Vibrationssensor für die einfache Wartung von Autos CarFit: Start-up entwickelt Sensor zur Fehlerdiagnose bei Autos

Das französische Start-up-Unternehmen CarFit möchte die Wartung von Autos um ein Vielfaches erleichtern. Nutzer sollen künftig den technischen Zustand ihrer Autos überwachen können, ohne umfangreiche Bedienungsanleitungen lesen oder eine Werkstatt aufsuchen zu müssen. Dazu hat das Unternehmen einen kleinen Vibrationssensor entwickelt, der am Lenkrad des Wagens angebracht wird und Vibrationswellen misst. Mittels Bluetooth-Verbindung werden die Daten an eine Smartphone-App weitergeleitet, worüber der Fahrer dann nützliche Informationen rund um den Zustand seines Fahrzeuges abrufen kann.

Der CarFit Sensor am Lenkrad misst die Vibrationswellen des Autos und erkennt technische Probleme

CarFit will Fahrzeughaltern das Leben vereinfachen

Mit dem Auto lassen sich die meisten Ziele am schnellsten erreichen. Allerdings steckt in den meisten Fahrzeugen eine komplexe Technik, die zwischendurch immer wieder in einer Werkstatt oder anhand einer Bedienungsanleitung überprüft werden muss. Beides ist mit Aufwand oder Kosten verbunden. Das aus Frankreich kommende Start-up CarFit hat sich der Problematik der teilweise schwierigen und undurchsichtigen Wartung von Autos angenommen. Dazu hat das Unternehmen einen kleinen Sensor entwickelt, der die Vibrationswellen des Autos misst und so feststellt, ob bei dem Fahrzeug relevante technische Probleme wie eine anormale Abnutzung der Reifen oder Bremsen vorliegen. Alles in allem soll der Fahrer durch das Nutzen von CarFit auf das Lesen von umfangreichen Dokumentationen und den regelmäßigen Besuch einer Werkstatt verzichten können.

 

Der Sensor von CarFit misst Vibrationswellen des Autos und erkennt Probleme

Mit CarFit Puls erhält man einen vernetzten Sensor, der einfach auf das Lenkrad des jeweiligen Fahrzeuges geklebt werden kann. Eine Installation ist nicht notwendig, denn CarFit Puls funktioniert mit handelsüblichen Batterien, die direkt mitgeliefert werden. Für die nötigen Erklärungen zum Produkt sorgt ein integrierter Einstiegsassistent.

Während des Fahrens misst der Sensor die Vibrationswellen des Autos und erkennt auf diese Weise, ob insgesamt oder im Hinblick auf bestimmte Autoteile Probleme vorliegen. So kann der Sensor den Fahrer beispielsweise bei einer schlechten Ausrichtung der Räder warnen und dadurch den vorzeitigen Verschleiß der Reifen verhindern. Der Fahrer kann dann frühzeitig die entsprechenden Maßnahmen ergreifen und dadurch Kosten sparen oder Unfälle vermeiden. Die von CarFit gesammelten Daten rund um das Auto werden in einer CarFit-Datenbank gespeichert und lassen sich später immer wieder zum Abgleich heranziehen. Da die Datenbank auf den typischen Vibrationswellen des jeweiligen Fahrzeuges basiert, kann das CarFit-System schneller Unregelmäßigkeiten beim Betrieb eines bestimmten Fahrzeuges erkennen. Auf diese Weise liefert CarFit dem Nutzer regelmäßig genaue Informationen rund um den Zustand und den Gebrauch des eigenen Autos. Das Start-up vergleicht das ganze System auch mit einem Antivirenprogramm, das sich automatisch aktualisiert und dadurch stets eine erhöhte Sicherheit gewährleistet.

Einmal am Lenkrad befestigt überwacht der batteriebetriebene CarFit-Sensor das ganze Auto

Alles im Blick mit der App von CarFit

Damit CarFit funktioniert, wird ein Bluetooth-fähiges Smartphone oder Tablet benötigt. Darauf wird die CarFit-App installiert, die für iOS und Android angeboten wird. Über die App lassen sich anschließend die durch den Sensor gesammelten Informationen jederzeit abrufen. Die App ist übersichtlich gestaltet und zeigt nützliche Informationen zu den Einzelteilen des Autos an. Auf diese Weise kann der Fahrer immer transparent nachvollziehen, ob mit den Bremsen, Belägen, Reifen oder Stoßdämpfern seines Autos alles in Ordnung ist. Sobald ein mögliches Problem vorliegt, meldet sich die App und erläutert dem Nutzer kurz, was am besten dagegen zu tun ist. So wird man von CarFit zum Beispiel im Falle von Problemen mit den Bremsen des Fahrzeuges darauf hingewiesen, einen Termin in einer Autowerkstatt zu vereinbaren.

Die zum Sensor gehörige App zeigt alle Messwerte übersichtlich an

Die Lösung von CarFit ist auch für Hersteller und Händler geeignet

CarFit richtet sich mit seiner Technologie nicht nur an den Autofahrer, sondern auch an Unternehmen, welche die Einzelteile der Fahrzeuge herstellen oder komplette Autos auf den Markt bringen. Durch das konsequente Nutzen des CarFit-Sensors können die Hersteller feststellen, ob ihre neu entwickelten Autobestandteile in der Praxis gut genug funktionieren, und eventuelle Probleme früh erkennen. Dies soll den Unternehmen kostbare Zeit sowie natürlich auch Geld sparen. Ähnliches gilt für Händler, die Autos an Kunden verkaufen. Mithilfe von CarFit können die Händler noch vor dem Verkauf prüfen, ob die Wagen technisch in Ordnung sind – und mögliche Probleme feststellen sowie anschließend beheben.

Fazit: Der CarFit hat das Potenzial zum praktischen Alltagshelfer

CarFit hat einen nützlichen Sensor konzipiert, der die Wartung von Automobilen in Zukunft erleichtern könnte. Dank der dazugehörigen Smartphone-App wird das CarFit Puls-System den Ansprüchen der modernen Generation von Autofahrern gerecht, Es verfügt über ein leicht bedienbares Interface. Auch Hersteller von Automobilen könnten von einem solchen System profitieren, indem sie die über den Vibrationssensor gesammelten Daten nutzen, um mögliche Probleme ihrer neu entwickelten Technologien aufzuspüren. Es fehlen allerdings noch Langzeittests, weshalb aktuell noch nicht viel zur Zuverlässigkeit von CarFit gesagt werden kann.

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Preise und Verfügbarkeit von CarFit

CarFit Puls kann über die offizielle Webseite des Start-ups vorbestellt werden. Wann der Sensor letztlich ausgeliefert wird, ist derzeit noch unklar. Die dazugehörige App lässt sich bereits über den App-Store oder Google-Play herunterladen.

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homeandsmart Redaktion David Wulf

Leitet nach dem Studium Wirtschaftsingenieurwesen und Praktika in der Energiewirtschaft das Portal bei homeandsmart.de. Mit dem ersten Kaffee bereits die neuesten Marktentwicklungen und Nachrichten rund ums Smart Home. Spinnt die Fäden im Hintergrund und schreibt an vorderster Front – immer die Frage im Kopf: Wie sieht das Leben von morgen aus?

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