Neue Talente für Philips Hue Die besten HueLabs-Funktionen im Überblick

HueLabs ist für Fans des Lichtsystems Philips Hue ein echter Geheimtipp. Über diese etwas versteckte Webseite lassen sich ganz neue Funktionen freischalten: Bewegungssensoren miteinander verknüpfen, Lampen nach der Helligkeit steuern, eine sanfte Einschlafhilfe, Lichter als Einbrecherschreck während der Urlaubszeit – insgesamt zwölf neue Talente warten darauf, von der Hue-Bridge erlernt zu werden. Wir stellen unsere drei Lieblingsfunktionen vor und führen Schritt für Schritt durch die Installation.

Die Philips Hue Produktpalette macht Ihren Alltag bunt

Wo die Hue-App an ihre Grenzen stößt

Das Lichtsystem Philips Hue wächst und wächst – und mit jeder Produktneuheit kommen neue, spannende Funktionen hinzu. Gestartet hat Hue mit einer Bridge und Farbwechselleuchten. Inzwischen sind die bunten LEDs in der dritten Generation mit verbesserter Farbdarstellung erhältlich. Außerdem haben sich die Weißleuchten Hue White und Hue White Ambiance, der Philips Hue LightStrip, die Schalter Hue Wireless Dimming und Hue Tab, diverse Lampenmodelle sowie ein Bewegungsmelder hinzugesellt. Jede Menge Auswahl also, um sich zuhause ein individuelles Lichtsystem ganz nach dem eigenen Geschmack zusammenzustellen.

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Auch bei der Steuerung zeigt sich Philips Hue ganz flexibel. Ob mit der offiziellen Hue-App (Android | iOS) für das Smartphone oder die Apple Watch, mit einer der vielen Apps von Drittanbietern oder per Stimmbefehl via Siri oder Amazon Alexa – die smarten Leuchten hören aufs Wort. Längst bildet die Hue-App nicht mehr alles ab, was mit der smarten Technik des Systems möglich ist. Wer mehr aus seinen Leuchten, Sensoren und Schaltern herausholen möchte, sollte einen Blick auf die HueLabs werfen. Hier stellt Philips neue Steuerungsmöglichkeiten vor, die später den Einzug in die offizielle App schaffen könnten. Nutzer profitieren schon jetzt von den Funktionen und geben Bewertungen ab.

Hue Bridge mit HueLabs verbinden

Um die neuen Funktionen für das eigene Hue-System freischalten zu können, gilt es zunächst die Bridge mit HueLabs zu verknüpfen. Den Weg dahin hat Philips denkbar einfach gestaltet:

  • Auf einem Computer, Tablet oder Smartphone innerhalb des eigenen Netzwerks zuhause die HueLabs-Webseite aufrufen.
  • Rechts oben in der Ecke findet sich das Bridge-Icon, das jetzt noch „not connected“ anzeigt. Mit einem Klick darauf öffnet sich ein Dialogfenster.
  • Wurde die Bridge im Netzwerk erkannt, bestätigt das Dialogfenster „Philips Hue Bridge found“. Dann lässt sich mit der Bestätigung der Nutzungsbedingungen die Verbindung mit einem Klick auf „Connect“ herstellen.
  • Zum Abschluss fordert die Webseite auf, den großen Knopf auf der Bridge zu drücken – und die Verbindung zu HueLabs steht.

Einmal für HueLabs aktiviert, lässt sich die Bridge auf Knopfdruck mit den gewünschten neuen Funktionen ausstatten. Für einige ist jedoch weiteres Zubehör, beispielsweise ein Bewegungssensor oder ein Dimmer-Switch, erforderlich. Obwohl die hier aufgeführten Funktionen allesamt offiziell unter Beta-Status, also als experimentell geführt werden, erweisen sie sich in der Praxis als robust. Man darf also nach Lust und Laune ausprobieren und muss keine Angst um das eigene Hue-System haben.

Die Hue-Labs-Plattform ermöglicht erweiterte Funktionen für das Leuchtsortiment Philips Hue

Sunlight as a switch schaltet das Licht an, wenn es dunkel wird

Ein noch recht neues Produkt aus der Hue-Reihe ist der Philips Hue Bewegungsmelder. Seine Aufgabe ist klar: Er schaltet das Licht ein, sobald er eine Bewegung registriert. Tatsächlich steckt in dem kleinen Kasten aber noch mehr, beispielsweise ein Sensor für Tageslicht. Dieser spielt in der Hue-App bislang nur eine untergeordnete Rolle. Mit der HueLabs-Funktion „sunlight as a switch“ darf er endlich seine Talente ausspielen. Sobald es messbar dunkler wird im Raum schaltet diese Funktion ganz automatisch das Licht an. Das Tolle daran: In Zusammenarbeit mit dem Helligkeitssensor im Bewegungsmelder erstrahlt das Licht dann, wenn es benötigt wird. Also nicht nur am Abend, sondern auch an einem Regentag, wenn kaum ein Sonnenstrahl die dicken Wolken durchdringt.

Sunlight as a switch: Philips Hue mit Tageslichsensor-Funktion

Sensor couple macht aus zwei Bewegungsmeldern ein Team

Manche Räume sind einfach zu groß, um sie mit nur einem Bewegungssensor der Hue-Reihe ausreichend abzudecken. Deshalb hat sich das HueLabs-Team einen spannenden Trick ausgedacht: Die Funktion „sensor couple“ lässt zwei Bewegungsmelder als Team zusammenarbeiten. Wie das funktioniert? Sobald einer der Sensoren eine Bewegung erkennt, werden die Lichter im Raum eingeschaltet. Aber nur, wenn beide Sensoren keine Bewegung mehr registrieren, werden die Lichter auch wieder ausgeschaltet. Auf diese Weise muss wirklich keiner mehr im Dunkeln sitzen.

Sensor couple: Bewegungsmelder-Lösung für große Räume

Tab dimmer verwandelt den Hue Tab zum Dimming Switch

Der Hue Tab war der erste Schalter der Hue-Serie und ist ein regelrechtes technisches Meisterwerk. Er funktioniert völlig ohne Kabel oder Akku, sondern erzeugt seinen Strom selbst – aus der kinetischen Energie, die beim Drücken seiner Tasten generiert wird. Inzwischen hat Philips noch mit einem weiteren Schalter, dem Dimming Switch, nachgerüstet. Dieser hat gegenüber dem Hue Tab in einem Punkt die Nase vorn: Er kann die Helligkeit der Leuchten regulieren. Doch das HueLabs-Team rüstet die „tab dimmer"-Funktion für den Hue Tab einfach nach. Einmal aktiviert lässt sich die Beleuchtung durch mehrmaliges Klicken bequem dimmen. Über die HueLabs-Webseite können die gewünschten Helligkeitswerte für jede Taste ganz nach Wunsch festgelegt werden.

Tab dimmer: Dimmerfunktion für den Philips Hue Tab

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homeandsmart Redaktion David Wulf

Studium Wirtschaftsingenieurwesen in Karlsruhe. Praktika in der Energiewirtschaft. Heute Projektleiter bei homeandsmart.de. Fasziniert von denkenden Dingen. Mit dem ersten Kaffee bereits die neuesten Smart Home Marktentwicklungen intus. Hält die Redaktion mit Elan und guter Laune auf Trab. Spinnt die Fäden im Hintergrund und schreibt an vorderster Front – immer die Frage im Kopf: Wie sieht das Leben von morgen aus?

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