Mit Alexa im Smart Home Strom & Kosten sparen– so einfach geht‘s Mit diesen 3 Tricks senkt Alexa die Heiz- & Stromkosten extrem

Die Energiepreise sind aktuell kaum zu bremsen und werden auch in den nächsten Monaten noch weiter steigen. Daher lohnt es sich aktuell mehr denn je, den Strom und Gasverbrauch zu reduzieren, um die eigenen Kosten zu senken. Wir zeigen, wie Amazons Sprachassistentin dabei helfen kann, ohne Verzicht nebenbei hunderte Euro im Jahr zu sparen.

Wer Alexa Lautsprecher nutzt, kann Stromverbrauch und Kosten senken

Das Wichtigste zu Alexa Stromsparmaßnahmen in Kürze

Welche Alexa brauche ich? Grundsätzlich ist die auf Echo Lautsprechern bzw. Displays installierte Alexa Sprachsoftware überall im gleichen Umfang nutzbar. Unterschiede gibt es z. B. lediglich bei der Soundqualität während der Musikwiedergabe. Einsteigern empfehlen wir deshalb den bewährten und angenehm platzsparenden Echo Dot 4.

Lohnt es sich neue Geräte zu kaufen? Wer die von uns empfohlenen Smart Home Geräte noch nicht besitzt, muss etwas mehr investieren als umfassend ausgestattete Smart Home Besitzer. Trotzdem kann sich die Investition lohnen, wie unsere Beispielrechnungen zeigen.

Wie viel kann ich sparen? Schon mit wenig Zeitaufwand lassen sich die monatlichen Haushaltskosten um mehrere hundert Euro im Jahr senken. Praktisch: Zusätzlich steigt auch der persönliche Komfort durch die Automation.

Alexa Energiespar Tipp 1: Glühbirnen gegen LEDs tauschen

Eine angenehme Beleuchtung ist maßgeblich für optimalen Wohnkomfort. Oft wird dabei jedoch vergessen auf zeitgemäße Leuchtmittel zu achten und besonders in Kellern oder anderen weniger genutzten Räumen verstecken sich noch alte Glühbirnen.

Daher empfehlen wir grundsätzlich, jede Lampe im Haushalt zu prüfen und durch eine energiesparende LED zu ersetzen.

Wer dabei z. B. auf die beliebten Philips Hue Leuchtmittel setzt, profitiert von bis zu 16 wählbaren Farbnuancen pro LED und kann diese außerdem stufenlos dimmen und sie per App oder sogar mit Alexa Sprachbefehlen steuern.

Besonders praktisch: Die Lampen lassen sich bestimmten Bereichen wie dem Wohn- oder Schlafzimmer zuordnen und so gebündelt schalten. Dadurch kann man beim Verlassen der Wohnung Alexa z. B. einfach den Befehl geben „Schalte alle Lichter aus“, um Strom zu sparen. Außerdem bleibt somit nie eine Lampe versehentlich an.

Rechenbeispiel: Lampen wechseln und über 100 Euro sparen

Beim Wechsel alter 60 Watt Glühbirnen gegen 10 Watt LED-Modelle sind bis zu 80 Prozent Energie Ersparnis möglich.

Statt 300 kWh Strom benötigt ein durchschnittlicher Haushalt so nur noch 60 kWh für die Beleuchtung, zahlt also bei einem Strompreis von 43 Cent pro kWh nur 25,80 Euro statt 129 Euro im Jahr! (Stand: 09/2022)

Alexa Energiespar Tipp 2: Verbrauch mit WLAN-Steckdosen senken

Wie viel Strom verbraucht eigentlich mein Drucker, der Router oder die Spielekonsole? Diese und ähnliche Fragen beschäftigen angesichts der steigenden Energiepreise immer mehr Verbraucher.

Die Antwort darauf liefern Funk-Zwischenstecker mit Verbrauchsmessung, die einfach in einer Wandsteckdose platziert und mit dem gewünschten Haushaltsgerät verbunden werden können. So informiert z. B. TP-Link Tapo P110 seine Nutzer in Echtzeit über den Stromverbrauch angeschlossener Geräte und kann zusätzlich eine Verbrauchshistorie erstellen.

TP-Link Tapo P110
Energieverbrauchskontrolle mit der Echtzeit- und der historische Stromverbrauch des angeschlossenen Geräts analysiert werden kann.
Energieverbrauchskontrolle mit der Echtzeit- und der historische Stromverbrauch des angeschlossenen Geräts analysiert werden kann.
Erhältlich bei:
Stand: 01.10.2022

Um den Strombedarf unverzichtbarer Haushaltselektronik zu senken, besteht bei TP-Link Tapo P110 außerdem die Möglichkeit, Geräte per Timer nur dann einzuschalten, wenn sie wirklich benötigt werden.

Alternativ dazu ist die kompakte WLAN-Steckdose von TP-Link jedoch auch mit Alexa Sprachbefehlen nutzbar. Wie dies in der Praxis aussehen kann, zeigt unser Test des Vorgängermodells TP-Link HS110.

Tipp: Für den Außenbereich gibt es z. B. von AVM FRITZ!DECT Steckdosen zur Steuerung von Lichterketten oder anderen Elektronikinstallationen.

AVM FRITZ!DECT 210
AVM FRITZ!DECT 210 -15%
Steckdose für Außenbereich. Smartes Messen, Aufzeichnen und Auswerten des Energieverbrauchs angeschossener Geräte
UVP 59,00 €
Stand: 01.10.2022

Rechenbeispiel: Per Standby-Trick über 80 Euro sparen

Wer die von uns empfohlenen WLAN-Steckdosen nutzt und daran angeschlossene Geräte bei Nichtgebrauch per Alexa Sprachbefehl ausschaltet, hat die Kosten für ihre Anschaffung schnell amortisiert, wie unser Rechenbeispiel zeigt.

Denn eine Mikrowelle, die nur wenige Minuten am Tag zum Einsatz kommt, zieht so z. B täglich schnell mal 23,5 Stunden unnötig Strom.

 

Verbrauch bei Ø 22 h Standby-Zeit am Tag

Neues Handy Ladegerät

0,3 Watt

Mikrowelle

2,5 Watt

Altes Handyladegerät

5 Watt

Waschmaschine

3 Watt

Schnurloses Telefon

3 Watt

LCD -Fernseher

14 Watt

Stereoanlage

15 Watt

Computer

10 Watt

Werden alle von uns beispielhaft genannten Geräte dauerhaft in der Steckdose belassen, verbrauchen sie jeden Tag 52,8 Watt. Das sind 19,27 kWh pro Jahr!

Bei einem Strompreis von durchschnittlich 43 Cent pro kWh lassen sich so allein durch das konsequente Ausschalten von Standby-Geräten über 80 Euro jedes Jahr sparen!

Hinweis: Den Stromverbrauch der smarten Steckdosen und des Alexa Geräts zur Sprachsteuerung haben wir nicht berücksichtigt, weil sie kaum ins Gewicht fallen. Wer auch hier sparen möchte, kann z. B. statt einem Echo Lautsprecher, die Alexa App auf seinem Handy nutzen.

Alexa Energiespar Tipp 3: Alte Heizkörperregler wechseln

Niemand hat ständig Lust, seine Heizung manuell herunterzudrehen, wenn er sein Zuhause verlässt, weshalb viele Räumlichkeiten stundenlang unnötig beheizt werden.

Mit einem smarten Heizkörperregler kann dies nicht passieren, denn die sowohl für Fußbodenheizungen als auch klassische Wandheizkörper erhältlichen Nachrüstlösungen können meist bequem per App oder Sprache bedient werden und einige sind sogar in der Lage, sich selbst zu optimieren.

Möglich wird dies durch Fenster-Offen und Geofencing-Modi dank denen die Heizungssteuerung erkennt, wann sie ihre Leistung reduzieren und wann wieder erhöhen muss.

Tipp: Einsteigern empfehlen wir das Alexa kompatible Thermostat Set von Hama, das auch Mieter in wenigen Minuten selbst installieren können.

Hama Thermostat Starter-Set
Enthält 2 Alexa kompatible Thermostate und einen Hub zur Fernsteuerung
Enthält 2 Alexa kompatible Thermostate und einen Hub zur Fernsteuerung
Erhältlich bei:
Stand: 01.10.2022

Anspruchsvolle Nutzer, die sich maximalen Komfort wünschen, werden hingegen z. B. bei den tado° Raumthermostaten fündig. Denn hier besteht die Möglichkeit, für einen kleinen Aufpreis besonders viele Funktionen zu automatisieren.

tado° Smartes Raumthermostat Starter Kit V3+
Intelligente Heizungs-Steuerung inkl. Fenster-Offen-Erkennung, Wettervorhersage-Steuerung und Sprachsteuerung. -20%
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UVP 199,99 €
Stand: 01.10.2022

Rechenbeispiel: Smart heizen und Kosten um über 750 Euro senken

Einige Thermostat Hersteller versprechen bei Nutzung ihrer smarten Heizungsfunktionen eine beeindruckende Energie-Ersparnis von 20 bis 30 Prozent.

Die Premium-Marke tado° will ihren Nutzern sogar das Einsparen von bis zu 31 Prozent Energie ermöglichen und nennt als Referenz ein Ergebnis des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik IBP aus der “Simulationsstudie zum Energieeinspar-Potential einer Heizungsregelung mit Abwesenheitserkennung und Wetterprognose”, IBP Report 527 (2013).

Für unsere Beispielrechnung sind wir von einem Zwei-Personen-Haushalt ausgegangen, der normalerweise 10.000 kWh verbraucht und als Gas-Neukunde aktuell 37,8 Cent pro kWh Gas zahlt. 

Würde dieser mit smarten WLAN-Thermostaten seinen Energieverbrauch um 20 Prozent senken, wären das 2.000 kWh Gas im Jahr oder 756 Euro! (Stand: 09/2022)

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homeandsmart Redaktion Mariella Wendel

Sammelte schon im Studium Erfahrungen mit innovativen Ambient Assisted Living Geräten und bloggte viele Jahre darüber. Mariella Wendel gehört von Anfang an zum home&smart-Redaktionsteam und testete die Echo Lautsprecher bereits vor der Markteinführung in Deutschland. Außerdem verfasste sie 2017 die erste umfassende Übersicht Alexa kompatibler Geräte. Heute zählen außerdem intelligente Haushalts-Gadgets und fernsteuerbare Gartengeräte zu ihren Lieblingsthemen.

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