Anzeige: Das smarte Zuhause und persönliche Daten sicherer machen 8 Experten-Tipps für ein sicheres Smart Home

Der Schritt vom herkömmlichen Heim zum Smart Home ist klein. Jedoch sind Vernetzung, Internet der Dinge und Künstliche Intelligenz Schlagwörter, die viele Verbraucher hinsichtlich des Datenschutzes und ihrer Privatsphäre verunsichern. Mit unseren 8 Experten-Tipps erhöhen Sie die Sicherheit Ihres Smart Homes einfach und effektiv.

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Schadsoftware als Gefahr für vernetzte Geräte im eigenen zu Hause

Sofern das Smart Home Gerät nicht automatisch Sicherheits-Updates oder neue Firmware-Versionen aufgespielt bekommt, führen Sie diese regelmäßig manuell durch. Da dies mitunter einen hohen Aufwand mit sich bringt, sollten Nutzer bereits beim Kauf darauf achten, dass die Smart Home Geräte auf Wunsch automatische Updates erhalten. Insbesondere bei Smart Home Systemen, die über eine Smart Home Zentrale verfügen, ist dies der Fall.

Tipp 2 – Bei Installation sichere Passwörter für Smart Home Geräte vergeben

Bei der Installation eines Smart Home Gerätes muss der Nutzer in der Regel ein Passwort vergeben. Hier sollten Standardpasswörter wie „Name123“ vermieden werden. Auch die Verwendung eines einzigen Passworts für alle Geräte und Smart Home Dienste stellt ein akutes Sicherheitsrisiko dar. Ein Passwortmanager, wie der von Test-Redaktionen ausgezeichnete LastPass, hilft bei der Passwort-Verwaltung.

Wichtig: Ändern Sie voreingestellte Passwörter für Smart Home Geräte sofort bei der ersten Installation. Ein sicheres Passwort sollte mindestens aus acht Zeichen, Groß- und Kleinbuchstaben sowie Zahlen und Sonderzeichen bestehen. Je mehr Zeichen verwendet werden, desto sicherer.

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Tipp 3 – WLAN-Router Passwort für das Heimnetz schützen und sichern

Smart Home Geräte und auch Smart Home Zentralen benötigen in den meisten Fällen eine Verbindung zum Internet Router, um sich miteinander zu vernetzen und mit der Cloud zu kommunizieren. Da der Router gleichzeitig auch der Internetzugang zum Heimnetzwerk ist, können Hacker Smart Home Geräte als Einfalltor ins Heimnetz missbrauchen. Deshalb ist es enorm wichtig, die Firewall des Routers zu aktivieren und auch das voreingestellte Router-Passwort sowie das Verschlüsselungspasswort (WEP) zu ändern. Zudem sollte die Funktion „Automatisches Update“ aktiviert sein. Ist die Funktion nicht verfügbar, empfehlen wir dringend, regelmäßig auf manuellem Weg Updates durchzuführen (siehe Tipp 1).

Tipp 4 – Smart Home Geräte im Gästenetzwerk einrichten

Moderne Router bieten die Möglichkeit neben dem Heimnetzwerk ein separates Gästenetzwerk einzurichten. Falls also möglich, sollten Sie Ihre Smart Home Geräte in einem solchen Gästenetzwerk integrieren. Der Vorteil: Ein Hacker, der sich über ein Smart Home Gerät einhackt, hat somit keinen Zugriff auf Computer oder andere Geräte mit sensiblen Daten, die sich im Heimnetz befinden.

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Tipp 5 – Schwachstellen vor Ort vermeiden

Ein Aspekt der oft vernachlässigt wird, ist die Zugangsbeschränkung zur Smart Home Zentrale oder dem Router vor Ort. Schwachstellen, wie der Zettel am Monitor, auf dem Zugangspasswörter stehen, sollten Nutzer unbedingt vermeiden. Achten Sie auch darauf, keine einsehbaren Hinweise auf Passwörter zu hinterlassen und verhindern Sie so gut wie möglich den unbeaufsichtigten Zugang zu USB- oder LAN-Ports am Router oder Smart Home Zentralen.

Tipp 6 – Zugangsdaten zu Smart Home Geräten nicht in der App speichern

Bequemlichkeit ist verführerisch. Die Installation und Steuerung von Smart Home Geräten erfolgt meistens in einer dazugehörigen Smartphone App. Oft wird bei der Anmeldung in der App angeboten, die Zugangsdaten zu speichern, so dass diese nicht jedes Mal neu eingegeben werden müssen. Davon ist dringend abzuraten. Haben Sie Ihre Passwörter dennoch hinterlegt und Ihr Smartphone wird gestohlen, sollten Sie schnellstmöglich die SIM sperren und wichtige Daten fernlöschen.

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Tipp 7 – Überprüfen der DSGVO-Konformität bei Smart Home Lösungsanbietern

Die DSGVO der EU sorgt auch bei Smart Home Lösungsanbietern für eine einheitliche Transparenz beim Thema Datenschutz. So sind Anbieter verpflichtet, ihre Kunden unverzüglich zu informieren, sobald sie davon Kenntnis genommen haben, dass Unbefugte auf ihre Daten zugreifen konnten. Wer also sicherstellen will, dass die Kunden- und Sensordaten der Smart Home Geräte angemessen verarbeitet werden, sollte vor einer Kaufentscheidung darauf achten, dass der Anbieter an die europäische DSGVO gebunden ist und ggf. beim dortigen Kunden-Service nachfragen. Dies lässt sich leicht durch einen Blick auf die Website des Anbieters unter dem Punkt „Datenschutz“ herausfinden.

Wer auf Nummer sicher gehen will, kann sich auch für ein Smart Home System entscheiden, das keine persönlichen Daten in das Internet sendet. Hierzu zählen Lösungen von Bosch Smart Home oder Homematic. Letzterer betreibt seine Cloud-Server in Deutschland und unterliegt damit den strengen europäischen und deutschen Richtlinien zum Datenschutz.

Tipp 8 – Abschließen einer Smart Home Versicherung

Versicherungsunternehmen bieten ihren Kunden Policen an, die Nutzer eines Smart Homes vor Hackern und Malware schützen. Zu den Versicherungsleistungen solcher Anbieter zählen

  • Support-Leistungen von Experten
  • Erstellen von Back-ups der Smart Home Einstellungen
  • WLAN-Netzwerkscanner, die eine Cyberattacke identifizieren und Nutzer frühzeitig warnen
  • Kostenübernahme im Schadensfall, inklusive Vermögensschäden, wie sie bei der Manipulation von Smart Meter Geräten entstehen können
  • Wiederherstellung des Smart Home Systems nach einem Angriff

Im Falle einer Smart Home Versicherung profitieren Nutzer vom IT-Expertenwissen, wie es sonst nur großen Unternehmen mit eigenem IT-Personal zur Verfügung steht. Hinzu kommt der finanzielle Schutz, der entstandene Schäden zumindest aus monetärer Sicht abmildert.

Ulrich Klein

Alexa-Evangelist und Digital Native. Schrieb vor seinem Start bei home&smart als freier Technikjournalist und Redakteur für verschiedene Verlage und Redaktionen, u.a. T3 (Tomorrow's Technology Today), Süddeutsche Zeitung, connect, Handy Magazin, iBusiness oder magnus.de. Spricht fließend Alexa und testet gerne Geräte, die den Alltag smarter machen, wie intelligente Lautsprecher, eBook Reader, Tablets oder Bluetooth-Kopfhörer. Spezialthemen: Smartphones, Mähroboter, Einbruchschutz.