LockBox vereinfacht Lieferung Per LockBox-Paketkasten auch in Abwesenheit Bestellungen annehmen

Niemand kann den ganzen Tag auf bestellte Pakete warten und nicht jeder hat hilfsbereite Nachbarn oder Mitbewohner, die dafür extra zuhause bleiben. LockBox, der smarte Postkasten für Pakete, macht es möglich, sich auch in Abwesenheit Pakete zustellen zu lassen: Der Zusteller erhält entweder per App vom Nutzer die Erlaubnis oder kann den Paketkasten per Pincode auf Knopfdruck öffnen. 300 Tester haben die LockBox drei Jahre lang im Praxistest unter die Lupe genommen und so alltagstauglich gemacht. Das Projekt sucht derzeit für eine flächendeckende Realisierung auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter Unterstützer.

In die geräumige LockBox passen alle gängigen Paketgrößen

LockBox, der smarte Postkasten für Pakete

LockBox ist ein Smartphone- und App-gesteuerter Postkasten, der die Zustellung von Paketen auch in Abwesenheit ermöglicht. Er verfügt über ein Bluetooth-gesteuertes Schloss, das entweder per Pincode oder per App geöffnet werden kann. So kann der Postbote die LockBox per Smartphone-Zugriff öffnen und Freunde per Pincode unkompliziert etwas hinterlegen. Wer Smartphone-Zugriff erhält, lässt sich per App bestimmen und immer wieder ändern. Ein weiterer Pluspunkt ist das schlanke Design, das LockBox so unauffällig wie herkömmliche Briefkästen aussehen lässt.

Einfach zu installieren ist das System auch, da mit dem Postkasten eine Installationsschablone mit allen durchzuführenden Bohrungen inklusive notwendigem Aufhängungsmaterial geliefert wird und ein eigener Stromanschluss ist dank Batteriebetrieb nicht nötig. Falls LockBox sein Crowdfunding-Ziel erreicht, soll es europaweit verfügbar sein.

Postkastenzugriff per App oder Pincode

Die erste Zugriffsvariante ist per App-Steuerung. Post- und Paketzustelldienste wie DPD, Hermes und Co. können Trusted Delivery Profile anlegen, denen generell Zugriff gewährt werden kann, oder der individuelle Postbote oder Paketzusteller kann per auf der LockBox angebrachter ID eine Anfrage an das Smartphone des Besitzers senden, sobald er vor der Tür steht. Diese Anfrage kann vom Paketempfänger schnell mit der einmaligen Erlaubnis zur Öffnung der LockBox beantwortet werden. Das ist nicht nur für Postboten und Paketzusteller praktisch, sondern auch für Freunde, die zum Beispiel einen liegengelassenen Pullover in Abwesenheit des Besitzers vorbeibringen wollen, oder für Familienangehörige und Nachbarn, denen man ohne selbst da zu sein etwas aushändigen möchte.

Mit LockBox muss man nicht mehr auf Paketzusteller warten und gewinnt Zeit

Die LockBox lässt sich auch vom Besitzer zum Beispiel mit dem am Vortag angenommenen Paket des Nachbarn bestücken, der es dann per Pin-Eingabe abholt. Der erlaubte Zugriff lässt sich jederzeit wieder zurückziehen oder kann auch nur auf ein einziges Mal beschränkt werden. Die App behält dabei genau im Auge wer wann Zugriff auf die LockBox hatte.

Aber auch ohne App lässt sich Zugriff gewähren, beispielsweise für die nicht ans Smartphone gewöhnten Großeltern, die etwas vorbeibringen wollen. Ein vierstelliger Pincode, der jederzeit geändert werden kann, ermöglicht ihnen, dem Babysitter oder der im Urlaub das Haus überwachenden Nachbarin unkomplizierten Zugriff. Dieser Pincode ist auch beim Online-Shopping von Vorteil: Dort kann man ihn mit in die Liefer-Adresszeile eingeben (z.B. Mustermann, LockBox Pin: 1234), er wird aufs Paket aufgedruckt und der Zusteller kann ihn bei der Zustellung direkt eingeben.

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LockBox-Sicherheit im Pilot-Projekt bewiesen

Gemeinsam entwickelt mit Software-Technikern (Access Management) und Handwerkern (Schließmechanismus), ist die LockBox funktional und sicher. Die Software nutzt für alle App-gesteuerten Anfragen und Zugriffserlaubnisse eine Verschlüsselungssoftware und ist damit gegen Hacker-Angriffe geschützt. Dessen sind sich die Entwickler Gerald und Mathieu van Kooten so sicher, dass sie die LockBox-Inhalte auf bis zu 500 EUR gegen Diebstahl versichern wollen. Auch Feuchtigkeit und schwankende Temperaturen sollen der LockBox keine Probleme im alltäglichen Gebrauch bereiten.

Ihre selbstsicheren Aussagen gründen die Entwickler auf einem dreijährigen praktischen Testprojekt. 2014 starteten sie ihren Pilotversuch mit 300 Testnutzern in den Niederlanden und merzten so Kinderkrankheiten ihrer Entwicklung aus: Auf Anregung der Nutzer wurden z.B. die Feuchtigkeitsbeständigkeit durch eine spezielle wasserresistente Beschichtung erhöht und die Öffnung für einfachere Handhabung vergrößert. Dieses Pilotprojekt und das meist positive Feedback der Probenutzer halfen bei der Weiterentwicklung der LockBox, die jetzt technisch ausgereift und damit bereit zur Produktion ist.

Eine der LockBox-Testerinnen beim Praxistest der smarten Paketbox

LockBox – Technische Details

  • Maße: 75 cm Höhe, 40 cm Breite, 30 cm Tiefe
  • Geeignet für Pakete bis maximal 48 cm x 29,5 cm x 28 cm
  • Betrieben mit 2 AAA Batterien, ausreichend für bis zu 20.000 Öffnungen
  • Bluetooth-gesteuertes Schloss
  • App-Steuerung
  • Manuelle Pincode-Eingabe
  • Design aus stabilem Stahl mit gerundeten Ecken
  • Erhältlich in Rot, Grün, Blau und Grau
  • Installationsschablone mit Bohrvorgaben und Befestigungsmaterialien

 

Preise und Verfügbarkeit von LockBox

LockBox ist noch nicht verfügbar, da die Crowdfunding-Kampagne noch läuft. Dieses Projekt kommt nur zustande, wenn es das festgelegte Finanzierungsziel von 25.000 EUR erreicht wird. Weitere Informationen dazu liefert die LockBox-Kickstarter-Seite

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homeandsmart Redaktion Mariella Wendel

Studium Germanistik und Multimedia, zahlreiche Film- und Schreibprojekte, freie Autorin im Bereich Medizin, Pflege und Erlebnispädagogik. Stellt sich immer neuen technischen Herausforderungen. Kreativ und handwerklich geschickt. Heute Redakteurin bei home&smart. Mit Leidenschaft an der Entwicklung neuer Formate beteiligt. Lässt sich von Bedienungsanleitungen nicht aus der Ruhe bringen. Am Ende läuft alles rund.