News, Updates, Trends Echo ohne Werbung | Tesla für Solardach | Apple gegen Gesetz

kurz&smart - Ein kompakter Überblick über die aktuellen Entwicklungen im Bereich Smart Home und Smart Living.

In Zukunft kann jeder seinen eigenen Strom produzieren - und zwar über die Dachziegel
Die Amazon Echo Dot Lautsprecherbox mit Alexa Funktionalität
Der kleine Bruder des Amazon Echo
Amazon Echo Dot

Der kleine Echo Dot ist jederzeit ansprechbar, beantwortet zuverlässig Fragen und steuert kompatible Systeme via Sprachbefehl. Aktuell ist Echo Dot bereits für 59,99 Euro zu haben (Stand: 21.07.2017)

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Handy verlegt? Alexa findet es

Gefühlt gibt es jede Woche neue mehr oder weniger nützliche Alexa Skills im Amazon Skill Store. Nun bereichert Handy Finder das Sortiment und auch unseren Alltag. Ist das Handy mal wieder in die Couchritze gerutscht oder im Bad liegen geblieben, erhalten wir ab sofort einen Anruf von Alexa. Dazu aktiviert man die App durch „Alexa aktiviere Handy Finder“, registriert anschließend die eigene Nummer für den Skill und bittet dann bei Bedarf um Hilfe: „Alexa, starte Handy Finder“. Der Skill ist kostenlos für Österreich und Deutschland verfügbar. Den Anruf von Alexa sollte man übrigens nicht annehmen, sondern wegdrücken. Ansonsten entstehen dem App-Anbieter Telefongebühren und der Skill kann nicht lange kostenlos bleiben.

Teslas Solardachziegel bringen grüne Energie in den Massenmarkt

Tesla möchte, dass sich jeder ein Solardach leisten kann. Ein durchschnittliches Haus soll schon mit etwa 22 Dollar pro Quadratfuß  auskommen. Durch die schicke Solar-Bedachung aus Glasziegeln kann das Haus mit nachhaltig gewonnenem Strom autark versorgt werden, in Kombination mit dem Powerwall-Stromspeicher sogar rund um die Uhr. Die Ziegel können ab sofort auf der Tesla-Webseite vorbestellt werden und sind in Amerika im Sommer, im Rest der Welt erst ab 2018 zur Auslieferung bereit.

Die Tesla Solar Dachziegel aus Glas unterscheiden sich optisch kaum vom Standard

Gute Nachrichten: Amazon Echo bleibt werbefrei

Voice Labs hatte sich bereits gefreut, eine Marktlücke im Alexa-Universum entdeckt zu haben: Werbung. Viele private Skill-Anbieter würden die Möglichkeit begrüßen, mit ihren Programmen auch Geld über Werbeeinnahmen zu verdienen. Aber Amazon schiebt dem durch eine Überarbeitung der Richtlinien einen Riegel vor. Echo wird, bis auf die bisher üblichen Ausnahmen, werbefrei bleiben: Werbung ist derzeit nur für Musik-Streaming, Podcasts und Tagesnews erlaubt, Skills mit Bestellmöglichkeit dürfen ausschließlich das eigene Angebot bewerben. Der Supermarkt um die Ecke darf einen Skill für seine Sonderangebote betreiben, da der Nutzer genau darauf aus ist. In allen anderen Fällen sind Sponsored Messages tabu. Manch ein Skill-Entwickler wird sich somit eventuell von der Plattform abwenden.

Amazon Channels: Pay-TV geht heute in Deutschland an den Start

Amazon baut nicht nur das Skill-Sortiment aus, sondern auch das Streaming-Angebot. Bisher beschränkte sich die Auswahl mit Amazon Unlimited und Prime auf Musik und Videos, nun möchte Amazon den Pay-TV-Markt erschließen. 25 Pay-TV-Sender stehen ab sofort in Deutschland zur Verfügung: für einen zusätzlichen monatlichen Beitrag von einigen Euro können Amazon Prime Kunden auf das Streamingangebot eines speziellen Senders zugreifen. In den USA wird Amazon Channels bereits seit einiger Zeit angeboten und gut angenommen.

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Apple will neues US-Gesetz verhindern

Wer ein Apple-Produkt reparieren lassen möchte, muss es an autorisierte Fachhändler schicken und dafür nicht wenig Geld zahlen. Wenn es nach Apple geht, soll das auch so bleiben. Genau wie Verizon, Toyota, Lexmark, Caterpillar und Medtronic setzt sich Apple entschieden gegen die Einführung des Fair Repair Acts in den USA ein. Der Handelsverband unabhängiger Reparaturläden repair.org spricht sich mit dem Gesetzesentwurf dafür aus, dass Hersteller Reparaturanleitungen, Werkzeuge und Ersatzteile an freie Werkstätten verkaufen. Offiziell möchte Apple seine Kunden vor überhitzten Akkus nach falscher Reparatur bewahren, inoffiziell könnten auch die Umsatzeinbußen eine Rolle spielen.

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homeandsmart Redaktion Alina Günder

Ausgebildete Veranstaltungskauffrau bei der FUNKE Mediengruppe, Studium der Literatur- und Kulturwissenschaften in Dortmund. Längere Auslandsaufenthalte, um Perspektiven zu wechseln. Praktika in Radio- und Printredaktionen sowie im Online-Marketing. Selbständige Autorentätigkeit bei verschiedenen Onlineformaten. Heute Redakteurin bei homeandsmart.de mit einem kritischen Blick auf neue Technologien. Dabei immer im Fokus: Wie kann smarte Technik unseren Alltag erleichtern?