Körperwärme statt Batterie MATRIX PowerWatch – Laden Sie Ihre Smartwatch noch?

Schaut man sich die Matrix PowerWatch an, fragt man sich, wieso diese Innovation nicht aus dem Hause Apple kommt. Schließlich ist die Apple Watch seit Jahren ein Kassenschlager und Apple für neue Wege bekannt. Das Start-up Matrix Industries setzt nun den Trend die Smartwatch einfach per Körperwärme zu laden. Dadurch kann sogar der genaue Kalorienverbrauch bestimmt werden. Die Zeiten in denen der Smartwatch nach drei Tagen die Puste ausgeht, sind damit vorbei. Hat das Laden per Bewegungsenergie auch Nachteile?

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„Ich bin doch keine Maschine“, aber ein Ladegerät!

Das Geheimnis der Matrix PowerWatch ist die thermo-elektrische Energiezufuhr über die Haut von Menschen. Je mehr sich der Träger bewegt, desto mehr Wärmeenergie steht der Uhr zur Verfügung. Wer sich nun zum Sport genötigt sieht, kann beruhigt sein: selbst im Ruhezustand produziert der Mensch 100 Watt Wärme, etwa so viel wie eine Glühbirne. Beim Rennen potenziert sich das ganze natürlich erheblich: 1 Kilo Watt sorgt dann dafür, dass sich der Energiespeicher der Uhr schnell füllt.

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Was ist thermoelektrische Energiegewinnung genau?

Das Prinzip, das ein Aufladen über die Haut ermöglicht, geht auf den Seebeck-Effekt zurück, der bereits 1821 entdeckt wurde. Thermoelektrisches Material muss eine niedrige thermale Leitfähigkeit und hohe elektrische Leitfähigkeit besitzen, damit der Umwandlungsprozess optimal funktioniert. Bisher hat man sich die thermoelectric technology nur in Nischenmärkten zunutze gemacht, beispielsweise in der NASA Weltraumtechnik. Energie für die Voyager Rakete und den Curiosity Mars Rover wurde mithilfe der thermoelektrischen Technologie produziert. Matrix Industries ist ein Vorreiter im Bereich der Wearables ohne Batterie.

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Die Funktionen der Modelle PowerWatch und PowerWatch X

Matrix Industries bietet zwei Varianten an: die schlichte PowerWatch und die etwas sportlichere PowerWatch X. Die Oberflächendesigns können dem eigenen Geschmack oder dem Anlass angepasst werden. Die wichtigsten Fitness-Tracker-Funktionen sind bei beiden Modellen mit an Bord: Schritte zählen, Schlafphasen bestimmen und den Kalorienverbrauch bestimmen. Letzteres ist durch die thermoelectric technology sogar besonders genau. Die etwas schwerere PowerWatch X ist wasserfest bis 200 Meter, wohingegen die PowerWatch bei 50 m untergeht. Wem es gefällt: Nachrichten vom Smartphone werden von der X-Version übermittelt.

Was ist kompatibel mit der Powerwatch?

  • AppleHealthKit
  • Google Fit

Gibt es bald auch eine selbstladende Apple Watch?

Das ist unwahrscheinlich. Die Apple Watch ist schließlich eher ein kompaktes Smartphone als ein Fitnesstracker mit Uhr. Diesen Energiebedarf dauerhaft zu decken…da müsste man schon einen Marathonlaufen.

Marktchancen für die PowerWatch ohne Batterie

Ganz ehrlich – natürlich kommt die PowerWatch nicht an den Funktionsumfang einer Apple Watch heran. Wer aber darauf verzichten kann einen Hochleistungscomputer am Arm zu tragen, der könnte mit der PowerWatch einen - im wahrsten Sinne - treuen Begleiter finden. Dass man den Fitnesstracker nie mehr laden muss, ist ein Versprechen, dass viele Smartwatch-Fans (und die, die es werden wollen), magisch anziehen wird. Beste Chancen für die PowerWatch ohne Batterie sich am Markt zu etablieren. Nachahmer garantiert.

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Zu den Angeboten

PowerWatch/PowerWatch X – Technische Details

  • Durchmesser: 46 mm/50 mm
  • Tiefe: 12,5 mm/13,5 mm
  • Gewicht: 50 g / 60 g
  • Wasserdicht bis zu: 50 m/ 200 m
  • Benachrichtungen: nein/ja
  • Schrittzähler
  • Kalorienzähler
  • Schlaftracker
  • App für iOS und Android

Preise und Verfügbarkeit von PowerWatch

Die Powerwatch kostet als Indiegogo-Deal derzeit ab 139 Dollar (132 Euro). Versandkosten kommen dazu. Im Handel wird die Smartwatch bei Matrix Industries voraussichtlich 160 Euro kosten.

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homeandsmart Redaktion Alina Günder

Ausgebildete Veranstaltungskauffrau bei der FUNKE Mediengruppe, Studium der Literatur- und Kulturwissenschaften in Dortmund. Längere Auslandsaufenthalte, um Perspektiven zu wechseln. Praktika in Radio- und Printredaktionen sowie im Online-Marketing. Selbständige Autorentätigkeit bei verschiedenen Onlineformaten. Heute Redakteurin bei homeandsmart.de mit einem kritischen Blick auf neue Technologien. Dabei immer im Fokus: Wie kann smarte Technik unseren Alltag erleichtern?