Von OneWheel bis Scuddy 7 angesagte E-Bike-Alternativen für die Stadt

Das Fahrrad ist zu langsam, das Auto zu unflexibel. Deshalb setzen Großstädter neuerdings auf das E-Bike oder Pedelec - eine grüne Alternative, die nicht nur betagten Menschen Fahrspaß bringt. Doch auch E-Motor-basierte Einräder, Skateboards und Segways erobern den Asphalt. Wir haben uns auf den Straßen umgeschaut und sieben E-Bike-Alternativen entdeckt.

Der Scrooser E-Roller sorgt durch den Impuls-Antrieb für besonderes Fahrvergnügen

Spaß und Flexibilität durch neue E-Mobility-Lösungen

Der Großstädter ist anspruchsvoll. Er möchte ruhig wohnen und den Supermarkt um die Ecke haben. Auch in Sachen Mobilität ist er bisher selten so richtig zufrieden. Das Fahrrad ist zu langsam und anstrengend, das Auto zu groß für die Parklücken. Elektromobilität sei Dank, hat das Stöhnen bald ein Ende. Denn auch wenn sich der E-Motor für KFZs gerade noch nicht durchsetzt, gilt das nicht für Klein-Fahrzeuge mit geringem Strombedarf. Auf dem Bürgersteig entdeckt man nun täglich neue Trends. Die folgenden sieben E-Bike-Alternativen konnten uns bisher am meisten überzeugen.

1. SBU V3 – Selbststabilisierendes elektrisches Einrad

Wie die meisten E-Vehikel nutzt auch das SBU V3 E-Einrad Bremsenergie zum Akkuladen

Schon mal versucht Einrad zufahren? Ein großer Balance-Akt mit dem es die Wenigsten aufnehmen. Ist aber auch nicht nötig, denn jetzt gibt es SBU V3 – ein selbststabilisierendes elektrisches Einrad, mit dem man sich bis zu 20 km/h schnell fortbewegen kann. Der Akku des SBU V3 hält im Stadtbetrieb 2 Stunden und mehr, denn der Akku lädt sich durch Energierückgewinnung zum Teil beim Fahren auf.

E-Bike Alternative SBUV3 im Vergleich

  • Maximal-Geschwindigkeit: 20 km/h
  • Ausdauer: 15 km/ 2 Stunden
  • Ladezeit: 45 Minuten
  • Steigung: bis 30%
  • Gewicht: 12 kg
  • 0 bis 10 km/h in nur 2 Sekunden
  • Motor mit 1000-Watt BLDC
  • Regeneratives Bremsen
  • Traglast bis zu 145 kg

Preis für das SVUV3-Einrad
1990 Euro (Stand: 08.09.17)

2. Inboard M1 Skateboard

Nach 11 Kilometern einfach den Akku des Inboards M1 Skateboard wechseln

Für Skateboard-Junkies und die, die es werden wollen: Das Inboard M1 E-Skateboard ist das wohl coolste elektrische Skateboard am Markt. Im Vergleich zu den Standard-E-Skateboards, wie beispielsweise das WIZZARD 4.0 Skateboard, ist der Motor nicht extern aufgesetzt, sondern steckt direkt in den Rädern. Gesteuert wird das Skateboard über einen ergonomischen Schalter in der Hand, der sich auch bei offener Handfläche nicht verabschiedet. 11 Kilometer navigiert man sich so mit einer Akkuladung durch die Stadt. Besonders klug: Das Inboard M1 wird mit einem zusätzlichen Akku geliefert. Damit taugt das elektrische Skateboard auch für Langstrecken. Head- und Tail-LEDs sorgen für die sichere Ausleuchtung im Straßenverkehr.

E-Bike-Alternative Inboard M1 Skateboard im Vergleich

  • Maximal-Geschwindigkeit: 35 km/h
  • Ausdauer: 11 km
  • Ladezeit: 90 Minuten
  • Gewicht: 6,6 kg
  • Steigung: bis 15%
  • 4 Fahrstufen (Anfänger bis Fortgeschrittene)
  • RFLX™ Remote-Steuerung
  • Regeneratives Bremsen

Preis für das Inboard M1 E-Skateboard
1399 Euro (Stand: 08.09.17)

Das Elektro-Longboard  WIZZARD 4.0  ist aktuell bei Amazon für 630,- statt 690,- erhältlich.

 

3. Monowheel E400

Monowheel: Im Vergleich Platz 3 in Sachen Reichweite, hinter Scuddy und Scrooser

Zum Fahren nach vorne, zum Bremsen nach hinten lehnen. Mehr muss man nicht wissen, um das Monowheel zu bedienen. Im Vergleich zum SBU V3-Einrad fehlt hier der Sitz. Das ist aber nicht unbedingt ein Nachteil, denn dadurch ist das Monowheel wendiger, kommt leichter um Kurven und bremst schneller. Die regenerative Bremswirkung liegt bei 70% - damit kommt das Monowheel auf eine Reichweite von immerhin 40 Kilometern.

E-Bike Alternative Monowheel im Vergleich

  • Maximal-Geschwindigkeit: 25 km/h
  • Ausdauer: 40 km
  • Ladezeit: 2 h
  • Gewicht: 12,5 Kg
  • 340 Wh Samsung Lithium-Ionen-Batterie
  • 1500 Watt Motorleistung

Preis für das Monowheel
940 Euro (Stand: 08.09.17)

4. OneWheel+

Fahren fühlt sich mit dem OneWheel+ fast wie Fliegen an

Das Fahrprinzip ist beim OneWheel+ genau das gleiche wie beim Monowheel. Zwar erreicht das OneWheel+ nur etwa 10 km pro Ladung, dafür dauert die Akkuladung nur 20 Minuten. Beide Elektro-Einräder haben großen futuristischen Charme, OneWheel+ punktet aber durch einen festen Stand auf dem Board, der für ein sicheres Fahrgefühl und damit mehr Fahr-Action sorgt.

E-Bike Alternative OneWheel+ im Vergleich

  • Maximal-Geschwindigkeit: 15 km/h
  • Ausdauer: 8-11 km
  • Gewicht: 11 kg
  • Ladezeit: 20 Minuten
  • Patentiertes Motorsystem/Hitze bleibt nicht im Kern des Motors

Preis für das OneWheel+
1499 Dollar (Stand: 08.09.2017)

Eine Auswahl an verschiedenen  Onewheels finden Sie bei Amazon.

 

5. Yike Bike Model C

Das derzeit kompakteste E-Bike der Welt: Yike Bike

Das klappbare E-Bike Yike Bike möchte nicht mehr und nicht weniger als das Fahrrad der Zukunft werden. Derzeit liegt der Preis für das tragbare E-Bike, dessen Lenker hinter dem Fahrer liegt, aber noch so hoch, dass daraus in nächster Zeit nichts wird. Für Early Adopter und Design-Liebhaber ist das Yike Bike aber jetzt schon eine gute Investition. Zahlreiche Nachhaltigkeits- und Designpreise hat Yike Bike gewonnen und gehörte sogar zu den Finalisten des Nobelpreis für Nachhaltigkeit. Irgendwann sollen die derzeit hochwertigen Materialen durch günstige, nachhaltige Baustoffe ausgetauscht werden, damit das Yike Bike den Durchbruch zum Bundesrad schaffen kann. Die Ladezeit von 1,5 Stunden liegt fast zwei Drittel unter der von Standard-E-Bikes und Pedelecs, dafür ist aber auch die Reichweite etwas geringer.

E-Bike Alternative Yike Bike im Vergleich

  • Maximalgeschwindigkeit: 23 km/h
  • Ausdauer: 14 km (20 km optional)
  • Ladezeit: 1.5 h
  • Gewicht: 15.4 kg
  • ABS Regeneratives Bremsen

Preis für das Yike Bike Model C
4995 Euro (Stand: 08.09.2017)

6. Scrooser

Sitzen oder stehen? Der Scrooser Roller made in Germany bietet Alternativen

Der Scrooser wirkt auf den ersten Blick vielleicht wie ein überdimensionaler Kindertretroller, kommt bei den ausgewachsenen Testfahrern aber trotzdem sehr gut an. Das Geheimnis des angenehmen Fahrgefühls ist der Impuls-Antrieb, der auf das Anschieben des Fahrers hin einsetzt. Dabei kann die Stärke des elektrischen Anschubs individuell in 3 Stufen gewählt werden. Sobald die Bremse getätigt wird, unterbleibt der Motorantrieb komplett. Die vierte Stufe verlangt keine Muskelkraft, ist also ein Automatik-Modus. Den braucht man auch, wenn man es sich auf dem Sitz des Rollers bequem machen will. 

E-Bike Alternative Scrooser im Vergleich

  • Maximal-Geschwindigkeit: 20 oder 25 km/h
  • Ausdauer: 55 km
  • Gewicht: 45 kg
  • Ladedauer: 2,4 Stunden
  • 500 Watt Batterie

Preis für den Scrooser
4490 bzw. 4750 Euro (Stand: 08.09.2017)

7. Scuddy

Scuddy ging bereits durch die Höhle der Löwen

Scuddy dürfte Fans der VOX-Serie Höhle der Löwen bekannt sein. Der Clou, der die Investoren überzeugt hat: Scuddy lässt sich durch einen patentierten Faltmechanismus in einen Transport-Trolley umwandeln, in dem noch zusätzliches Gepäck verstaut werden kann. Das weltweit erste e-zugelassene LED-Licht für E-Roller oder das Chipschlüsselschloss machen Scuddy außerdem zum sicheren Begleiter im Stadtverkehr. Gut zu wissen: Für den Scuddy braucht man mindestens eine Mofaprüfbescheinigung, denn es geht hier mit bis zu 45 km/h zur Sache.

E-Bike Alternative Scuddy im Vergleich

  • Maximal-Geschwindigkeit: 45 km/h
  • Reichweite: 70 km bzw. 60 km (City/Sport)
  • Ladezeit: 2 h
  • Gewicht: 27,5 kg
  • Li-Ion-Hochleistungsakkus
  • 1500W Motor (1000W City-Version, 600W AT-Version)
  • Herausnehmbarer Akku
  • Energierückgewinnungstechnik
  • In-Line Spiegel
  • HID-Touchdisplay
  • Erforderlicher Fahrzeugschein: Mofa Prüfbescheinigung oder größer
  • Straßenzulassung und darf auf den meisten Radwegen gefahren werden
  • keine Helmpflicht

Preis für Scuddy
4850 Euro (Stand: 08.09.2017)

Eine Auswahl an verschiedenen  Hoverboards ist bei Amazon erhältlich.

 

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homeandsmart Redaktion Alina Günder

Ausgebildete Veranstaltungskauffrau bei der FUNKE Mediengruppe, Studium der Literatur- und Kulturwissenschaften in Dortmund. Längere Auslandsaufenthalte, um Perspektiven zu wechseln. Praktika in Radio- und Printredaktionen sowie im Online-Marketing. Selbständige Autorentätigkeit bei verschiedenen Onlineformaten. Heute Redakteurin bei homeandsmart.de mit einem kritischen Blick auf neue Technologien. Dabei immer im Fokus: Wie kann smarte Technik unseren Alltag erleichtern?