Unser Test-Fazit zu Dreame Z1 Pro
In unserem Dreame Z1 Pro Test zeigte der Poolroboter eine hohe Nutzerfreundlichkeit dank der App, der Lifi-Fernbedienung und seiner durchdachten Funktionen.
Der Dreame Poolroboter hat eine sehr lange Akkulaufzeit von bis zu 5 Stunden und kann flexibel geladen werden, ohne vorher stundenlang zu trocknen. (Achtung, der Anschluss muss trotzdem trocken sein!) Obendrein kommt er mit sehr guter Saugkraft von 30 Kubikmeter pro Stunde und ausreichendem Filterkorb von 4,5 Litern.
Er säubert gründlich und kann sogar unter Wasser gesteuert werden. Am besten gefällt uns, dass er dank der Fernbedienung auf Knopfdruck oder am Ende der Reinigung selbstständig die Poolwand hochklettert und das Wasser aus seinem Gehäuse pumpt. Ein kleines Minus ist jedoch seine eingeschränkte Wendigkeit.
Wir empfehlen den Dreame Z1 Pro für alle Pools bis 200 Quadratmeter. Nur bei besonders komplexen Konstruktionen müssen Nutzer bedenken, dass er groß und nicht ganz so wendig ist wie kleine Modelle. Von uns bekommt er eine Kaufempfehlung.
Dreame Z1 Pro Design & Ausstattung im Überblick
Mit einer Größe von 47,0 x 42,3 x 28,1 Zentimeter und 12,1 Kilogramm Gewicht zählt der Dreame Z1 Pro zu den eher größeren Poolrobotern. Sein Design ist ansonsten recht klassisch für einen Roboter in Silber gehalten.
Die Teile und deren Verarbeitung erscheinen wesentlich hochwertiger als die anderer von uns getesteter Roboter. Beispielsweise schließt die Klappe zum großen 4,5 Liter Filterkorb viel passender ab und öffnet sich dann nur mit starkem Druck auf den Riegel.
Über farbige LED Leuchten an der Front werden Akkustand, Modus des Roboters sowie der derzeit eingestellte Reinigungsmodus angezeigt. Der Modus kann über die Modus-Taste manuell am Roboter geändert werden, wodurch die App nicht unbedingt nötig ist.
An der Oberseite des Dreame Z1 Pro ist außerdem eine kleine PV-ähnliche Fläche zu erkennen – das ist der Signalanschluss für die Light Fidelity (Lifi)-Fernbedienung. Mit ihr kann der Roboter auch unter Wasser aus der Ferne gesteuert werden.
Im Lieferumfang enthalten sind:
- Poolroboter
- Ladekabel Poolroboter
- Fernbedienung
- UCB-C Ladekabel für Fernbedienung
- Haken
- Quick-Start-Guide
- Bedienungsanleitung Roboter
- Bedienungsanleitung Fernbedienung
Der Lieferumfang ist damit vollkommen ausreichend. Wie bei den meisten anderen Poolrobotern sind keine Ersatzteile enthalten.
Bedienung & Benutzerfreundlichkeit des Dreame Z1 Pro
Insgesamt können wir die Nutzerfreundlichkeit des Poolroboters nach unserem Dreame Z1 Pro Test als sehr hoch bezeichnen.
Der Poolroboter muss zu Beginn einmal komplett aufgeladen werden. Die maximale Ladedauer beträgt 5 Stunden, da das Gerät mit Teilladung geliefert wird, verkürzt sich die Wartezeit aber zum Glück.
Ein großer Vorteil gegenüber anderen Geräten wie beispielsweise den Poolrobotern von Wybot ist außerdem die Gestaltung des Ladeanschluss.
Bei der Konkurrenz ist die Elektrik des Systems durch einen Schraubverschluss abgeschirmt und man muss warten, bis dieser trocken ist, damit man ihn ohne potenziellen Schaden aufschrauben kann.
Bei Dreame hingegen ist es nun so, dass der Ladeanschluss ganz einfach durch ein mitgeliefertes Tuch abgewischt werden kann – es handelt sich hier nur offenliegende Anschlüsse ähnlich einer Induktionsladung, die eben nicht tief verwinkelt im Roboter stecken. Das erhöht die Nutzerfreundlichkeit und die Flexibilität beim Laden beträchtlich und ist dabei auch sicher.
Obendrein beträgt die Akkulaufzeit stattliche 3 bis 5 Stunden. Doch es geht sogar noch weiter: Das Gerät stoppt bei kleineren Pools rechtzeitig die Reinigung und kommt zurück an den Beckenrand, wenn er fertig ist.
So wird weniger Energie verbraucht und es muss nicht so häufig nachgeladen werden. Ein großes Plus, denn einige andere Poolroboter saugen einfach so lange, bis der Akku leer ist.
Nach der ersten Ladung kann die Dreamehome App heruntergeladen und ganz einfach mit dem Roboter verbunden werden. Weil das Gerät auch über die Modus-Taste am Gerät gesteuert werden kann, ist dies nicht unbedingt nötig – wir würden es wegen vieler Vorteile aber empfehlen.
In der App können Nutzer unterschiedliche Einstellungen vornehmen, um die Reinigung des Pools auf individuelle Bedürfnisse anzupassen:
Reinigungseinstellungen:
- Standard (Boden und Wände)
- Nur Boden
- Nur Wände
- Fokus auf die Wasserlinie
In diesen Einstellungen selbst kann außerdem die Saugleistung (Öko/Standard/Hoch) und die Reinigungszeit (1x/2x) eingestellt werden.
Zusätzlich ist es im Labor-Modus möglich, weitere Grundeinstellungen des Dreame Z1 Pro zu verändern:
- Vollständige Reinigung
- Flacher Bereich / Bräunungsplattformreinigung
- Reinigung unter extremen Bedingungen
- Verbesserte Hindernisüberwindung
- Abwechselnder Reinigungspfad
- Kartenanzeige und -verwaltung
Wie am letzten Punkt ablesbar kann der Dreame sogar eine Karte des Pools anlegen. Diese dient aber nur dazu, die bevorzugte Parkwand für den Roboter festzulegen – dieser kann nämlich bei leerem Akku oder gegen Ende der Reinigung selbstständig die Wand hochklettern und an der Wand warten, bis er abgeholt wird.
Dabei pumpt er sogar selbstständig das Wasser aus sich heraus, um Gewicht zu verlieren. Trotz den 12 Kilogramm Grundgewicht ist er damit viel leichter aus dem Becken zu holen als vergleichbare Modelle ohne diese Funktion.
Eine weitere praktische Funktion der App: Es werden Arbeitsprotokolle und der aktuelle Akkustand angezeigt. Das ist gerade dann praktisch, wenn der Pool in Abwesenheit gereinigt wird und es zu Fehlern kommt oder man schlichtweg wissen will, was der Roboter bisher gearbeitet hat. Außerdem ermöglicht es, den Akku rechtzeitig zu laden.
Wie es bei Bluetooth beziehungsweise WLAN üblich ist, kann die App leider nicht unter Wasser verbinden, weswegen alle am Smartphone oder Tablet vorgenommene Einstellungen nur vorab vorgenommen werden können und nicht während das Gerät arbeitet.
Hier hat sich Dreame jedoch eine gute Lösung einfallen lassen. Mit dem Z1 Pro wird auch eine Lifi-Fernbedienung geliefert. Sie verbindet sich über Lichtsignale mit dem Poolroboter und dringt deswegen auch durch Wasser.
Allerdings sollte hier bedacht werden, dass das Signal nur bis maximal 5 Meter Abstand funktioniert. Laut dem Hersteller kann das Signal außerdem bei hoher Sonneneinstrahlung schwächeln. Das ist für einen Poolroboter, der meist im Sommer genutzt wird, natürlich ein Manko. Bei uns funktionierte die Verbindung aber auch bei Sonneneinstrahlung gut genug.
Die Fernbedienung wird über einen UCB-C Anschluss geladen, wodurch auf eine regelmäßige Ladung des Akkus geachtet werden sollte. Außerdem müssen wir leider erwähnen, dass wir die Bedienungsanleitung der Fernbedienung etwas missverständlich fanden.
Deswegen erklären wir noch einmal kurz, wie das Ganze funktioniert:
- Um den Roboter mit ihr zu steuern, muss die Fernbedienung auf das Panel im Roboter deuten.
- Mit der Start-Stopp-Taste verbindet man den Roboter mit der Fernbedienung und bringt ihn zum Anhalten oder Weitermachen.
- Mithilfe der kreisförmig angeordneten Tasten oben kann der Roboter dann gedreht (rechte und linke Taste) oder nach vorne und zurück (obere und untere Taste) bewegt werden.
- Die Taste in der Mitte zwischen diesen „Pfeiltasten“ dient dazu, eine Punktreinigung ausführen zu lassen.
- Die Taste oberhalb der Start-Stop-Taste bringt den Roboter dazu, an der nächsten Wand hochzuklettern, das Wasser aus sich herauszupumpen und sich so für den Ausstieg aus dem Pool vorzubereiten.
Insgesamt fanden wir die Fernbedienung sehr praktisch im Test und können sie wirklich weiterempfehlen. Einzig die Bedienungsanleitung sollte von Dreame noch einmal überdacht werden.
Was sich hingegen etwas schwierig gestaltete, war, die LED-Lichtanzeige des Dreame Z1 Pro unter Wasser bei hoher Sonneneinstrahlung zu erkennen. Die LEDs sind hier ein Ticken zu dunkel geraten.
Funktionen & Performance: Was kann Dreame Z1 Pro?
Unser Testpool ist 1,5 Meter tief, misst 7 x 3,5 Meter und verfügt über eine hochwertige Folienbeschichtung – das entspricht einer Wasserfläche von 24,5 Quadratmetern. Ein besonderes Highlight ist die Einstiegstreppe, die zu einer scheinbar „schwebenden“ Plattform führt.
Unter dieser befindet sich eine elektrisch ausfahrbare, aufgerollte Poolabdeckung – ein Detail mit Tücken: In der Vergangenheit haben sich hier bereits mehrere Poolroboter verfangen. Für den Wybot C2 wird dieser Aufbau also zur ultimativen Herausforderung in puncto Hinderniserkennung.
Grundreinigung mit Dreame Z1 Pro
Zu Beginn ließen wir den Dreame einmal mit seinen herkömmlichen Standard-Einstellungen den Pool reinigen. Insgesamt machte er dabei einen sehr guten Eindruck: Der Poolroboter fuhr zuerst die Ränder am Boden ab, nahm sich dann im Kreuzmuster den restlichen Boden vor und kümmerte sich anschließend um die Wände im Z-Muster.
Hier fällt auf, dass der Roboter beim Abfahren des Bodens in einem U-Turn wendet, um den Weg in die entgegengesetzte Richtung anzutreten. Er fährt bei der normalen Reinigung also nicht rückwärts und benötigt deswegen etwas mehr Platz zum Zurückfahren als andere Roboter. Deswegen ist er weniger flexibel.
Das hat sich leider auch bei unserem Plattform-Test gezeigt. Da diese Konstruktion bei den meisten Pools ohnehin nicht verbaut ist, wird das für die meisten Leser keine Rolle spielen. Allerdings hat der Dreame bei unserem Test unterhalb der Plattform Probleme mit den Rädern bekommen und anschließend eine Störung angezeigt.
Wir mussten ihn dann mit dem Haken etwas aus seiner Position befreien. Glücklicherweise beginnt der Dreame nach wenigen Minuten wieder zu arbeiten, wenn er befreit wird, sodass das kein großes Problem darstellte.
Der Hersteller empfiehlt den Roboter für Pools bis 200 Quadratmeter. Auch wir können ihn für große Pools nach unserem Test empfehlen – es sollte nur nicht zu viele Engpässe oder komplexe Ecken geben, da das Gerät etwas sperrig ist.
Ansonsten reinigte der Dreame mit einer Saugleistung von 30 Kubikmeter pro Stunde um ein Vielfaches gründlicher als unsere Vergleichsmodelle. Er saugt wirklich jedes Blatt am Boden des Pools auf und vergisst keine Ecke.
Bei der Wandreinigung fährt er so weit, wie es möglich ist. Heißt: Beim Infinity-Rand ragt er sogar ein Stück aus dem Wasser heraus und auf der gemauerten Seite unseres Test-Pool gelangt der Dreame unter die Bodenplatte und reinigte auch diese unter der Kante.
Steuerung des Dreame Z1 Pro mit der Fernbedienung
Dank der Fernbedienung kann der Poolroboter auch unter Wasser gesteuert werden. Nach einigen Verständnisproblemen mit der Bedienungsanleitung gelang das sehr gut.
Der Dreame reagiert und fährt zwar etwas langsamer als man es von herkömmlichen Fernbedienung-Signalen gewohnt ist, aber es handelt sich hier immerhin um ein Lifi-Signal, das Wasser durchdringen muss.
Besonders gut gefallen hat uns hier, dass man den Dreame zu einer bestimmten Stelle an der Wand steuern und hochklettern lassen kann. Oben angekommen pumpt das Gerät dann das Wasser aus seinem Gehäuse, um Gewicht zu verlieren. Es war so viel einfacher, den Roboter an Land zu holen als bei anderen Modellen ohne Kabel. Ein riesiges Plus!
Wie gut ist das Preis-Leistungs-Verhältnis des Dreame Z1 Pro?
Dreame Z1 Pro kostet nach UVP 1.299 Euro. Damit liegt das Modell schon recht weit oben im Preisvergleich. Wir müssen sagen, dass wir am Dreame kaum Mängel feststellen konnten. Wenn es überhaupt einen Nachteil gibt, dann, dass der Poolroboter etwas größer, schwerer und weniger wendig ist als kleinere oder günstigere Modelle. Dafür hat er mehr Power und ist viel gründlicher. Ein „Sehr gut“ in Sachen Preis-Leistung!
Weitere Dreame Z1 Pro Tests & Bewertungen
- Aktuell sind uns keine weiteren Tests und Bewertungen des Dreame Z1 Pro von anderen Fachredaktionen bekannt. (Stand: 05/2025)
- Bei Amazon erhielt Dreame Z1 Pro 4,5 von 5 Sternen in über 120 Bewertungen. Davon vergeben 73% 5 von 5 Sternen.
Preise & Verfügbarkeit von Dreame Z1 Pro
Welche Alternativen gibt es zu Dreame Z1 Pro?
Wer noch günstiger wegkommen möchte und auf die Lifi-Steuerung während der Reinigung verzichten kann, könnte beim Wybot S2 fündig werden. Das Modell zeigte in unserem Test eine sehr gute Akkulaufzeit von über 3,5 Stunden und ist wendiger als Dreame Z1 Pro. Außerdem kann man auch den Wybot sowohl per App als auch manuell steuern.
Ein weiteres Modell, das wir empfehlen können, ist Aiper Scuba S1. Er ist etwas kleiner und für Poolflächen bis 150 Quadratmeter ausgelegt und die App fehlt, außerdem liegt die Akkulaufzeit bei nur 150 Minuten. Dafür kommt man günstiger weg.
Dreame Z1 Pro – Technische Details
- Abmessungen: 47,0 x 42,3 x 28,1 cm
- Gewicht: 12,1 kg
- Reinigungsabdeckung: Boden, Wände, Wasserlinie
- Akkukapazität: 9.600 mAh
- Ladetemperatur: 0 – 40°C
- Lagertemperatur: -20 – 45°C
- Maximale Poolfläche: 200 qm
- Motortyp: Bürstenloser Pumpenmotor x2 / Bürstenloser Antriebsmotor x2
- Maximale Saugleistung: 30m3/h
- Laufzeit: 3-5 h
- Ladedauer: 4-5 h
- Kapazität des Filterkorbs: 4,5 L
- Reinigungsmodus: Boden / Wand /Wasserlinie / Standard
- Fernsteuerung: Ja
- App: Ja
Die mit * gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate Links. Kommt über einen solchen Link ein Einkauf zustande, werden wir mit einer Provision beteiligt. Für Sie entstehen dabei keine Mehrkosten.
Wir haben Kooperationen mit verschiedenen Partnern. Unter anderem verdienen wir als Amazon-Partner an qualifizierten Verkäufen.