Projektpartner bei der Smart-Home-Forschung
Der Auftraggeber der Studie, das mittelständische Unternehmen TechniSat, kooperiert deutschlandweit mit vielen Lehr- und Forschungseinrichtungen, um möglichst starke Synergieeffekte in Bezug auf neue Technologien zu erzielen. Seit September 2016 arbeiten nun auch Studenten des HPI-Studiengangs School of Design Thinking mit TechniSat zusammen an einem innovativen Forschungsprojekt: Gemeinsam wollen sie herausfinden, welche Bedürfnisse Smart-Home-Nutzer haben, welche Probleme sie beeinträchtigen könnten und wie sich smarte Technik noch effizienter nutzen lässt.
Ablauf der Forschungsmaßnahmen
Die Hauptaufgabe der studentischen Arbeitsgruppe bestand darin, qualitativ anspruchsvolle Interviews mit jungen Berufstätigen zu erstellen, die in ihrer ersten Wohnung leben. Ergänzt wurden die daraus gewonnen Erkenntnisse durch Interviews mit von den Forschern als „extreme Nutzer“ definierten Personengruppen. Dazu gehören laut HPI sowohl Familien als auch allein lebende und technisch affine Personen, die bereit sind, technische Geräte ihren Bedürfnissen anzupassen. Erste Erkenntnisse und Ideen wurden anschließend von der Arbeitsgruppe als „Chancenfelder“ bewertet und eingeordnet.
Nutzerorientierte Smart-Home-Lösungen als Ziel
Die Idee, Techniklösungen nutzerorientiert zu gestalten, folgt dem aktuellen Trend. Daher will sich auch TechniSat in Zukunft nicht mehr nur auf Unterhaltungselektronik konzentrieren, sondern ganzheitliche Lösungen entwickeln. So sollen Kunden durch besser vernetzte Geräte einen deutlichen Mehrwert erhalten. Durch die Zusammenarbeit mit dem Hasso-Plattner-Institut erhofft sich TechniSat zudem noch komfortablere und besonders alltagstaugliche Smart-Home-Lösungen.
Das Potenzial von besser vernetzen smarten Systemen sieht auch Professor Weinberg vom HPI. Er verweist darauf, dass die Smart-Home-Thematik in Deutschland zwar noch in den Kinderschuhen stecke, aber ein enormes Innovationspotenzial beinhalte. Zumindest wenn es endlich gelinge, die einzelnen, oft bereits gut entwickelten Bestandteile in einheitliche Systeme einzubinden.
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