Diese Tipps lassen die Stromrechnung schrumpfen 7 Tipps zum Strom sparen: Balkonkraftwerk ist Nummer 1

Alles wird teurer – und beim Blick aufs Konto kann einem schon mal mulmig werden. Doch während manche Ausgaben unvermeidbar sind, gibt es bei anderen clevere Wege, spürbar zu sparen. Besonders bei der monatlichen Stromrechnung lässt sich mit ein paar einfachen Tricks bares Geld sparen. Wir zeigen 7 einfache Wege, wie der Stromverbrauch ganz schnell sinkt.

Mit Balkonkraftwerken lässt sich ordentlich Strom und Geld sparen.

Tipp 1: Balkonkraftwerke – die Energiewende für Zuhause, die ordentlich Geld sparen kann

Warum Strom sparen, wenn man ihn einfach selbst produzieren kann? Mini-Solaranlagen für den Balkon sind wahre Kraftpakete für das Zuhause und versprechen satte Einsparungen. Kein Wunder also, dass man sie immer häufiger sieht.

Balkonkraftwerke sind definitiv ein Trend, auf den es sich lohnt aufzuspringen – denn je länger man mit der Anschaffung wartet, desto mehr vom hart verdienten Geld fließt Monat für Monat an den Stromanbieter.

Wie viel lässt sich durch ein Balkonkraftwerk eigentlich sparen?

Ein Balkonkraftwerk hat im Durchschnitt eine Leistung von 600 bis 2.000 Watt. Das entspricht einem Jahresertrag von rund 600 bis 2.500 kWh. Mit dieser Energie könnte man eine handelsübliche Waschmaschine 3 bis 4 Jahre lang gratis bei 60 Grad laufen lassen. Wie viel Geld man genau jährlich mit einem Balkonkraftwerk sparen lässt, haben wir bereits getestet. 

Die meisten Hersteller bieten 25 Jahre Leistungsgarantie auf ihre Module

In barer Münze bedeutet das: Eine Kilowattstunde kostet etwa 32 Cent. Somit spart man jährlich zwischen 160 und 210 Euro. Bei Anschaffungskosten von ca. 500 bis 1.500 Euro hat sich ein Balkonkraftwerk also nach 3 bis 5 Jahren selbst bezahlt – danach produziert es kostenlosen Strom.

Ist ein Balkonkraftwerk eine gute Option für alle?

Müssen Mieter auf die Vorteile eines Balkonkraftwerks verzichten? Ganz klar: Nein!
Auch Mieter dürfen ihr eigenes Mini-Kraftwerk betreiben. Da sich die Geräte rückstandsfrei abbauen lassen, braucht es nicht mal eine Baugenehmigung. 

Das nötige Know-how ist ebenfalls kein Hindernis: In den meisten Fällen wird kein Elektriker benötigt. Die meisten Hersteller setzen inzwischen auf Plug-&-Play-Modelle – einfach Solarmodule aufstellen, anschließen und sofort von der Sonnenenergie profitieren.

Diese Halterung nutzen viele Anbieter günstiger Balkonkraftwerk Sets

Ein kleiner Wermutstropfen bleibt: Der Standort des Balkonkraftwerks ist entscheidend. Optimal ist ein südlich ausgerichteter Balkon mit viel Sonne. Auch Südost- oder Südwestlagen funktionieren gut. Weniger ideal sind hingegen nördliche Ausrichtungen.

Förderung, Recht und Steuern – was sagt der Staat zu Balkonkraftwerken?

Wo Geld gespart wird, ist der Staat meist nicht weit. Doch bei Balkonkraftwerken sind die gesetzlichen Hürden erfreulich niedrig. Viele Kommunen und Bundesländer subventionieren die Anlagen großzügig – je nach Region gibt es zwischen 100 und 500 Euro Zuschuss für ein Balkonkraftwerk.

Seit dem Stecker-Solar-Gesetz gelten in Deutschland vereinfachte Regeln:

  • Balkonkraftwerke dürfen bis zu 800 Watt Wechselrichterleistung einspeisen.
  • Der Anschluss über einen normalen Schuko-Stecker ist erlaubt (sofern das Gerät VDE-zertifiziert ist).
  • Pflicht bleibt nur die Registrierung im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur und eine Meldung beim Netzbetreiber – beides ist online in wenigen Minuten erledigt.

Auch steuerlich lohnt es sich: Seit 2023 gilt 0 % Mehrwertsteuer auf kleine Solaranlagen. Zudem sind Ersparnisse aus der Eigennutzung des erzeugten Stroms steuerfrei, solange keine gewerbliche Einspeisung erfolgt. Damit sind Balkonkraftwerke heute so einfach, günstig und bürokratiefrei wie nie zuvor – ein klarer Pluspunkt für alle, die ihre Stromkosten senken wollen.

Mit welchem Balkonkraftwerk gelingt der Einstieg in die private Stromerzeugung garantiert?

Solarpaneele und Komplettsysteme gibt es mittlerweile wie Sand am Meer – der Markt für Balkonkraftwerke boomt. Wir haben die spannendsten Geräte bereits im großen home&smart Balkonkraftwerk Test unter die Lupe genommen.
Damit ihr den Überblick behaltet, empfiehlt die home&smart Redaktion Einsteigern folgendes Produkt: Kleines Kraftwerk 900 Wp+ Garten Duo, eine gute Verarbeitung, ein leichter Aufbau und ordentliche Leistung machen das Produkt zum idealen Starter-Set. 

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Fazit: Sind Balkonkraftwerke den Hype wert?

Kraftwerke für den heimischen Balkon sind alles andere als heiße Luft. Sie senken die Stromkosten deutlich und machen euer Zuhause unabhängiger vom schwankenden Energiemarkt.

Auch im direkten Vergleich schlägt sich Kleines Kraftwerk gut

Der Einstieg ist dank niedriger bürokratischer Hürden und attraktiver Preis aktuell so einfach wie nie. Selbst technische Laien können mit Systemen wie dem Kleinen Kraftwerk 900 Wp+ Garten Duo ganz leicht in die eigene Stromproduktion starten – und den großen Energieriesen ein Schnippchen schlagen. Wer die Sparmöglichkeiten eines Balkonkraftwerks nicht nutzt, ist wirklich selbst schuld.

Tipp 2: Stromfresser entlarven

Manchmal steckt der Stromfresser nicht dort, wo man ihn vermutet. Alte Kühlschränke, Fernseher im Dauer-Standby oder vergessene Ladegeräte ziehen heimlich Energie – und treiben die Rechnung in die Höhe. Ein kurzer Check mit einem Strommessgerät zeigt, welche Geräte wirklich unnötig viel verbrauchen.

Wer den eigenen Verbrauch einmal misst, bekommt schnell ein Gefühl dafür, wo sich sparen lässt. Schon der Austausch eines alten Geräts oder das Abschalten im Standby kann im Jahr dutzende Euro sparen. Besonders praktisch sind smarte Steckdosen mit integriertem Verbrauchszähler – sie liefern exakte Daten direkt aufs Smartphone.

Mit unseren Stromspartipps lassen sich überall die Kosten senken

Wie ihr mit einfachen Messgeräten die größten Energiefresser im Haushalt entlarvt, erklärt home&smart in seinem großen Ratgeber: Stromkosten senken – Die 15 besten Stromspar-Tipps

Tipp 3: Smarte Steckdosen & Automatisierungen

Smarte Steckdosen sind die unauffälligen Helden im Kampf gegen unnötigen Stromverbrauch. Sie schalten Geräte automatisch aus, wenn sie nicht gebraucht werden, und lassen sich bequem per App steuern. So laufen Kaffeemaschine, Fernseher oder Router wirklich nur dann, wenn ihr sie nutzt.

Viele Modelle können sogar den Stromverbrauch messen. Das hilft, Energiefresser aufzuspüren – und gleichzeitig den Überblick zu behalten, wann und wie viel Strom ihr verbraucht. Besonders in Kombination mit einem Balkonkraftwerk lohnt sich das: So nutzt ihr euren Solarstrom genau dann, wenn er anfällt.

Diese sind nur einige der Steckdosen aus der home&smart Redaktion

Welche smarten Steckdosen im Test überzeugen und wie sie sich in euren Alltag integrieren lassen, zeigt home&smart im Überblick: WLAN-Steckdosen Test: Smarte Steckdosen im Vergleich.

Tipp 4:  Alte Geräte ersetzen

Es gibt Geräte, die einfach nicht mehr zeitgemäß sind – zumindest, wenn man auf die Stromrechnung schaut. Ein Kühlschrank von vor 15 Jahren kann doppelt so viel Strom verbrauchen wie ein modernes Modell. Gleiches gilt für Waschmaschinen, Trockner und Gefriertruhen.

Neue Geräte mit hoher Effizienzklasse verbrauchen nicht nur weniger Energie, sondern bieten oft auch clevere Programme, die zusätzlich sparen. Selbst wenn die Anschaffung zunächst kostet, rechnet sie sich meist nach wenigen Jahren – und entlastet langfristig das Konto.

Weniger ist mehr: Zumindest in bezug auf die wöchentlichen Waschgänge und Temperaturen

Welche Geräte besonders viel Strom verbrauchen und wo sich der Austausch wirklich lohnt, verrät home&smart im Ratgeber: Stromkosten senken – Die 15 besten Stromspar-Tipps.

Tipp 5: Bewusster Stromverbrauch im Alltag

Strom sparen beginnt oft im Kopf – und mit ein paar neuen Gewohnheiten. Wer Licht ausschaltet, wenn er den Raum verlässt, Geräte wirklich vom Netz trennt und Waschmaschine oder Geschirrspüler nur voll beladen laufen lässt, spart ohne Aufwand bares Geld.

Auch kleine Veränderungen summieren sich: das Laden von Geräten tagsüber bei Solarstrom, Energiesparprogramme beim Waschen oder das Absenken der Bildschirmhelligkeit am Laptop. Solche Routinen sind einfach umzusetzen und senken den Verbrauch nachhaltig.

Viele weitere Tipps für cleveres Energiesparen im Alltag findet ihr bei home&smart: Stromkosten senken – Die 15 besten Stromspar-Tipps. (Stromkosten senken: Die 15 besten Stromspar-Tipps)

Tipp 6: Stromtarif clever wählen

Nicht immer liegt das Sparpotenzial in den eigenen vier Wänden – manchmal steckt es im Vertrag. Viele zahlen zu viel, weil sie jahrelang beim gleichen Anbieter bleiben. Ein Tarifvergleich oder der Wechsel zu einem dynamischen Stromtarif kann hier schnell Abhilfe schaffen.

Bei dynamischen Tarifen schwankt der Preis je nach Tageszeit – wer Waschmaschine, Trockner oder Elektroauto in günstigen Stunden laufen lässt, spart automatisch. In Kombination mit einem Balkonkraftwerk nutzt ihr euren eigenen Solarstrom zusätzlich zur Preisschwankung optimal aus.

Stromtarife können sich dynamisch verändern

Wie dynamische Stromtarife funktionieren und wann sich der Wechsel wirklich lohnt, zeigt home&smart im Detail: Dynamische Stromtarife: Anbieter & Kosten im Vergleich.

Tipp 7: Beleuchtung & Wärme optimieren

Oft lässt sich viel sparen, ohne den Alltag zu verändern – zum Beispiel mit moderner LED-Beleuchtung. Sie verbraucht bis zu 80 % weniger Strom als alte Halogen- oder Glühlampen und sorgt trotzdem für angenehmes Licht. Wer alle Leuchtmittel im Haushalt austauscht, merkt den Unterschied direkt auf der Stromrechnung.

Auch beim Heizen oder Kühlen lohnt sich Effizienz. Elektrische Heizlüfter oder alte Radiatoren ziehen enorm viel Strom – intelligente Thermostate oder Zeitschaltprogramme steuern Wärme viel sparsamer. So bleibt es gemütlich, ohne dass der Zähler durchdreht.

Wie ihr mit smarter Technik Licht, Wärme und Stromverbrauch optimal in den Griff bekommt, zeigt home&smart im Ratgeber: Die besten Energiespartricks fürs Smart Home.

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Marius Nann

Marius Nann ist Redakteurin und Smart Home Experte. Er ist seit 2026 Teil der home&smart-Redaktion. Er studierte Soziologie an der Universität Konstanz. Seine journalistische Ausbildung absolvierte er bei ka-news.de – und verbindet seitdem analytischen Blick mit verständlicher, praxisnaher Berichterstattung.

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