Die Heizungssteuerung digitalisieren und smart bedienen Heizung digitalisieren – so sparen Sie Geld und Energie

Mit dem Beginn der Wintermonate fallen die Temperaturen und zuhause sollte es stehts angenehm warm sein. Die Digitalisierung der Heizung verspricht dabei nicht nur Komfort, sondern auch eine hohe Energieersparnis, weil nur dann geheizt wird, wenn wirklich jemand zuhause ist. Wir erklären, welche Möglichkeiten und weiteren Vorteile es zum Nachrüsten noch gibt.

Eine digitale Steuerung der Heizung bietet viel Komfort und hilft beim Energiesparen

Heizungssteuerung digitalisieren – so geht‘s

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Nutzer ihre Heizungssteuerung digitalisieren können. Das betrifft Mieter, Vermieter und Eigentümer. Intelligente und vernetzte Alternativen zur Digitalisierung der Heizung können per App bedient werden, als Bestandteil des eigenen Smart Homes viel Komfort bieten und sogar beim Geldsparen helfen. Wir zeigen, wie eine Digitalisierung der Heizungssteuerung funktioniert und warum sich das besonders lohnt.

Hinweis: Unsere Tipps sind Nachrüstlösungen. Bei einem Neubau sollten Bauherren bereits in der Planungsphase auf eine digitale Umsetzung der Heizungssteuerung achten, um ab der ersten Stunde Energie und Geld zu sparen.

Herkömmliche Thermostarte durch smarte Varianten ersetzen

Wird zuhause mit Hilfe von herkömmlichen Heizkörpern geheizt, ist das Nachrüsten auf smarte Funk-Thermostate sehr einfach und nicht teuer. Günstige Modelle sind ab zirka 30 Euro erhältlich und für die Installation müssen Anwender lediglich den Heizungsregler austauschen, wofür häufig gar kein Spezialwerkzeug nötig ist. Die Montage ist damit in wenigen Minuten erledigt.

Funk-Thermostate bedeutet, dass die Regler z. B. die Funkstandards Bluetooth, WLAN oder ZigBee unterstützen, manchmal auch DECT ULE, das von FRITZ!Box unterstützt wird . Bei Funk-Modellen ist in der Regel eine Bedienung per App möglich, sodass niemand mehr frierend in einer Decke von der Couch zum Heizkörper gehen muss, um die Temperatur höherzudrehen. Auch von unterwegs aus können Smart Home Bewohner die Temperatur steuern, sodass die Wohnung warm ist, wenn die Familie vom Ausflug zurückkehrt. Einige Modelle reduzieren die Temperatur automatisch, wenn gerade niemand zuhause ist.

Tipp: Wer es günstig mag, findet mit dem Eqiva Heizkörperthermostat N mit Bluetooth einen tollen Einstieg für zirka 19 Euro pro Heizregler. Jener ist direkt einsatzbereit und benötigt keine separate Bridge als Steuerzentrale. Eine tolle Lösung auch für Mieter, die bei einem Auszug ganz einfach wieder die vorigen Thermostate montieren können. Denn als Regel gilt: Es dürfen nur Veränderungen vorgenommen werden, die wieder einfach in den Ursprungszustand zu bringen sind.

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Raumthermostate mit intelligenten Modellen austauschen

Sind keine Regler am Heizkörper für die manuelle Heizungssteuerung im Einsatz, sondern Wandthermostate, können diese ebenfalls durch smarte Modelle ersetzt werden. Dies ist beispielsweise oft bei einer Fußbodenheizung der Fall. Viele Hersteller bieten Funk- oder auch kabelgebundene Modelle an. Hohen Komfort versprechen auch hier verschiedene Bedienmöglichkeiten. Dazu zählt die Steuerung per Smartphone, je nach Gerät eine Sprachsteuerung und wer es klassisch mag auch direkt am Wandthermostat.

Tipp: Wir empfehlen Modelle von tado°, dabei haben Bewohner die Wahl zwischen einem Funk- oder verkabelten Wandthermostat. Anwender können eine umfangreiche Sprachsteuerung in Verbindung mit einem entsprechenden Smart Speaker erwarten und die Temperatur dann z. B. per Alexa oder Google Assistant sprachsteuern.

Mit Geofencing genießen Anwender ein besonderes Extra und die Temperatur wird automatisch danach gerichtet, ob jemand zuhause ist oder nicht. Das ist effizient, spart Energie und Geld. Mieter sollten bei dieser Lösung zuvor mit ihrem Vermieter über die Änderung sprechen, besonders bei kabelgebundenen Varianten. Außerdem empfehlen wir bei Installationen mit Stromkabeln immer einen Elektriker hinzuzurufen.

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Kessel-Heizsysteme zur digitalen Heizung machen

Ältere Heizungsanlagen sind auch programmierbar, was bei den bereits genannten digitalen Varianten ein praktischer Vorteil ist. Allerdings ist dafür häufig der Gang in den Keller nötig und nicht der bequeme Griff zum Smartphone, um zum Heizkessel zu gelangen und die entsprechenden Einstellungen vorzunehmen. Eine Umrüstung auf eine digitale Heizung ist bei Heizungsanlagen allerdings auch möglich. Jene ist dann per App bedienbar und die Zeitpläne sind dort schnell erstellt. Mieter haben beim Umrüsten eines Heizkessels häufig weniger Möglichkeiten im Vergleich zu Vermietern und Eigentümern. Daher sollten solcherlei Vorhaben stets vorher abgesprochen werden.

Tipp: Ist die Heizungsanlage von Junker oder Buderus, ist unsere Empfehlung die Bosch HomeCom Anwendung, damit die Heizungsanlage mit dem Internet verbunden und per Smartphone, Tablet oder PC bedienbar wird. Ein Vorteil bei dieser Möglichkeit: Interessierte können auf Wunsch die Daten an ihren Heizungsmonteur schicken lassen, sodass jener mögliche Störungen direkt erhält und handeln kann, noch bevor im Winter eine kalte Wohnung zur bösen Überraschung wird.

Heizung digitalisieren – das sind die Vorteile im Überblick

Per App gesteuerte Thermostate übernehmen die Eingabe vom Smartphone und heizen auf die gewünschte Temperatur

Wenn Bewohner die Heizung digitalisieren, hat das viele Vorteile Hier sind sie noch einmal zusammengefasst im Überblick:

  • mehr Komfort
  • höhere Energieersparnis
  • weniger Heizkosten
  • praktische Zeitpläne
  • je nach Modell per App bedienbar
  • je nach Modell Geofencing-fähig
  • je nach Modell Anzeige des Energieverbrauchs
  • je nach Modell automatisierte Anpassung an Wetter
  • je nach Modell wird die Heiztemperatur reduziert, wenn ein Fenster geöffnet wird
  • Je nach Modell die Möglichkeit der Sprachsteuerung (Alexa, Google Assistant, Siri)

Heizung digitalisieren – das sind die Nachteile im Überblick

Neben den zahlreichen Vorteilen existieren jedoch beim Heizung Digitalisieren auch Nachteile. Allerdings können Nutzer diese einfach umgehen, indem sie sich für zertifizierte und qualitative Lösungen entscheiden.

Datenschutzbedenken bei Billig-Produkten: Wer Bedenken beim Datenschutz hat, sollte kein Geld für günstige Produkte aus China ausgeben. Kommt der Hersteller aus Deutschland und Europa, unterliegt er strengen lokalen Datenschutzvorschriften. Der Standort der Server sollte sich ebenfalls in diesen Bereichen befinden, denn dort gilt die DSGVO.

Einen weiteren Vorteil erreichen Anwender, wenn sie ihr Heimnetzwerk richtig absichern. In unserem Ratgeber sicheres WLAN fürs Smart Home einrichten geben wir Tipps, wie Nutzer die Sicherheit ihres Internets erhöhen können und bei der Einbindung von Smart Home Komponenten alles richtig machen.

Bei Funk-Thermostaten Batteriewechsel nötig: Das Wechseln der Batterien von WLAN-Thermostaten und anderen Funk-Lösungen kann nervig sein, allerdings erfolgt bei den meisten Geräten von verschiedenen Herstellern eine Warnung, sobald der Batteriestand ein niedriges Niveau erreicht. Deshalb können Anwender sie immer rechtzeitig austauschen.

Kostspielige Umrüstung: Je nachdem, für welche Umrüstung sich Anwender entscheiden, kann der Wechsel von manuell zu digital teuer werden. Auch bei günstigen Funk-Thermostaten steigen die Investitionskosten in die Höhe, wenn bei vielen Heizungen im Haushalt z. B. ein Thermostat hinzugekauft werden muss. Langfristig überwiegen jedoch die eingesparten Energiekosten den Anschaffungspreis. Die Umrüstung macht sich dann im wahrsten Sinne des Wortes von selbst bezahlt.

Fazit zu Heizung digitalisieren und smart steuern

Wer seine Heizung digitalisiert, profitiert von vielen positiven Faktoren. An erster Stelle stehen die Energie- und Geldersparnis und der Zugewinn von Komfort. Unsere Tipps zeigen, dass eine Umrüstung auch für Mieter realisierbar ist oder in Absprache mit dem Vermieter bei verschiedenen Heizungsarten möglich ist - vom smarten WLAN Thermostat bis hin zum Heizkessel.

Unser Tipp an Eigentümer und Hausbauer: gleich in smarte Technik investieren.

Melanie Baumann

Melanie Baumann gehört als Kind der 90er zum festen Bestandteil der Second-Screen-Gesellschaft. Aufgewachsen mit Handys, bei denen die Internetnutzung noch nicht zum Standard gehörte, ist sie heute begeistert von der überall verfügbaren Onlinewelt.

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