Gesundheit durch Technik Gesundes Wohnen – Wo smarte Technik Unterstützung leistet

Moderne Technologie im Smart Home verbinden die meisten Menschen mit den Aspekten Komfort und Sicherheit. Die diversen verknüpften Geräte nehmen mitunter anstrengende Arbeiten ab, können gerade auch älteren Menschen sehr behilflich sein und sichern zudem das Haus gegen Einbrüche ab oder dienen der smarten Überwachung. Der Aspekt der Gesundheit, die durch das Smart Home mitunter gefördert werden kann, geht hingegen oftmals etwas unter. Mehr noch: Einige Menschen gehen davon aus, dass ein Plus an Technik etwa durch Elektrosmog eher gesundheitsschädlich ist. Diese Angst allerdings ist unbegründet.

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Wohngesundheit als wichtiges Anliegen der Deutschen

Einer aktuellen Umfrage zufolge, bei der 2030 Deutsche ab 18 Jahren befragt wurden, liegt das Thema Wohngesundheit 72 Prozent der Bevölkerung am Herzen. Ganze 77 Prozent sehen es als zukunftsträchtig an. Im Zuge der Corona-Pandemie ist die Wohngesundheit für 38 Prozent der Befragten noch einmal wichtiger geworden.

Innerhalb des eigenen Zuhauses sind fast allen Befragten vor allem gesunde Bedingungen in Wohn- und Schlafzimmer wichtig. Mehr als der Hälfte der Deutschen ist es außerdem wichtig, dass im Kinderzimmer, der Küche und dem Bad für Wohngesundheit gesorgt ist. Ein besonders hohes Interesse besteht an gesunder Raumluft, Maßnahmen gegen Schimmelbildung und der Entfernung von Schimmel in Wohnräumen. Im Schlafzimmer versucht ungefähr die Hälfte der Deutschen Elektrosmog zu vermeiden.

Bei einem Neubau oder bei einer Modernisierung würden drei Viertel der Deutschen auf gesundes und schadstoffarmes Bauen achten. Auf 63 Prozent trifft das auch beim Kauf oder Mieten eines Wohnobjekts zu.

Dass ein Smart Home in entscheidender Weise dazu beitragen kann, die Bedürfnisse bezüglich der Wohngesundheit auch in bestehenden Immobilien zu stillen, wird selten thematisiert. Oft scheuen sich die Deutschen aufgrund von Überforderung oder zu vielen Fragen auch noch davor, die „moderne Technik“ ins Haus zu lassen. Dabei mangelt es an einsteigerfreundlichem Informationsmaterial zum Thema auch im Netz längst nicht mehr. Und gerade etwa was die so stark ersehnte, gute Raumluft betrifft, ist smarte Technik einfach unschlagbar.

Raumluftdaten bequem und in Echtzeit erhalten

Die Temperatur und die Luftqualität wirken sich beim Wohnen maßgeblich auf das menschliche Wohlbefinden aus. Es gibt inzwischen die unterschiedlichsten smarten Produkte, mit denen das Klima und die Luftqualität sowohl in Innen- als auch Außenbereichen überwacht werden können.

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Bestimmte moderne Wetterstationen sind in der Lage Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck und die Luftqualität zu messen. Diese Daten werden dann allerdings nicht einfach auf einem gut abzulesenden Display stets aktualisiert angezeigt. Smart wird die Technik vielmehr erst dadurch, dass die Daten mit Hilfe einer App auf dem Smartphone oder der Smartwatch überall im und rund ums Haus verfügbar gemacht werden. Eine Frage zur Raumtemperatur gegenüber einem Sprachassistenten reicht aus, um diese sogar abzufragen, ohne sich bewegen zu müssen. Mit Hilfe von Push-Benachrichtigungen erfolgen wichtige Messergebnisänderungen außerdem immer in Echtzeit.

Verschiedene Smart Home-Systeme, wie Magenta oder Homee ermöglichen außerdem, etwa via App auf die Wetterstation zuzugreifen und bestimmte Aktionen durchzuführen. Diese können basierend auf den Messergebnissen geschehen. So kann zum Beispiel der automatische Start der Klimaanlage oder eines Ventilators aktiviert werden, sobald eine bestimmte Temperatur in einem Raum erreicht ist.

Gesunde Raumluft dank smarter Geräte

Wie bereits erwähnt lassen sich diverse smarte Geräte mit den Wetterstationen im Smart Home koppeln, um automatisch Anpassungen bei bestimmten Werten durchzuführen. Luftreiniger sind hier neben klimaregulierenden Geräten an erster Stelle zu nennen. Sie beseitigen Allergene und Schadstoffe aus der Raumluft und verfügen oftmals zusätzlich über Ventilator und Heizstrahler, um zu jeder Jahreszeit eine angenehme Temperatur sicherzustellen.

Es gibt im Bereich der Luftreiniger viele Modelle, die nach wie vor am Gerät oder über mitgelieferte Fernbedienungen gesteuert werden müssen. Wer die Wohngesundheit jedoch wirklich optimieren möchte, kann auf Anbieter setzen, die eine harmonische Einbindung des Geräts ins Smart Home erlauben. Der „Dyson Pure Cool TP 04“ beispielsweise, den wir auch in unserem Test zu den besten Luftreinigern gegen Staub empfehlen, kann ganz simpel über Sprachsteuerung aktiviert und somit wunderbar ins Smart Home integriert werden.

Das Gewicht im Griff mit smarten Waagen

Wer gesund sein möchte, muss sich regelmäßig bewegen und gesund ernähren. Zwar kann ein Smart Home einem diese Dinge nicht abnehmen, die smarte Technik kann allerdings dazu beitragen, dass gesund in einem fitten Körper gewohnt wird.

Das Stichwort hier lautet: Vernetzte Körperwaage. Diese helfen dabei, die Entwicklung des eigenen Gewichts nicht nur zu dokumentieren, sondern auch mit Fitness-Apps zu synchronisieren.

Wie für moderne Waagen nicht unüblich wird dabei an hochwertigen Geräten, die ins WLAN eigebunden werden können, nicht nur das Körpergewicht gemessen. Auch der Körperfett- und Wasseranteil, die Muskel- und Knochenmasse und sogar die Herzgesundheit (anhand von Pulswellengeschwindigkeit und Herzfrequenz) lassen sich messen. Anschließend können Daten in einer eigenen Waagen-App übersichtlich aufbereitet und/ oder auch mit Google Fit und Apple Health geteilt werden.

Besser schlafen dank Tracking-Devices

Auch gesunder Schlaf ist ein ganz entscheidender Faktor, wenn es ums gesunde Wohnen geht. Denn wer schlecht schläft, setzt sich unnötiger Weise einer ganzen Reihe möglicher, gefährlicher Folgen aus. Unnötig deshalb, weil es auch hier smarte Technik gibt, mit der sich gesunder Schlaf ganz einfach unterstützen lässt.

Schlaftracker helfen dabei, ein besseres Verständnis des eigenen Schlafverhalten zu erlangen. Sie erfassen zum einen die Schlafdauer, sind aber auch in der Lage die Qualität des individuellen Schlafes zu erfassen. Und genau das ist entscheidend. Zwar wird empfohlen, zwischen 7 und 9 Stunden zu schlafen, die ermittelten Daten des smarten Trackers jedoch geben erst Aufschluss darüber, wie erholsam diese Schlafstunden wirklich sind.

Basierend auf diesen Daten werden in zu den Trackern passenden Apps Ratschläge gegeben, die dabei helfen, das eigene Schlafverhalten Schritt für Schritt zu verbessern. Manche Tracker sind dabei in der Lage, selbst Vitalfunktionen wie die Atmung und die Herzfrequenz aufzuzeichnen, um eventuelle Atmungsstörungen zu erkennen und gegen sie vorzugehen.

Ins Smart Home eingebunden werden Tracking Devices, indem sie etwa mit Automatisierungsplattformen, wie „IFTTT“ kombiniert werden. Sobald man sich dann ins Bett legt, wird automatisch das Licht aus- und der Alarm eingeschaltet. Nicht nur, aber gerade auch älteren, nicht mehr so gut beweglichen und sicherheitsbedürftigen Menschen erleichtern derlei Funktionen den Alltag im eigenen zuhause.

Den Haushalt regelmäßiger und leichter erledigen

Abschließend muss passend zum Thema Komfort natürlich auch noch das Thema „Haushalt“ im Allgemeinen erwähnt werden. Denn die Haushaltsarbeit oder alltägliche Dinge, die zuhause täglich gemacht werden (müssen), hängen ganz eng auch mit der Wohngesundheit zusammen.

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Man denke nur an Staub, der sich täglich in der Wohnung ansammelt. Meistens enthält Staub auch Staub organisches Material wie Essenskrümel, Pflanzenteilchen oder Hautschuppen. Hier fühlen sich Milben und andere Minilebewesen wie Bakterien und Schimmelpilze sehr wohl. Wird nicht regelmäßig gesaugt, vermehren sich diese Lebewesen schnell und zu allergischen Reaktionen oder gar Einschränkungen etwa der Lungenfunktion sorgen.

Auch hier sind gerade wieder ältere Menschen als Gefahrengruppe zu nennen, die nicht immer in der Lage sind, ihre Wohnung häufig zu putzen. Saug- und Wischroboter nehmen einem dieses Reinigen ab und ermöglichen dabei sogar noch, die mitunter knappe Rente nicht für teure Reinigungskräfte ausgeben zu müssen.

Auch smarte Rollatoren, die mittels sogenannter Distanzsensoren zur Haltungserkennung die Haltung gesünder machen und mit denen sich Stürze im Haus vermeiden lassen, sind Teile eines modernen und gesundheitsfördernden Smart Homes. Man sieht alleine an diesem Beispiel, wie weit das Thema geht und wie viele Geräte heute zur Gesundheit in den eigenen vier Wänden beitragen.

homeandsmart Redaktion Samira Kammerer

Teil des Gründerteams, von Anfang an mit viel Herzblut dabei. Verantwortliche für das Ressort E-Mobilität bei homeandsmart. Zu ihren Lieblingsthemen zählen außerdem smarte Gadgets, Fitness-Tracker und intelligente Haushaltsgeräte. Als Digital Native vor allem auf Pinterest und Instagram unterwegs.

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