E-Motor am Skateboard nachrüsten Mellow Drive: Wie Surfen auf der Straße

Durch elektrische Skateboards erlangt das Asphalt-Surfing ein neues Level. „The Endless Ride“ nennen es Johannes und Kilian von Start-up Mellow Boards. Die zwei Skateboard - und Surffanatiker wollen jedem Skater die Freiheit des endlosen Fahrvergnügens geben. Ihr Mellow Drive verwandelt das persönliche Lieblings-Skateboard in ein E-Skateboard. 15 km kommt man mit einer Akkuladung, danach wird der Akku gewechselt oder es geht ohne weiter – die manuelle Fahrt wird von dem 4 Kilo leichten Aufsatz kaum beeinträchtigt. Lohnt es sich statt in ein E-Skateboard zu investieren, auf Mellow Drive zu setzen?

Mellow Drive: Vom Skateboard zum E-Skateboard in 100 Sekunden
 Fitbit bietet eine Vielzahl unterschiedlicher Fitnesstracker an
Intelligente Kleidung
Wearables

Tragbare Geräte - egal ob Modeaccessoire oder Fitness Armband - messen Gesundheitswerte, zeigen zusätzliche Informationen an und sind einfach praktisch. Eine Auswahl davon gibt es im Wearable Shop bei Amazon.

Zu den Angeboten

Mellow Drive  - Am Anfang stand der Traum des „Endless Ride“

Surfen, Snowboarden, Skaten – die Board-Fanatiker Johannes und Kilian haben vieles probiert, um dem Gefühl des „Endless Ride“ näher zu kommen. So richtig zufrieden geben wollten sie sich damit aber nicht. Ein motorisiertes, reibungsarmes Skateboard sollte die Lösung für den urbanen Alltag sein – das Surfen auf dem Asphalt. Dazu sollte aber kein Standard-Board entwickelt werden, sondern ein elektrischer Antrieb, der das eigene Lieblings-Skateboard in ein E-Skateboard verwandelt. Die logische Konsequenz für die Gründer von Mellow Boards: Eine Skateboard-Erweiterung, die an jedes beliebige Skateboard montiert werden kann.

Der Mellow Drive erlaubt ein Fahrvergnügen bis 40 km/h. Umso besser zu wissen, dass Mellow Drive in Deutschland produziert wird und CE-, FCC- und UL-zertifiziert ist.

Wie funktioniert das Skateboarden mit Mellow Drive?

Stellt man sich auf das Skateboard mit montiertem Mellow Drive und schiebt den Regler des Controllers in den Power-Modus, passiert gar nichts. Zwei kräftige Anstöße sind nötig, um den Mellow Drive-Motor in Betriebsbereitschaft zu versetzen. Dann geht aber alles ganz leicht. Über den Controller wird der Regler zum Beschleunigen nach vorne geschoben und zum Bremsen nach hinten. Neigt sich der Akku dem Ende zu, vibriert der Remote leicht. Vier Fahrmodi stehen mit dem Mellow Drive zur Verfügung:

  • Rookie Ride: Beschleunigung 40%, maximal 10km/h
  • Eco Ride: Beschleunigung 60%, maximal 25km/h 

  • Pro Ride: Beschleunigung 100%, maximal 40km/h 

  • Endless Ride: Selber pushen, der Motor hält nur die Geschwindigkeit (wie ein Tempomat)

Der Endless Ride-Modus unterscheidet sich erheblich von den anderen Modi. Hier steht das echte Skate-Gefühl im Vordergrund. Der Mellow Drive orientiert sich dabei an der Geschwindigkeit, die der Fahrer durch eigene Muskelkraft erreicht hat und hält diese solange man möchte. Das fühlt sich dann in etwa so an, als hätte man einen Regenschirm dabei und starken Wind im Rücken. Zum Bremsen kommt dann wieder der Controller zum Einsatz.

Das Prinzip des Endless Ride Modus gleicht dem eines Pedelec E-Bikes, bei dem der eigene Kraftaufwand durch den Motor verstärkt wird. Damit bleibt das freie, natürliche Fahrgefühl trotz Power-Antrieb erhalten.

Wie wird der Mellow Drive am Skateboard montiert?

Der Motor im Mellow Drive

Im Gegensatz zu den meisten elektrisch-betriebenen Skateboards, sitzt der Motor nicht unter dem Board, sondern in den Rädern. Bis auf 40km/h bringt es der 2300 W Motor des Mellow Drive. Einer Steigung von 20% kann der Mellow Drive ohne weiteres trotzen. Durch die motorisierten Räder versprechen die Entwickler ein fast widerstandsloses Fahrgefühl.

Der Akku im Mellow Drive

Das beste zuerst: Der Akku des Mellow Drive kann ausgetauscht werden. Auch wenn der Batterie nach 15 km der Saft ausgeht, kann der „Endless Ride“ weitergehen. Mit dem gleichen Zulieferer wie Tesla hat Mellow Boards auch bei den Akkus auf Qualität geachtet. Jede Ladezelle wird durch ein Monitoring-System vor Überhitzung und Spannungsüberlastung bewahrt. Das System des Mellow Drive verhindert auch, dass es zu einem abrupten Stopp der Energiezufuhr kommen kann, der zu Stürzen führen könnte. An die 1.000 Ladungen sind mit dem Mellow Drive-Akku machbar. Jede volle Ladung dauert dabei ca. 3,5 Stunden, mit Schnellladegerät nur noch 45 Minuten.

Der Mellow Drive E-Motor past auf Longboards und Skateboards

Sicher bremsen mit dem Mellow Drive an Bord

Wer mit 40 km/h unterwegs ist, muss auch sicher bremsen können. Deshalb hat Start-up Mellow Boards dem Thema besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Ein Braking Resistor verhindert, dass die Bremsfunktion ausfällt, beispielsweise durch Überlastung oder vollen Akku, der keine weitere Energie aufnehmen kann. Damit bietet Mellow Drive das sicherste Bremssystem am Markt. Tadellose Technik ist beim E-Skaten besonders wichtig. Nicht umsonst stellen Johannes und Kilian die Bords in Deutschland her und bieten Sicherheit nach CE-, FCC- und UL-Standard.

Wie die meisten E-Mobility-Fahrzeuge generiert der Mellow Drive praktischerweise zusätzliche Energie für den Akku über die entstehende Bremsreibung. Bremsen heißt beim Mellow Drive also auch Batterie Laden und Reichweite Vergrößern.

Elektrisches Skateboard kaufen oder mit Mellow aufrüsten?

Eine gute Frage, wenn man bedenkt, dass ein günstiges E-Skateboard zwischen 500 und 1000 Euro kostet, der Aufsatz von Mellow Boards aber 1699 Euro. Die Entscheidung für das eine oder das andere kann man leichter treffen, wenn man sich gut überlegt, wie viel wert man auf die Vorteile des Mellow Drive legt:

Die Vorteile des Mellow Drive gegenüber einem günstigen E-Skateboard

  • Mit einem MellowBoard-Aufsatz spielt das eigene Skateboard in der Liga von Boosted Boards, Inboard und Evolve mit, deren Boards über 1.500 Euro kosten. Im Gegensatz zu den elektrischen Boards unter 1000 Euro, wird der Mellow Drive nicht so günstig wie möglich im Ausland produziert. Daraus ergibt sich:
  • Hohe Qualität und Sicherheit durch Entwicklung und Produktion in Deutschland
  • Made in Germany im wörtlichen Sinne: alle Komponenten sind in Deutschland produziert. Viele Hersteller zeichnen ihre Produkte mit dem Siegel „made in Germany“ aus, obwohl diverse Komponenten aus Asien geliefert und nur in Deutschland zusammengebaut werden
  • Mellow Drive wird hergestellt von einem der größten Elektronikhersteller für Automobil- und  Luftraumtechnik in Deutschland
  • Hohe Sicherheitsstandards der genannten Prüfinstitutionen werden eingehalten
  • Der Mellow Drive ist gefeit gegen Umwelteinflüsse, Vibration, Schock und Temperaturschwankungen
  • Das derzeit sicherste Bremssystem im Segment der elektrischen Antriebe für Skateboards
  • In-Wheel Motor für ein fließendes Fahrgefühl ohne unnötige Reibung. Die meisten E-Skateboards arbeiten derzeit mit einem Riemenantrieb, der verschleiß- und wartungsintensiv ist
  • Extrem leiser Motor
  • Intelligente Technik die sich per App-Update immer aktualisiert
  • Das Lieblingsboard aufrüsten statt sich auf ein Neues einzulassen
  • Auf Automotive-Standard entwickeltes Produkt mit 7 Jahren Produktlebenszyklus
  • 2 Jahre Garantie
Der Mellow Drive etabliert das Surfen auf der Straße

Marktchancen der Mellow Drive Skateboard-Aufrüstung

Das Start-up Mellow Boards, das sich dem „Endless Ride“ verschrieben hat, setzt alles in Bewegung um ihre Vision von Freiheit möglich zu machen und hat die Sicherheit dabei nicht aus den Augen verloren. Mellow Drive ist für Skater mit dem nötigen Kleingeld in der Tasche deshalb eine Investition die sich bezahlt machen wird. Wer schon seit Ewigkeiten mit seinem Skateboard um die Häuser zieht, dem wird die Aufrüstlösung für Skateboards besonders gut gefallen.

Preise und Verfügbarkeit

Mellow Drive kostet 1699 Euro auf der Herstellerseite von Mellow Boards.

Das Elektro-Longboard  WIZZARD 4.0  ist aktuell bei Amazon für 630,- statt 690,- erhältlich.

 

Lesetipps zum Thema Urban Mobility

7 angesagte E-Bike-Alternativen für die Stadt
Die myScotty-App findet Roller und Auto in der Nähe
Vergleich | Pedelecs und E-Bikes 2017 - Darauf muss man achten

Alle Start-ups aus unserer Rubrik Ganz schön smart!

Wie gefällt Ihnen dieser Artikel?
gefällt das
Gefällt mir Gefällt mir nicht
Sie können den Artikel nur einmal bewerten.
Vielen Dank für Ihre Bewertung!
homeandsmart Redaktion Alina Günder

Ausgebildete Veranstaltungskauffrau bei der FUNKE Mediengruppe, Studium der Literatur- und Kulturwissenschaften in Dortmund. Längere Auslandsaufenthalte, um Perspektiven zu wechseln. Praktika in Radio- und Printredaktionen sowie im Online-Marketing. Selbständige Autorentätigkeit bei verschiedenen Onlineformaten. Heute Redakteurin bei homeandsmart.de mit einem kritischen Blick auf neue Technologien. Dabei immer im Fokus: Wie kann smarte Technik unseren Alltag erleichtern?