Energieverbrauch im Smart Home reduzieren - so geht’s Energiesparen im Smart Home: Das sind die besten Profi-Tipps

Ein geringerer Energieverbrauch bringt gleich zwei Vorteile mit sich: Zum einen wird dadurch die Umwelt weniger belastet und zum anderen auch der persönliche Geldbeutel geschont. Nur leider ist es im Alltag ziemlich schwierig, ständig ans Energiesparen zu denken. Wem fällt schon immer rechtzeitig ein, nicht mehr benötigte Thermostate oder Lampen umgehend auszuschalten? Wir zeigen, wie jeder in seinem Zuhause, egal ob Smart Home oder nicht, schon mit wenigen Tricks Energiesparen kann. Das Beste daran: Viele Energiesparmaßnahmen lassen sich sogar automatisieren.

Eine gute Energiesparmaßnahme ist z. B. die Umstellung auf effiziente Haushaltsgeräte

Wenige Energiesparmaßnahmen können schon viel bewirken

„Wasserhahn beim Zähne putzen zudrehen und Lampen in nicht genutzten Räumen ausschalten? Das lohnt sich doch nicht.“ Wer so denkt und aus Bequemlichkeit bereits auf die einfachsten Sparmaßnahmen verzichtet, der verschwendet unter Umständen jedes Jahr mehrere hundert Euro.

Unsere Spartipps zeigen, wie man ohne Geld zu investieren den Energieverbrauch senken und mehr aus seinem Haushaltsbudget herausholen kann. Außerdem stellen wir praktische Smart Home-Lösungen vor, die den Energieverbrauch automatisch optimieren. Dank ihnen müssen sich die Bewohner nicht mehr selbst um alles kümmern.

Diese Energiesparmaßnahmen sind für jeden Haushalt empfehlenswert

Zugegeben: Bei der schlaftrunkenen Morgenroutine im Bad, der Zubereitung eines schnellen Mittagessens oder nach Feierabend auf der Couch haben wir meist andere Dinge im Kopf als uns auf Energiesparoptionen zu besinnen. Mit ein wenig Übung wird es jedoch immer einfacher Sparpotenzial zu erkennen und in alltägliche Abläufe einzubauen. Leicht umsetzbar und trotzdem förderlich für die eigene Energieeffizienz sind zum Beispiel folgende Maßnahmen:

  • Stoßlüften statt Fenster dauerhaft kippen
  • Vor dem Verlassen des Zuhauses Heizungsthermostate herunterschalten
  • Die Start- und Stopptaste der Toilettenspülung verwenden
  • Öfter duschen als baden
  • Kleidung ohne starke Verschmutzung mit einem Kaltwaschprogramm reinigen
  • Schnellkochtopf zum Kochen verwenden und kleinere Gerichte lieber in der Mikrowelle als im Backofen erhitzen
  • Für kleinere Mengen heißen Wassers einen Wasserkocher statt des Herdes nutzen
Den Wasserhahn nach Gebrauch immer sofort zudrehen

Smarter Energiespar-Tipp 1: Energieverbrauch messen und optimieren

Das Gemeine an Stromfressern ist, dass sie auf den ersten Blick nur schwer zu erkennen sind: Schließlich geraten Musikanlage, Ventilator und Co. nach Gebrauch meist schnell in Vergessenheit, ziehen aber auch im Standby-Modus weiterhin fleißig Strom. Um ein besseres Gespür für die im Haushalt genutzte Energiemenge zu erhalten, lohnt sich der Einsatz von WLAN-Steckdosen mit Energieverbrauchsmessung (z. B. TP-Link HS 110). Sie zeigen den Stromverbrauch nicht nur übersichtlich per App an, sondern sind auch mit dem Smartphone fernsteuerbar. Zudem können viele WLAN-Steckdosen in Kombination mit einem Smart Speaker sogar über Alexa oder Google Assistant Sprachbefehle an- und ausgeschaltet werden.

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Wer zusätzlich gerne wissen möchte, wie hoch sein Gas- und Wasserverbrauch ausfällt, findet auch dafür online viele Nachrüstlösungen zur Messung beziehungsweise Optimierung des Energieverbrauchs (z. B. Smappee oder Owl).

Smarter Energiespar-Tipp 2: Veraltete Heiz- und Licht-Technik automatisieren

In den meisten Haushalten verbrauchen besonders alte Heizsysteme und veraltete Lampen unnötig viel Energie. Wer zum Beispiel seinen Keller noch mit Glühbirnen von anno dazumal ausleuchtet oder im unbenutzten Gästezimmer dauerhaft seine alten Heizkörper aufgedreht lässt, verschenkt ein großes Sparpotenzial. Folgende einfache Nachrüstlösungen lassen sich ohne viel Aufwand auch in Mietwohnungen installieren:

Philips Hue Lampen harmonieren übrigens auch mit der Philips Smart TV Ambilight-Funktion

Smarter Energiespar-Tipp 3: Geräte intelligent vernetzen

Damit energiesparende Komponenten wirklich effizient arbeiten können, ist ihre Einbindung in ein Smart Home System nötig. Dessen Zentrale verbindet die einzelnen Komponenten miteinander und sorgt für automatischen Datenaustausch. So können Bewegungsmelder beim Vorbeigehen beispielsweise die Beleuchtung im Flur einschalten und gleichzeitig die Temperatur in dem gerade verlassenen Raum herunterregulieren. Im Alltag müssen die Geräte daher nicht immer an sein, sondern aktivieren sich erst in dem Moment, in dem sie gebraucht werden. Einen ähnlichen Sinn hat auch die Geofencing-Funktion. Das Smart Home erkennt so automatisch, ob alle Bewohner (und ihre Smartphones) das Zuhause verlassen haben und schließt anschließend beispielsweise die Haustür ab, senkt die Raumtemperatur, schaltet die Lichter aus und aktiviert die Alarmanlage.

Smart Home Szenen übernehmen für uns die Haushaltsführung: Noch komfortabler wird das Zuhause durch die zusätzliche Erstellung von Szenen. Während Smart Home-Sensoren ausschließlich auf direkte Reize reagieren, können Beleuchtungs-, Heiz- oder Entertainment-Szenarien u.a. auch mit Wetterdaten oder Uhrzeiten gekoppelt werden. So wird zum Beispiel um sieben Uhr morgens das Schlafzimmerlicht ganz langsam nach oben gedimmt, während die Thermostate im Bad bereits eine halbe Stunde vorher begonnen haben, die Raumtemperatur zu erhöhen und in der Küche die Kaffeemaschine automatisch gestartet ist.

Das FYRTUR Verdunklungsrollo kann per App Räume auf Wunsch Timer-gesteuert verdunkeln

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Als Funklösung vom Profi punktet hier zum Beispiel eNet SMART HOME. Damit lässt sich das gesamte Zuhause bequem per App steuern und verschiedene Szenen einrichten, die genau auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind.

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Lösungen zum Wohlfühlen

Doch nicht nur Heiz-, Licht- und Sicherheitstechnik lässt sich zum Energiesparen automatisieren, auch immer mehr klassische Haushaltsgerätehersteller bieten intelligente WLAN-Geräte mit App oder Sprachsteuerung an. Manche WLAN-Waschmaschinen informieren ihre Besitzer zum Beispiel per Push-Nachricht über das Ende eines Reinigungsprogramms, damit der automatisch startende Knitterschutz-Modus nicht unnötig viel Energie verbraucht.

Sogar klassische Geräte, zum Beispiel schon vorhandene Stehlampen, lassen sich mit den bereits vorgestellten WLAN-Zwischensteckern nachträglich automatisieren und in ein Smart Home-System einbinden. So können auch vergessliche Zeitgenossen abends guten Gewissens ihren Sprachassistenten anweisen, alle Lampen auszuschalten, statt selbst jeden Raum zu kontrollieren.

Keine Hand frei? Viele WLAN-Steckdosen schalten auf Zuruf die Beleuchtung ein oder aus

Wie finde ich die perfekte Energiesparlösung für mein Zuhause?

Die hier vorgestellten Energiesparmöglichkeiten stellen nur einen kleinen Ausschnitt aus unzähligen Automatisierungs-Optionen dar. Je nach persönlichen Wünschen und verfügbarem Budget stehen Einsteigern hunderte Systeme mit zehntausenden unterschiedlichen Produkten zur Verfügung. Wer nicht aufpasst, hat am Ende viele verschiedene Geräte zuhause stehen, die unter Umständen nicht kompatibel sind und einzeln bedient werden müssen. Um potenzielle Planungsfehler zu verhindern, haben wir für alle Smart Home-Einsteiger die wichtigsten Grundlagen in folgenden Ratgebern zusammen gefasst:

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Altbau zum Smart Home nachrüsten: Wichtige Maßnahmen im Überblick

Sollen mehr als nur einzelne Bereiche des Haushalts mit smarter Technik nachgerüstet werden oder tiefgreifende bauliche Maßnahmen erforderlich sein, empfehlen wir lieber einen Fachmann mit in die Planung und Umsetzung einzubeziehen. Er berät nicht nur bei der Auswahl, sondern übernimmt auch die fachgerechte Installation und bietet schnellen Support bei Anwendungsproblemen.

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