Strom, wandelt ihn über einen Wechselrichter in Haushaltsstrom um und speist ihn über die Steckdose ins eigene Netz ein. Die Nutzung eines Speichers kann dabei klare Vor- und Nachteile haben, wie unsere Tabelle zeigt.
| Vorteile | Nachteile | |
| Ohne Speicher |
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| Mit Speicher |
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Ein aktuelles Beispiel für ein modernes Speichersystem ist der Solakon ONE All-in-One Speicher. Denn dieses von uns mit „Sehr gut“ bewertete System nutzt zukunftssichere LiFePO4-Batteriezellen und bietet eine Speicherkapazität von 2,11 kWh pro Einheit. Es ist modular erweiterbar und kann mit bis zu sechs Einheiten – also insgesamt 12,66 kWh – betrieben werden (1x Master-Einheit plus bis zu 5x Slaves). Der PV-Eingang ermöglicht es außerdem Solarmodule mit einer Gesamtleistung von bis zu 2.600 Watt anzuschließen.
Ebenfalls praktisch: Das Gehäuse des Solakon ONE ist robust und wetterfest mit Schutzklasse IP65, die Batterie selbst ist noch besser geschützt mit IP65.
Die Steuerung erfolgt über eine benutzerfreundliche App mit deutschem Interface, die Live-Daten zu PV-Ertrag, Netzbezug, Batteriestatus und Verbrauch liefert. Der Speicher ist zudem für dynamische Stromtarife vorbereitet.
Vorteile eines Standard-Balkonkraftwerks
Ein Balkonkraftwerk ohne Speicher punktet vor allem mit niedrigen Anschaffungskosten und einfacher Installation. Bereits ab etwa 300 Euro sind Systeme erhältlich, die sich unkompliziert anschließen lassen – einstecken, Strom erzeugen. Da weder Batterie noch zusätzliche Steuerungstechnik erforderlich sind, bleiben Montage und Wartung überschaubar.
Durch die geringe Investition rechnet sich die Anlage oft schon nach wenigen Jahren. Die Stromkosten sinken schnell spürbar, während die einfache Technik das System nahezu wartungsfrei und wenig störanfällig macht. Damit eignet es sich besonders für Einsteiger oder Mieter.
Vor allem Haushalte mit hohem Stromverbrauch am Tag profitieren: Wer tagsüber arbeitet, kocht oder Geräte wie Wasch- oder Spülmaschine nutzt, kann den erzeugten Solarstrom direkt verbrauchen – ein Speicher ist dann häufig nicht nötig.
Nachteile eines Standard-Balkonkraftwerks
Ein Balkonkraftwerk ohne Speicher bringt vor allem einen entscheidenden Nachteil mit sich: Der selbst erzeugte Strom kann nur teilweise genutzt werden – in der Regel etwa 55 bis 70 Prozent.
Wer tagsüber nicht zu Hause ist, speist einen großen Anteil der Energie ungenutzt ins öffentliche Netz ein. Zudem bleibt die Abhängigkeit vom Stromanbieter bestehen: Sobald keine Sonne scheint, etwa abends oder nachts, wird wieder Netzstrom benötigt. Bei einem Stromausfall bietet ein System ohne Speicher außerdem keine Absicherung – der Haushalt ist vollständig auf die öffentliche Versorgung angewiesen.
Vorteile eines Balkonkraftwerks mit Speicher
Ein Balkonkraftwerk mit Speicher bietet mehrere entscheidende Vorteile. Vor allem steigt der Eigenverbrauch deutlich: Dank Akku kann ein wesentlich größerer Anteil des selbst erzeugten Stroms genutzt werden – auch abends und nachts, etwa für Beleuchtung, Fernseher oder Router.
Zudem erhöht sich die Unabhängigkeit vom Stromnetz. Bei einem Ausfall können moderne Speicherlösungen wie Solakon ONE weiterhin wichtige Geräte versorgen – ein Pluspunkt für Haushalte mit sensibler Technik.
Auch die Flexibilität nimmt zu: Der Speicher deckt die Grundlast ab, während sich der Verbrauch per App oder Smart Meter gezielt steuern lässt. Moderne Batterien sind auf viele tausend Ladezyklen ausgelegt und entsprechend langlebig. Trotz höherer Anschaffungskosten zahlt sich das System dadurch langfristig aus, weil der Netzstrombezug deutlich sinkt.
Wir empfehlen diese Lösung daher besonders für Haushalte mit hohem Strombedarf in den Abendstunden.
Nachteile eines Balkonkraftwerks mit Speicher
Ein Balkonkraftwerk mit Speicher bietet zwar viele Vorteile, bringt aber auch einige Nachteile mit, die vor der Anschaffung bedacht werden sollten. Besonders ins Gewicht fallen die höheren Kosten: Ein zusätzlicher Akku schlägt mit mehreren hundert bis über tausend Euro zu Buche, sodass Komplettsets schnell zwischen 1.000 und 1.500 Euro liegen. Die Amortisation dauert daher länger als bei Systemen ohne Speicher.
Zudem benötigt ein Akku zusätzlichen Platz, was auf kleinen Balkonen oder in engen Wohnungen problematisch sein kann. Hinzu kommen Formalitäten wie die Anmeldung im Marktstammdatenregister sowie regelmäßige Wartungsaufgaben – etwa Software-Updates oder die Kontrolle des Batteriezustands.
Auch ökologische Aspekte spielen eine Rolle: Batterien verlieren mit der Zeit an Kapazität, müssen fachgerecht recycelt werden und verursachen bei der Herstellung einen erheblichen Rohstoffaufwand. All diese Faktoren sollten in die Entscheidung für ein speicherfähiges Balkonkraftwerk einfließen.
Wie viel Geld spart ein Balkonkraftwerk mit Speicher im Vergleich zu einem ohne?
Ein Balkonkraftwerk mit Speicher kann im Vergleich zu einer Anlage ohne Akku je nach Verbrauchsprofil und Anlagengröße jährlich rund 100 bis 120 Euro zusätzliche Stromkosten einsparen.
Zur Veranschaulichung: Ein typisches 800-Watt-Balkonkraftwerk ohne Speicher bringt im Jahr etwa 250 Euro Ersparnis. Ergänzt man einen Speicher mit beispielsweise 2 kWh Kapazität, steigt dieser Wert auf rund 350 bis 370 Euro pro Jahr. Der Grund dafür liegt im höheren Eigenverbrauch – mehr selbst erzeugter Solarstrom kann genutzt werden, wodurch der Bedarf an Netzstrom sinkt.
Allerdings sind die Anschaffungskosten für einen Speicher deutlich höher. In der Praxis dauert es daher in vielen Fällen etwa fünf Jahre, bis sich die zusätzlichen Investitionen amortisieren.
Wie hoch der tatsächliche Vorteil ausfällt, hängt von Faktoren wie dem individuellen Stromverbrauch, der Sonneneinstrahlung am Standort und dem aktuellen Strompreis ab. Dennoch kann ein Speicher langfristig eine lohnende Investition sein – nicht nur wegen der Einsparungen, sondern auch aufgrund der größeren Unabhängigkeit vom Netz und stabileren Energiekosten.
Für wen lohnt sich ein Balkonkraftwerk mit/ für wen ohne Speicher?
Ein Speicher lohnt sich besonders, wenn tagsüber wenig, dafür abends viel Strom verbraucht wird – etwa durch Berufstätigkeit – oder wenn im Haushalt eine konstante Grundlast wie Kühlschrank, Router oder Beleuchtung besteht. Auch wer seine Autarkie erhöhen oder sich gegen Stromausfälle absichern möchte, profitiert von einem Speicher. Zudem zahlt sich ein Akku langfristig aus, wenn die Kostenersparnis über die Jahre wichtiger ist als eine schnelle Amortisation.
Ein Balkonkraftwerk ohne Speicher reicht dagegen oft für Haushalte mit hohem Tagesverbrauch, wie bei Homeoffice-Tätigkeiten. Auch bei begrenztem Platz, niedrigem Budget oder dem Wunsch nach einfacher Installation und wartungsfreiem Betrieb ist die klassische Variante ohne Akku ideal.
Profitipp: Viele Systeme sind modular aufgebaut und lassen sich später nachrüsten. Wer also zunächst ohne Speicher startet, kann zu einem späteren Zeitpunkt problemlos einen Akku ergänzen – das sorgt für maximale Flexibilität und Zukunftssicherheit.
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