Das sind die besten Profi-Tipps zum Mähroboter Diebstahlschutz Wie schützt man einen Mähroboter vor Diebstahl?

Ein Mähroboter kostet bis zu 3000 Euro. Gerade auf frei zugänglichen Grundstücken, kann ihn dies zur lohnenden Beute machen. Damit es gar nicht erst so weit kommt, zeigen wir, welche Schutzmaßnahmen wirklich helfen.

Dieses Modell kostet zu unserem Test-Zeitpunkt stolze 1500 Euro

Kurzüberblick zum Mähroboter Schutz 

Viele Mähroboter sind teuer, arbeiten unbeaufsichtigt und sind leicht zugänglich. Deshalb ist es sinnvoll, einige Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Die wichtigsten davon sind:

  • PIN-Code aktivieren (Pflicht):
    Ohne PIN ist der Roboter nach Diebstahl nicht nutzbar.
  • Alarmfunktion nutzen:
    Warnt bei Anheben oder Manipulation – ideal mit App-Benachrichtigung.
  • GPS-Tracking / Geofencing:
    Meldet, wenn der Roboter den Garten verlässt, und ermöglicht Ortung.
  • Überwachungskamera einsetzen:
    Wirkt abschreckend und liefert im Ernstfall Beweise.
  • Bei Abwesenheit sichern:
    Im Urlaub den Roboter in Garage oder Keller lagern.
  • Zusätzliche Tipps:
    • Mähzeiten variieren
    • Seriennummer notieren
    • Nachbarn einbinden
    • Versicherung prüfen
  • Häufige Irrtümer:
    • Hohe Zäune können Diebe sogar vor aufmerksamen Blicken schützen
    • Handelsübliche Mähroboter-Garagen helfen kaum, da Diebstähle meist tagsüber passieren
  • Fazit:
    Die Kombination aus PIN-Code, Alarm und GPS bietet den besten Schutz.

Mähroboter Diebstahl Häufigkeit: Wie hoch ist das Risiko?

Angesichts der nicht gerade günstigen Preise fragen sich viele Interessenten, ob Mähroboter häufig gestohlen werden und ihnen so ein entsprechend hoher Wertverlust droht. Diese Frage lässt sich allerdings nicht pauschal beantworten, weil sie davon abhängt, wie hoch das allgemeine Diebstahlrisiko in der eigenen Region ist und ob es auf dem Grundstück bereits abschreckende Sicherheitsfeatures wie eine oder mehrere Überwachungskameras gibt.

Unsere Top-Modelle in unserem Mähroboter Test!
Auch interessant: der Mähroboter ohne Begrenzungskabel.

Schon mit wenigen Maßnahmen wird die Roboter Nutzung sicherer

Diebstahl Schutz Tipp 1: PIN-Code festlegen

Wer nicht viel Zeit investieren möchte, der kann für mehr Sicherheit z. B. einen PIN-Code vergeben. Hebt jemand das Gerät anschließend hoch, stoppt es sofort und verweigert solange den Dienst, bis der Code des Besitzers korrekt eingeben wurde. 

Meist wird der PIN-Code per App oder über Tasten am Display erstellt

Diebstahl Schutz Tipp 2: Alarm aktivieren

Auch ein akustisches Alarmsignal entfaltet eine abschreckende Wirkung, wenn die Mähroboter Besitzer oder deren direkte Nachbarn in der Nähe sind. Noch besser sind allerdings Warnfunktionen, bei denen Nutzer zusätzlich über eine Push-Nachricht informiert werden, dass ihr Gerät hochgehoben wurde.

Diebstahl Schutz Tipp 3: GPS-Tracking nutzen

Manche Mähroboter sind bereits ab Werk mit einem GPS-Modul ausgestattet, über das sich der Rasenroboter im Falle eines Diebstahls per App orten lässt. 

Dafür wird bei einem GPS-Mähroboter zum Diebstahlschutz eine sogenannte Geofencing Funktion, also eine Art virtueller geografischer Zaun, angewandt. Besitzer eines Husqvarna Mähroboters haben so z. B. die Möglichkeit per Automower Connect App den Mittelpunkt ihres Geofence-Gebiets zu definieren und je nach Modell anschließend einen Einsatzradius von 100 bis 5000 Metern darum festzulegen.

Beim Verlassen dieses persönlich angelegten Geofence-Gebiets bzw. Radius, gibt der Roboter einen sehr unangenehmen Alarmton ab und der Nutzer wird aktiv auf seinem Smartphone über den Verlust des eigenen Mähroboters informiert und kann der Polizei den aktuellen Mähroboter Standort mitteilen. 

Die Husqvarna Connect App bietet besonders viele Sicherheitsfeatures

Tipp: Bei Modellen ohne dieses Ausstattungsmerkmal besteht zudem teilweise die Möglichkeit bei Bedarf ein passendes Funkmodul nachzurüsten. So z. B. auch bei vielen Worx Robotern oder dem home&smart Testsieger Segway Navimow i105e. 

Wir haben ein solches GPS-Modul bei Segway Navimow i105e ausprobiert

Diebstahl Schutz Tipp 4: Überwachungskamera montieren

Viele Mähroboter, wie Worx Landroid Rasenroboter bringen ab Werk eingebaute Diebstahlschutzmaßnahmen mit. Doch es gibt ein Problem: Diebe wissen nicht, dass es diese gibt oder vertrauen darauf, dass ein Hehler die technischen Hindernisse überwinden kann. Für den Besitzer läuft es auf jeden Fall auf ein Ergebnis hinaus: Nach einem Diebstahl ist der Roboter weg.

Daher kann es sich lohnen den Garten mit einer wetterfesten Überwachungskamera im Blick zu behalten. Diese kann z. B. an einer Hauswand, einem Balkon oder Carport montiert werden und sollte im besten Fall über ein Flutlicht und einen integrierten Alarm verfügen, um Langfingern so das Leben schwer zu machen. Die besten Modelle haben wir in unserem Überwachungskamera Test miteinander verglichen. 

Diskrete Outdoor-Kameras gibt es im Handel bereits ab 50 Euro

Achtung: Bei der Anschaffung der Außenkamera muss darauf geachtet werden, dass sie Menschen, Tiere und Geräte unterscheiden kann. Denn die Kamera darf keinen Alarm auslösen, wenn der Mähroboter durch das Kamerabild fährt. Zudem muss die Sicherheitskamera über einen Nachtsichtmodus verfügen, um auch Diebstahlversuche bei Dunkelheit zu erkennen. 

Erhöhen Zäune und Sichtschutzbarrieren den Diebstahlschutz?

Viele Menschen glauben sich durch ein möglichst schwer einsehbares Grundstück optimal absichern zu können, aber genau das Gegenteil ist der Fall. Denn Dieben, die von Passanten oder Nachbarn nicht gesehen werden wollen, spielen solche Barrieren erst recht in die Karten.

Schließlich können sie dadurch nicht nur den Mähroboter, sondern auch weitere Gartenhelfer und Elektrogeräte wie Motorsensen, E-Bikes und Co. einfach mitnehmen.

Ist mein Rasenroboter versichert?

Grundsätzlich werden Rasenroboter rechtlich wie Gartenmöbel behandelt und sind daher nicht zwingend in jeder Hausratversicherung enthalten. 

Weitere Ratgeber zur Mähroboter Nutzung im Überblick

Für alle, die noch mehr über Mähroboter und deren Hersteller wissen möchten, haben wir nachfolgend passende Links zusammengestellt:

Allgemeine Ratgeber
Igel in Gefahr: Droht jetzt ein Mähroboter-Verbot?
Mähroboter mit Kantenmähfunktion – welche sind gut?
7 Tipps für den perfekten Mähroboter Rasen – das hilft wirklich

Produktvergleiche von Mährobotern
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homeandsmart Redaktion Mariella Wendel

Mariella Wendel ist seit 2017 Redakteurin bei der homeandsmart GmbH. Durch ihre redaktionelle Erfahrung und zahlreiche Gastbeiträge in Fachmedien verbindet sie fundiertes Wissen mit einem Gespür für praxisnahe Themen.

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