Alles rund um Preis, Release und Einrichtung von Apple HomePod HomePod – das kann Apples Smart Home-Lautsprecher

Apples Antwort auf bereits verfügbare Smart Home-Lautsprecher heißt HomePod und soll qualitativen Sound mit smarten Features vereinen. HomePod ist für Apple Music-Nutzer sicherlich eine gute Alternative zu Amazon Echo, auch wenn der Preis von rund 350 Dollar eine ernsthafte Anschaffung bedeutet. Nachdem der Release von Apple wieder und wieder verschoben wurde, soll ab 26. Februar 2018 nun die Vorbestellungsphase beginnen. Am 7. Februar wird HomePod hoffentlich endlich ausgeliefert und kann getestet werden. Wir klären schonmal über alles Wissenswerte zu Apples HomePod auf.

Phil Schiller enthüllt das Geheimnis um den Apple Smart Home Lautsprecher HomePod

Apple kündigt endlich Release für Smart Speaker HomePod an

Lange haben Apple-Fans auf die Siri-Steuerung für den HomePod-Lautsprecher und Apple HomeKit-kompatible Gadgets gewartet und werden hoffentlich nicht enttäuscht. Der Apple-Lautsprecher HomePod sieht aus wie ein stoffüberzogener Mac Pro, ist auf die Kommunikation mit Apple Music spezialisiert und soll sogar die Funktion eines Multiroomsystems übernehmen. Mit iOS 11.2.5 kam bereits die Unterstützung für HomePod auf iOS-Geräte. Ursprünglich war der Markteintritt von Apple für Dezember 2017 angekündigt, nun soll ab 26. Januar 2018 die Vorbestellung für HomePod-Lautsprecher anlaufen und der 9. Februar ist als Release-Datum angesetzt. Wir sind gespannt, ob Apple diesmal Wort hält.

Vorschau zum Apple-Lautsprecher HomePod

Apple setzt mit HomePod Schwerpunkt auf Musik

Nicht nur, dass der Apple HomePod durch guten Klang zu glänzen vermag, auch die nahtlose Integration von Apple Music verspricht der Hersteller - was man wohl auch erwarten darf, wenn ein Abo desselben für den Lautsprecher notwendig ist. So kann man Siri nicht nur um die Songwiedergabe bitten, sondern ihr intuitiv Fragen zu den Bandmitgliedern oder dem Erscheinungsdatum stellen. Der Apple HomePod will der Musik-Nerd sein, der im eigenen Freundeskreis immer gefehlt hat.

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Siri als Sprachsteuerung für HomeKit-kompatible Geräte

Bei all dem Aufsehen darüber, dass Apples neuer Lautsprecher tatsächlich gute Musik abspielt und ein Musikkenner ist, könnte man fast vergessen, dass es doch eigentlich um viel mehr geht als Musik. Nämlich die Eroberung des Wohnzimmers durch eine cloudbasierte persönliche Assistenz. Siri kennt die Nachrichten und den persönlichen Terminkalender. Je nach Ausstattung des Smart Home mit Apple HomeKit-kompatiblen Geräten, kann sie das Licht und die Heizung auf Sprachbefehl in den offenen Raum ansteuern. Da der HomePod mit der Apple Home-App verknüpft ist, funktioniert der Zugriff auf das Apple HomeKit Smart Home von überall auf der Welt.

"Hey Siri, ich bin zuhause!" - Der HomePod setzt auch vorprogrammierte Szenen in Gang
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Was braucht es für die Einrichtung von HomePod?

Die Einrichtung des HomePod-Lautsprechers erfordert nicht viele Schritte - ähnlich wie bei Apple TV und AirPod. Es sollten jedoch folgende Voraussetzungen gegeben sein:

  • iCloud-Schlüsselbund aktivieren
  • 2-Faktor-Authentifizierung aktivieren
  • iOS-Gerät an den HomePod halten, ein Pop-up erscheint
  • 4-stellige PIN eingeben, die Siri auf HomePod verkündet
  • HomePod-Gerät einem Raum zuweisen (wichtig für HomeKit-Nutzung)
  • iCloud und iTunes einrichten, Einstellungen und WLAN-Zugang werden automatisch übertragen (Einstellungsänderungen erfolgen über die Home-App)

Apple HomePod im Überblick

  • Apple-designed Woofer mit A8 Chip für Bass-Management durch Echt-Zeit-Software
  • 7 Hochtöner mit Beamforming, die den Klang ausbalancierten
  • Automatische Raum-Orientierung zur Bestimmung der Position im Raum
  • 6 Mikrophone mit Echo-Cancelling zur Eingabe von Sprachbefehlen
  • Siri Waveform-Licht signalisiert, ob Siri aktiv ist
  • Touch-Sensoren als zusätzliche Navigationsoption
  • Automatische Abstimmung von zwei Lautsprechern zum Wireless Multiroom-System

Musikerlebnis: Apple HomePod im Vergleich mit anderen Smart Home-Lautsprechern

„breakthrough home speaker“ war der Arbeitstitel des Apple HomePod, sein Motto „reinvent home music“. Apple hätte sich wahrscheinlich gewünscht, dass Microsoft mit Harman Kardon Invoke nicht auf dieselbe Idee gekommen wäre. Trotzdem macht es natürlich Sinn, einen Smart Home-Lautsprecher von Haus aus mit gutem Klang auszustatten und ihn sozusagen als Wireless Speaker für Multiroom-Anwendungen nutzen zu können.

Apples HomePod besitzt 7 Hochtöner mit 360° Raumklang. Durch die 6 Mikrophone nimmt er nicht nur die Spracheingabe an, sondern misst automatisch die Raumbeschaffenheit per Schallwellen aus. So kann HomePod unnötigen Schall vermeiden und beispielsweise die Wand als Klangkörper nutzen - für ein Surround-Sound-Erlebnis. Amazons Echo hingegen nutzt nur das Volumen des Bassreflexgehäuses, das im Gerät verbaut ist.

Der Subwoofer des Apple HomePod ist für einen derart kleinen Lautsprecher mit einem ordentlichen High Excursion Bass ausgestattet. Die Entfernung zur Membran des Basses, in der er sich linear bewegen kann, beträgt ganze 20 Millimeter. Dadurch ist das Band stabiler und verzerrt nicht so leicht in den Tiefen. Ein weiteres Plus für HomePod: Für noch mehr Klangpower können zwei Apple-Lautsprecher, gleich einem Multiroom-System, zusammenarbeiten.

Sowohl Echo als auch HomePod sind mit digitalem Soundprozessor (DSP) ausgestattet. Der DSP mixt die einzelnen Töne optimal zusammen. Apple hebt hervor, dass für HomePod dieselben A8-Chips verwendet werden, die auch in iPhones zum Einsatz kommen. „The biggest brain ever in a speaker“, heißt es von Apple-Sprecher Phil Schiller. Inwiefern sich Hochtöner, Subwoofer und A8-Chip bemerkbar machen, wird erst der Praxistest zeigen - was man jetzt schon sagen kann: Apple legt wesentlich mehr wert auf die Audioausgabe als Amazon. Da Musik auch irgendwie ein Steckenpferd von Apple ist, wundert es nicht, dass der lang erwartete Lautsprecher ein weiteres Plus für die Soundqualität erhält.

Der HomePod hat "Spatial Awareness" und kann sich lokalisieren

Datenschutz - wie sicher ist HomePod?

Die Frage nach der Sicherheit ist immer so eine Sache, wenn es um Smart Home-Lautsprecher geht. Über Amazons Echo weiß man, dass er konsequent horcht, aber nur Sequenzen nach dem Aktivierungswort mittels Alexa an die Cloud weitergibt. Unsicher ist hingegen, ob Amazon die eingehenden Daten nur zur Verbesserung der Software nutzt oder auch zur Vermarktung von Produkten auf seiner Plattform. Apple betont, dass jeder HomePod-Nutzer eine anonyme Siri-ID erhält und die Sprachbefehle verschlüsselt an die Cloud gehen. Wer oder was also Apple HomePod nutzt, weiß nur der Nutzer – soweit die offiziellen Angaben. Dass Apple tatsächlich großen Wert auf Sicherheit legt, zeigt sich in der langwierigen Prozedur bis zur Verleihung des "works with HomeKit"-Siegels. Nicht viele Hersteller schaffen es ins Apple-Ökosystem. Beim Thema Smart Home will Apple ganz klar nicht nur mit Design brillieren, sondern auch mit Vertrauenswürdigkeit. 

AppleCare+ für HomePod ist erstaunlich günstig

Die Zusatzoption für Apple-Geräte, den Protection Plan beziehungsweise AppleCare, soll es auch für den Lautsprecher HomePod geben - und im Vergleich zu den Prämien für Apple Watch oder iPhones ist das Versicherungspaket für den Smart Speaker günstig. 39 Dollar soll AppleCare+ für HomePod-Nutzer kosten und folgende Vorteile mit sich bringen:

  • Technischer Support
  • Zusätzliche Hardware-Serviceoptionen
  • Software-Support

Hier wird das System hinter AppleCare+ genau erklärt.

Der Apple HomePod ist smart UND klingt gut. Kann der Echo einpacken?

Fazit zu Apples HomePod: Was lange währt, ist es hoffentlich wert

Der ein oder andere hatte sich vielleicht mehr erhofft von Apples Antwort auf Echo und Co. Diesmal hat der Innovator das Rad nicht neu erfunden, dafür aber alles daran gesetzt, den Apple HomePod zum perfekten Assistenten für Musikliebhaber zu machen. Die Zielgruppe ist klar: Apple-Fans oder solche, die es werden wollen. Denn schließlich steuert der HomePod ausschließlich Homekit-kompatible Geräte und streamt über Apple Music. Vermutlich werden auch nur Macianer die 350 Dollar für die Smart Home-Steuerung mit überragendem Sound übrig haben. 

Preise und Verfügbarkeit des HomePod

HomePod ist laut Apple ab 26.1.2018 vorbestellbar und soll ab 9.2.2018 offiziell verfügbar sein - in den USA, England und Australien. Die unverbindliche Preisempfehlung von Apple für den HomePod liegt bei 349 Dollar. Weitere Länder sollen 2018 folgen, bis dahin müssen Apple-Fans in Deutschland mit der englischen Version Vorlieb nehmen.

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homeandsmart Redaktion David Wulf

Leitet nach dem Studium Wirtschaftsingenieurwesen und Praktika in der Energiewirtschaft das Portal bei homeandsmart.de. Mit dem ersten Kaffee bereits die neuesten Marktentwicklungen und Nachrichten rund ums Smart Home. Spinnt die Fäden im Hintergrund und schreibt an vorderster Front – immer die Frage im Kopf: Wie sieht das Leben von morgen aus?

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