Design Gateway mit offener API 3-in-1 Hub Infini steuert und dimmt

Wenn es im modernen Smart Home bereits eine Vielfalt an unterschiedlichen Thermostaten, SmartPlugs und Lichtlösungen gibt, so gehört auch der Hub in die Liste der Geräte mit bereits jetzt hervorragender Auswahl. Will bei der starken Konkurrenz aus Nest und Echo noch ein neuer Device den Markt erobern, so muss der Hub schon über einige Alleinstellungsmerkmale verfügen. So versucht es Infini mit einer 3-in-1 Lösung für Ihr Smart Home. Was Sie von dem Kickstarter Projekt erwarten können, erfahren Sie hier.

Ein Hub mit Steuerpanel - Derzeit noch eine Seltenheit

Infini verspricht unendliche Möglichkeiten für das Smart Home

Wenn die Entwickler von Infini - Mathieu Di Fazio und Alessandro Canti - bei ihrem Hub von einer 3-in-1-Lösung sprechen, so reden sie von drei essentiellen Punkten: Das Gerät selbst ist sein eigenes Touchscreen-Kontrollpanel, zusätzlich ist der Hub ein einfacher Dimmer für Licht und Schalter und es gibt einen integrierten App-Store für alle zusätzlichen Bedürfnisse. Der offene API-Standard garantiert eine umfassende Kompatibilität mit vielen Endgeräten, so dass Sie nicht auf die Geräte eines Herstellers angewiesen sind. Das ist nicht nur für Sparfüchse gut, sondern auch für alle, die schon über eine Vielzahl smarter Geräte verfügen. Über Infini können sowohl physische Gegenstände programmiert werden, aber auch node.js-Dienste.

Den Infini Hub können Sie aufgrund des Touchscreens wie ein zentrales Terminal in Ihrem Haus bedienen, mit 5 Zoll ist der Bildschirm etwas größer als der eines Smartphones. Natürlich können Sie auch eine angebundene App nutzen und vom Telefon oder Tablet aus auf alle Funktionen zugreifen. Damit dies möglichst funktional und einfach ist, können im Infini Marketplace Apps direkt auf den Hub geladen werden. Sie brauchen diese theoretisch also nicht mehr auf anderen Geräten, sondern steuern Infini ganz einfach als digitale Schaltzentrale an. Zu diesen Apps gehören derzeit bereits Netatmo, Sonos, Spotify, Tesla, Philips und viele mehr.

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Der Infini Hub hat selbst ein Touchscreen. Praktisch!

Designsprache von Apple

Auch wenn der Hub an sich noch nicht erschienen ist, können Sie für iPhone oder Android-Phone bereits jetzt eine Demo herunterladen, die Ihnen die Funktionalität im Smart Home praxisnah demonstriert. Mit seinen gerundeten Kanten und den drei Farbvarianten schwarz, weiß und space gray passt sich der Infini Hub in jedes moderne Smart Home ein und orientiert sich äußerlich klar an der Designsprache von Apple. Im Inneren verbergen sich aber nicht nur ein leistungsfähiger Prozessor und 8-16 GB Speicher, sondern auch WLAN, LTE, Bluetooth und Z-Wave für Konnektivität mit einer Vielzahl an Geräten. Zudem müssen Sie den Infini Hub nicht als zentrales Steuerelement nutzen, sondern können bei mehreren Usern oder in großen Häusern auch mehrere Hubs installieren, so dass jedes Familienmitglied seine eigene Schnittstelle hat. Bei einem Preis von 250,- US-Dollar pro Stück und Rabatten beim Kauf mehrerer Hubs kann dies durchaus eine reizvolle Lösung für eine komplette Umrüstung sein. Selbst für Senioren und wenig technikaffine Menschen ist der Infini Hub einen Blick wert, denn nach einer einfachen Installation gefällt vor allem das übersichtliche Interface.

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Eigener App-Store - gute Idee?

Energieersparnisse, persönliche Wecker, eine Internetanbindung, Musikgenuss, Sicherheit und die perfekte Innentemperatur - all das möchte Infini in einem Gerät vereinen. Inwiefern ein eigener App-Store eine gute Idee ist, bleibt abzuwarten. Hier haben Apple, Google und selbst Amazon sich schließlich bereits ein Ökosystem aufgebaut, das nur schwer zu penetrieren sein dürfte. Die wichtigsten Partner hat Infini aber bereits jetzt mit an Bord, darunter Philips Hue, Lifx, Belkin Wemo, Osram und Insteon. Eine Kompatibilität mit dem Szenendienst IFTTT ist in Planung. Mit Apple HomeKit ist der Hub nicht offiziell kompatibel, in den FAQs verweist das Unternehmen aber darauf, dass die Homebridge node.js nutzt, genauso wie Infini...

Infini lässt sich natürlich auch über Smartphone und Tablet steuern

Bestechend sind bei Infini vor allem Touchscreen, Design und das offene API und die damit einhergehende Kompatibilität. Die einfache Steuerung ist sicherlich ein zusätzliches Argument für Infini, denn so können Sie einfach an der Tür Einstellungen vornehmen, ohne das Smartphone zu bemühen. Wer nicht alles per App steuern möchte, aber sich die Option offen halten will, sollte sich diesen Hub auf jeden Fall näher ansehen. Gedulden müssen Sie sich aber dennoch - vor Ende des Jahres werden keine Geräte ausgeliefert. Derzeit läuft noch die Finanzierungsphase via Kickstarter, es gibt für Sie also noch die Möglichkeit, den italienischen Smart Home-Hub zu sehr günstigen Backer-Preisen zu erwerben.

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homeandsmart Redaktion Alina Günder

Ausgebildete Veranstaltungskauffrau bei der FUNKE Mediengruppe, Studium der Literatur- und Kulturwissenschaften in Dortmund. Längere Auslandsaufenthalte, um Perspektiven zu wechseln. Praktika in Radio- und Printredaktionen sowie im Online-Marketing. Selbständige Autorentätigkeit bei verschiedenen Onlineformaten. Heute Redakteurin bei homeandsmart.de mit einem kritischen Blick auf neue Technologien. Dabei immer im Fokus: Wie kann smarte Technik unseren Alltag erleichtern?