Outdoor-Sicherheitskamera im Vergleich Blink XT rüstet wetterfestes Gehäuse und Nachtsicht nach

Mit einem klaren Konzept kann das Kamerasystem Blink überzeugen: Es ist günstig, lässt sich kabellos betreiben und hat einen kostenlosen Cloud-Speicher mit an Bord. In diesem Jahr erweitert der Hersteller sein Sortiment um eine Kamera für den Außenbereich. Die Blink XT Outdoor Camera fügt sich in ein bestehendes Blink-System aus Indoor-Kameras ein. Sie kann aber auch Ausgangspunkt für ein ganz neues Sicherheitssystem im smarten Heim sein. Im Vergleich zum Vorgängermodell hat Blink an vielen Punkten nachgebessert und könnte nun Konkurrenzprodukten wie der Netgear Arlo Go gefährlich werden. 

Mit Blink XT schnappt die beliebte Blink-Serie endlich frische Luft

Gewohnte Blink-Features

Schon das Vorgängermodell der XT, die Indoor-Kamera Blink, konnte mit ihren Features überzeugen. Beide Kameras zeichnen Videos in HD-Qualität auf – mithilfe des integrierten Mikrofons sogar mit Ton. Da die Stromversorgung über zwei AA-Batterien läuft, können die Blink-Kameras frei platziert und unabhängig von einer Stromquelle betrieben werden. Ein integrierter Bewegungssensor stößt Aufzeichnungen nur dann an, wenn sie wirklich benötigt werden: wenn sich am oder um das Haus etwas tut. Video-Snippets von wenigen Sekunden reichen bereits aus, um die Bewohner aufzuklären. Die Clips sind über den Cloud-Dienst von Blink auch remote einzusehen. Ein effizientes Konzept, das Speichergrößen klein hält und deshalb Kunden den kostenfreien Zugang zu ihren Videoaufnahmen in der Cloud ermöglicht. Via Blink Home Monitor-App für iOS und Android ist es außerdem jederzeit möglich, auf das Live-Bild der Kameras zuzugreifen.

Ein Winzling, die Blink XT. Besteht sie den Vergleich zur Netgear Arlo Go?

Erst zum Jahresbeginn 2017 hat der amerikanische Hersteller für seine Kameramodelle die Unterstützung für IFTTT nachgerüstet. Der eigene Blink-Channel macht die Zusammenarbeit mit anderen Smart-Home-Komponenten und Systemen möglich, beispielsweise mit Samsungs SmartThings, Google Home, Nest-Thermostaten oder WeMo-Funksteckern. Mit der neuen Blink XT ziehen die Amerikaner mit einer weiteren Smart-Home-Größe nach: die Integration der Überwachungskameras mit Amazons Sprachassistentin Alexa ist jetzt möglich. Über die Lautsprecher Amazon Echo und Amazon Echo Dot lassen sie sich per Sprachbefehl ein- und ausschalten.

Der weiße  Amazon Echo der ersten Generation ist bei Amazon  aktuell für 129,99 statt 179,99 Euro verfügbar. (Stand: 12.10.2017)

 

Verbesserungen gegenüber dem Vorgängermodell

Blink übernimmt für die neue Kamera das bisherige Datenblatt komplett, bessert aber in einigen entscheidenden Punkten nach. So ist die neue Blink XT mit einer Infrarot-Nachtsichtfunktion ausgestattet. Die Kamera liefert bei Tag und Nacht Bilder von allem, was sich rund um das Haus tut. Für den Einsatz im Freien wurde sie mit einem neuen, wetterfesten Gehäuse ausgestattet, das vor Wasser sowie vor extremen Temperaturen zwischen -20° C und 45° C schützt. Endlich ist die LED-Indikatorleuchte auf der Vorderseite auf Wunsch ausschaltbar. Damit verschwindet die Kamera nicht nur optisch, sie gibt nach außen auch keine Auskunft mehr darüber, ob sie gerade Bilder aufzeichnet oder nicht.

Push-Nachricht aufs Handy, Lifestream aufs Grundstück - und das kostenlos.

Was ist kompatibel mit der Blink XT?

Blink Sync-Module
Blink Indoor-Kamera
IFTTT
Amazon Alexa

Blink XT vs. Netgear Arlo Go – welche Kamera zieht in den Vorgarten ein?

Mit der Arlo Go hat Netgear zum Ende des vergangenen Jahres sein Sortiment von Sicherheitskameras um ein neues Modell erweitert. Bei der Arlo Go handelt es sich ebenfalls um eine Kamera für den Außenbereich, die autark ohne kabelgebundene Stromversorgung arbeitet. Ihr Funktionsumfang geht über den der Blink XT deutlich hinaus. So ergänzt das Netgear-Modell den Bewegungssensor durch Geräuscherkennung und Zwei-Wege-Audio. Damit ermöglicht es die direkte Kommunikation mit Postboten, Familienmitgliedern oder Nachbarn, die vor Haustür oder Grundstück stehen. Auf eine Anbindung ans heimische WLAN-Netz kann die Arlo Go bei Bedarf verzichten. Sie hat ein 3G- und 4G LTE-Funkmodul an Bord und kann damit ihre Daten auch via Mobilfunknetz schicken. Über einen integrierten SD-Karten-Slot hat die Netgear-Kamera einen Backup-Speicher zur Verfügung, um bei Ausfällen der Internetverbindung Videos kurzzeitig zwischenzuspeichern.

Der größere Funktionsumfang zieht dafür Einbußen in der Batterielaufzeit nach sich. Mit einer vollen Ladung kommt die Arlo Go gerade einmal zwei bis drei Monate aus, während sich die Blink XT rund zwei Jahre lang mit zwei AA-Batterien speist. Auch beim Cloud-Speicher finden sich erhebliche Unterschiede. Während Blink auf kostenlosen Zugang setzt und seinen Kunden einen Online-Speicher über 7.200 Videosekunden bereitstellt, setzt Netgear auf monatliche Abo-Gebühren. Mit einem kostenlosen Account lassen sich nur innerhalb der vergangenen sieben Tage aufgenommene Videos einsehen. Außerdem erlaubt der kostenlose Service lediglich insgesamt fünf Kameras. Erst gegen monatliche Kosten von rund 14 Euro können Netgear-Kunden ihr Sicherheitssystem auf bis zu 15 Kameras erweitern. Blink kann über das Sync-Modul zehn Kameras miteinander verbinden – ohne zusätzliche Kosten.

Die Blink Kameras sind per Amazon Alexa steuerbar

Vor- und Nachteile der Blink XT

Die Outdoor-Sicherheitskamera Blink XT  findet ihren Einsatzort rund ums Haus, ein eigenes Modul für das Mobilfunknetz braucht sie dafür nicht. Dank ihrer langen Batterielaufzeit und dem kostenlosen Cloud-Speicher eignet sie sich für Käufer, die ihr Zuhause einfach und kostengünstig absichern möchten.

Blink XT – Technische Details

  • HD-Video mit 1080 p
  • Integriertes Mikrofon für Audioaufzeichnung
  • Wetterfestes Gehäuse
  • Bewegungs- und Temperatursensor
  • Infrarot-Nachtsicht
  • Live-Video-Streaming
  • Zwei Jahre Batterielaufzeit
  • Kompatibel mit IFTTT und Amazon Alexa
  • Betrieb nach Zeitschaltplan

Preise und Verfügbarkeit der Blink XT

Aktuell kann die neue Kamera von Kunden aus den USA und Kanada über die Webseite des Herstellers vorbestellt werden. Sie soll noch im ersten Quartal 2017 ausgeliefert werden und umgerechnet rund 112 Euro kosten. Vorerst ist die Kamera ausschließlich als Add-On für ein bestehendes Blink-System verfügbar. Das bedeutet, dass sie ohne eigenes Blink Sync-Modul geliefert wird. Das Sync-Modul ist die Basis für alle Blink-Kameras und stellt die Verbindung zwischen Kamera und Cloud-Services her. Blink-Neueinsteiger müssen deshalb zusätzlich ein Sync-Modul für 79 Euro erwerben.

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homeandsmart Redaktion Samira Nowosak

Gelernte Kauffrau für Marketingkommunikation in Karlsruhe. Tätigkeit als selbstständige Online-Redakteurin. Schon immer Affinität zum geschriebenen Wort. Fasziniert von der Google-Welt, die von optimalem Content lebt. Als digital native vor allem auf Pinterest und Instagram unterwegs. Heute Redaktionsleitung bei homeandsmart.de. Am liebsten beschäftigt mit smarten Fitness-Trackern. Dem Leitsatz folgend: Sich selbst übertreffen, das ist das Ziel.

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