Nukis sicheres Türschloss Nuki Smart Lock | Das intelligente und sichere Türschloss

In vielen Fiktionen der Zukunft wurde der Schlüsselbund von einem einfachen Nachweis der Person durch einen Fingerabdruck abgelöst. Die Hersteller rund um das Projekt Nuki Smart Lock (früher Noki), ein Smart Home Türschloss ohne Schlüssel zeigen, dass die Rechnung ohne das Tablet oder Smartphone gemacht wurde. Warum Schlüsselbund, Handy und Geldbörse mit sich führen, wenn in Zukunft nur noch zwei Gegenstände in der Tasche genügen?

Nuki Smart Lock - intelligentes Türschloss

 

Nuki Smart Lock - intelligentes Türschloss
Mit dem Smartphone die Haustüre öffnen
Smart Lock

Ab sofort können Sie die Haustüre mit dem Smartphone öffnen und benötigen keinen Hausschlüssel mehr. Entdecken Sie verschiedene Smart-Lock-Lösungen bei Amazon.

Zu den Angeboten

Bevor das Projekt an die Öffentlichkeit ging, mussten die Köpfe hinter dem Schloss sicher sein, dass es den modernen Sicherheitsstandarts entspricht und mit den bisherigen Smart Home Systemen interfunktional ist. Wie wird das smarte Schloss installiert? Was sind die Vorteile von Nuki und was tun, wenn das Smartphone verloren geht?

Was macht das Nuki-Schloss für das Smart Home?

Der Name Nuki leitet sich aus dem Hauptmerkmal des Schlosses ab - es kommt ohne Schlüssel aus. Die Tür wird auf Knopfdruck in wenigen Sekunden mit dem Smartphone geöffnet und verriegelt. Der Keyturner (batteriebetriebener Schlüsseldreher) ist das zentrale Element von Nuki. Dieser wird an der Tür-Innenseite angebracht und übernimmt das Drehen des Schlüssels. Da er auch Schlossfallen ziehen kann, ist er auch für Türen mit Knauf geeignet. Positiv fällt auf, dass der Keyturner auf alle Europrofil-Zylinder mit wenigen Handgriffen angebracht werden kann.

Das System arbeitet auf Wunsch auch automatisch, so dass die Tür entriegelt wird, wenn sich das oder die Eingabegeräte in einem näheren Umkreis befinden. Auch als Ergänzung zum Schlüssel ist es denkbar: Wer den Schlüsselbund vergisst oder verliert, kann auf das Smartphone zugreifen und die Tür entsperren.

Auch ein Smartphone oder Tablet kann verloren gehen und zudem werden die Geräte öfter gestohlen, als ein Schlüsselbund aus der Hosentasche. Diesen Fakt haben sich die Hersteller natürlich durch den Kopf gehen lassen - Zugang wird über ein anderes Gerät mit Berechtigung zum Zugriff hergestellt. Alternativ kann auch der erprobte Ersatzschlüssel helfen.

Die Betreiber von Nuki haben noch eine dritte Möglichkeit: Statt den Schlüsseldienst zu rufen kann auch ein Telefonat mit der Hotline Abhilfe schaffen. Das Türschloss wird nach der Abfrage von Sicherheitsdetails geöffnet. Die Steuerung des Schlosses funktioniert per Bluetooth oder Wi-Fi. Zudem zeigt die App für iOS (ab Version 8) und Android (ab Version 4.4) an, ob das Türschloss verriegelt ist, egal an welchem Ort Sie sich befinden.

Bild des Noki Smartlock - das intelligente und sichere Türschloss

Die Installation des Smarten Schlosses Nuki

Um das einfache Türschloss auf das bestehende Smart Home anzupassen oder als Einzellösung zu installieren, wird das Nuki mit nur 3 Schrauben am Schließzylinder befestigt. Bei alten Türen könnte es sein, dass gebohrt werden muss, bei aktuellen Schlössern bleibt es erspart. Während dem Anbau kann es dazu kommen, dass einige Teile gekürzt werden müssen. Das smarte Türschloss wird auf der Innenseite der Tür befestigt, so dass nur autorisierte Personen Zutritt erhalten und es vor äußeren Einflüssen geschützt wird.

Nach der Installation wird das Gerät mit dem Smartphone oder Tablet gapairt. Ein Administrator gibt an, wer eine Berechtigung zum Zutritt erhält und kann diese bei Bedarf einfach wieder aufheben. Eine Verbindung zu anderen Smart Home Systemen wird über die Nuki Bridge hergestellt.

 

Die Sicherheits-Features des Nuki Smartlock Türschloss

 

Ist Nuki sicher?

Das Türschloss der Zukunft konnte viele Bedenken ausräumen, allein das Verfahren beim Verlust des Eingabegerätes ist, wie schon beschrieben, einfacher als mit einem Schlüssel. Die Software rund um das Türschloss für das Smart Home greift auf die selben Verschlüsselungen zurück, wie es beim Onlinebanking der Fall ist. Zudem bietet sich der Vorteil zu jeder Zeit von jedem Ort der Welt zu sehen, ob das Zuhause sicher ist. Die Anwendung funktioniert wie gesagt auf Android und iOS.

Die Mechanik funktioniert per Batterie, also auch bei Stromausfall. Das Gerät meldet natürlich, wenn der Status der Batterie kritisch ist. Sollte die Internetverbindung ausfallen, kann das Nuki Smart Lock via Bluetooth gesteuert werden. Das Türschloss der Österreicher gilt als sicherstes System auf dem Markt und sollte uns dazu verhelfen, nie wieder vor verschlossenen Türen zu stehen.

Die Nuki Produkte

NUKI Smart Lock: Macht Ihr Smartphone zum intelligenten Schlüssel. Die Kommunikation zum Smartphone erfolgt per Bluetooth 4.0. Zur Stromversorgung werden 4 mitgelieferte AA-Batterien benötigt.

Das   Nuki Smart-Lock  ist inzwischen auch auf Amazon erhältlich.

 

NUKI Bridge: Verwalten Sie Ihr Smart Lock über das Internet. Verbindet sich per Bluetooth und zur Stromversorgung nutzt die Bridge ein integriertes 220V Netzteil. Zu beachten: Der maximale Abstand zwischen Smart Lock und Bridge sollte unter 5 Meter liegen. Preis: 99€

Hier finden Sie weitere Informationen und Angebote zur  Nuki Bridge.

 

NUKI Bridge Erweiterung zur Verwaltung im Internet

Nuki Fob: Öffnen Sie ihre Türe auch ohne Smartphone. Preis: 39 Euro.

Den Nuki Fob Türöffner gibt es zum Beispiel  hier  günstig.

 

NUKI Fob: Öffnen ohne Smartphone

Nuki verbindet sich über IFTTT

Smart Lock Nuki fügt sich jetzt noch besser in bestehende Smart Home-Systeme ein. Über den kostenlosen Internetdienst IFTTT (If This Then That) vernetzt sich das Türschloss mit WLAN-Anbindung mit Apps und Geräten, darunter Facebook, Twitter, Google Drive, Philips Hue, Amazon Alexa sowie Nest. Im eigenen Nuki-Channel bei IFTTT sind bereits einige nützliche Rezepte zu finden, mit deren Hilfe sich das Türschloss automatisieren lässt. Beispielsweise schalten sich die Hue-Lampen bei Ankunft ein und erlöschen selbständig, wenn die Tür bei Verlassen verschlossen wird. IFTTT-Funktionen stehen allen Nutzern mit einer Nuki Bridge über die Nuki App auf dem Smartphone zur Verfügung.

Alexa spricht mit Nuki

Alexa-Kompatibilität wird derzeit zu einem wichtigen Kriterium für Smart Home-Geräte. So hat nun auch Nuki einen eigenen Nuki-Skill für den Amazon Echo entworfen, durch den das Türschloss über Sprachassistentin Alexa angesprochen werden kann. Das sind die möglichen Befehle:

- Aufsperren (PIN benötigt)
- Zusperren
- Tür öffnen (PIN benötigt)
- Lock ‘n‘ Go (PIN benötigt)
- Statusabfrage
- Sperrprotokoll

HomeKit in Arbeit

Nach IFTTT und Alexa wird es höchste Zeit, dass Nuki auch kompatibel mit Apple HomeKit wird. Das Nuki-Team arbeitet daran, die Bestimmungen für das Apple HomeKit-Zertifikat zu erfüllen. Klauseln, die zum Beispiel verbieten „sicherheitsrelevante Geräte mit einer Bridge zu verbinden, wenn diese selbst auch über eine Bluetooth-Anbindung verfügen“ machen es Nuki aber derzeit schwer. Auch technische Feinheiten, wie die Tatsache, dass HomeKit den Unterschied zwischen „Tür aufschließen“ und „Tür öffnen, wenn sie nicht abgeschlossen ist“ nicht kennt, verlangsamen den Zertifizierungsprozess.

Erfolgreich per Crowdfunding

Wie viele andere Smart Home Projekte, wurde das Nuki Smart Lock mit einem Crowdfunding finanziert. Schon am ersten Tag konnte die erforderliche Summe von 125.000 EUR übertroffen werden. 

Das   Nuki Smart-Lock  ist inzwischen auch auf Amazon erhältlich.

 

homeandsmart.de Redaktion

Selbständiger Service-Designer und Webseiten-Betreiber. Liebt sein Smart Home. Interessiert sich für Internet-Technologie, Wirtschaft, Technik, Internet of Things – einfach alles Digitale. Passionierter Macher. Entwickelt, baut und berät Internet-Portale. Der erste Tweet am Morgen: sicherlich von Kai. Das Thema: sicherlich das Neueste aus der Smart Home Welt.