Smarte Gadgets für besseren Schlaf Besser Ein- und Durchschlafen dank Smart Home

Sich abends im Bett stundenlang hin und her wälzen, schlechte Träume, häufiges Aufwachen und sich am nächsten Tag völlig gerädert fühlen – Das kennen viele Menschen leider viel zu gut. Schlafprobleme und -störungen können eine große Belastung sein und sich negativ auf die Gesundheit und das Wohlbefinden auswirken.

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Zu wenig Schlaf kann langfristig beispielsweise zu Depressionen und Angststörungen führen, Herzinfarkte, Diabetes mellitus und Bluthochdruck begünstigen und das Immunsystem schwächen. Außerdem wird die Leistungsfähigkeit erheblich beeinträchtigt. Es treten Konzentrationsschwächen und Reaktionsverzögerungen auf. Es gibt also viele gute Gründe, sich um seine Schlafqualität zu sorgen. Oftmals sind Schlafstörungen vorübergehend, beispielsweise, weil sie auf eine temporäre Erkrankung oder eine stressige Phase zurückzuführen sind. Sie können aber auch zu einem anhaltenden Problem werden. Laut dem DAK Gesundheitsreport von 2017 schlafen 80% der Erwerbstätigen schlecht. Jeder zehnte Arbeitnehmer leidet unter schweren Schlafstörungen.

Smart Homes sollen das Leben einfacher und angenehmer machen. Da ist es nur logisch, dass es verschiedene Ansätze gibt, mit Hilfe von smarter Technik den Schlaf zu verbessern. Einige davon werden nachfolgend vorgestellt:

Das richtige Licht

Licht hat einen großen Einfluss auf den menschlichen Organismus. Blaues Licht, wie es beispielsweise von Bildschirmen abgegeben wird, wirkt vitalisierend, steigert die Konzentration und macht uns wach. Deswegen besteht einer der populärsten Tipps für besseren Schlaf darin, Fernseher, Handy und Co. aus dem Schlafzimmer zu verbannen und stattdessen lieber zu einem guten Buch zu greifen. Smarte Beleuchtung erlaubt es uns, das Licht nach unseren Vorstellungen einzustellen. Um abends zur Ruhe zu kommen, empfiehlt es sich, die Beleuchtung in warmen, gelblichen oder rötlichen Tönen zu halten. Dadurch wird die Produktion von Melatonin, dem Hormon, das uns müde macht, kaum gehemmt. Morgens beziehungsweise tagsüber kann das Licht dann gerne greller und kälter sein, so werden wir wach und bleiben fit. Die smarte Beleuchtung kann manuell gesteuert werden, sodass sie immer zur aktuellen Situation angepasst werden kann. Alternativ kann sie so programmiert werden, dass sie sich zu einer festen Uhrzeit automatisch umstellt. Dann wird beispielsweise jeden Abend um 20 Uhr zu einem Beleuchtungsszenario gewechselt, dass dabei hilft, runterzukommen und langsam schläfrig zu werden.

Aromaöl-Diffuser

Aroma-Therapie kann in vielen Fällen eingesetzt werden, um das Wohlbefinden zu steigern. Bereits seit mehr als 9000 Jahren werden ätherische Öle zur Behandlung von Kranken genutzt. Citronella wirkt beispielsweise belebend und stimmungsaufhellend, Pfefferminze kann bei Konzentrationsschwäche helfen und Muskatellersalbei soll bei depressiven Verstimmungen und Gereiztheit lindernd wirken. Auch zur Beruhigung und zum besseren Einschlafen können verschiedene Aromen eingesetzt werden. Besonders bekannt ist Lavendel, aber auch Zirbelkiefer, Melisse, Bergamotte und einige weitere ätherische Öle eigenen sich für diesen Zweck. Smarte Aromaöl-Diffuser können für einen gleichbleibenden Raumduft sorgen oder nur zu bestimmten Zeiten aktiv werden. Einige Modelle reinigen außerdem die Luft durch Ionisierung.

Smarte Matratzen

Smarte Matratzen sind noch nicht wirklich auf dem deutschen Markt angekommen, das ist aber nur eine Frage der Zeit. Sie sind in der Lage, Schlafphasen zu erkennen und sich automatisch so anzupassen, dass der Schlaf erholsamer wird. Dazu registrieren sie beispielsweise Schlafpositionen und reagieren in Echtzeit auf diese, in dem der Härtegrad verändert wird. Entsprechende Einstellungen können auch manuell per App vorgenommen werden. Außerdem kann die Temperatur der Matratze gesteuert werden, sodass man es im Winter schön warm hat, während es im Sommer kühl bleibt.

In smarte Matratzen kann außerdem eine Weckfunktion integriert sein, sodass diese zum gewünschten Zeitpunkt anfängt zu vibrieren. Das Aufwachen soll so besonders sanft sein. Auch bei auftretendem Schnarchen kann das Vibrieren hilfreich sein, denn durch das sanfte Rütteln verändert man in der Regel seine Schlafposition, wodurch das Schnarchen gestoppt wird. Diese Funktion ist insbesondere für Paare interessant, die durch das Schnarchen eines Partners unter Schlafproblemen leiden.

Einige smarte Matratzen können alternativ das Kopfteil automatisch etwas aufrichten, um das Schnarchen zu beenden. Registriert wird dieses per Mikrofon. Smarte Matratzen sollen direkt in das Smart Home System integriert werden können. Auf diese Weise kann beispielsweise festgelegt werden, dass das Licht automatisch ausgeht, sobald man auf der Matratze liegt.

Schlafroboter

Der Schlafroboter Somnox mag auf den ersten Blick etwas merkwürdig anmuten. Er vereint jedoch verschiedene Eigenschaften, die das Einschlafen fördern sollen. Der intelligente Roboter wird zur Stressreduktion eingesetzt und beim Einschlafen im Arm gehalten. Die ergonomische Form und das weiche Material rufen beim Nutzer ein Gefühl der Geborgenheit hervor. Außerdem kann er verschiedene Klänge, etwa Meditationsmusik oder Herzschlag abspielen, die nach und nach leiser werden bis sie schließlich stoppen.

Der eigentliche Clou ist jedoch die Atemregulation. Der Roboter simuliert Atmen, in dem er seinen Körper regelmäßig Anhebt und Absenkt, so, wie es beim Brustkorb des Menschen der Fall ist. Wer den Roboter im Arm hält, passt sich automatisch an dessen Atemfrequenz an, die darauf abgestimmt ist, zur Ruhe zu kommen und besser einzuschlafen.

Weitere Möglichkeiten, um erholsamen Schlaf zu fördern

Es gibt verschiedene andere Smart Home Gadgets und Funktionen, die bei Schlafproblemen helfen können, wie zum Beispiel die Regulation der Temperatur, Apps, die den Schlafverlauf aufzeichnen und Tipps zur Optimierung geben und smarte Wecker, die das Aufwachen angenehmer gestalten. Doch auch die beste Technik reicht nicht immer aus, um Schlafprobleme zu bewältigen. Wichtig ist ebenfalls ausreichend körperliche Betätigung (am besten an der frischen Luft), der Verzicht auf Alkohol und schwere Mahlzeiten vorm Zubettgehen und natürlich ein bequemes Bett. Von Schlafmitteln ist abzuraten, da diese schnell abhängig machen können und der Schlaf mit ihnen häufig weniger erholsam ist.

Alternativ kann man besser CBD Tropfen kaufen. Diese beinhalten den Wirkstoff Cannabidiol, der aus der Hanfpflanze gewonnen wird. Er ist nicht berauschend, aber beruhigend, löst Stress und Ängste und ist ein sanftes, natürliches Mittel gegen Schlafprobleme. Halten die Schlafstörungen über einen langen Zeitraum an und können aus eigener Kraft nicht überwunden werden, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Dieser überprüft, ob die Schlafstörungen auf körperliche oder psychische Beschwerden zurückzuführen ist und kann professionelle Behandlungen verschreiben. Wenn die Ursachen nicht ohne weiteres herauszufinden sind, kann die Untersuchung in einem Schlaflabor ratsam sein. Dort wird der Schlaf der betroffenen Person ganz genau untersucht und analysiert. In der Regel werden die Kosten dafür von der Krankenkasse übernommen.

homeandsmart Redaktion Samira Kammerer

Teil des Gründerteams, von Anfang an mit viel Herzblut dabei. Verantwortliche für das Ressort E-Mobilität bei homeandsmart. Zu ihren Lieblingsthemen zählen außerdem smarte Gadgets, Fitness-Tracker und intelligente Haushaltsgeräte. Als Digital Native vor allem auf Pinterest und Instagram unterwegs.

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