E-Auto zu Hause laden Wallbox | Die Ladestation für das Elektroauto

Die Wallbox als sichere Strom-Ladestation fürs Elektroauto – schnell und stressfrei. In Zeiten zunehmender Elektromobilität wird insbesondere eine Frage für Elektroauto-Besitzer und -Interessenten immer wichtiger: Wo lade ich den Akku meines elektrisch angetriebenen Fahrzeugs überhaupt auf? Das Netz an öffentlichen Strom-Zapfsäulen ist immer noch nicht flächendeckend – und als optimale Ladezeit gilt ja ohnehin die Nacht, wenn das Auto niemand nutzt. Und wer möchte sein geliebtes Fahrzeug da schon kilometerweit entfernt an irgendeiner Straßenecke stehen haben, an der zufällig die nächste Ladestation beheimatet ist? Eine Wallbox für zu Hause kann die Lösung sein: Richtig installiert, ist sie ein sicherer und naher Ladepunkt für das eigene Elektroauto.

Die Wallbox in der heimischen Garage ist ein großer Vorteil des Elektroautos

Was ist eine Wallbox?

Das englische Wort Wallbox hat sich mittlerweile als gängiger Begriff für intelligente Wandladestation nach IEC-62196-Norm etabliert. Ursprünglich hatte der deutsche Automobilhersteller BMW seine Wandladestationen so bezeichnet. Einige weitere Unternehmen aus der Automobilindustrie schlossen sich dem an. Andere Firmen nennen ihre Modelle hingegen „Home Charging Station“, „Wall Charging Station“, „Wall Connector“ oder ganz einfach Ladestation. Letztlich handelt es sich eben einfach um eine Box, die man an die Wand hängt und über die sich der Akku eines Elektroautos sicher und effizient wiederaufladen lässt.

Wer ein Elektroauto sein Eigen nennt, sollte über die Anschaffung einer solchen Wallbox nachdenken. Zwar lassen sich herkömmliche Elektroautos auch an haushaltsüblichen Stromanschlüssen, sogenannten SchuKo-Steckdosen, aufladen. Ein solcher Ladevorgang kann jedoch zwölf Stunden und länger in Anspruch nehmen. Wer sein Auto in dieser Zeit ohnehin nicht bewegen möchte, zum Beispiel, weil er die Nacht im kuscheligen Bett verbringt, wird sich daran kaum stören. Doch die lange Beanspruchung einer herkömmlichen Steckdose unter Volllast birgt Risiken. Schließlich würde auch niemand auf die Idee kommen, einen Wasserkocher für zwölf Stunden an ein und derselben Steckdose unter Volldampf laufen zu lassen.

Normale 230-V-Steckdosen sind nicht auf einen solchen Dauerbetrieb ausgelegt und können bei Überlastung schon innerhalb weniger Minuten Temperaturen von über 80 Grad Celsius erreichen. Ist die Steckdose sogar defekt oder nicht fachgerecht installiert, droht schlimmstenfalls ein Schwelbrand mit unabsehbaren Folgen – für Garage und Auto. Experten warnen deshalb ausdrücklich davor, ein Elektroauto dauerhaft an einer Haushaltssteckdose zu laden. Geht es gar nicht anders, sollte sichergestellt sein, dass die zum Laden genutzte Steckdose aktuellen Sicherheitsstandards entspricht. Bestenfalls ist ein Experte zurate zu ziehen.

Neben dem Sicherheitsaspekt hat die Nutzung einer Wallbox eigene Vorteile. Zum Beispiel lässt sich der Ladevorgang signifikant abkürzen. Je nach Modell des Elektroautos, dem darin verbautem Akku und der genutzten Wallbox werden aus den zwölf schnell ein bis zwei Stunden. Weitere Vorzüge ergeben sich aus der Koppelung einer möglicherweise vorhandenen Solaranlage sowie bei intelligenten Varianten aus dem Live-Tracking der Ladevorgänge per Smartphone-App und aus einem dynamischen Lastenmanagement – doch dazu später mehr.

Ein Ladepunkt zuhause erleichtert das Stromtanken

Wie funktioniert ein Ladepunkt zu Hause?

Ein Ladepunkt in der heimischen Garage oder an einem anderen sinnvollen Ort daheim ist die Schnittstelle zwischen dem Ladekabelstecker des Elektroautos und dem Stromnetz. Die Wallbox wird in der Regel wie Elektroherde an eine Stark- beziehungsweise Dreiphasenwechselstrom-Leitung (400V) mit 16 oder 32 Ampere angeschlossen. Ein solcher ist in den meisten Haushalten bereits vorhanden – möglicherweise muss ein Elektriker die Leitung an die passende Stelle verlegen.

Ist der Ladepunkt installiert, wird das Elektrofahrzeug per Kabel daran angeschlossen. In Deutschland ist der, auch Mennekes-Stecker genannte, Typ-2-Stecker etabliert. Die passenden Einsteckpunkte finden sich sowohl am Fahrzeug als auch  an der Wallbox.

Sofern mehrere Ladesteckdosen in einer Garage und damit an einem Hausstromanschluss betrieben werden, ist ein Lastmanagement erforderlich. Eine sogenannte Master-Box sorgt dann dafür, dass bei den Ladeleistungen der einzelnen Boxen bestimmte Grenzwerte nicht unter- oder überschreiten. Bei manchen Anbietern steuert ein RS-485-Kabel mehrere Boxen.

Der Typ 1 Stecker findet sich nach wie vor an Elektrofahrzeugen von asiatischen Herstellern.

Welche Steckersysteme gibt es? Die verschiedenen Ladestecker im Überblick

Elektroauto-Interessenten sehen sich nicht nur mit der Frage danach konfrontiert, welches Modell von welchem Hersteller es denn nun sein soll. Auch der Ladestecker-Aspekt nimmt einen großen Teil der Überlegungen ein. Denn: Wo viele Hersteller sind, da gibt es auch viele Versuche, jeweils eigene Standards zu etablieren.

  • Typ-1-Ladestecker: Die einphasigen Typ-1-Ladestecker erreichen bei fünf Kontakten maximal 7,2 Kilowatt. Sie werden aufgrund der dortigen Stromnetze hauptsächlich von asiatischen und nordamerikanischen Herstellern verbaut und sind auf 10.000 Steckzyklen ausgelegt. Die Lebensdauer sollte also rund 27 Jahre betragen. Den in Deutschland verkauften Elektroautos mit solchen Anschlüssen liegt normalerweise ein Ladekabel bei, das auf der Fahrzeugseite einen Typ1- und auf der Stationsseite einen Typ2-Stecker aufweist, also kompatibel zu hiesigen Ladestationen ist.
  • Typ-2-Ladestecker: In Europa hat sich mittlerweile der Typ-2-Ladestecker durchgesetzt. Er wird aufgrund des maßgeblich an der Entwicklung beteiligten Unternehmens auch Mennekes-Stecker genannt und ist bei großen Herstellern wie Audi, BMW, Mercedes und Volkswagen im Lieferumfang eines jeden Elektroautos enthalten. Die maximale Ladeleistung liegt hier bei 43 Kilowatt, bei Wallboxen im Privatbereich bleibt es bei 22 Kilowatt. Die Anzahl der Kontakte beträgt sieben. Die Übertragung von dreiphasigem Wechselstrom ist möglich. Die meisten der AC-Ladestationen in Europa verfügen über mindestens einen Typ-2-Anschluss.
  • Typ-3A/C-Stecker: Die sogenannte „EV Plug Alliance“ hat ab 2010 einige Jahre lang versucht, ihrerseits einen Standard zu etablieren: den Typ-3A/C-Stecker. Als Vorteile priesen beteiligte Unternehmen wie Schneider Electric aus Frankreich und SCAME aus Italien geringere Kosten in der Herstellung und eine Shutter-Funktion als eine Art Kindersicherung zur Unterbindung der direkten Verbindung von stromführenden Bauteilen an. Als Mennekes dasselbe jedoch 2013 bei seinen Typ-2-Steckern nachrüstete, wurde der Typ-3A/C-Stecker obsolet: Die Europäische Union entscheid sich für die Mennekes-Variante als europäischen Standard für Elektrofahrzeuge.
  • CCS-Stecker: Keine Alternative, sondern eine Weiterentwicklung, ist der sogenannte CCS-Stecker. CCS steht für Combined Charging System, also kombiniertes Ladesystem. Der Name ist Programm: Zwei zusätzliche Kontakte ermöglichen die schnelle Ladung sowohl in Gleich- (DC) als auch in Wechselstromnetzen (AC). Diese AC/DC-Kombination hat den Vorteil, dass fahrzeugseitig nur noch eine Buchse und somit auch nur noch ein Stecker notwendig ist. Insbesondere bei asiatischen Fahrzeugen waren bislang zwei dieser sogenannten Inlets notwendig: Ein CHAdeMO-Anschluss für die DC-Ladung und ein Typ-1-Anschluss für die AC-Ladung. CSS hat sich in Europa und den USA mittlerweile als Gleichstrom-Ladestandard etabliert. Als Ladeleistung waren lange Zeit 50 Kilowatt möglich. Neuere Schnellladestationen sollen mindestens 150 Kilowatt unterstützen.
  • CHAdeMO-Stecker: Der japanische Standard für die DC-Schnellladung ist der CHAdeMO-Stecker. Die Buchstabenkombination ist das Akronym für „CHArge de MOve“. Als typische Ladeleistung sind 50 Kilowatt ausgewiesen, einige Ladestationen erreichen bis zu 150 Kilowatt. Unter anderem Nissan, Mitsubishi und KIA setzen auf diesen Steckertyp. Außerdem ist der BMW i3 auf dem japanischen Markt mit CHAdeMO-Anschluss zu haben. Tesla bietet für seine Elektroautos einen CHAdeMO-Adapter für sein eigenes auf dem Typ-2-Stecker basierendes DC-System an.
  • Tesla Supercharger: Apropos Tesla...Der Elektroauto-Pionier aus den USA setzt für seine E-Auto-Flotte auf einen modifizierten Typ-2-Stecker und nennt das System Tesla Supercharger. Das System wird mit Gleichspannung von 480 Volt und mit einer Spitzenleistung von 145 Kilowatt betrieben. Die in Deutschland aufgestellten Supercharger kommen auf 135 Kilowatt.
  • SchuKo-Stecker: Einen sogenannten SchuKo-Stecker wird wiederum schon jeder einmal in der Hand gehalten haben – auch Menschen, die bisher noch nicht mit den Auswüchsen der Elektromobilität in Berührung gekommen sind. Es handelt sich um Stecker, die in haushaltsübliche 230-V-Steckdosen passen. SchuKo ist ein Akronym für Schutz-Kontakt. Das System aus Steckern (CEE 7/4) und Steckdosen (CEE 7/3) ist vor allem in Europa weit verbreitet. Der herkömmliche Haushaltsstecker ist für eine maximale Stromstärke von 16 Ampere im einphasigen 230-V-Stromnetz ausgelegt und ermöglicht Ladeleistungen von bis zu 3,7 Kilowatt – die in der Regel auf 2,3 Kilowatt gedrosselt werden, um Überhitzungen zu vermeiden. Das Laden eines Elektroautos per SchuKo-Stecker sollte die Ausnahme bleiben – nicht umsonst wird diese Art des Ladevorgangs auch als „Notladung“ bezeichnet.
  • CEE-Stecker: Wer schon einmal mit einem Wohnwagen, Wohnanhänger oder Camper-Van im Urlaub war, kennt die blauen CEE-Stecker: Mit ihnen schließt man die fahrenden Ferienunterkünfte auf Campingplätzen an das Stromnetz an. Der Vorteil der auch für das herkömmliche 230-V-Netz vorgesehenen einphasigen CEE-Stecker: Im Vergleich zum SchuKo-System halten sie einer Dauerbelastung mit einer Stromstärke von 16 Ampere stand. Neben der blauen Campingplatz-Variante gibt es auch noch rote Ausführungen für Industriesteckdosen, die dreiphasig das 400-V-Netz anzapfen. 

Für das Laden von Elektroautos eignen sich CCE-Stecker zwar, sind im Vergleich zu Typ-2- oder CCS-Steckern aber eher unüblich.

Bei den Kabeln für das Elektroauto unterscheidet man zwischen zwei verschiedenen Arten

Die Ladekabel-Typen fürs Elektroauto im Überblick

Wer sein Elektroauto laden möchte, braucht aber nicht nur eine Steckdose am Auto und eine freie Ladesteckdose. Auch das richtige Kabel muss vorhanden sein. Grundsätzlich unterscheidet man im E-Auto-Bereich heute zwischen zwei verschiedenen Kabelarten.

  • Mode-2-Ladekabel: Das sogenannte Mode-2-Ladekabel liegt Elektrofahrzeugen in der Regel als Grundausstattung bei. Mit ihm lässt sich der Fahrzeug-Akku an jeder haushaltsüblichen SchuKo-Steckdose oder an einer CEE-Dose aufladen. Eine in das Kabel integrierte Vorrichtung namens In-Kabel-Kontrollbox ermöglicht die notwendige Kommunikation zwischen Anschluss und Auto – so wird beispielsweise der Ladestatus übermittelt. Moderne Varianten des Kabels bringen es auf eine Ladeleistung von bis zu 22 Kilowatt und verfügen darüber hinaus über Sicherheitsoptionen, die die Gefahren von Überhitzung und Brandentwickelung minimieren. So drosselt das Kabel zum Beispiel situationsbedingt die Amperezahl, wenn die Temperaturentwicklung in einen kritischen Bereich kommt.
  • Mode-3-Ladekabel: Für eine Verbindung zwischen Ladestationen wie öffentlichen Strom-Zapfsäulen oder Wallboxen ist hingegen ein Mode-3-Ladekabel notwendig. Eine In-Kabel-Kontrollbox ist hier überflüssig, da die Ladestation selbst über das Kabel mit dem Fahrzeug kommuniziert.  Bei für den europäischen Markt vorgesehenen Elektroautos aus asiatischer Produktion ist normalerweise ein Mode 3-Ladekabel von Typ 2 auf Typ 1 notwendig, um hiesige Ladestationen mit Typ-2-Anschluss nutzen zu können. Für den Renault ZOE und andere Elektroautos aus Europa wird hingegen ein Mode-3-Ladekabel von Typ 2 auf Typ 2 benötigt. Kabel dieser Bauart erreichen Ladeleistungen von bis zu 43 Kilowatt.
Ob sich die Investition in eine Wallbox lohnt?

Preise einer Wallbox – Vergleich: Kosten und Ersparnis

Ob sich die Investition in eine Wallbox lohnt, machen viele E-Auto-Besitzer von einer simplen Kostenersparnis-Rechnung abhängig. Die Installation eines solchen Ladepunktes setzt zwar eine Investition in Höhe von 1.000 Euro und mehr voraus – das Laden eines Fahrzeugs per effizienter Wallbox spart mit den Jahren jedoch auch Geld ein. Der Grund: Wallboxen verkürzen die Ladezeit, wodurch auch während dieser Zeit aktive Nebenverbraucher wie die Batterieüberwachung kürzer aktiv sind. Zudem ist der Energieverlust beim Ladevorgang geringer, je höher die Ladeleistung ist. Eine Wallbox mit im Vergleich zu SchuKo-Steckdosen sehr hoher Ladeleistung sorgt also für einen besseren Wirkungsgrad. Beides senkt den Energieverbrauch.

Die Anschaffungskosten einer Wallbox mit einem Stecker liegen in der Regel zwischen 700 und 1.200 Euro – eventuelle Installationskosten durch professionelle Monteure noch nicht mit eingerechnet. Diese liegen je nach den Gegebenheiten vor Ort nochmals bei mindestens ein paar Hundert Euro. . Bei dieser Ausgabenhöhe wird es dann schon eng, das sich solch ein eigener Ladepunkt in der Garage neben dem Sicherheitsaspekt und dem Zeitgewinn auch finanziell lohnt. Eine Beispielrechnung soll die Kostenersparnis durch eine Wallbox aufzeigen: Legt man die Aussage von Daimler zugrunde, dass der smart fortwo electric drive auf 100 Kilometer nur noch 14,3 statt 15,1 Kilowattstunden verbraucht, nachdem er an einer passenden Wallbox statt an einer SchuKo-Steckdose aufgeladen wurde, ergibt sich eine Energieersparnis von sechs Prozent auf jeder Fahrt.

Die individuelle Kilowattstunden-Ersparnis pro Jahr errechnet sich nun aus der Multiplikation der eigenen Jahreskilometerleistung und dieser Kilowattstunden-Ersparnis. Als Jahreskilometerleistung für einen Berufstätigen legt der ADAC zum Beispiel 3,4 Wege pro Tag x 17,7 km pro Tag x 220 Arbeitstage pro Jahr an. Damit kommen wir bei einer Ersparnis von 0,008 kWh auf 105,82 eingesparte Kilowattstunden im Jahr.

Legen wir nun den durchschnittlichen Strompreis von 29,16 Cent pro Kilowattstunde im Jahr 2017 zugrunde, ergibt das eine Ersparnis von rund 31 Euro im ersten Jahr. Einschließlich einer zu erwartenden Strompreiserhöhung in Höhe von 3,4 Prozent pro Jahr, wäre auf fünf Jahre hochgerechnet also eine Ersparnis von über 165 Euro möglich. Wirklich amortisieren wird sich eine Wallbox in den meisten Fällen also nicht, also bleiben dann doch hauptsächlich nur der Zeitgewinn und der Sicherheitsaspekt, die für die Installation einer Wallbox sprechen. Doch diese beiden Vorteile sollten den meisten wichtiger sein, als die reine Kostenrechnung – eine abgekokelte Steckdose oder eine eingeschränkte Mobilität können nämlich schnell für Frustration sorgen.

Mennekes ist in der Welt der Elektroautos auch durch seine Wallbox ein bekannter Hersteller

Die besten Wallbox-Modelle im Vergleich

Der Markt für Wallboxen boomt – neben den Elektroautoherstellern preisen mittlerweile auch viele Drittfirmen ihre Produkte als Alternativen an. Für einen besseren Überblick haben wir die besten Wallbox-Modelle einem kleinen Vergleich unterzogen.

  • Amtron-Wallbox von Mennekes: Da der Hersteller selbst maßgeblich die Entwicklung des Typ-2-Steckers verantwortet hat, verfügt die fest installierte Amtron-Wallbox von Mennekes selbstverständlich wahlweise über eine Typ-2-Ladesteckdose oder ein fest angeschlossenes Typ-2-Ladekabel von fünf Metern Länge. Alternativ ist jedoch auch eine Typ-1-Ausführung erhältlich. Als weitere Varianten stehen Modelle der Leistungsklassen 3,7 kW, 11 kW und 22 kW zur Auswahl. Ein optional integrierbarer Zähler hält den Stromverbrauch nach. Die Ablesung ist auch durch die Mennekes Charge App per Smartphone möglich. Der Preis liegt je nach Ausführung zwischen 1.100 und 2.200 Euro.
  • Wallbox Walli von ESL: Deutlich günstiger ist die Wallbox Walli von ESL. Ebenfalls in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich, liegt die Preisspanne zwischen 585 Euro für die Variante mit 3,7 kW, einphasig und 16 A sowie 1.129 Euro für das Modell 22 kW, 3-phasig, 32A mit Personenschutz (FI) und Energiezähler. Die Walli ist mit Typ-1- oder mit Typ-2-Anschluss erhältlich und wird fest installiert.
  • Wallbox Pulsar: Der Hersteller mit dem schlichten Namen Wallbox ist unter anderem mit dem Modell Pulsar auf dem Markt vertreten. Das Produkt erreicht eine Ladeleistung von bis zu 22 kW (6 – 32 A) und kostet 660 Euro in der Typ-1-Variante sowie 690 Euro in der Typ-2-Ausführung. Besonderheiten sind eine Bluetooth-Verbindung, eine Lade- und Lastmanagementfunktion, integrierte Energiemessgeräte und eine optionale App-Bedienung.Das Modell Commander unterscheidet sich davon nur in der Ausstattung: WLAN und LAN, ein personalisierbarer 7-Zoll-Touchscreen mit PIN-Schutz und eine optionale Online-Bedienung kommen hinzu.
  • Stromtankstelle von Heldele: Die Stromtankstelle von Heldele bietet an einem Ladepunkt eine Ausgangsleistung von 22 KW und einen Ladestrom von 32 Ampere. Einen Preis nennt der Hersteller nur individuell auf Anfrage. Als möglicher Einsatzort werden neben geschlossenen Garagen auch offene Carports und frei liegende Parkplätze empfohlen. Gezapft wird an einer Typ2-Dose. Optional gibt es einen RFID-Leser, eine Abdeckung in Wunschfarbe und einen geeichten Energiezähler.
  • ABL-Wallboxen: Gleich eine ganze Reihe unterschiedlicher Modelle bietet der Wallbox-Hersteller ABL an. Die eMH1 ist laut Herstellerangaben die weltweit kleinste Wallbox und kostet ab 699 Euro. Sie ist explizit für den Außenbereich geeignet und bietet eine Ladeleistung von bis zu 22 kW. Zur Auswahl stehen unterschiedliche Varianten mit Ladekabel oder Ladesteckdose jeweils vom Typ 1 oder Typ 2.Die eMH3 gibt hingegen lediglich als Typ-2-Variante, jedoch ebenfalls wahlweise mit festem Ladekabel oder integrierter Ladesteckdose. Optional ist außerdem eine Twin-Ausführung für 2.499 Euro mit zwei Ladepunkten und einer Ladeleistung bis 44 kW erhältlich.
  • wallbe Pro: Die wallbe Pro gibt es in Varianten bis 22kW 32A 400V AC – vorverdrahtet und anschlussfertig. Enthalten sind eine Typ2- und eine SchuKo-Dose, optional gibt es ein festes Typ2- oder Typ1-Kabel dazu. Ein Energiezähler ist im Preis inbegriffen. Weitere optionale Ausstattungsmerkmale sind ein Schlüsselschalter, ein Ein/Aus Taster über RFID-Technologie, eine Steuerung per Smartphone-App sowie die Integration in Backend-Systeme (OCPP). Auch der wallbe Eco 2.0 ist anschlussfertig und zudem für alle gewünschten Ladeleistungen (bis 22kW 32A 400V AC) erhältlich. Preislich geht es hier bei 499 Euro los. Durch IT-Schnittstellen ist sogar eine halböffentliche Nutzung möglich.
  • Wallbox Plus von BMW: Als Premium-Ladestation für Elektro- und Hybridfahrzeuge von BMW präsentiert sich die Wallbox Plus mit Typ-2-Steckdose vom bayrischen Autohersteller. Die Ladeleistung beträgt 22 kW/3-phasig, 230 V, 32 A. Preislich bewegt sich die Ladestation bei 987 Euro. Die Ladeleistung der schlicht Wallbox genannten Basisversion für 904 Euro ist dieselbe – dafür fehlen Ausstattungsmerkmale wie RFID-Kartenleser, Zugriffssperre, Benutzerverwaltung, Hausanschlussüberwachung, Ladehistorie und Wallbox-Steuerung über lokale App sowie eine mögliche Smart-Home-Anbindung zu MyGEKKO und Loxone. Das alles und noch viel mehr hat wiederum das Modell Wallbox Connect für 1.178 Euro zu bieten. Zusätzlich gibt es unter anderem integriertes Wi-Fi, ein Kommunikationsmodul, eine Flottenladelösung, einen E-Mail-Versand der Ladedaten und einen Digital Charging Service.
  • KEBA-Wallboxen: In zahlreichen Ausführungen und Varianten bietet der Hersteller KEBA sein Stromladestationsmodell KeContact P30 an. Von der e-Series als Einstiegsmodell mit einer Ladeleistung von bis zu 4,6 kW, über die b-Series mit optionaler Benutzerberechtigung und einer Leistung von bis zu 22 kW und die onlinefähige c-Series mit zahlreichen Schnittstellen bis hin zur x-Series als Kommunikationszentrale mit GSM-Schnittstelle für das Laden im Online-Betrieb und intelligentes Lastmanagement ist hier für jeden Bedarf etwas dabei. Als Ladesteckverbindungen stehen Typ 1 mit fixem Kabel sowie Typ 2 mit fixem Kabel, Shutter oder als reine Steckdose zur Auswahl. Preislich liegen die unterschiedlichen Ausstattungsserien zwischen 699 und 1.229 Euro.
  • Tesla Wall Connector: Speziell für Elektroautos aus eigener Herstellung hat Tesla den sogenannten Tesla Wall Connector entwickelt. Die Wallbox erreicht eine Ladeleistung von maximal 22 kW und ist für 530 Euro in den Service-Zentren des Herstellers erhältlich. Fahrzeuge anderer Hersteller, die ebenfalls über einen Typ-2-Fahrzeugstecker verfügen, können mit der Tesla Ladestation übrigens auch aufgeladen werden.
Beim Kauf und der Installation einer Wallbox müssen einige Aspekte berücksichtigt werden

Die Installation der Wallbox – was muss beachtet werden?

Normalerweise sollte eine Wallbox geschützt vor äußeren Einflüssen wie Regen, Sonneneinstrahlung und Frost installiert sein – es sei denn, sie ist explizit für den Betrieb im Außenbereich vorgesehen. Ganz wichtig: Da die Wallbox als einziger Verbraucher mit der hauseigenen Stark- beziehungsweise Dreiphasenwechselstrom-Leitung (400V) zu verbinden ist, sollte dringend ein Elektriker hinzugezogen werden. Generell sollte dieser auch im Vorfeld prüfen, ob der bestehende Hausanschluss überhaupt ausreichend für die gewünschte Ladeleistung ist.

Neben einer fachgerechten Installation ist außerdem zu beachten, dass der Netzbetreiber über die baldige Inbetriebnahme dieser Ladeeinrichtung informiert werden muss, sobald die Anschlussleistung der Wallbox eine gewisse Höhe überschreitet. Die Grenze wird hier durch den jeweils zuständigen Netzbetreiber festgelegt. In der Regel sind Wallboxen über 4,6 kW Ladeleistung meldepflichtig. Fragen sie dort nach, welche Bestimmungen für Sie gelten. Bei der Installation mehrerer Ladestationen ist ein bestenfalls dynamisches Lastenmanagement eine wichtige Voraussetzung. Dafür sind zusätzliche Steuerungsgeräte oder eine spezielle Verkabelung notwendig.

Sie sehen: Beim Kauf einer Wallbox gibt es einige Aspekte zu berücksichtigen. Haben Sie allerdings das passende Modell gefunden, ist es möglich, langfristig Strom zu sparen und bequem das Elektroauto zu Hause zu laden.

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homeandsmart Redaktion Samira Nowosak

Gelernte Kauffrau für Marketingkommunikation in Karlsruhe. Tätigkeit als selbstständige Online-Redakteurin. Schon immer Affinität zum geschriebenen Wort. Fasziniert von der Google-Welt, die von optimalem Content lebt. Als digital native vor allem auf Pinterest und Instagram unterwegs. Heute Redaktionsleitung bei homeandsmart.de. Am liebsten beschäftigt mit smarten Fitness-Trackern. Dem Leitsatz folgend: Sich selbst übertreffen, das ist das Ziel.