Musikdateien zur Amazon Music-Bibliothek hinzufügen Die eigene Musik mit dem Amazon Echo hören? Das geht!

Es soll noch Menschen geben, die tatsächlich eigene Musikdateien besitzen und Titel legal herunterladen. Oft schlummern sie auf Festplatten, NAS', USB-Sticks oder iTunes-Servern. Leider kommt Sprachassistentin Alexa da nicht ran. Eine einfache Lösung, die eigene Musik mit dem Echo zu hören, bietet natürlich Amazon. Der Online-Dienstleister hat eine Amazon Musik-Bibliothek im Angebot, die sogar kostenlos ist – zumindest für bis zu 250 Songs.

Die eigenen Musikdateien mit Alexa steuern - klappt!

Auf Befehl: Musik auf dem Amazon Echo abspielen

Amazon Echo ist nicht nur Smart Home-Steuerung, sondern auch eine beliebte Alternative zu einfachen Bluetooth-Lautsprechern zur Musikwiedergabe. Mit einem 50mm-Hochtonlautsprecher muss sich Echo im Vergleich mit der Lautsprecher-Konkurrenz tatsächlich nicht verstecken. Zusätzlich bietet er den Vorteil, dass er mit Hilfe von Sprachassistentin Alexa Radiosender, Musikdateien oder Playlists per Sprachbefehl abspielt. Spotify, Tuneln und Amazon Music (Unlimited) sind über Alexa-Skills leicht per Sprachsteuerung zu bedienen. Schön wäre es aber, wenn auch die eigene Musiksammlung direkt auf Zuruf abgespielt würde. Gute Neuigkeiten: Das funktioniert! Wie erklären wir in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung.

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Was ist die Musik-Bibliothek bei Amazon?

Hinter der Musikbibliothek steckt ein Cloudangebot von Amazon, bei dem Alexa-Nutzer und Prime-Mitglieder Speicherplatz für die eigene Musik erhalten. Der Speicherplatz bemisst sich nicht nach MB oder GB, sondern ganz einfach nach der Anzahl der Songs, die man hochlädt. 250 Titel können kostenfrei auf der Cloud abgelegt werden und stehen Echo dann direkt zur Verfügung. Dieses Angebot kann übrigens unabhängig von einer Mitgliedschaft bei Amazon Prime Music genutzt werden, eine Prime-Mitgliedschaft ist aber Voraussetzung für die Nutzung des kostenlosen Speichers. Für Macianer interessant: Auch iTunes-Downloads können hier angesiedelt werden.

Tipp: Durch den Upload in die Cloud stehen die Titel nicht nur Echo zur Verfügung. Über die Amazon Music App können sie auf jedem PC, Mac, Android, iOS, Sonos und Fire Tablet sowie Fire TV wiedergegeben werden.

Wie teuer ist der (fast) unbegrenzte Amazon Speicher?

Für eingefleischte Musikfans sind 250 Songs natürlich eine Farce. Möglicherweise spekuliert Amazon genau darauf, denn ein Upselling-Angebot steht für 25 Euro im Jahr zur Verfügung. Zugegebenermaßen bietet es aber noch eine ganze Ecke mehr: 250.000 Songs können nach dem Upgrade hochgeladen werden. Für knapp 2 Euro im Monat ist diese Option tatsächlich eine Überlegung wert. Man kein bei Amazon direkt auswählen, ob es der kostenlose Speicher oder die Zahlvariante ist.

Schritt-für-Schritt: Musik zur Amazon Music Bibliothek hinzufügen

  1. iTunes-Nutzer kennen das Prozedere: Zunächst muss die Amazon Music-Software her, in der später die Musik hochgeladen und verwaltet wird. Dazu besucht man das Amazon-Portal. Klickt man dort auf „Musik zur Cloud-Bibliothek hochladen“ wird man aufgefordert, Amazon Music zu öffnen bzw. zu installieren. Natürlich gibt es die Software sowohl für PCs als auch Macs.
  2. Nach dem Öffnen der Software hat man die Möglichkeit, Musiktitel von der Festplatte entweder per Drag&Drop hochzuladen oder über den „Hochladen“-Button im Menü. Letztere Option ermöglicht es, neben einzelnen Titeln auch ganze Ordner hochzuladen. Danach wählt man wie gewohnt die gewünschten Dateien aus.
  3. Amazon prüft automatisch, ob der ausgewählte Titel bereits in Ihrer Datenbank/Cloud verfügbar ist. Nur wenn es sich um einen neuen Titel handelt, wird er dort eingespeist. Ist das Musikstück schon vorhanden, erhält man lediglich das Recht, auf diesen zugreifen zu dürfen. Andernfalls gäbe es etliche Male den gleichen Titel in der Cloud und Amazon könnte den Speicher nicht so günstig anbieten.

Tipp: Wächst die eigene Datenbank regelmäßig weiter, kann man in den Einstellungen von Amazon Music einen Ordner bestimmen, dessen Inhalt automatisch in die Software hochgeladen wird.

 

Woher weiß Alexa, auf welche Musikdatenbank sie zugreifen soll?

Bitten Nutzer des Amazon-Musikstreamingdienstes Alexa beispielsweise darum, Michael Jackson abzuspielen, wird sie intuitiv auf Amazon Music zugreifen. Und das auch, wenn man in der persönlichen Datenbank ein Album des Popsängers liegen hat. Hier gilt es dann, präzise zu sein: „Alexa, spiele Michael Jackson aus meiner Bibliothek.“

Fazit zum Amazon Music-Speicher

Mit der Möglichkeit, 250 Songs kostenlos auf den Amazon Music-Speicher hochzuladen gestaltet Amazon das Angebot für Prime-Kunden noch attraktiver. Für 2 Euro im Monat bis zu 250.000 Songs in der Cloud zu horten ist ein richtiges Schnäppchen. Trotzdem lohnt sich natürlich das Angebot nur für Musik-Sammler.

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homeandsmart Redaktion Alina Günder

Ausgebildete Veranstaltungskauffrau bei der FUNKE Mediengruppe, Studium der Literatur- und Kulturwissenschaften in Dortmund. Längere Auslandsaufenthalte, um Perspektiven zu wechseln. Praktika in Radio- und Printredaktionen sowie im Online-Marketing. Selbständige Autorentätigkeit bei verschiedenen Onlineformaten. Heute Redakteurin bei homeandsmart.de mit einem kritischen Blick auf neue Technologien. Dabei immer im Fokus: Wie kann smarte Technik unseren Alltag erleichtern?