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Studie zum Thema Sicherheit enthüllt Ängste der Deutschen Sicherheitsstudie 2021: So sicher fühlen sich die Deutschen

Die ABUS Sicherheitsstudie 2021 bringt es ans Licht: Etwa vier von zehn Deutschen haben das Gefühl, dass Deutschland in den letzten 12 Monaten unsicherer geworden sei. Durchgeführt wurde die repräsentative Studie vom renommierten Marktforschungsinstitut YouGov. Wir zeigen weitere wichtige Ergebnisse der ABUS Sicherheitsstudie zu den Themen Einbrüche und körperliche Gewalt. Außerdem geben wir Tipps, wie man sich schützen kann.

Die ABUS Sicherheitsstudie 2021: Angst und Gewalt stehen ganz oben auf der Liste der Ängste zum Thema Sicherheit

Die „German Angst“ und was die Deutschen in Punkto Sicherheit wirklich beängstigt

Die stereotypische Bezeichnung „German Angst“ hat sich längst auch im angelsächsischen Sprachgebrauch etabliert. Doch wovor fürchten sich die Deutschen in Sachen Sicherheit konkret? Die von ABUS beim renommierten Marktforschungsinstitut YouGov in Auftrag gegebene, repräsentative „Sicherheitsstudie 2021“ hat die Antworten herausgefunden.

Die ABUS Sicherheitsstudie zeigt: ein Viertel der Deutschen hat Angst vor Einbrüchen

Das Angst-Ranking der Deutschen zum Thema Sicherheit

Anhand der Studienergebnisse lässt sich eine Angst-Ranking der Deutschen ablesen:

  1. Gewalt / Körperverletzung (48 Prozent)
  2. Einbruch in Wohnung / Haus (25 Prozent)
  3. Raub / Diebstahl (6 Prozent)
  4. Betrug / Trickbetrug (6 Prozent)
  5. Sachbeschädigung / Vandalismus (4 Prozent)
  6. Erpressung / Drohung (3 Prozent)

An erster Stelle steht – wie nicht groß verwunderlich – die Angst vor Gewalt und Körperverletzung. Zirka die Hälfte der Befragten gaben dies mit 48 Prozent als größte Sorge an. An zweiter Stelle folgt mit 25 Prozent die Angst vor Einbrüchen in Wohnung oder Haus, was die Bedeutung der Unverletzbarkeit der Wohnung unterstreicht.

Welchen Schaden befürchten die Deutschen bei einem Einbruch?

Rund ein Viertel der Deutschen haben laut ABUS Sicherheitsstudie 2021 Angst vor einem Einbruch in Wohnung oder Haus. Wer jedoch glaubt, dass im Fall der Fälle vor allem materieller Schaden die größte Sorge darstellt, irrt sich. Laut der repräsentativen Studie ist es vor allem der seelische Schaden, der im Ernstfall befürchtet wird. Bei Frauen ist diese Angst laut Studie mit 59 Prozent weit größer als bei Männern. Insgesamt trifft diese Befürchtung jedoch auf so gut wie die Hälfte der Befragten zu (49 Prozent).

Erst an zweiter Stelle wird der materielle Schaden bzw. Geld als der größte Schaden eines Einbruchs angesehen. Danach folgt der Verlust der Wohnqualität sowie der Verlust von Erbstücken oder Gegenständen von emotionalem Wert.

In der Tabelle geben wir einen Überblick über den befürchteten Schaden. Gefragt wurde in der repräsentativen Studie: „Stellen Sie sich vor, bei Ihnen zu Hause würde eingebrochen, was denken Sie, wäre für Sie persönlich der größte Schaden bzw. Verlust daran?“

2021

Frauen

Männer

Gesamt

Seelischer Schaden / Angst

59 Prozent

38 Prozent

49 Prozent

Materieller Schaden / Geld

10 Prozent

23 Prozent

16 Prozent

Verlust von Wohnqualität

11 Prozent

17 Prozent

14 Prozent

Verlust von Erbstücken, Gegenständen von emotionalem Wert

14 Prozent

15 Prozent

15 Prozent

Weiß nicht / keine Angabe

6 Prozent

8 Prozent

7 Prozent

 

Welchen Sicherheitsmaßnahmen die Deutschen am meisten vertrauen

Doch auch die Frage nach den Absicherungssystemen brachte erstaunliches zu Tage. Denn trotz großer Ängste nutzt so gut wie jeder zweite Deutsche keine entsprechenden Absicherungssysteme. Immerhin knapp jeder Dritte nutzt spezielle Sicherungen für Türen und fast jeder Fünfte verwendet entsprechende Lösungen auch zur Sicherung der Fenster.

Auf die Frage „Welche der folgenden Absicherungssystem nutzen Sie, um Ihr Eigentum vor Einbruch und Raub zu schützen“, antworteten die Befragten wie folgt:

Art der Absicherung

2021

2020

Veränderung in Prozentpunkten im Vgl. zum Vorjahr

Spezielle Sicherungen für Türen

29 Prozent

26 Prozent

+3

Spezielle Sicherungen für Fenster

18 Prozent

20 Prozent

-2

Überwachungskamera

12 Prozent

9 Prozent

+3

Alarmanlage

8 Prozent

9 Prozent

-1

Sicherheitspersonal / Wachhund / Haushüter

7 Prozent

7 Prozent

keine Veränderung

Smart Home System

7 Prozent

6 Prozent

+1

Weiß nicht / keine Angabe

11 Prozent

10 Prozent

+1

Ich nutze keine der genannten Absicherungssysteme

46 Prozent

48 Prozent

-2

Doch nicht immer gibt die Art der Absicherung auch das Vertrauen an, das die Personen in eine Absicherungsmaßnahme hat. Möglich Gründe dafür können ein niedriges Budget oder fehlendes technisches Know-how sein.

Interessant ist deshalb die Betrachtung, in welche Sicherheitsmaßnahmen die Befragten das größte Vertrauen haben, unabhängig davon, ob sie diese besitzen. Demnach ergibt sich folgendes Bild:

Art der Absicherung

2021

2020

Veränderung in Prozentpunkten im Vgl. zum Vorjahr

Spezielle Sicherungen für Türen

40 Prozent

43 Prozent

-3

Alarmanlage

37 Prozent

36 Prozent

+1

Spezielle Sicherungen für Fenster

30 Prozent

34 Prozent

-4

Sicherheitspersonal / Wachhund / Haushüter

29 Prozent

28 Prozent

+1

Überwachungskamera

27 Prozent

26 Prozent

+1

Smart Home System

12 Prozent

11 Prozent

+1

Weiß nicht / keine Angabe

17 Prozent

17 Prozent

keine Veränderung

Interessant ist hier die Verschiebung der speziellen Sicherungen für Fenster und bei den Überwachungskameras. Während spezielle Sicherungen für Türen und Fenster im Vergleich zum Vorjahr an Vertrauen einbüßten, konnten elektrische Sicherungsmaßnahmen wie Alarmanlagen, Überwachungskameras und Smart Home Systeme Zugewinne verbuchen – wenn auch im sehr niedrigen Bereich.

Einbruchschutz und Gewaltabwehr muss nicht teuer sein – Empfehlungen

Wer seine Wohnung oder sein Haus effektiv schützen will, kann bereits mit kleinem Budget effizient Schaden vorbeugen. In unserem Ratgeber „Persönliche Sicherheit erhöhen“, geben wir wertvolle Tipps für den persönlichen Schutz im Alltag. Wer beispielsweise noch nachts unterwegs sein muss, kann sich mit einem Abwehrspray effektiv gegen wilde Tiere wehren. Wir empfehlen den richtigen Umgang mit dem Abwehrmittel zu üben, um einer Angststarre im Ernstfall vorzubeugen.

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Auch Terrassentüren und Balkontüren lassen sich mit wenig Aufwand absichern. Hier haben Interessierte die Wahl zwischen mechanischen und elektronischen Varianten. Wir empfehlen Modelle, die mit einer Alarmton-Sicherung versehen sind. Solche Modelle sind mit Sensoren ausgestattet, die auf Erschütterungen reagieren und Einbrecher mit einem lauten und durchdringenden Ton abschrecken.

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Wer Fenster und Türen mechanisch absichern will, kann Fenster z. B. mit Scharnierseitensicherungen oder Türen mit sogenannten Panzerriegeln gegen Einbrecher sichern. Hier sollten Nutzer Wert auf Qualität legen. Die ABUS FAS101 Scharnierseiten-Sicherung für Fenster wurde z. B. von Stiftung Warentest mit der Test Note „sehr gut“ ausgezeichnet (Stand: 10/2020). Das Sichern der Scharnierseite ist wichtig, da sich Einbrecher nicht nur über die Griffseite des Fensters einen Zutritt ermöglichen wollen. Deshalb sollten Bewohner alle Seiten des Fensters gegen mögliches Aufhebeln absichern.

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Ulrich Klein

Alexa-Evangelist und Digital Native. Schrieb vor seinem Start bei home&smart als freier Technikjournalist und Redakteur für verschiedene Verlage und Redaktionen, u.a. T3 (Tomorrow's Technology Today), Süddeutsche Zeitung, connect, Handy Magazin, iBusiness oder magnus.de. Spricht fließend Alexa und testet gerne Geräte, die den Alltag smarter machen, wie intelligente Lautsprecher, eBook Reader, Tablets oder Bluetooth-Kopfhörer. Spezialthemen: Smartphones, Mähroboter, Einbruchschutz.

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