BMWs erstes E-Auto: kleines Fahrzeug, hoher Preis BMW i3 im Überblick - das Elektroauto aus Bayern

Im November 2013 ist BMW auf den langsam in Fahrt kommenden Zug der Elektromobilität aufgesprungen. Mit dem i3 hat der Automobilhersteller aus Bayern sein erstes Elektroauto auf den Markt gebracht. Als Kleinwagen eignet sich das Fahrzeug insbesondere für den Stadtverkehr – ein Einsatzgebiet, für das sich auch die aktuell im Vergleich zu Verbrennungsmotoren noch geringere Reichweitere von batteriebetriebenen Elektroautos empfiehlt. Wie gut BMW der Einstieg in die Elektromobilität gelungen ist und ob sich die Anschaffung des BMW i3 aktuell lohnt, zeigt unser Vergleich samt Übersicht der wichtigsten Aspekte eines (Elektro-)Autos.

Der BMW i3 ist ein Elektroauto mit hochwertigem Interieur und schöner Optik

BMWs erster Ausflug in die Mobilität der Zukunft

Mit dem BMW i3 hat der bayrische Automobilhersteller im September 2013 die Serienproduktion seines ersten Elektroautos gestartet. Die Markeinführung in Deutschland erfolgte noch im November 2013. Die USA folgten im Mai 2014. 

Und die Vorreiterrolle von BMW in der deutschen Automobilindustrie blieb nicht ohne Erfolg: Mehrere Tausend BMW i3 fahren derzeit auf deutschen Straßen. Mit 1.921 Neuzulassungen lag das Fahrzeug in Deutschland für den Zeitraum Januar bis September 2017 auf dem dritten Platz aller hierzulande verkauften Elektroautos – und ist damit die Nummer eins, der Elektroautos aus deutscher Produktion. Den zweiten Platz in der Zulassungsstatistik holt sich der Koreaner Kia Soul (1.980). Mit 3.543 Neuzulassungen unangefochten auf Platz eins liegt der Renault ZOE. Auf den Plätzen vier und fünf folgen dann mit kleinem Abstand das Tesla Model S und der VW e Golf.

International sieht es ebenfalls gut aus. Insgesamt 22.2000 seiner elektrisch betriebenen Kleinwagen hat BMW alleine zwischen Januar und September 2017 weltweit ausgeliefert – lediglich 3.100 davon gingen an deutsche Händler. Als größte Absatzmärkte neben dem Heimatmarkt haben sich die USA, Großbritannien und Norwegen erwiesen. Insgesamt sind bei BMW seit dem Markteinstieg im Jahr 2013 mehr als 100.000 Exemplare des i3 vom Band gelaufen.

Grund für den Erfolg des BMW i3 dürfte insbesondere seine Tauglichkeit als Stadtfahrzeug sein. Mit knapp über vier Metern Länge fällt das Auto in die Kategorie der Kleinwagen, bieten jedoch trotz Batterie noch ausreichend Platz zum Beladen. Der 260 Liter große Kofferraum reicht für Einkäufe des täglichen Bedarfs aus. Zusätzlich lässt sich die Rückbank umklappen, was das Ladevolumen auf 1.100 Liter erweitert. Wer darauf verzichtet, bietet insgesamt drei Mitfahrern Platz im Innenraum.

Reichweite des BMW i3? Theorie und Praxis sehen bei Stromern oftmals ganz anders aus

Wie schlägt sich der BMW i3 im wichtigen Reichweiten-Vergleich?

Mit am meisten interessieren sich Elektroautokäufer für die mögliche Reichweite des Fahrzeugs. Werden nun die ersten vier Elektrofahrzeuge in diesem Punkt miteinander verglichen, so kommt der Renault nach Herstellerangaben auf ordentliche 400 Kilometer Reichweite – wenn die große Batterie geordert wird. Der KIA Soul wird hingegen mit lediglich 250 Kilometer angegeben. Beim i3 sind es immerhin noch 300 Kilometer und das Model Tesla S fährt selbst mit der kleinsten Batterie weiter als der Renault. Soweit die Theorie. Die Praxis sieht bekanntlich bei Stromern oftmals ganz anders aus.

"In der Theorie bietet der BMW i3 eine Reichweite von 300 Kilometern"

Mit einer realistischen Alltagsreichweite von etwa 200 km eignet sich der BMW i3 nicht nur als Stadtfahrzeug zum Einkaufen, sondern kann auch für Reisen in nicht allzu weit entfernte Nachbarstädte genutzt werden. Für die Strecke Berlin-Dresden sollte eine Akkuladung zum Beispiel reichen. Auch von Hamburg nach Hannover, von Köln nach Frankfurt am Main oder von München nach Nürnberg können Sie unter optimalen Voraussetzungen mit einer Akkuladung fahren. Es ist jedoch zu bedenken, dass Faktoren – wie etwa das eigene Fahrverhalten und die Außentemperaturen – die Akku-Kapazität und damit die Reichweite beeinflussen können. Klar: Wer die strombetriebene Heizung auf Volldampf laufen lässt und auf der Autobahn immer besonders schnell sein möchte, zapft den Akku zusätzlich an.

Im Überblick: Welche (Beispiel-)Strecken sind mit einer Akku-Ladung des BMW i3 machbar?

  • Berlin - Dresden
  • Hamburg - Hannover
  • Köln - Frankfurt am Main
  • München - Nürnberg
Wer den BMW i3 kaufen möchte, kann durch staatliche Fördertöpfe einiges sparen

Dank diversen Prämien bis zu 6.760 Euro beim Neukauf eines BMW i3 sparen

Die Neuanschaffung eines Autos machen potenzielle Käufer nicht zuletzt am Kaufpreis aus – und da liegen Elektroautos vor allem aufgrund der in der Produktion äußerst teuren Akkus im oberen Preissegment. Allerdings: Wer in Deutschland ein Elektroauto kauft, darf sich über reichhaltige Prämien freuen.

Bis zu 2.000 Euro aus staatlichen Fördertöpfen sind 2017 für ein Elektroauto noch möglich.

Das Verfahren funktioniert nach dem „Windhundprinzip“. Das heißt: Wer zuerst den Antrag stellt, bekommt den Zuschuss. Aktuell reichen die Fördermittel in Höhe von insgesamt 600 Millionen Euro für mehr als 300.000 Fahrzeuge, denn nicht jedes geförderte Fahrzeug muss ein Elektroauto oder ein Brennstoffzellenfahrzeug sein, sondern auch Plug-In-Hybride werden mit 1.500 Euro gefördert. Somit können bei einem entsprechenden Anteil von Plug-In-Hybrid Fahrzeugen auch eine höhere Anzahl von umweltfreundlichen Automobilen gefördert werden. Eile ist hier, trotz wachsender Nachfrage, aber erstmal noch nicht geboten. Bis Ende September 2017 gingen lediglich knapp 33.660 Anträge beim zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ein.

Der BMW i3 qualifiziert sich als reines Elektroauto und mit einem Listenpreis deutlich unter der Obergrenze von 60.000 Euro für die komplette Förderung in Höhe von 2.000 Euro. Der Antrag kann ganz einfach online über die Website des BAFA eingereicht werden.

Der Umweltbonus sieht es vor, dass Hersteller nochmals den gleichen Betrag wie die Fördersumme drauf legen und damit den Preisvorteil auf 4.000 Euro erhöhen. Weitere 2.000 Euro spendiert BMW mit ihrer Umweltprämie, beim Erwerb eines i3-Neuwagens, wenn hierfür ein älteres Dieselfahrzeug der Euronorm 1-4 zusätzlich drangegeben wird. Der Gesamtrabatt kann sich also auf 6.000 Euro belaufen. Erfreulich ist zudem, dass es sich sowohl bei dem Umweltbonus Anteil von BMW, als auch deren Umweltprämie um Netto-Abzüge handelt – spart dann nochmals zusammen 760 Euro MwSt.

"Käufer können beim Neukauf eines BMW i3 bis zu 6.760 Euro sparen"

Zusätzlich gibt es eine vom Bundestag rückwirkend zum 1. Januar 2016 von fünf auf zehn Jahre verlängerte Steuerbefreiung, wodurch sich weiteres Sparpotenzial ergibt.

Mit einem Listenpreis von 37.550 Euro für einen standardausgestatteten BMW i3 ohne optionalen Range-Extender oder leistungsstärkerem Motor liegt der bayrische Stromer im oberen Preissegment. Allerdings fällt hier keine zusätzliche Akku-Miete mehr an und verschiedene Fördermöglichkeiten senken den Preis in die Nähe der psychologisch wichtigen 30.000-Euro-Marke.

Antrieb und Karosserie des BMW i3

Nicht nur aufgrund seiner Portaltüren ist das Design des BMW i3 futuristisch und eher ungewöhnlich. Sehr modern und aufwendig ist auch der verwendete Materialmix für die Karosserie des BMW i3. Hier kommen leichtes Aluminium für das Fahrgestell und noch leichtere Materialien wie der Verbundwerkstoff aus Kohlefaser verstärkter Kunststoff (CFK) oder thermoplastische Elastomere zum Einsatz. Das Fahrzeuggewicht bleibt so, trotz schwerer Batterie verhältnismäßig niedrig. Auch hat das Elektroauto einiges unter der Haube: Die insgesamt 170 PS und 250 Nm Drehmoment sorgen für eine vergleichsweise rasante Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 7,2 Sekunden. Auch hier gilt der berühmte Slogan von BMW: „Freude am Fahren“. Bei dem neuen Modell i3s wurde sogar nochmals nachgelegt und die Leistung auf 183 PS und das Drehmoment auf 270 Nm erhöht, damit die 7 Sekunden-Marke in der Beschleunigung unterschritten werden kann. Wer mit Bleifuß über die Autobahn fährt, erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h (160 km/h bei i3s), hier wird dann Vordrang elektronisch eingebremst. Der durch die Batterie verursachte tiefe Schwerpunkt sorgt dabei für eine stabile Straßenlage. Allzu lange ist der rasante Fahrstil jedoch nicht zu empfehlen: Die mit 200 Kilometern angegebene Alltagsreichweite dürfte bei allzu rasantem Fahren kaum mehr erreicht werden. Der BMW i3 ist eben kein Sportwagen – und wer schnell fährt, muss auch schnell wieder an die Steckdose.

Im Überblick: Was der BMW i3 zu bieten hat

170 PS (bzw. 183 PS beim neuen Modell) und 250 Nm (bzw. 270 Nm) Drehmoment;Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 7,2 Sekunden (bzw. unter 7 Sekunden)

Wie und wo lädt man den BMW i3 auf?

Die Lademöglichkeiten des BMW i3 sind vielseitig.
Zu Hause gibt es folgende Optionen: 2,3 Kilowatt können beispielsweise dauerhaft über einen haushaltsüblichen SchuKo-Stecker (230 Volt, 1-phasig) gezogen werden. Etwas mehr, nämlich 3,7 oder 4,6 Kilowatt sind mit dem Typ-2-Stecker möglich, wenn dieser mit 16/20 Ampere abgesichert ist. Letzterer Stecker kommt standardmäßig bei allen Stromern von BMW zum Einsatz. Damit der BMW i3 auch an einer 3-phasigen Wallbox geladen werden kann, muss zwingend beim Kauf die aufpreis-pflichtige Option für die Schnellladung mitbestellt werden. Damit fließen allerdings dann auch nur maximal 11 Kilowatt, denn für höhere Ladeströme im AC-Betrieb ist das Bordnetzteil des BMW i3 nicht ausgelegt.

Heißt konkret: Mehr als 11 Kilowatt sind mit dem BWM i3 nicht möglich.

Beim Laden des BMW i3 an öffentlichen Wechselstrom Ladestationen sollten Besitzer des Fahrzeugs also auf das Vorhandensein eines Typ-2-Ladekabels oder -Steckers achten. Die sind bei den meisten Strom-Zapfsäulen aber mittlerweile Standard. Lediglich explizit als solche ausgewiesene Tesla-Ladestationen sind nicht nutzbar. Öffentliche Ladestationen gibt es sowohl mit Wechselstrom (AC) als auch mit Gleichstrom (DC). Für das Laden mit Gleichstrom muss beim Kauf des Fahrzeugs neben der optionalen Schnellladefunktion auch die hierfür nötige CCS-Steckeraufnahme geordert werden. Diese kostet jedoch nicht nochmals extra Geld.

Wer zum Laden auf die normale Haushaltssteckdose zurückgreift, sitzt allerdings nicht allzu schnell wieder im Auto, denn beim BMW i3 94 Ah dauert das vollständige Wiederaufladen eines leeren Akkus bis zu 12 Stunden. BMW spedierte dem aktuellen Modell eine um 50 Prozent größere Batterie und löste damit den BMW i3 60 Ah ab, den es so nicht mehr neu zu kaufen gibt. Noch wichtiger beim BMW i3 94 Ah ist aber die nun optionale (990,00 € Aufpreis) Möglichkeit des 3-phasigen AC-Ladens. Diese Lademöglichkeit fehlte nämlich bis dato. Da in Deutschland einphasig meistens nur maximal 4,6 kW zur Verfügung stehen, dauerte das Aufladen, selbst an einer Wallbox von BMW, bislang etwa 5 Stunden bis zur Vollladung. Mit dem 3-phasigen-Laden hingegen ist der i3 nun, trotz größerer Batterie, bereits nach rund 3 Stunden wieder startklar. Die Ladestation für zu Hause schlägt allerdings je nach Ausstattung mit zusätzlichen 900 bis 1.200 Euro zu Buche. An einer öffentlichen Gleichstrom-Schnellladesäule sind übrigens alle BMW i3 Modelle, die mit der optionalen Schnellladesystem ausgestattet sind, nach 30-40 Minuten wieder voll aufgeladen.

BMW i3 laden - ein Überblick

  • Der BMW i3 bietet maximal 11 kW Ladeleistung
  • Wenn der BMW i3 an öffentlichen Wechselstrom Ladestationen geladen werden soll, muss ein Typ-2 Ladekabel oder Typ-2 Ladestecker vorhanden sein - dies ist allerdings der Standard an den meisten Strom-Zapfsäulen.
  • Bei dem Kauf einer Wallbox für Zuhause darauf achten, dass eine Wallbox mit integriertem Ladekabel oder einem passenden Mode 3-Ladekabel ausgewählt wird.
  • Explizit ausgewiesene öffentliche Tesla-Ladestationen sind nicht nutzbar.
  • Wer seinen BMW i3 an einer Gleichstrom-Ladestation aufladen möchte, benötigt eine CCS-Steckeraufnahme.
  • Das Laden eines BMW i3 an der Haushaltssteckdose dauert bis zu 12 Stunden.
  • Der BMW i3 94 Ah bietet die optionale (gegen Aufpreis) Möglichkeit des 3-phasigen AC-Ladens; Ladedauer beträgt hier nur 3 Stunden.
  • An einer öffentlichen Gleichstrom-Schnellladesäule sind BMW i3 Modelle mit optionalem Schnellladesystem nach 30-40 Minuten voll aufgeladen.
Der BMW i3 kann durch viele Vorteile im E-Auto-Vergleich punkten

Vor- und Nachteile: Wie schlägt sich der BMW i3?

Im Vergleich zu anderen baugleichen Elektroautos kann der BMW i3 durch seine hochwertige Verarbeitung, die komfortable Federung, die direkte Lenkung und den kräftigen Antrieb punkten. Bei der Reichweite liegt er aktuell im oberen Mittelfeld – was für kurze Ausflüge in benachbarte Städte und den Stadtverkehr durchaus ausreichend ist. Bei längeren Fahrten müssen ausreichend Zwischenstopps zum Laden eingelegt werden.

Vorteile im Überblick:

  • hochwertige Verarbeitung
  • komfortable Federung
  • direkte Lenkung
  • kräftiger Antrieb

Als eher unpraktisch erweist sich das Türkonzept: BMW setzt auf futuristisch wirkende Portaltüren, die sich wie zwei Torflügel gegenläufig öffnen lassen und zumindest das Einsteigen erleichtern. Im Alltag ist das aber insbesondere bei engen Parklücken – zum Beispiel in Garagen und Parkhäusern – nachteilig. Zumal sich die hintere Tür nicht öffnen lässt, ohne gleichzeitig auch die Vordertür zu öffnen. Da die Anschnallgurte an den Türen befestigt sind, müssen sich Fahrer oder Beifahrer zudem abschnallen, wenn hinten jemand ein- oder aussteigen möchte.

Nachteile im Überblick:

  • Portaltüren
  • Hintertür lässt sich nur öffnen, wenn auch Vordertür geöffnet wird
  • Anschnallgurte sind an den Türen befestigt
Und was taugt der BMW i3 als Elektroauto im Vergleich jetzt wirklich?

Der BMW i3 Steckbrief

Kaufpreis (mit Akku-Leasing)37.550 Euro
Ladekapazität94 Ah
Verbrauch13,1 - 13,6 kWh
Alltagsreichweite200 Kilometer
NEFZ Reichweite290 - 300 Kilometer
Beschleunigung von 0 auf 100 km/h7,2 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit150 km/h
Maximale Leistung (PS bzw. kW)125 kW (170 PS)
Maximaler Drehmoment (Nm)250
Abmessung (L x B x H)4011 / 1775 /1598 mm
Volumen Kofferraum160 L (1.100 L inklusive Sitzbereich)
Leergewicht1320 kg
2,3 kW - Haushaltsstecker12 Stunden Ladedauer
3,7 kW - Typ 2 Stecker (1-phasig, 16 A)8 - 9 Stunden Ladedauer
11 kW - Typ 2 Stecker (3-phasig, 16 A) optional3 Stunden Ladedauer

Fazit zu Preis-Leistung: Das taugt der BMW i3

BMW gilt als Hersteller von Autos für die obere Mittel- und Oberschicht: Bei den meisten Fahrzeugklassen liegen die Modelle der Bayerische Motoren Werke in der Regel im oberen Preissegment. Im Gegenzug dürfen sich Käufer über eine qualitativ hochwertige Verarbeitung und ein Auto mit Markenreputation freuen.

Insofern passt der i3 alleine schon preislich gesehen perfekt zu BMW: Er ist ein Elektrofahrzeug für Besserverdienende. Mit einem Listenpreis von 37.550 Euro liegt deutlich über vergleichbaren Modellen anderer Hersteller. Lediglich die Premium-Fahrzeuge von Tesla sind noch einmal deutlich teurer und knacken teilweise die 100.000-Euro-Marke.

Allerdings fällt hier keine zusätzliche Akku-Miete mehr an und verschiedene Fördermöglichkeiten senken den Preis in die Nähe der psychologisch wichtigen 30.000-Euro-Marke. Weniger schön ist jedoch der zusätzliche Aufpreis für die Schnellladefunktion.

Insgesamt gesehen ist der BMW i3 ein futuristisches Auto in Optik und Materialmix. Hier wurde kein vorhandenes Modell mit einem Elektroantrieb versehen, sondern völlig frei entworfen. Der i3 wartet mit einem hochwertigen Interieur auf, kann aber dann im inneren nur ein durchschnittliches Platzangebot bereitstellen. Den Ausflug in die Elektromobilität von Morgen, Fahrspaß inklusive, lässt sich BMW teuer bezahlen – andererseits gilt ein Blick in die Zukunft ja häufig als unbezahlbar und die weltweiten Verkaufszahlen sprechen für sich.

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homeandsmart Redaktion Samira Nowosak

Gelernte Kauffrau für Marketingkommunikation in Karlsruhe. Tätigkeit als selbstständige Online-Redakteurin. Schon immer Affinität zum geschriebenen Wort. Fasziniert von der Google-Welt, die von optimalem Content lebt. Als digital native vor allem auf Pinterest und Instagram unterwegs. Heute Redaktionsleitung bei homeandsmart.de. Am liebsten beschäftigt mit smarten Fitness-Trackern. Dem Leitsatz folgend: Sich selbst übertreffen, das ist das Ziel.