Hier stößt Amazon Alexa an ihre Grenzen Das kann Amazons „allwissende“ Assistentin Alexa noch nicht

Alexa ist in der Lage nahezu jedes elektrische Haushalts- oder Gartengerät zu steuern und verfügt dank Cloudanbindung über ständig wachsendes Wissen. An manchen auf den ersten Blick einfachen Herausforderungen scheitert sie jedoch. Wir verraten, welche überraschenden Fähigkeiten Alexa immer noch nicht beherrscht.

Echo Dot 3 ist nur einer von vielen Lautsprechern mit Alexa-Integration

Anna, Amalia, Ariana? Bei Namen und Aussprache ist Alexa penibel

Vor einigen Jahren sorgte ein YouTube-Video für Furore, in dem eine angeblich neu erfundene Alexa Lautsprecher Edition für Senioren vorgestellt wurde. Das Besondere: Egal mit welchem Namen die vergesslichen Senioren im Video ihr Gerät ansprachen, Alexa reagierte sofort.

In der Realität ist dies bisher leider nicht der Fall. Nutzer haben aktuell nur die Möglichkeit das Standard-Aktivierungswort „Alexa“ per App in „Computer“, „Echo“ oder „Amazon“ zu ändern.

Ebenfalls problematisch: Dialekte, die sich stark von Hochdeutsch unterscheiden, sorgen bei der Sprachassistentin immer noch für Verständnisprobleme. Zudem ist sie nicht in der Lage ihren Nutzer in deren vertrautem Dialekt zu antworten.

Memo oder Sprachnotizen sind für Alexa unbekanntes Terrain

Amazons Sprachassistentin hilft ihren Nutzern – falls nötig – mit der Speicherung von To-Do-Listen, Einkauflisten oder Terminen auf die Sprünge. Diese sind anschließend per Sprachbefehl oder in der Alexa App abrufbar. Die Erstellung einer Sprachnotiz für den eigenen Gebrauch ist uns dagegen bisher noch nicht gelungen. Immerhin kann jeder Nutzer auf dem Echo anderer Nachrichten hinterlassen.

Viele Haushaltsgeräte müssen auf den Alexa-Einsatz vorbereitet werden

Handgriffe beherrscht Alexa im wahrsten Sinne des Wortes  nicht. Die Waschmaschine mit schmutziger Kleidung befüllen oder eine Tasse unter den Kaffeeautomaten stellen, muss aktuell jeder Nutzer noch selbst erledigen.

Dafür kann Alexa aber immerhin viele Geräte gleichzeitig steuern und z.B. den Staubsaugroboter zusammen mit dem Mähroboter aktivieren, damit das ganze Zuhause perfekt gepflegt ist, wenn ihre Besitzer heimkommen.

Tipp: Unser Überblick Alexa kompatibler Geräte zeigt, dass sie auch Dinge bedienen kann, mit denen Sie nie gerechnet hätten. Toilettentsitze zum Beispiel, oder auch Autofunktionen und Türschlösser.

Im Notfall gibt Alexa Tipps, ruft aber nicht den Rettungswagen

Besitzer eines Echo Lautsprechers können unkompliziert miteinander telefonieren, indem sie sagen „Alexa, rufe [….] an.“ Wer ein Alexa Geräte mit Display besitzt wie z. B. Echo Show, für den besteht sogar die Möglichkeit Videotelefonate über Amazons Sprachassistentin zu führen.

Notrufnummern lassen sich über Alexa jedoch nicht anwählen. Wird sie vom Nutzer z.B. mit dem Hinweis konfrontiert er habe Schmerzen, nennt Alexa die offizielle Notrufnummer 112 und schlägt vor Nachbarn oder Verwandte als Ersthelfer zu kontaktieren. Als Hausnotruf ist Alexa daher nicht geeignet.

homeandsmart Redaktion Mariella Wendel

Sammelte schon im Studium Erfahrungen mit innovativen Ambient Assisted Living Geräten und bloggte viele Jahre darüber. Mariella Wendel gehört von Anfang an zum home&smart-Redaktionsteam und testete die Echo Lautsprecher bereits vor der Markteinführung in Deutschland. Außerdem verfasste sie 2017 die erste umfassende Übersicht Alexa kompatibler Geräte. Heute zählen außerdem intelligente Haushalts-Gadgets und fernsteuerbare Gartengeräte zu ihren Lieblingsthemen.

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