Sonnenbrille mit Open-Ear-Kopfhörer Zungle – Bluetooth-Kopfhörer mit Sonnenschutz

Taucher oder Schwerhörige dürften mit dem Thema Knochenschall vertraut sein. Ansonsten sind Knochenleitkopfhörer bzw. Open-Ear-Kopfhörer noch eher ein Nischenmarkt für ambitionierte Outdoor-Sportler, die neben den Lieblingssongs auch die Umgebungsgeräusche – vor allem aus Sicherheitsgründen – nicht missen möchten. Zungle will das ändern, in dem es zwei Funktionen in einem smarten Gadget vereint: Sonnenbrille und Bluetooth-Kopfhörer mit Knochenschall. Ob das Konzept aufgeht?

Zungle Panther Sonnenbrille mit Bone Conduction Hearing

Zungle – Eine Kombination, die überzeugt

Wenn man sich das Ergebnis der Indiegogo-Kampagne von Zungle anschaut, kann man zu dem Schluss kommen, dass die Welt auf dieses coole Gadget nicht verzichten möchte: 1,6 Millionen US Dollar erhielt das Start-up zur Produktion der stylishen Bluetooth-Sonnenbrille Zungle Panther. Die Vorstellung ist tatsächlich verlockend: Befreit von lästigen Kabel-Kopfhörern, geschützt vor UV-Strahlen und wie in einem Film - von Soundtrack hinterlegt - durch die Straßen schlendern.

Vor- und Nachteile von Zungle

Bluetooth-Kopfhörer sind der absolute Trend, keiner hat mehr Lust auf Kabelsalat. Dass jetzt auch noch die Kopfhörer verschwinden, ist das Innovative an der Zungle-Idee. Durch die zusätzliche Freisprechfunktion zum Telefonieren erscheint die Panther-Brille endgültig wie ein Gadget aus der Zukunft. Handhabbar werden Musik und Anrufe direkt über die Brille. Im Prototyp ist dafür ein Schiebe-Knopf verbaut, in der finalen Version ist die Brille sogar mit einem Touch-Sensor ausgestattet. Aufgeladen wird die Zungle-Sonnenbrille per patentiertem Micro USB 5 Pin, der hinter dem Bügel sitzt und damit nicht sichtbar ist. Klingt alles sehr vorteilhaft. Die große Frage bleibt also: Wie gut ist der Sound der smarten Brille? Schaut man sich die Menschen im Kampagnenvideo von Zungle an, sehen sie überwältigt aus vom klaren Klang, den Zungle überträgt. Ob das nur ein Werbegag ist, wird sich erst feststellen lassen, wenn wir die Bluetooth-Sonnenbrille selbst testen.

Sind Knochenleitkopfhörer schädlich?

Brain-Conduction-Hearing bzw. Knochenleitkopfhörer kommen seit vielen Jahren in unterschiedlichsten Bereichen zum Einsatz: Schwerhörigkeit, Tauchausrüstung und Militär. In medizinischen Kreisen hält man Knochenleitkopfhörer sogar für die sichere Variante zu In-Ear-Kopfhörern, da das Trommelfell nicht beansprucht und damit das Gehör geschont wird. Wer die Musik zu laut aufdreht, kann sein Gehör aber auch mit Knochenleitkopfhörern schädigen.

Sound per Schallübertragung: Aufbau der Zungle Panther

Das passt zur Zungle-Brille

  • Farbige Linsen zum Auswechseln
  • Mit Hörgeräten kompatibel (Hinter-dem-Ohr-Varianten eventuell nicht)
  • Streamingdienst (Spotify, Amazon Prime Music, etc.)

Besser richtige Bone-Conduction-Headphones kaufen?

Wer die Idee gut findet, sich durch Kopfhörer nicht komplett von der Außenwelt abzuschotten, aber das Brillenmodell Zungle Panther trotz Farbauswahl nicht ansprechend findet, sollte sich diese beiden Knochenschall-Kopfhörer ansehen:

Aftershokz-AS500
Walson Wireless

Technische Details der Zungle Panther

  • Gewicht: 45 g
  • Funk: Bluetooth
  • Anrufannahme
  • Versteckter USB-Port
  • wasserfest
Smarte Sonnenbrille Zungle Panther - Datenübertragung per USB-Anschluss

Zungle: Preise und Verfügbarkeit

Für 111 Euro bekommt man über Indiegogo ein Paar Zungle Panther mit frei wählbaren Wechsel-Brillengläsern. Die Varianten können über einen Konfigurator zusammengestellt werden. Der Versand erfolgt weltweit.

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homeandsmart Redaktion Alina Günder

Ausgebildete Veranstaltungskauffrau bei der FUNKE Mediengruppe, Studium der Literatur- und Kulturwissenschaften in Dortmund. Längere Auslandsaufenthalte, um Perspektiven zu wechseln. Praktika in Radio- und Printredaktionen sowie im Online-Marketing. Selbständige Autorentätigkeit bei verschiedenen Onlineformaten. Heute Redakteurin bei homeandsmart.de mit einem kritischen Blick auf neue Technologien. Dabei immer im Fokus: Wie kann smarte Technik unseren Alltag erleichtern?