Smarte Ergänzung zum Fahrradschloss Insect: Fahrrad-Alarmanlage mit Community-Power

Die Zahl der Menschen, die sich hauptsächlich mit dem Fahrrad durch die Stadt bewegen, wächst genauso wie die Zahl derer, die sich ständig Gedanken um ihr teures Fahrrad machen. Weder vor dem Supermarkt noch im Keller ist das Rad wirklich vor Dieben sicher. Start-up Fahrradjäger will aus all den Einzelkämpfern eine Community machen, die das eigene Fahrrad immer in sicherer Gesellschaft hält. Benötigt wird dazu nicht viel mehr als ein kleines Gadget mit Bluetooth-Verbindung: Insect ist der erste community-basierte Fahrrad-Diebstahlschutz.

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Fahrradsicherung ist ein Thema

Fahrradjäger gewann letztes Jahr überraschenderweise den Connected Car Award 2016 in der Kategorie New Mobility. Die Leser der AutoBild wählten das Start-up mit Abstand auf den ersten Platz. Das große Interesse von Automobil-Fans an einem durchdachten Schutz für Fahrräder zeigt unmittelbar, wie sehr Insect den Zahn der Zeit trifft. Immer mehr Menschen nutzen ergänzend zum Auto das Fahrrad und sind bereit, mehrere hundert Euro in ein passendes Modell zu investieren. Je höher der Preis, desto größer aber auch die Angst, das Lieblings-Zweirad durch einen Diebstahls zu verlieren. Genau deshalb stößt Fahrradjäger mit seinem Community-Gedanken zum Fahrrad-Diebstahlschutz auf großen Zuspruch.

Was ist Insect genau?

Insect hat die Form und Größe eines Textmarkers, besteht aber aus widerstandsfähigem Edelstahl und glasfaserverstärktem Kunststoff. Wo normalerweise die Flaschenhalterung sitzt, wird das Gadget mit dem Fahrrad fest verschraubt. Wer keine Gewindelöcher im Fahrrad hat, kann Insect mit Hilfe einer Schelle für Insect von Fahrradjäger flexibel am Rahmen platzieren. Wird die Abdeckung über den Schrauben einmal geschlossen, ist sie nur noch mit der App des Besitzers zu öffnen. So sitzt Insect bombenfest am Fahrrad und wartet auf den nächsten Dieb. Dieser wird bei seinem Einsatz von einem 90dB-Alarm und von allen Nutzern der FahrradJäger-App in der Nähe begrüßt. Die Community-Mitglieder bekommen eine Push-Nachricht auf ihr Handy gesendet, wenn sie sich innerhalb von 100 Metern zum Fahrraddiebstahl befinden. Dann können die Passanten entweder einschreiten oder die Polizei informieren. Da etwa 90% der Fahrräder in unmittelbarer Nähe zum Besitzer gestohlen werden, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass auch der Fahrradbesitzer selbst zur Tat schreiten und das wertvolle Gefährt retten kann.

Über die FahrradJäger-App können auch Finderlöhne ausgeschrieben werden

Wie funktioniert Insect?

Insect wird am Fahrrad angebracht und ist danach pflegeleicht. Einmal jährlich muss die Knopfzellen-Batterie gewechselt werden. Ansonsten überwacht die Mini-Alarmanlage das Fahrrad zuverlässig über die Bluetoothverbindung des Smartphones. Sobald sich der Besitzer vom Rad entfernt, stellt sich Insect automatisch scharf. Schlägt der Alarmton den Dieb nicht in die Flucht, mutiert Insect zum Peilsender. Befindet sich ein FahrradJäger samt Smartphone in der Nähe, wird ein Standort-Update ans Handy des Besitzers geschickt. Zusätzlich erhalten die FahrradJäger selbst eine Push-Nachricht und können eingreifen.

Hätte, hätte, Fahrradkette

In Schutz zu investieren - dieser Gedanke kommt den meisten erst nach einem schmerzlichen Verlust. So melden sich viele Fahrradliebhaber nach einem Diebstahl bei der Fahrrad-Community an, um anderen FahrradJägern bei der Suche nach verlorenen Rädern zu helfen. Derzeit sind mehr als 10.000 Mitglieder über die App registriert, mehr als 4000 Fahrräder gestohlen gemeldet und etwa 400.000 Euro Finderlohn ausgeschrieben. 255 Fahrräder sind dank Insect-Schutz bisher wieder aufgetaucht.

Zugegeben, Insect ist mit einem Preis von um die 180 Euro nicht wirklich günstig, da es sich aber um eine einmalige Investition handelt und das Start-up den Zugriff auf ein wachsendes Netzwerk von Fahrradwächtern ermöglicht, kann sich die Anschaffung durchaus auszahlen.

Preise und Verfügbarkeit von Insect

Insect kostet 179 Euro und wird voraussichtlich im Oktober ausgeliefert. Updates zum Produkt erhält man über den FahrradJäger-Newsletter oder die Website von FahrradJäger.

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homeandsmart Redaktion Alina Günder

Ausgebildete Veranstaltungskauffrau bei der FUNKE Mediengruppe, Studium der Literatur- und Kulturwissenschaften in Dortmund. Längere Auslandsaufenthalte, um Perspektiven zu wechseln. Praktika in Radio- und Printredaktionen sowie im Online-Marketing. Selbständige Autorentätigkeit bei verschiedenen Onlineformaten. Heute Redakteurin bei homeandsmart.de mit einem kritischen Blick auf neue Technologien. Dabei immer im Fokus: Wie kann smarte Technik unseren Alltag erleichtern?