Mähroboter Regensensor – Pro & Contra sowie Empfehlung Mähroboter mit oder ohne Regensensor? Die Frage im Expertencheck

Seit Jahren wird unter Mähroboter-Freunden das Pro & Contra von Regensensoren diskutiert. Wir räumen auf mit Mythen und geben eine lang ersehnte Experten-Empfehlung auf die Frage, ob Mähroboter mit oder ohne Regensensor besser sind. Außerdem verraten wir Experten Tipps & Tricks zum Thema.

Ein Unwetter kann Mähroboter in Stress versetzen

Die lang ersehnte Antwort zur Mähroboter Regensensor Frage

Mähroboter sind eine junge Robotergattung. Wer einen Mähroboter kaufen will, landet irgendwann so gut wie immer bei der Frage, ob er zu einem Rasenroboter mit oder ohne Regensensor greifen soll. Aber auch wer bereits einen Mähroboter besitzt und sich mit Freunden während einer Gartenparty über Modelle unterhält, kann hier heftige Diskussionen erleben.

Wir geben die entscheidende Antwort: Mähroboter mit und ohne Regensensoren bieten verschiedene Vor- und Nachteile. Bedeutet: Die Modellauswahl sollte nach den persönlichen Präferenzen erfolgen. In unseren Augen sind Mähroboter mit Regensensor die bessere Wahl. Sie bieten einen besseren Investitionsschutz und minimieren die Unfallgefahr, vor allem bei ungewöhnlichen Wetterlagen wie Hagel oder Sturm.

Wer einen per App steuerbaren Mähroboter ohne Regensensor zuhause arbeiten lässt, kann sich mit einer smarten Wetterstation behelfen. Signalisiert diese schlechtes Wetter, kann der Rasenroboter dann manuell via App zur Ladestation zurückgesendet werden.

Auf jeden Fall empfehlen wir die Nutzung einer Mähroboter Garage, die über der Ladestation angebracht wird. So ist der Mähroboter dann bei Unwetter vor Schäden geschützt.

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Mähroboter mit Regensensor – die Vorteile der wasserscheuen Rasenroboter

Mähroboter mit Regensensor stellen bei Regen ihre Arbeit ein und ziehen sich zur Ladestation zurück. Nutzer müssen sich um nichts kümmern, der Rasenroboter reagiert automatisch, sobald der Sensor den Regen detektiert hat. Zu den bekanntesten Mähroboter Modellen mit Regensensor zählen Worx Landroid oder Yard Force Geräte. Die Vorteile im Einzelnen erklärt:

Keine Nutzer-Anwesenheit nötig: Wer einen Rasenroboter kauft, macht das in der Regel mit dem Vorsatz, das Rasenmähen an den Roboter zu delegieren. Für den Besitzer bedeutet das mehr Freizeit. Der Mähroboter arbeitet dann je nach Mähprogramm automatisch und kontinuierlich vor sich hin. Dabei werden immer wenige Millimeter von der Halmspitze abgeschnitten. Befindet sich der Nutzer auf der Arbeit und es setzt ein Unwetter ein, ist keine Anwesenheit vor Ort nötig. Ein Mähroboter mit Regensensor, weiß von selbst, dass er mit dem Mähen aufhören und sich zur Ladestation zurückziehen muss.

Investitionsschutz bei Unwetter: Ein Mähroboter kostet in der Regel mehrere hundert Euro. Dadurch, dass ein Mähroboter mit Regensensor bei Sturm, Gewitter und Starkregen automatisch zur Ladestation fährt und die Arbeit einstellt, besteht keine Gefahr, dass der Rasenroboter sein Mähwerk durch herabfallende Äste oder andere Gegenstände beschädigt.

Weniger Reinigungsbedarf: Mähroboter sind in der Regel von Werk aus robuste Gesellen, die mit normalen Witterungsbedingungen gut zurechtkommen. Da ein Mähroboter mit Regensensor bei Regen nicht weiterarbeitet, bleiben abgeschnittene Halme nicht am Messerwerk oder der Roboterunterseite kleben. Halme und Verschmutzungen auf der Oberseite lassen sich in der Regel leicht mit warmem Wasser und einem Tuch reinigen. Bei Verschmutzungen an der Unterseite ist bei der Reinigung Vorsicht geboten, da sich hier das Messerwerk befindet.

Niedrigere Folgekosten: Mähroboter mit Regensensor laufen nicht Gefahr über vom Sturm auf den Rasen verteilte Zweige, Äste oder andere Gegenstände zu fahren und so das Messerwerk zu beschädigen. Das erspart Folgekosten für die dadurch öfter nötige Mähroboter Wartung.

Geringere Unfallgefahr: Regen führt zu nassen Böden, was dem Mähroboter die Bodenhaftung erschwert. Insbesondere bei Gärten mit Gefälle, kann es vorkommen, dass ein Mähroboter ohne Regensensor ins Rutschen kommt und umkippt, so dass das Messerwerk offen liegt. Zwar verfügen so gut wie alle aktuellen Modelle über einen Neigungs-/Kipp-Sensor, die den Mähroboter in so einem Fall automatisch abschalten. Trotzdem erhöht ein offenliegendes Messerwerk die Unfallgefahr für neugierige Kinder und Tiere. Bei einem Mähroboter mit Regensensor ist diese Gefahr minimiert.

Mähroboter mit Regensensor – die Nachteile der wetterfühligen Rasenroboter

Natürlich wollen wir die Nachteile, die ein Mähroboter mit Regensensor mit sich bringt, nicht verschweigen. Allerdings sollten Nutzer beachten, dass die meisten negativen Effekte nur bei länger anhaltenden Regentagen auftreten.

Unregelmäßiger Rasenschnitt: Muss ein Mähroboter mit Regensensor bei anhaltenden Niederschlägen seine Mäharbeiten für längere Zeit unterbrechen, kann das zu einem unregelmäßigem Rasenschnittbild führen. Die meisten Mähroboter fahren zufallsgesteuert und wissen nicht, welche Rasenbereiche bereits gemäht wurden und wo sie die Arbeit zuletzt unterbrochen haben. Das bedeutet der Mähroboter fängt nach dem Regen wieder an, nach dem Zufallsmuster zu mähen. Hat es mehrere Tage geregnet, sind die Grashalme, die vor dem Niederschlag nicht mehr geschnitten wurden, inzwischen höher gewachsen als die geschnittenen. Es ergibt sich ein unregelmäßiges Schnittbild. Allerdings gleicht sich das Schnittbild nach einigen Tagen wieder aus.

Nacharbeitung: Ist die Niederschlagsperiode so lange, dass die Halmlänge die Schnitthöhe des Mähroboters mit Regensensor übersteigt, muss wie bei der Erstinstallation des Rasenroboters erst mit einem konventionellen Gerät manuell gemäht werden, bevor der Rasenmäher-Roboter wieder mit seiner Arbeit fortfahren kann.

Schlechte Vermulchung: Mähroboter schneiden immer nur wenige Millimeter der Grasspitzen ab. Diese sinken dann zwischen den Halmen zu Boden und stärken den Rasen durch natürliche Vermulchung. Wird der Rasenschnitt zu lang, weil ein Mähroboter mit Regensensor über einen langen Zeitraum nicht mähen konnte, kompostiert das Schnittgut nicht schnell genug, so dass es zur Verfilzung kommen kann, so dass ein Vertikutierer zum Einsatz kommen muss.

Mähroboter mit Regensensor – die von uns empfohlenen Modelle

In unserem großen Mähroboter Test finden sich folgende Mähroboter mit Regensensor auf unserer Bestenliste:

Worx Landroid M500 (WR141E)
Mäht Gärten mit bis zu 500 qm Rasenfläche automatisch und sorgt so für mehr Erholungszeit -31%
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Geeignet für Rasenflächen von bis zu 300qm. Inklusive iRadar Ultraschallsensor, Kantenschneide-Funktion und Regensensor.
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Stand: 17.09.2021

Mähroboter ohne Regensensor – die Vorteile der Allwetter-Rasenroboter

Mähroboter ohne Regensensor oder auch Allwetter-Mähroboter zeichnen sich durch eine besonders robuste Bauweise aus. Sie mähen auch bei Regen einfach weiter. Soll der Mähroboter manuell zur Ladestation zurückbeordert werden, muss dazu entweder eine Taste am Gerät gedrückt werden, oder der Rasenroboter wird per Smartphone App zur Ladestation geschickt werden. Letztere Funktion setzt einen vernetzten smarten Mähroboter voraus. Zu den bekanntesten Modellen ohne Regensensor zählen zum Beispiel Mähroboter von GARDENA. Zu den Vorteilen zählen:

Durchgehend gleichmäßiges Rasenbild: Mähroboter ohne Regensensor arbeiten ununterbrochen. Dabei wird der Rasen in der Regel nach dem Zufallsprinzip gemäht. Das bedeutet, der Rasenroboter fährt geradeaus, bis er ein Begrenzungskabel erreicht oder gegen ein Hindernis stößt. Dann ändert er die willkürlich die Richtung. Da dies ununterbrochen geschieht, ergibt sich ein sehr regelmäßiges Schnittbild.

Keine Nachbearbeitung: Auch wenn es über einen langen Zeitraum regnet, ist bei einem Mähroboter ohne Regensensor in der Regel keine Nachbearbeitung nötig. Denn durch den kontinuierlichen Rasenschnitt – auch bei Regen – gibt es keine Bereiche, bei denen bestimmte Regionen vor dem Regen nicht mehr gemäht wurden. Das erspart Besitzern eines Allwetter-Mähroboters lästiges Nacharbeiten.

Gute Vermulchung: Aufgrund der Tatsache, dass der Rasen auch während der Regenzeit vom Mähroboter bearbeitet wurde, hat sich die Schnittlänge der Rasenspitzen nicht geändert. Es fallen also immer nur wenige Millimeter große Grasteile zwischen den Halmen auf den Boden. Diese kleinen Grasspitzen können gut und schnell kompostieren, so dass die Gefahr einer Verfilzung so gut wie nicht vorhanden ist.

Mähroboter ohne Regensensor – die Nachteile der Allwetter-Rasenroboter

Bei Unwetter manuelles Eingreifen nötig: Zwar sind Mähroboter ohne Regensensor unempfindlich gegen Regen, so dass sich Nutzer keine Gedanken machen müssen, dass Wasser Motor oder Akku schädigen könnten, allerdings können Hagel und Unwetter eine Gefahr für den Mähroboter darstellen. Dann müssen Nutzer den Mähroboter manuell beauftragen, mit dem Mähen aufzuhören und sich zurück zur Ladestation zu begeben. Bei einem smarten Modell kann das über eine Smartphone App geschehen, bei einem herkömmlichen Rasenroboter ohne Regensensor muss der Besitzer dazu am Gerät eine Taste drücken.

Gefahr von Beschädigungen: Ist man auf der Arbeit, oder bekommt nicht mit, dass ein Unwetter heraufzieht, kann dies dazu führen, dass z. B. das Mähwerk beschädigt wird, wenn der Roboter über herabfallende Äste oder andere lose Gegenstände fährt, die über einen Sturm auf die Rasenfläche gelangen. Dies kann zu teuren Reparaturen führen.

Erhöhter Reinigungsbedarf: Ein Mähroboter ohne Regensensor ist aufgrund seiner hohen Wasserdichtigkeit von außen sehr leicht zu reinigen. Manche Mähroboter lassen sich zum Beispiel ganz einfach mit einem Wasserschlauch abspritzen. Auf der Geräteunterseite sieht es allerdings anders aus. Nasser Rasenschnitt bleibt gerne am Mähwerk und an den Rädern kleben. Nutzer sollten den Mähroboter nach einer Regenzeit umdrehen, den Verschmutzungsgrad überprüfen und gegebenenfalls manuell reinigen.

Höhere Wartungskosten: Wird das Messerwerk stumpf oder beschädigt, weil ein Mähroboter ohne Regensensor über von einem Sturm herabgewehte Zweige oder andere Objekte gemäht hat, müssen diese Verschleißteile im Rahmen der Mähroboter Wartung öfter ausgetauscht werden, was die Folgekosten erhöht.

Größere Unfallgefahr: Kommt es zum Schlimmsten, rutscht ein Rasenroboter ohne Regensensor auf nassem Gefälle aus oder kippt beim schrägen Anfahren auf eine Steigung um. Dann liegt das Messerwerk auf der Unterseite ungeschützt offen. Zwar sorgen Neigungs-/Kipp-Sensoren dafür, dass der Mähroboter sich sofort abschaltet. Neugierige Kinder oder Tiere, die in die Klingen greifen bzw. schnuppern, können sich dabei verletzen.

Mähroboter ohne Regensensor – die von uns empfohlenen Modelle

In unserem großen Mähroboter Test Check hat es folgendes Rasenroboter Modell ohne Regensensor in unsere Bestenliste geschafft:

Der smarte Mähroboter lässt sich auf Wunsch per App zu seiner Ladestation beordern. Zusätzlich empfehlen wir die Anschaffung der passenden GARDNEA Mähroboter Garage, so dass der Rasenroboter auch bei Unwetter geschützt ist. Die Mähroboter-Experten von GARDENA bewerben diese selbst als „zusätzlichen Schutz bei direkter Sonneneinstrahlung und Regen“. (Stand: 03/2021)

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Mähroboter mit und ohne Regensoren – die besten Tipps & Tricks

Für alle Besitzern eines Mähroboter mit und ohne Regensensoren geben wir noch folgende Tipps & Tricks:

Mähroboter Regensensor Tipp & Trick 1 - Wetterstation: Gartenfreunde sind in der Regel auch Wetterfreunde. Eine Wetterstation ist ein nützliches Hilfsmittel um das Micro-Wetter vor Ort im Auge zu behalten. Wichtig ist, dass die Wetterstation über eine Luftdruckmessung verfügt. Fällt der Luftdruck, deutet dies auf aufziehendes schlechtes Wetter hin, so dass man seinen Mähroboter rechtzeitig zum Pausieren in die Ladestation schicken kann.

Mähroboter Regensensor Tipp & Trick 2 - Mähroboter Garage: Eine Mähroboter Garage ist eines der nützlichsten Zubehör-Artikel für Mähroboter mit und ohne Regensensor. Der Rasenroboter ist dort vor zu viel praller Sonne, Unwetter und Hagel geschützt.

Mähroboter Regensensor Tipp & Trick 3 – smarte Modelle: Mähroboter mit App-Steuerung sind mittlerweile State of the Art. Nutzer können den Mähroboter per App von so gut wie überall zur Ladestation zurückbeordern. Das gilt sowohl für Mähroboter mit und ohne Regensensor und ist besonders bei Unwettern von großem Vorteil.

Mähroboter Regensensor Tipp & Trick 4 – Cloud-Intelligenz: Manche Mähroboter verfügen mittlerweile über eine Verbindung in die Cloud und rufen dort lokale Wetterdaten ab, um ihren Mähplan automatisch anzupassen. Solche Geräte können einen Regensensor überflüssig machen.

Ulrich Klein

Alexa-Evangelist und Digital Native. Schrieb vor seinem Start bei home&smart als freier Technikjournalist und Redakteur für verschiedene Verlage und Redaktionen, u.a. T3 (Tomorrow's Technology Today), Süddeutsche Zeitung, connect, Handy Magazin, iBusiness oder magnus.de. Spricht fließend Alexa und testet gerne Geräte, die den Alltag smarter machen, wie intelligente Lautsprecher, eBook Reader, Tablets oder Bluetooth-Kopfhörer. Spezialthemen: Smartphones, Mähroboter, Einbruchschutz.

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