Eine Minute News BrickerBot | Stimmerkennung bei Google Home | Bosch und Baidu

Smart in den Tag - Ein kompakter Überblick über die aktuellen Entwicklungen und Trends im Bereich Smart Home und Smart Living.

IoT-Gefahr BrickerBot: Schon wieder eine Malware, die Geräte manipuliert und Sicherheitslücken nutzt

Hacker übernehmen mit BrickerBot IoT-Gadgets

Im Herbst 2016 legten Hacker über ein Botnet, einer Gruppe automatisierter smarter Geräte, Seiten wie Amazon, Netflix und Comcast lahm. Kriminelle nutzten die IoT-Devices, um den Nameserver der Domains zu umgehen. BrickerBot ist eine neue Malware, die aktuell angewandt wird, um den internen Code der Geräte zu zerstören. Bricking heißt der Vorgang, bei dem der Speicher ungesicherter Gadgets verändert wird, sodass sie nicht mehr ordnungsgemäß funktionieren. Das amerikanische Homeland Security's Cyber Emergency Response Team (CERT) rät, Default-Nutzerdaten und Passwörter immer zu personalisieren und regelmäßig zu ändern. Zusätzlich sollte in den Geräten Telnet deaktiviert und der heimische Router gesichert werden, etwa durch das Updaten der Firmware. Lückenlosen Schutz für das Heimnetzwerk verspricht etwa der smarte Netzwerkscanner Fingbox:

Google Home unterscheidet die Stimmen mehrerer User

Was wären die IoT-News ohne digitale Assistenten wie Amazon Echo und Google Home? Updates, neue Skills und vor allem Fails gibt es täglich zu berichten. Heute: Google Home hat nun eine Multi-User-Funktion und unterscheidet die verschiedenen Anwender über ihre Stimme. Damit setzt sich Google Sprachassistenz vom Konkurrenten Amazon Echo ab und steigert ihren Nutzen für Mehrpersonenhaushalte wie Familien eindeutig. Eltern können nämlich beispielsweise einstellen, dass nur ihre Sprachbefehle zum Onlineshopping zugelassen sind. Damit wären nicht nur Kinder vom unbefugten Spiel mit Google Home ausgeschlossen, sondern auch kaufverrückte Papageien und – Burger King.

Bosch schaut sich in China nach Partnern für das Autonome Fahren um

Fahrerloses Fahren steht im Fokus der großen Automobilunternehmen. Auch Hightech-Konzern Bosch ist vorne mit dabei, schloss bereits eine Entwicklungskooperation mit Daimler und akquiriert nun in China Partner für ein sicheres Konzept zum selbstregulierenden Straßenverkehr. Was dafür essenziell ist: Genaueste, aktuelle Karten – dafür tut sich das deutsche Unternehmen mit dem chinesischen Google-Äquivalent Baidu zusammen. Dessen Kartenhersteller AutoNavi und NavInfo werden nun für Bosch tätig. Während komplett fahrerloses Fahren noch einige Jahre Entwicklungszeit benötigt, werden auf chinesischen Autobahnen bereits halbautomatisierte Fahrzeuge im Testlauf eingesetzt.

Bosch testet bereits das halbautomatisierte Fahren

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homeandsmart.de Redaktion Sarah Mall

Nach dem Studium der Kultur- & Medienwissenschaft und der freiberuflichen Tätigkeit als Übersetzerin, Lektorin und Texterin nun kritisches Auge der homeandsmart.de-Redaktion. Anfangs völlig technikfremd, mittlerweile Expertin für das breite Wissen rund um die Thematik Smart Home und Home Automation.