Aktuelle E-Roller-Modelle im Vergleich E-Roller im Vergleich 2017 – Worauf achten beim Kauf?

E-Roller und Scooter bringen schon heute umweltbewussten Fahrspaß und Flexibilität ins städtische Leben. Zahlreiche deutsche Start-ups sind bereits erfolgreich im E-Scooter-Geschäft tätig, aber auch Elektroroller chinesischer Hersteller haben sich einen Namen gemacht. home&smart hat sich durch E-Roller-Angebote und Elektroscooter Modelle gekämpft und die drei interessantesten E-Roller in den Vergleich 2017 gestellt. Zum Schluss gehen wir noch darauf ein, worauf man beim E-Roller-Kauf unbedingt achten sollte.

Mit dem Unu E-Roller ist man dank recycelbarem Akku besonders umweltfreundlich unterwegs

1. Unu  - der individuelle E-Roller im Vergleich

In matten, pastelligen Farbtönen wirkt der Unu besonders modern

Der Elektroroller Unu eines Startups aus Deutschland ist besonders kompakt und damit leicht und wendig beim Fahren. Er lässt sich im Unu-Onlineshop den eigenen Ansprüchen entsprechend konfigurieren und wird trotzdem bereits 2 Wochen später direkt bis vor die Haustüre geliefert. Die Lackierung steht in zwei glänzenden und fünf matten Farbtönen für den Zweiräder zur Verfügung. Auch den Sitz gibt es in drei verschiedenen Farben. Diese Kombinationsmöglichkeiten machen jeden Unu optisch nahezu einzigartig.

Nun aber zum Wesentlichen: Der Akku ist im Sitzkasten untergebracht und durch einen zweiten Akku erweiterbar. Ist die Akku-Lebenszeit abgelaufen, kann der Akku recycelt oder als Energiespeicher für regenerative Energie-Anlagen verwendet werden. Das ist derzeit noch keine Selbstverständlichkeit im E-Roller-Business. Zur Wahl stehen drei Motorstärken von 1000 bis 3000 Watt. Der Unu hat nicht nur ordentlich Power, sondern ist super pflegeleicht und bequem - wie man es von einem modernen E-Roller erwartet. Bei der Bestellung können sowohl die passende Versicherung als auch ein Nummernschild mitbedacht werden. Mit Bosch als Servicepartner hat man außerdem jederzeit einen Ansprechpartner bei Reparaturbedarf direkt vor Ort.

Mehr über Unu E-Roller in unserem ausführlichen Produktartikel.

Pluspunkte des Unu im E-Roller Vergleich:

+ individualisierbar

+ recyclingbarer Akku

+ Service vor Ort verfügbar

+ Versicherung

+ Nummernschild

+ Sehr preiswert

2. Kumpan 1953  - der „old-school“ Elektroroller im Vergleich

Der Akku des Kumpan 1953 hat mit 3 Stunden bis zur Vollladung die kürzeste Ladezeit

Der Name Kumpan 1953 kommt nicht von ungefähr - das elegante Retro-Design erinnert an die Roller der 50er Jahre. Doch was in dem kleinen Zweiräder steckt ist aktuelle Technik vom Feinsten. Mit drei Akkus schafft der Kumpan 1953 eine Reichweite von bis zu 150km. Durch die Großstadt oder - dank Boost-Funktion und Tempomat - auch über bergige Landstrecken. Die Ladezeit bis zur Vollladung beträgt nur 3-4 Stunden, im E-Roller Vergleich wesentlich weniger als viele Standard-Modelle. Die Akkus sind dafür etwas größer geraten und wiegen mit ihren 10kg im Vergleich mit denen des Unu-Rollers 3kg mehr pro Stück. Der Motor liefert eine Leistung von 2000W beziehungsweise 2500W im Boost-Modus. Im Handschuhfach verbirgt sich eine USB-Steckdose zum bequemen Aufladen des Smartphones. Man hat die Möglichkeit, die Lack-Sitzbank- und sogar Reifenfarbe aus verschiedenen Farben auszuwählen. So viel Gestaltungsspielraum wie der Unu gewährt Kumpan 1953 hier allerdings nicht.

Mehr über den Kumpan-Elektroroller in unserem ausführlichen Produktartikel.

Pluspunkte von Kumpan 1953 im E-Roller Vergleich:

+ Tempomat

+ Boost-Funktion

+ Platz für bis zu 3 Akkus

+ kurze Ladezeit

3. NIU N1S  - der smarte E-Roller im Vergleich

Den Niu 1S gibt es in 3 optischen Varianten und smarten Funktionen inklusive

Der Elektroroller N1s des chinesischen Herstellers NIU ist ein Vorreiter in unserem E-Roller-Vergleich. Als einziger Hersteller stattet NIU den E-Roller rundum smart aus. In ständiger Kommunikation mit der Cloud, können Daten über das Fahrverhalten, die Diagnostik und Stromversorgung in Echtzeit über die umfangreiche Smartphone-App eingesehen werden. Besonders innovativ: Eingebauter Diebstahlschutz durch GPS sowie eine Anzeige der nächsten Werkstatt für den Notfall. Doch hier ist noch nicht Schluss. Der Akku des N1S ist im Fußraum untergebracht wodurch mehr Stauraum in der Sitzbank entsteht. Bei 20 km/h soll der Akku sogar ganze 80km pro Aufladung schaffen. Ein zweiter Akku zur Erweiterung der Reichweite lässt sich in einem weiteren Fach unterbringen. Der N1S Scooter ist in drei Lack-Varianten erhältlich.

Pluspunkte von NIU N1S im E-Roller Vergleich:

+ smarte Funktionen

+ Diebstahlschutz

+ große Akku-Reichweite

+ Akku-Platzierung im Fußraum

+ günstiger Preis

Vergleichstabelle: E-Roller 2017 im Vergleich

Drei angesagte E-Roller-Modelle im Vergleich 2017

Worauf achten beim E-Roller-Kauf in Sachen Leistung

Akkuleistung

Die Geschwindigkeit aller elektrischen Elektrotoller beträgt aus gesetzlichen Gründen maximal 45km/h. Die E-Roller verfügen dabei über einstellbare Stufen mit denen die Geschwindigkeit reguliert werden kann. Die Reichweite der Fahrzeuge ist, abgesehen von Fahrstil, Temperatur und Strecke, vor allem abhängig von der Leistung des verbauten Akkus. Einige E-Scooter haben sogar zwei Akkus verbaut und verdoppeln damit ihre Streckenleistung.

Akkuverstauung

Die Akkus werden in der Regel in der Sitzbox verstaut, wodurch der verfügbare Stauraum im Vergleich zu einem normalen Roller geringer ist. Allerdings gibt es auch Scooter Modelle, die dieses Manko umgehen und den Akku im unteren Bereich des Rollers platzieren.

Motorleistung

Die Leistung des verbauten Motors bestimmt die Beschleunigung, also wie schnell der Roller von 0 auf 45 km/h kommt. Mit einer höheren Motorstärke lassen sich auch höhere Steigungen einfacher nehmen. Man sollte weiterhin auf E-Roller-Merkmale wie die Zuladung achten und ob eine weitere Person mitgenommen werden kann. Alle im Vergleich vorgestellten Roller können 2 Personen transportieren.

Der Akku kann dem E-Roller ganz einfach entnommen und an der Steckdose aufgeladen werden

Worauf achten beim E-Roller-Kauf in Sachen Umweltfreundlichkeit

Rekuperation

E-Roller nutzen Strom, was bedeutet, dass sie die Umwelt nicht mit Abgasen verschmutzen und beinahe geräuschlos über die Straße gleiten. Auch das Benzin-Tanken entfällt, stattdessen wird der Akku über Nacht an der Steckdose aufgeladen. Einige E-Roller-Modelle, wie der Unu Scooter und der NIU 1S, können ihren Akku sogar während des Fahrens durch die Bremsenergie teilweise wieder aufladen. Ein Kriterium, dass bei der Kaufentscheidung eines Zweiräders eine Rolle spielen kann.

Recycelbarer Akku

E-Roller sind auf den ersten Blick sehr energieeffizient. Umweltfreundlich bedeutet aber nicht gleich klimaneutral - das sind die elektrischen Roller ebenso wenig wie andere E-Fahrzeuge. Zum einen wäre da die Produktion des Elektroscooters bei welcher einige Tonnen an CO2 anfallen. Auch im Betrieb des Fahrzeugs wird die Umwelt belastet, da der Großteil des Stroms in Deutschland immer noch aus Kohle, Gas und Atomenergie erzeugt wird anstatt durch erneuerbare Energien. Die Herstellung der Batterien eines Elektrotollers erfordert außerdem seltene Rohstoffe, wie z.B. Erdöl, die auch nur endlich vorhanden sind und auch die Entsorgung bereitet noch Probleme. Hier ist ein Umdenken und damit ein größerer Wandel in der Industrie nötig, damit wir den E-Roller in Zukunft voll und ganz mit gutem Gewissen fahren können. Was die Akkus betrifft, gibt es aber gute Neuigkeiten, denn einige sind bereits recycelbar. Auf dieses Merkmal sollte man bei der Wahl des E-Rollers im besten Fall also auch achten.

In Sachen Klimabilanz steht der elektrische Roller besser da als ein normaler Benzinroller oder ein Auto. Und auch die höheren Anschaffungskosten im Vergleich zum normalen Roller hat man nach etwa 2 Jahren durch günstigeres „Tanken“ und weniger Reparaturen wieder raus. Ein E-Roller ist also jetzt schon eine gute, grüne Alternative zu Benzin-betriebenen Fahrzeugen.

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homeandsmart Redaktion Alina Günder

Ausgebildete Veranstaltungskauffrau bei der FUNKE Mediengruppe, Studium der Literatur- und Kulturwissenschaften in Dortmund. Längere Auslandsaufenthalte, um Perspektiven zu wechseln. Praktika in Radio- und Printredaktionen sowie im Online-Marketing. Selbständige Autorentätigkeit bei verschiedenen Onlineformaten. Heute Redakteurin bei homeandsmart.de mit einem kritischen Blick auf neue Technologien. Dabei immer im Fokus: Wie kann smarte Technik unseren Alltag erleichtern?