Stilvolle Amazon Echo-Alternative Momo-Designerlampe als Smart Home Hub

Haben wir in Zukunft wirklich überall Plastik-Lautsprecher zur Smart Home-Steuerung stehen? In Sachen Design hat Amazon sich beim Echo nicht so viele Gedanken gemacht. Google Home macht es nur wenig besser. Das Morpheus-Team aus Italien zeigt, wie man das Smart Home von morgen würdig bekleidet. Eine minimalstische Tischlampe namens Momo übernimmt die Steuerung per Stimme, Geste und App. Sie ist mit gängingem Smart Home-Equipment kompatibel und hält sogar eine 360°-Kamera mit Gesichtserkennung bereit.

Verschiedene Lichtstimmungen und zahlreiche Steuervarianten sind möglich

Das steckt in der Smart Home Lampe

Momo ist nicht nur schön, sondern auch vollgepackt mit so ziemlich allem, was man zur Steuerung und Sicherung des smarten Zuhauses braucht - darunter Bewegungsmelder, Nachtsicht-Kamera und Sprachsteuerung. Die Lampe leuchtet also nicht nur nett und verbindet Smart Home-Komponenten per WLAN, Bluetooth, Z-Wave und Zigbee, sie ersetzt auch Funktionen, die bei anderen Hubs ergänzend durch weitere Geräte hinzugefügt werden müssten. Momo lernt außerdem durch Künstliche Intelligenz, sich an den Tagesablauf des Nutzers anzupassen.

Amazon will Präsenz, Morpheus Diskretion

Morpheus betont, dass es mit seiner Smart Home-Lampe die Smart Home-Steuerung möglichst dezent in das häusliche Ambiente integrieren will. Momo soll wenig auffallen und im Hintergrund Prozesse automatisieren sowie leicht steuerbar machen. Amazon verfolgt einen anderen Ansatz: Sprachassistentin Alexa soll eher ein Teil der Familie werden, der im Alltagsleben präsent ist, Einkäufe erleichtert, Fragen beantwortet und unterhält. Mit Echo Look geht Amazon noch einen Schritt weiter und macht Alexa zur Stilberaterin. Die Bilder, die derzeit zum neuen Echo Show kursieren, zeigen ein klobiges Gerät mit Bildschirm. Dezent ist anders.

Eine Lampe, die als Hub für Philips Hue Birnen agiert

Ist Momo ein Konkurrent für Alexa?

Momo hat den Vorteil gegenüber Amazon Echo und Google Home, dass er als Smart Home Hub auch Z-Wave und ZigBee-Kompontenten direkt integrieren kann. Das ermöglicht eine flexible Gestaltung des Smart Home beziehungsweise ersetzt eine zusätzliche Basisstation, die bei Echo eventuell nötig wird. In Sachen Sprachsteuerung kann Momo natürlich lange nicht mit den Smart Home-Lautsprechern der Großen mithalten. Amazon Alexa ist mit einer gigantischen Cloud verbunden und kann so auf hunderte von Skills zugreifen. Momo hingegen nutzt die Sprachsteuerung nur, um mit den gekoppelten Smart Home-Devices zu interagieren. Wer also auf Sprachassistenz hofft, kommt nicht um die Investion in einen Echo Dot herum.

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Was ist kompatibel mit Momo?

  • Amazon Echo
  • Google Home
  • Philips Hue
  • Osram Lightify
  • WeMo
  • Belkin
  • LG
  • Samsung
  • IFTTT und weitere
Alle Features von Momo im Überblick

Vorteile von Momo

  • Sicherheit durch Sensoren für Luftqualität, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Bewegung
  • 360°-Nachtsichtkamera mit Gesichteerkennung
  • Videotelefonie möglich, wenn mit Monitor/Fernseher verbunden
  • 16 GB Speicher für Bilder und Videos
  • Keine Verbindung per Cloudserver
  • Stimmungslampe im zeitlosen Design
  • Smart Home Steuerung bleibt im Hintergrund

Nachteile von Momo

  • Keine Integration eines Sprachassistenten wie Alexa
  • Keine direkte Integration eines Bildschirms für Videotelefonie
  • Das Abspielen von Musik über externe verbundene Lautsprecher
  • Bisher nur in Italienisch und Englisch verfügbar (weitere Sprachen geplant)
  • Preis

Fazit zur Smart Home Steuerung des Morpheus Teams

Momo ist eine erfrischende Alternative zu den Plastiklautsprechern von Amazon und Google. Wer nach einer dezenten Möglichkeit sucht, ins Thema Smart Home einzusteigen ohne dass das Haus anfängt zu sprechen, der wird an Momo Freude haben. Vor allem die lange Liste an kompatiblen Herstellern und die Konnektivität durch zahlreiche Funkstandards machen Morpheus‘ Echo-Alternative interessant.

Preise und Verfügbarkeit von Momo

Momo kann über Kickstarter zu einem Early Bird-Preis von 279 Dollar unterstützt werden. Wer Interesse hat, sollte zuschlagen - später wird Momo satte 699 Dollar kosten. Die Auslieferung ist für Oktober 2017 geplant.

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homeandsmart Redaktion Alina Günder

Ausgebildete Veranstaltungskauffrau bei der FUNKE Mediengruppe, Studium der Literatur- und Kulturwissenschaften in Dortmund. Längere Auslandsaufenthalte, um Perspektiven zu wechseln. Praktika in Radio- und Printredaktionen sowie im Online-Marketing. Selbständige Autorentätigkeit bei verschiedenen Onlineformaten. Heute Redakteurin bei homeandsmart.de mit einem kritischen Blick auf neue Technologien. Dabei immer im Fokus: Wie kann smarte Technik unseren Alltag erleichtern?