Kompakter HomePod mini Lautsprecher von Apple – Bewertung & Tests Apple HomePod mini im Test Überblick

Mit Apple HomePod mini bietet Apple eine lang ersehnte Alternative zu Apple HomePod. Der kompakte Siri-Lautsprecher überrascht mit einem für Apple-Verhältnisse günstigen Preis und einem spannenden Design. Im HomePod mini Test Überblick verraten wir, was den kleinen Apple Lautsprecher besonders macht und wie er in Tests abschneidet. 

HomePod mini besitzt ein rundes Design und im oberen Bereich ist das Touch-Bedienfeld positioniert

Fazit zum Apple HomePod mini im Test Überblick

Bisher war die Auswahl an Smart Home Lautsprechern bei Apple auf den HomePod beschränkt. Dieser ist aber mit etwa 300 Euro auch mehr als zwei Jahre nach der Veröffentlichung immer noch ziemlich teuer (Stand: 10/2020). Die große Kluft zu Konkurrenten, wie Amazon, die bereits ein breites Produktportfolio an erschwinglichen Echo Lautsprechern aufweisen, möchte die Smart Home Schmiede aus Kalifornien mit HomePod mini aufholen. Das liegt besonders am günstigen Preis, denn die UVP wurde von Apple auf 96,50 Euro festgelegt (Stand: 10/2020), was für Apple-Verhältnisse erstaunlich niedrige Kosten sind. 

Apple HomePod Mini, weiß
Kompakt und preiswert. Für einen raumfüllenden 360 Grad Klang. Mit Sprachassistentin Siri und Stimmenerkennung.
Kompakt und preiswert. Für einen raumfüllenden 360 Grad Klang. Mit Sprachassistentin Siri und Stimmenerkennung.
Erhältlich bei:
Stand: 15.01.2021

Wir empfehlen HomePod mini allen Personen, die ein Smart Home basierend auf Apple günstig aufbauen wollen. Denn HomePod mini hat Siri integriert und kann als HomeKit Zentrale genutzt werden. Zudem wird HomePod mini auch der Entertainment-Komponente gerecht und spielt Musik in guter Qualität ab, die sich laut Hersteller trotz seiner kompakten Maße sehen lassen kann.

Vorteile vom HomePod mini

Nachteile vom HomePod mini

  • günstig
  • kompakt
  • Smart Home Zentrale (HomeKit)
  • Siri integriert
  • guter 360 Grad Sound
  • Stereo- und Multiroom-fähig
  • nur mit iPhone bedienbar
  • unterstützt kein Spotify
  • kein Heimkino mit Apple TV 4K

HomePod mini von Apple – Design und Ausstattung des kleinen Smart Speakers

Optisch könnten HomePod mini und die kürzlich vorgestellten Amazon Echos der 4. Generation fast Geschwister sein – speziell Echo Dot 4 als kleiner Amazon Lautsprecher (Stand: 10/2020). Denn beide Hersteller setzen auf eine runde Bauweise und Speaker, die mit Stoff überzogen sind. Allerdings ist HomePod mini auf der oberen Seite glatt, da sich dort das Touch-Bedienfeld befindet. Nutzer können dort z. B. direkt die Lautstärke händisch anpassen.

Im Inneren des HomePod Mini wurde ein S5 Chip verbaut, der auch in der Apple Watch SE für eine zuverlässige Funktionsweise sorgt. Bei HomePod mini ist die Software dafür zuständig, dass die Lautstärke analysiert, optimiert und der Dynamikbereich durch die Steuerung der Treiber und passiven Tieftöner angepasst wird.

Drei Mikrofone sorgen dafür, dass HomePod mini seine Nutzer versteht, wenn ein Siri-Sprachbefehl ausgesprochen wird. Ein weiteres Mikrofon ist nach innen gerichtet und reguliert den Schall, sodass Sprachbefehle auch dann erkannt werden, wenn die Musik lauter eingestellt ist.

Apple HomePod mini im Test Überblick – Besonderheiten und Funktionen

Trotz der kompakten Größe dürfen sich Apple-Fans über ein kleines klangliches Wunder freuen. HomePod mini ist zudem in Verbindung mit einem weiteren HomePod mini Stereo- und anderen Apple Lautsprechern Multiroom-fähig. Der kleine Apple Smart Speaker ist auf andere Apple-Geräte abgestimmt. Deshalb müssen Nutzer, die gerade mit einem iPhone Musik hören, dieses nur in die Nähe von HomePod mini halten, damit die Musik dort fortgeführt wird.

Apple verspricht an fast jeder Stelle, an der HomePod mini positioniert wird, einen guten Sound. Denn wie auch beim größeren HomePod garantiert ein akustisches Prinzip 360 Grad Sound. Allerdings misst HomePod mini im Gegensatz zum großen Bruder keine Raumgegebenheiten, um speziell daran orientiert den Klang zu optimieren.

Dank der Intercom-Funktion spielt der HomePod mini die Musik von einem iPhone weiter, das in die Nähe gehalten wird

Ein großer Pluspunkt von HomePod mini besteht darin, dass Nutzer ihn als HomeKit Steuerzentrale nutzen können und Siri außerdem klassische Aufgaben einer Sprachassistentin erfüllt, sie kann z. B. Wecker stellen, Anwender über HomePod mit Musik wecken, Termine speichern, Nachrichten vorlesen oder weitere Anfragen beantworten. Siri ist sogar in der Lage Nutzer an ihrer Stimme zu erkennen und passt beispielsweise die Wiedergabe von Musik und Podcasts nach persönlichen Vorlieben an.

Weitere Besonderheiten vom HomePod mini sind:

  • Datenschutz: Apple setzt auf Datenschutz und versichert, dass Siri nur nach dem Aktivierungswort „Hey Siri“ zuhört und entsprechende Anfragen mit einer zufälligen ID verknüpft werden – nicht mit der persönlichen Apple ID.
  • Intercom: Mit der Intercom Funktion kündigt Apple eine Kommunikationsmöglichkeit von einem zum anderen HomePod zuhause an (Stand: 10/2020). Wenn das Essen fertig ist, können Eltern über den HomePod in der Küche eine Sprachnachricht an den HomePod der Kinder in ihren Zimmern schicken, die dann dort abgespielt wird. Intercom-Nachrichten können allerdings auch von und an andere Apple-Geräte versendet und empfangen werden, wie bspw. iPhone, iPad, Apple Watch, AirPods und CarPlay.
  • Ein Sprachbefehl für Vieles: Mit „Hey Siri, was ist mein Update?“ erhalten Nutzer direkt die neusten Nachrichten, Informationen über das Wetter, den Verkehr, Erinnerungen und Kalendereinträge von Siri gebündelt aufgelistet.

Was ist kompatibel mit HomePod mini?

Der HomePod mini kann nicht nur als Lautsprecher, sondern auch HomeKit Steuerzentrale genutzt werden

Apple richtet sich mit seinem HomePod mini ausschließlich an Apple-User. Unterstützt wird daher einzig Siri als integrierte Sprachassistenz und es ist ein iPhone zur Bedienung nötig sowie die Home App (iOS). Einmal eingerichtet kann HomePod mini allerdings als Smart Home Zentrale dienen und Anwender per Sprachbefehl HomeKit kompatible Geräte steuern. Das sind z. B. Lichter, Thermostate oder Rollläden. Außerdem praktisch: HomePod mini unterstützt zudem dem Thread-Smart Home Standard. Damit können verschiedene Smart Home Geräte untereinander kommunizieren. Bei HomePod mini gilt dies allerdings nur, wenn die Geräte neben Thread- auch HomeKit-kompatibel sind.

Welche Musik Streaming Dienste werden von Apple HomePod mini unterstützt?

HomePod mini von Apple unterstützt den Musik Streaming Dienst Apple Music, Podcasts und Radiosender von iHeartRadio, radio.com und TuneIn. In den nächsten Monaten sollen Amazon Music und Pandora folgen. Spotify wird vom Hersteller allerdings nicht als unterstützter Streaming Dienst genannt. (Stand: 10/2020)

Apple HomePod mini – wichtige Tests und Bewertungen

In den meisten HomePod mini Tests konnte der kleine Lautsprecher von Apple durch seinen günstigen Preis im Vergleich zu anderen Apple Produkten überzeugen. Als Pluspunkt nannten einige Tester die Intercom-Funktion, womit sich Sprachnachrichten z. B. von einem zum anderen HomePod übertragen lassen.

  • Im HomePod mini Test der Redaktion von stern.de schnitt der Apple Lautsprecher gut ab. Besonders in Sachen günstigem Preis, Privatsphäre und Integration ins Apple-Ökosystem. Ein Klangwunder sollte man laut der Tester allerdings nicht erwarten. (Stand: 11/2020)
  • Die Experten von spiegel.de bewerteten den HomePod mini immernoch als teuer im Vergleich mit dem günstigeren Echo Dot. Allerding punktete HomePod mini im Test mit im Vergleich dazu besserem Sound, besonders als Stereo-Paar, einer guten Spracherkennung und auch die Intercom-Funktion gefiel. (Stand: 11/2020)
  • Im Stereopaar bewerteten auch den Testern von faz.net der Klang des HomePod mini gut. Zudem wurden auch der Datenschutz und die Intercom Funktion lobend erwähnt. (Stand: 11/2020)

Preis und Verfügbarkeit vom kompakten Apple HomePod mini

Nutzer haben die Wahl zwischen den Farben Space Grau und Weiß.

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Was sind die Unterschiede zwischen HomePod und HomePod mini?

Trotz der Ähnlichkeiten zwischen HomePod mini und seinem größeren Bruder HomePod bestehen natürlich auch wesentliche Unterschiede. Die Wichtigsten haben wir in der Tabelle zusammengefasst:

Stand: 10/2020

HomePod mini

HomePod

Audio

Treiber mit voller Bandbreite und zwei Passive Tieftöner

High-Excursion Tieftöner und Ring aus sieben Hochtönern

Räumliches Bewusstsein

nein

ja

Multiroom-fähig

ja

ja

Stereo-fähig

ja

ja

Heimkino mit Apple TV 4K

nein

ja

Siri

ja

ja

Intercom

ja

Ja

Smart Home Hub

ja

ja

UVP

96,50 Euro

320,70 Euro

Apple HomePod mini – Technische Details im Überblick

  • Größe: 8,4 x 9,8 cm
  • Gewicht: 345 g
  • Verbindungsart: 802.11n WLAN (2,4/5 GHz), Bluetooth 5.0
  • Bedienung: Touch-Steuerung
  • Audio-Ausstattung: Treiber mit voller Bandbreite, zwei passive Tieftöner, 360 Grad Sound dank akustischem Wellenleiter
  • Verbauter Chip: S5 Chip
  • Mikrofone: 3 Mikrofone für Siri Sprachsteuerung, 1 Mikrofon zur Schallisolierung für bessere Stimmerkennung
  • Integrierter Sprachassistent: ja, Siri, HomeKit Zubehör steuerbar
  • Besonderheiten: Stereopaar, Multiroom, Intercom
Melanie Baumann

Melanie Baumann gehört als Kind der 90er zum festen Bestandteil der Second-Screen-Gesellschaft. Aufgewachsen mit Handys, bei denen die Internetnutzung noch nicht zum Standard gehörte, ist sie heute begeistert von der überall verfügbaren Onlinewelt.

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