Ratgeber: Die smarten Tipps schützen vor zu viel Hitze Hitze im Haus? So hilft das Smart Home

Sommer mit Temperaturen von bis zu 40 Grad sind längst keine Seltenheit mehr. Oft beginnt die heiße Phase des Jahres zudem erstaunlich früh. Unser Experten Ratgeber gibt Tipps wie jeder selbst für Abkühlung sorgen kann und welche smarten Geräte dabei zur Auswahl stehen.

Klimaanlage kaputt oder gar nicht vorhanden? Wir helfen gegen die Hitze

Hitzeschutz geht auch günstig - mit diesen smarten Tricks

Wer die Temperatur in seiner Wohnung oder seinem Haus angenehmer gestalten will, muss dafür weder viel Geld ausgeben noch einen hohen Installationsaufwand betreiben. Es genügt dafür folgende Maßnahmen zu ergreifen.

Tipp 1: Hitzeentwicklung verhindern

Optimales Raumklima entsteht nicht zufällig, sondern lässt sich durch ein paar einfache Gewohnheiten entscheidend beeinflussen. Zum Beispiel, indem man früh morgens oder nachts ausgiebig lüftet und tagsüber Rollläden oder Jalousien größtenteils schließt oder Fensterfolien anbringt. Vorhänge an der Fenster Innenseite schützen hingegen eher nicht vor Hitze.

Zusätzlich sollten nicht benötigte Geräte ausgeschaltet werden, statt sie nur in den Standby-Modus zu versetzen. Auch das Entfernen von überflüssigem Krimskrams kann befreiend wirken. Denn zugestellte Flächen belasten uns unbewusst und lassen uns die Hitze noch drückender erleben.

Nicht zuletzt sorgen Pflanzen, die als Balkon Begrünung oder Terrassen-Beschattung eingesetzt werden für Abkühlung.

Tipp 2: Ventilator fernsteuern

Klassische Ventilatoren lassen sich mit einem WLAN-Zwischenstecker smart nachrüsten und anschließend per App oder Sprachbefehl fernsteuern. Wichtig ist nur, dass es feststellbare Tasten gibt, weil der Zwischenstecker ausschließlich die Stromzufuhr regelt und die Kühlgeräte deshalb nur an- oder ausschalten kann.

Soll dagegen die Stärke des Luftstroms vom Sofa oder Bett aus änderbar sein, sind zusätzlich Switchbots nötig. Diese kleinen Knopfdrücker reagieren ebenfalls auf App- oder Sprachbefehle und können bei Bedarf sogar Kippschalter umlegen.

Noch komfortabler funktionieren Alexa Ventilatoren, die von Haus aus für die Sprachsteuerung gemacht sind.

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Hinweis: Alle hier genannten Geräte sind nur Alexa kompatibel, d.h. um sie sprachsteuern zu können muss ein Smart Speaker damit verknüpft werden, in dem die Alexa Sprachsoftware integriert ist. In Frage kommen dafür z.B. die günstigen Amazon Devices Echo Flex oder Echo Dot 3.

Tipp 3: Sich nicht von schnellen „Schnäppchen“ täuschen lassen

Kaum ist die erste Hitzewelle eingetroffen, kaufen viele Menschen spontan günstige Kühlgeräte im Discounter, Baumarkt oder Internet. Dabei übersehen sie jedoch, dass deren Betrieb auf Dauer sehr kostenintensiv oder sogar gesundheitsschädlich sein kann. Besonders bei folgenden Gerätetypen ist deshalb Vorsicht geboten:

Mini-Klimaanlagen
Eine Klimaanlage für rund 30 Euro hört sich fast zu gut an, um wahr zu sein und ist es oft auch. Denn Käufer einer Mini-Klimaanlage erwerben meist kein Gerät, das die Raumtemperatur wirklich senkt, sondern eine Art Ventilator mit zusätzlicher Wasserkühlung. Wird dieser dauerhaft betrieben, steigt die Raumfeuchtigkeit stark an und kann schlimmstenfalls Schimmelbildung begünstigen. Wir empfehlen Mini-Klimaanlagen daher nur als nettes Gadget für zwischendurch. Zur Kühlung eines ganzen Raumes sind sie definitiv nicht geeignet.

Mobile Klimaanlage
Sie können ohne Wanddurchbruch genutzt und dank Rollen von Raum zu Raum geschoben werden:  Mobile Klimaanlagen bieten gegenüber fest installierten Split-Klimageräten scheinbar nur Vorteile. Kaufinteressenten sollten jedoch bedenken, dass beim Betrieb immer ein Abluftschlauch durch ein geöffnetes Fenster nach draußen führen muss. Wird er dabei nicht von einem Fensterkit abgedichtet, dringt zeitgleich heiße Luft von außen ins Haus und macht den Kühleffekt zunichte. Läuft die Klimaanlage in Abwesenheit kann durch den Schlauch am gekippten oder offenen Fenster außerdem das Einbruchrisiko erhöht werden.

Darüber hinaus benötigt diese Kühlmethode viel Strom. Wer also ganze Räume oder sogar die komplette Wohnung perfekt kühlen will, sollte über eine Split-Klimaanlage nachdenken.

Profilösungen für besonders komfortable Smart Home Abkühlung

Für maximalen Komfort ist der Einbau einer smarten Beschattungslösung sinnvoll, die vorhandene Rollläden oder Jalousien automatisiert. Auch die Integration eines Wettersensors oder smarten Fensters ins System kann helfen, das ideale Raumklima zu erreichen.

Wir stellen einige beliebte Möglichkeiten im Überblick vor.

Die IKEA Rollos FYRTUR und KADRILJ sind sprachsteuerbar
Sollen nur einzelne Fenster beschattet werden, sind die IKEA Home smart Rollos - FYRTUR und KADRILJ (ab 129 Euro) eine günstige Option für Einsteiger. Sie können entweder per Fernbedienung oder in Kombination mit dem TRÅDFRI Gateway per App gesteuert werden. Zusätzlich ist auch die Vernetzung mit einem Sprachassistenten wie Google Assistant möglich.

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Ermöglicht die kabellose Steuerung der Rollos. Mit TRÅDFRI Gateway kompatibel mit gängigen Sprachassistenten.
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Erhältlich bei:
Stand: 08.07.2020

VELUX ACTIVE Dachfenster lüften Sensorgesteuert
Die Kooperation von VELUX und Netatmo verbindet die Produkte zweier renommierter Hersteller. Dank eigener Sensoren können VELUX INTEGRA Dachfenster deshalb Temperatur, Luftfeuchtigkeit und CO2-Werte messen und sich daraufhin automatisch Öffnen oder Schließen. Zusätzlich lassen sich auch Rollläden und andere Sonnenschutzkomponenten mit einbinden.

Bei Bedarf ist alternativ zur automatischen Lüftung auch die Steuerung der smarten Geräte per App möglich.

Per Homematic IP Starter Set werden normale Rollläden smart
Sollen bereits vorhandene Rollläden oder Markisen nicht komplett ersetzt, sondern nur intelligent nachgerüstet werden, ist das Homematic IP Beschattungs-Set die richtige Wahl. Denn es ermöglicht die Fernsteuerung von Rollladenaktoren für Markenschalter über alle gängigen Rohrmotoren.

Im Set enthalten sind neben einem Alexa kompatiblen Access Point, der als Schaltzentrale dient, auch mehrere Rollladenaktoren. 

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Stand: 08.07.2020
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homeandsmart Redaktion Mariella Wendel

Sammelte schon im Studium Erfahrungen mit innovativen Ambient Assisted Living Geräten und bloggte viele Jahre darüber. Mariella Wendel gehört von Anfang an zum home&smart-Redaktionsteam und testete die Echo Lautsprecher bereits vor der Markteinführung in Deutschland. Außerdem verfasste sie 2017 die erste umfassende Übersicht Alexa kompatibler Geräte. Heute zählen außerdem intelligente Haushalts-Gadgets und fernsteuerbare Gartengeräte zu ihren Lieblingsthemen.

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