Smart Home FAQ: Alle Infos rund ums intelligente Zuhause Was ist ein Smart Home? Geräte, Systeme und Smart Home Produkte

Ob  Smart Home Systeme wie Telekom Magenta, Philips Hue, Bosch Smart oder Alexa Lautsprecher. In einem Smart Home kommunizieren unterschiedliche Geräte miteinander. Durch ihre einheitliche Bedienung per App oder Sprachbefehl und viele Funktionen erhöhen sie Sicherheit und Komfort. Die neue Technologie wirft aber auch viele Fragen auf: Was ist ein Smart Home? Wie viel kostet ein Smart Home? 

Wir erklären was ein Smart Home ist, wie es funktioniert und worauf es bei der Installation ankommt

Was ist Smart Home?

Die Bezeichnung ‚Smart-Home‘ umfasst verschiedene Automationsverfahren zur Vernetzung von technischen Geräten aller Art. Alternativ werden zum Teil die verwandten Begriffe Smart Living, Connected Home, Hausautomation oder eHome verwendet. Bei Automationslösungen speziell für Senioren spricht man zudem von Ambient Assisted Living (AAL).

Genutzt werden die Automationsverfahren von Smart Home Systemen wie Philips Hue, Telekom Magenta oder auch KI-Systemen wie Alexa und Google Assistant.

Wie starte ich mit einem eigenen Smart Home?

Sie möchten ein eigenes Smart Home? So gehen Sie vor:

  • Informieren Sie sich grundlegend über die zur Auswahl stehenden Funktionen, Komponenten und Funkstandards in diesem Artikel.
  • Wählen Sie diejenigen Komponenten aus, die zu ihren baulichen Voraussetzungen und ihrem Budget passen. Wer sich unsicher ist, findet dazu im Abschnitt Smart Home Beratung weiterführende Informationen und Hilfestellung bei der Planung.

Wie funktioniert ein Smart Home? Alles Wichtige in Kürze

Damit die Hausautomation problemlos funktioniert, sind folgende drei Hauptaspekte zu beachten:

Produkte: Diese müssen zueinander kompatibel sein bzw. den gleichen Funkstandard (z. B. WLAN, Bluetooth oder ZigBee) beherrschen, um miteinander kommunizieren zu können. Nur so sind automatische Abläufe möglich. 

Steuerung: Wer ein Smart Home System und die dazugehörige Steuerungszentrale nutzt, kann alle vernetzten Geräte in seinem Zuhause einheitlich mit der Hersteller-App oder (falls kompatibel) mit einem Sprachassistenten steuern. Anwender, die einzelne Smart Home Produkte vieler verschiedener Hersteller einsetzen, müssen unter Umständen jedes davon mit seiner eigenen App bedienen.

Automation: Im Smart Home interagieren Haushaltsgeräte, indem Sensoren bestimmte Umweltreize (z. B. Bewegungen) erkennen und ein zentrales Bedienelement informieren. Dieses wird je nach Hersteller alternativ auch als Hub, Bridge, Basisstation, Gateway oder einfach als Zentrale bezeichnet und löst als Folge der Sensormessung mithilfe von Aktoren (z. B. einer Alarmsirene) eine oder mehrere Handlungen aus. Welche dies sind, lässt sich individuell festlegen.

Die Verkettung von Reaktionsbefehlen, die man fachlich als Szene oder Routine bezeichnet, kann z. B. so aussehen: Ein Rauchmelder bemerkt einen Brand und informiert die Zentrale. Diese weiß durch eine vorher angelegte Routine, dass sie automatisch die Beleuchtung zur Sicherung des Fluchtwegs aktivieren, weitere Brandmelder einschalten und eine Benachrichtigung an das Smartphone ihres Besitzers schicken soll. Daher erfolgen alle diese Aktionen gleichzeitig und müssen nicht einzeln gesteuert werden.

Mit nur einem Klick lassen sich systemgebundene Lampen einheitlich steuern

Was sind die Vorteile von einem Smart Home?

Ein vernetztes Zuhause ermöglicht es, den Alltag einfacher zu gestalten, indem es lästige Alltagspflichten durch Routinen automatisiert.

Wer sein Zuhause ernsthaft in ein Smart Home verwandeln will, sollte auf jeden Fall zu einem Smart Home System greifen, wie z. B. Magenta, Bosch, Hornbach, homee oder Homematic IP. Wer einfach einsteigen will, kann auch mit einem Lichtsystem wie Philips Hue beginnen.

Welchen Komfort bietet ein Smart Home?

Für mehr Bequemlichkeit sorgen zum Beispiel Haushaltsroboter, die saugen und wischen, vernetzte Kaffeemaschinen oder Raumklima Geräte wie Ventilatoren mit App. Ebenfalls viel Komfort ermöglicht die Lichtsteuerung per Sprachbefehl. Bereits mit einzelnen WLAN LED-Lampen lassen sich so bis zu 16 Millionen Farbnuancen nutzen. Wer kein neues Gerät kaufen möchte, kann übrigens mit WLAN-Steckdosen oder SwitchBot Knopfdrückern nahezu jedes Haushaltsgerät smart nachrüsten.

Mehr Komfort bietet ein Lichtsystem wie Philips Hue. Hier werden automatische Routinen wie die Simulation eines Sonnenaufgangs zum Wecken oder eine Anwesenheitssimulation als Funktionen geboten. Zudem bietet das System viel optimiertes Zubehör wie Lichtschalter, Lampen für drinnen und draußen, aber auch Smart Home Geräte wie Bewegungsmelder. Da das System zu vielen Sprachassistenten kompatibel ist, lässt es sich z. B. mit Alexa per Sprache steuern.

Damit zudem niemand im Regen oder bei brütender Hitze im Garten schuften muss, gibt es für draußen übrigens eigene wetterfeste Helfer wie z. B. Pool- oder Mähroboter sowie intelligente Bewässerungscomputer.

Wie hilft ein Smart Home gesünder zu leben?

Blutdruckmessgeräte, Waagen oder Fitnesstracker mit App helfen dabei, wichtige Werte einfacher zu verwalten und sind zum Teil sogar untereinander kompatibel. So ist der Zusammenhang zwischen Sporteinheiten und Wiegeergebnissen in nur einer App ablesbar.

Doch nicht nur Sportler profitieren von intelligenter Auswertung, auch für Senioren entsteht durch vernetzte Gadgets mehr Wohnkomfort. Wie Amazons Sprachassistentin Alexa Senioren den Alltag einfacher macht und für Barrierefreiheit sorgt, verraten wir in unserem Alexa Senioren Special.

Welche Entertainment-Funktionen bietet ein Smart Home?

Durch die Hausautomation entsteht eine völlig neue Dimension von Entertainment. Denn so kann z. B. ein Smart TV mit Lampen, Lautsprechern, Jalousien und vielen weiteren Haushaltsgeräten zentral per Sprachassistent gesteuert werden. Der Befehl „Alexa, aktiviere das Wohnzimmerkino“ sorgt dann z. B. dafür, dass die Beschattung aktiviert und gleichzeitig der Fernseher samt Soundanlage eingeschaltet wird. So muss niemand mehr aufstehen, um Wandschalter zu betätigen oder Rollläden herunter zulassen.

Smart Home und Multiroom

Das gilt natürlich auch für ein vernetztes Multiroom System. Nutzer, die auf die eigene Musiksammlung zentral zugreifen möchten, können ihre Dateien auf einem NAS-Server (Network Attached Storage) speichern und sie damit allen Familienmitgliedern zugänglich machen. Der private NAS-Server ist praktisch die „Cloud für Zuhause“, in der ebenfalls andere Dateien wie Fotos und Videos abgelegt werden können. Unter Einsatz eines vernetzten Fernsehers lassen sich diese direkt von der Couch aus betrachten.

Intelligente Lautsprecher, wie Amazon Echo oder Google Nest Audio ermöglichen es den Nutzern, günstig ein Multiroom-System aufzubauen. Allerdings müssen Anwender dafür auch einen kompatiblen Musikstreaming-Dienst nutzen. Sind z. B. mehrere Echo-Lautsprecher im Haus verteilt, kann der Musikstream in allen Räumen gleichzeitig wiedergegeben werden. Praktisch ist das vor allem bei der nächsten Hausparty.

Smart Home und Streaming

Wer nicht in einen Smart TV investieren will, sich aber trotzdem mit den neuesten Filmen und Serien aus dem Internet versorgen möchte, für den sind Streamingsticks eine gute Alternative. Leistungsstarke Pakete bietet zum Beispiel Apple TV oder der Amazon FireTV Stick. Beim Amazon Modell ist die Steuerung von kompatiblen Haushaltsgeräten via Alexa möglich, bei Apple übernimmt diese Aufgabe Siri. Nutzer sollten allerdings bedenken, dass die Fernbedienung per Streamingstick nur funktioniert, wenn der Fernseher an ist, wodurch der Fokus eher auf Entertainment-Funktionen liegen sollte.

Wie macht ein Smart Home das Zuhause sicherer?

Wenn Bewegungs-, Rauch-, Glasbruch- und Wassersensoren mit Sirenen und Überwachungskameras zusammenarbeiten, entgeht ihnen keine Gefahr. Wer sich unterwegs fragt, ob alle Fenster und Türen geschlossen sind, kann dies ganz einfach am Smartphone nachprüfen. Vernetzte Alarmanlagen verleihen den eigenen vier Wänden folglich einen hohen Sicherheitsstandard und sind, wie unser Test zeigte, mittlerweile für jeden erschwinglich. Mit einem Smart Home System lassen sich zudem eigene Routinen erstellen. Stellt der smarte Rauchmelder beispielsweise Rauch in der Wohnung fest, kann die Smart Home Zentrale die Philips Hue Lampen anweisen, im gesamten Zuhause rot aufzuleuchten. Voraussetzung ist, dass Smart Home System und Philips Hue zueinander kompatibel sind. 

Sinnvoll ist auch der Einsatz von Überwachungskameras, die ihren Besitzer im Alarmfall wahlweise per SMS benachrichtigen oder Bilder in HD-Qualität an das Smartphone ihres Besitzers senden. Bei einem Einbruchsversuch kann der Anwender dann die Polizei oder eine Vertrauensperson informieren.

Expertenhinweis: Manchmal wird eine monatliche Abogebühr für die Speicherung der Videoaufnahmen in der Hersteller-Cloud fällig. Wer jede Kamera einzeln anmeldet, zahlt dabei oft mehr als Nutzer, die ein Kombi-Angebot wählen oder die Geräte direkt im Set kaufen.

Wie hilft ein Smart Home beim Energiesparen?

Vor allem bei der smarten Licht- und Heizungssteuerung ist die Möglichkeit durch intelligente Vernetzung Energie zu sparen sehr reizvoll. Denn indem WLAN-Thermostate oder Fußbodenheizungen intelligent auf Umweltsensoren wie Helligkeit, Bewegungen oder Temperatur reagieren, wird unnötiges Heizen vermieden. Der Hersteller tado aus München z. B. setzt außerdem auf Geofencing-Technologie: das WLAN Thermostat schaltet sich automatisch aus, wenn niemand zuhause ist und heizt energiesparend auf, sobald sich ein Bewohner dem Haus nähert. Eine andere Strategie nutzen Konkurrenzprodukte wie das Netatmo Heizkörperthermostat. Sie analysieren das Heizverhalten auf Basis von Nutzungsgewohnheiten der Bewohner und passen sich nach einer Selbstlernphase daran an. Durch die Fernsteuerung der Heizung per App können die Temperaturen übrigens bei spontanen Änderungswünschen trotzdem jederzeit angepasst werden.

Die Auswahl an intelligenten Komponenten wächst aktuell rasant

Wie ist die Geschichte des Smart Homes?

Die Entwicklung des intelligenten Zuhauses entstand nach und nach durch verschiedene Projekte, wobei das ‚Haus der Gegenwart‘ laut Wikipedia einen besonders wichtigen Meilenstein darstellt. Es entstand durch einen Architekturwettbewerb, den das Süddeutsche Zeitung Magazin 2001 ins Leben rief. Alle Teilnehmer waren dazu aufgerufen, ein Haus für vier Personen zu planen, das maximal 250.000 Euro kosten durfte und die gesellschaftliche Verantwortung der Architektur repräsentieren sollte. Ursprünglich handelte es sich nur um einen theoretischen Wettbewerb, dennoch durfte das zweitplatzierte Architekturbüro Allmann Sattler Wappner sein Konzept auf der BUGA 05 umsetzen. Das so entstandene „Haus der Gegenwart“ umfasste neben verschiedenen multifunktionalen Räumen eine zentrale Steuerungsmöglichkeit aller elektrischen Vorgänge und war somit das erste offiziell bekannte Smart Home.

Welche Smart Home Komponenten gibt es?

Im folgenden Überblick stellen wir die bereits erwähnten Smart Home Komponenten nochmals einzeln vor und erläutern ihre Bedeutung für die Hausautomation.

Die Zentrale ist das Gehirn des Smart Home Systems

Die meisten intelligenten Systeme basieren auf einer Steuerzentrale (auch Basistation, Hub, Bridge oder Gateway genannt). Sie verbindet alle intelligenten Komponenten miteinander und kann so auf Wunsch mehrere Haushaltsgeräte gleichzeitig bedienen. Damit dies funktioniert, beherrscht jede Zentrale mindestens einen Funkstandard, manche mehrere. Dazu später mehr.

Sensoren registrieren, was vor sich geht

Die Zentrale als „Gehirn“ des Systems kann nicht selbstständig auf Umweltreize reagieren, sondern bedarf für deren Erkennung Hilfe von Sensoren. Ihre Aufgabe besteht darin - sozusagen als „Ohren“ und „Augen“ des Systems - physikalische Größen wie Helligkeit, Bewegung, Schall und Feuchtigkeit in elektrische Signale umzuwandeln. 

Zu den Sensoren zählen beispielsweise Wasser-, Bewegungs- und Rauchmelder ebenso wie Fenster- und Türkontakte, die Öffnungs- und Schließvorgänge erkennen. Viele Fenster- und Türkontakte registrieren Veränderungen dabei entweder über Magnet- oder Infrarotsensoren. Magneten gelten als besonders genau, weshalb sie auch in der Medizin zum Einsatz kommen.

Aktoren steuern auf Befehl der Zentrale Haushaltsgeräte

Das Pendent zu Sensoren sind Aktoren. Sie befähigen das Smart Home, auf die wahrgenommenen Eindrücke klug zu reagieren. Beispiel: Eine smarte Heizung bekommt durch ein Funksignal mitgeteilt, welche Solltemperatur gewünscht ist, der Sensor fühlt die aktuelle Temperatur und meldet diese der Zentrale, woraufhin sie einen Aktor veranlasst die Heizleistung solange zu erhöhen, bis Ist- und Solltemperatur übereinstimmen.

Auch herkömmliche Elektrogeräte und Lampen können mit Hilfe einer WLAN-Steckdose Auskunft über ihren Zustand geben und sich fernsteuern lassen. Smarte Funkstecker sind einerseits Aktor, weil sie elektrische Impulse weiterleiten und z. B. Küchengeräte in Gang setzen, andererseits auch Sensor, weil sie Werte wie den Stromverbrauch oder die Raumtemperatur messen. Per Funk wird die Information über den „gefühlten“ Zustand dann wieder der Zentrale bzw. der App zur Verfügung gestellt.

Bediengeräte erfüllen spontan alle Wünsche

Vieles läuft bei der Hausautomation automatisch ab, damit die Nutzer sich keine Gedanken über lästige Haushaltspflichten machen müssen. Falls aber dennoch eine Abweichung von der Routine nötig wird, z. B. weil ein Bewohner unerwartet früh nach Hause kommt, gibt es verschiedene Möglichkeiten intelligente Funktionen anzupassen. Zum Beispiel per

  • Smartphone, Tablet
  • Sprachassistent bzw. dem dazugehörigen Lautsprecher
  • Touchdisplay für die Wand

Vor allem Heizkörperthermostate und elektrische Türschlösser bieten darüber hinaus oft eine Notfunktion um bei Störungen jederzeit per Hand eingreifen zu können. Während dies bei den vernetzten Schlössern meist mittels eines klassischen Notschlüssels geschieht, erfolgt die manuelle Bedienung der Thermostate direkt am Gehäuse.

Von der Kaffeemaschine über Heizung und Fernseher bis zum Rasenmäher im Garten ist heute fast alles vernetzbar

Was sind Smart Home Gadgets`?

Smart Home Gadgets erweitern das Zuhause besonders unkompliziert. Dabei handelt es sich um vernetzbare Geräte, die über WLAN oder Bluetooth direkt mit dem Smartphone verbunden werden können. Sie werden deshalb auch als „Plug-and-Play“-Module bezeichnet.

Im Gegensatz zu den Gerätekomponenten eines Systems, müssen sie also nicht mit einer externen Basisstation verbunden werden, da sie die Funksprache des Smartphones oder Tablets, also WLAN oder Bluetooth, bereits sprechen. Einige sind sogar mit beliebten Sprachassistenten wie Amazon Alexa kompatibel und reagieren auf Zuruf.

Zu den beliebtesten Gadgets zählen u. a.:
Bluetooth-Lautsprecher
Fitness-Tracker
Drohnen
Saugroboter

Welche Smart Home Systeme gibt es?

Einige Unternehmen setzen ausschließlich auf ein herstellereigenes (proprietäres) Funkprotokoll. Diese geschlossenen Systeme können nur die Komponenten des jeweiligen Anbieters einbinden. Solch eine Lösung begrenzt den Verbraucher zwar in der Auswahl der Geräte, eine höhere Sicherheit und ein reibungsloses Zusammenspiel der Komponenten soll das aber entschädigen.

Da viele Verbraucher sich in ihrer Zubehörwahl jedoch nicht einschränken lassen möchten, werden immer mehr Smart Home Systeme angeboten, die gleich mehrere Funksprachen sprechen. So beherrscht z. B. die Home Base 2 des Magenta Smarthome Systems die Standards ZigBee, DECT ULE und HomeMatic (IP). Dadurch ist dieses System nicht nur mit dem Magenta Smarthome Lautsprecher, sondern u. a. mit Geräten von BMW, Miele, Signify (Philips Hue), Netatmo, Bosch, Siemens oder GARDENA nutzbar.

In folgender Übersicht nennen wir einige in Deutschland beliebte Smart Home Anbieter, deren System mit anderen Marken kombinierbar ist:

Bosch Smart Home
devolo Home Control 
Gigaset elements (umfasst nur Sicherheitskomponenten)
Homematic (IP) von eQ-3
innogy SmartHome System
Qivicon Smart Home
Samsung SmartThings
Deutsche Telekom: Magenta Smarthome System
Loxone
Philips Hue
Apple HomeKit
Google Nest
Amazon Alexa
Abus
eNet SMART HOME
SMART HOME by Hornbach
wibutler Smart Home
Homee
Rademacher Smart Home
myGEKKO

Manche Hersteller bieten außer der direkten Vernetzung kompatibler Smart Home Produkte, zudem die Möglichkeit „If-This-Than-That“-Szenarien (IFTTT) anzulegen, um unterschiedliche Marken besonders umfassend zu kombinieren. In der Praxis könnte eine IFTTT Anwendung beispielsweise so aussehen: Ein Fenstersensor bemerkt die Öffnung eines Fensters und meldet dies der Zentrale. Diese reguliert alle Heizthermostate im betroffenen Raum herunter und meldet diesen Vorgang ihrem Besitzer per App. Falls er die Fenster nicht selbst geöffnet hat und einen Einbruch vermutet, kann er die Alarmanlage trotz eigener Abwesenheit ganz einfach per App aktivieren.

Welche Smart Home Systeme sind für Anfänger geeigent?

Für Einsteiger, die sich nicht gleich auf einen bestimmten Anbieter festlegen möchten, stellen Gadgets ohne Systembindung eine gute Smart Home Möglichkeit zum unverbindlichen Ausprobieren dar. Einige dieser Gadgets, z. B. WLAN-Lampen, sind sogar bereits ab etwa 12 Euro erhältlich. Diese lassen sich dann über die App des Herstellers ansteuern.

Aufgrund ihrer Flexibilität noch beliebter sind jedoch multikompatible Smart Home Lösungen. Sie verbinden Smart Home Geräte unterschiedlicher Marken miteinander und bieten demnach eine größere Geräteauswahl. Folgende Geräte-offene Systeme sind gut für Smart Home Anfänger geeignet:

​​​​​​

Stand: 01/2022

Amazon Alexa

Google Assistant

Apple HomeKit

homee

SMART HOME by hornbach

Hub/Gateway oder -Smart-Home-Zentrale vom Hersteller nötig

nein

nein

ja

ja

ja

Unterstützte Funkstandards

WLAN, Bluetooth, Zigbee, Matter

WLAN, Bluetooth, Zigbee, Matter

WLAN, Thread, Bluetooth, Matter

WLAN, Z-Wave, Zigbee, EnOcean

WLAN, Bluetooth, Zigbee, Z-Wave

Kompatible Geräte

Geräte mit "Alexa kompatibel"-Label oder Matter

Geräte mit "Google Assistant kompatibel"-Label oder Matter

Geräte mit "HomeKit kompatibel"-Label oder Thread und Matter

Vom Hersteller integrierte Geräte, siehe Kompatibilitätsliste

Vom Hersteller integrierte Geräte, siehe Kompatibnilitätsliste

Vorteile

Große Geräteauswahl

Große Geräteauswahl

Große Geräteauswahl

Hersteller-Support, optimale Geräteabstimmung, hoher Datenschutz

Hersteller-Support, optimale Geräteabstimmung, hoher Datenschutz

Nachteile

nur eingeschränkt nutzbar bei Abbruch der Internetverbindung, oft nur Grundfunktionen verfügbar

nur eingeschränkt nutzbar bei Abbruch der Internetverbindung, oft nur Grundfunktionen verfügbar

nur eingeschränkt nutzbar bei Abbruch der Internetverbindung, Nutzung oft auf HomeKit-Funktionen beschränkt

Smart Home Geräte von Drittanbietern müssen erst kompatibel gemacht werden

Smart Home Geräte von Drittanbietern müssen erst kompatibel gemacht werden

App

Android | iOS

Android | iOS

iOS

Android | iOS

Android | iOS

Preis

kostenlos

kostenlos

ab 99 Euro (HomePod mini)

ab 129 Euro (Brain Cube)

ab 39,95 Euro (Gateway)

 

Wie funktioniert die Kommunikation im Smart Home?

Zur Verbindung intelligenter Geräte gibt es zwei Möglichkeiten: Einerseits die rein funkbasierte Verschaltung und andererseits die kabelgebundene Methode. Während funkbasierte Systeme häufig als Altbau Nachrüstlösung oder in Mietwohnungen zum Einsatz kommen, sind kabelgebundene Buslösungen eine beliebte Variante für smarte Neubauten oder Fertighäuser. Denn hier müssen die Wände nicht erst aufgerissen werden, sondern die nötigen Leitungen sind von Anfang an planbar.

Laut unserer Erfahrung ist die Vernetzung intelligenter Geräte per Funk auch für Laien gut zu bewältigen. Die Verschaltung über Stromkabel sollte hingegen aus Sicherheitsgründen ausschließlich von Fachpersonal vorgenommen werden.

Welche wichtigen Smart Home Funkstandards gibt es?

Bei der Hausautomation gibt es verschiedene Möglichkeiten die einzelnen Geräte über Funkprotokolle zu verbinden. Zum Beispiel über Bluetooth, DECT ULE, EnOcean , WLAN, ZigBeeZ-Wave/ Z-Wave Plus, thread oder dem neuen Matter Smart Home Funkstandard.

Viele Einsteiger fragen sich dabei: Wieso nutzen nicht einfach alle Smart Home Systeme die Funkstandards WLAN und Bluetooth, die durch Computer und Smartphones sowieso in jedem Haushalt vorhanden sind? Darauf gibt es eine einfache Antwort: Beide Funkstandards wurden nicht für das Internet der Dinge (IoT) entwickelt.

Denn WLAN ist vergleichbar mit einer ständig befahrenen Autobahn; es verbraucht viel Energie und ist störanfällig. Bluetooth zieht wesentlich weniger Strom, dafür sind Reichweite und Datendruchsatz  begrenzt. Wer z. B. morgens im Schlafzimmer versehentlich das Licht angelassen hat, könnte es somit per Bluetooth keinesfalls von unterwegs ausschalten.

Funkstandards, die von Herstellern oder Allianzverbünden speziell für Smart Homes entwickelt wurden, sind hingegen besonders energieeffizient und wechseln bei Nicht-Gebrauch in einen Tiefschlafmodus. EnOcean wurde sogar so konzipiert, dass die benötigte Energie aus dem bloßen Knopfdruck am Gerät gespeist wird. So braucht zum Beispiel die Fernbedienung keine Batterien mehr. Die energiesparenden Funkstandards Matter, Thread, ZigBee und Z-Wave sind in der Lage, so genannte Mesh-Netzwerke aufzubauen: an das Stromnetz angeschlossene ZigBee- oder Z-Wave-Geräte bilden Zwischenbrücken, so dass Funksignale ohne den Umweg über die Zentrale direkt an weitere Komponenten geleitet werden. Das optimiert die Kommunikation zwischen den Geräten.

In einem Smart Home optimieren sich die Geräte per Funkverbindung auch ohne menschliche Hilfe gegenseitig

Was ist der Matter Smart Home Funkstandard?

Matter ist ein Smart Home Funkstandard der Connectivity Standards Alliance (csa), der dem Smart Home zum Durchbruch verhelfen soll. Angekündigt wurde die Einführung für die erste Jahreshälfte 2022 (Stand: 01/2022). Matter basiert auf den Funkstandards WiFi 6, Bluetooth LE und Thread. Das Besondere: Geräte, die Matter unterstützen, können mit jedem Matter-kompatiblen Smart Home System genutzt werden. Nutzer erhalten damit eine große Geräteauswahl, da sie nicht nur auf Erzeugnisse ihres System-Herstellers angewiesen sind.

Smart Home Gerätehersteller wie Eve, Philips Hue, Netatmo, Google, Amazon und Apple haben sich bereits zum neuen Funkstandard bekannt. Wer sich einen intelligenten Lautsprecher wie Amazon Echo oder Google Nest Home kaufen will, sollte deshalb darauf achten, dass das Modell Matter unterstützt.

Was sind kabelgebundene Smart Home Systeme wie KNX und Co.?

Eine Alternative zu den Funklösungen sind Bussysteme, die fest installierte Leitungen zum Transport der Daten nutzen. Das klingt vielleicht altmodisch im Vergleich zu den kabellosen Varianten, allerdings haben die festen Leitungen den Vorteil, dass sie geschützter, zuverlässiger und energiesparender arbeiten. Besonders verbreitet ist das KNX Bussystem. Es ist aufgrund seiner Kosten von mehreren zehntausend Euro jedoch vor allem bei Neubauten eine Überlegung wert; hier werden die Leitungen flexibel verlegt, so dass sie an das individuelle Smart Home Konzept angepasst werden können.

Wichtige Bus-Systeme im Überblick:

In diesem Einsteiger-Artikel konzentrieren wir uns jedoch auf Funklösungen, die besonders zum Nachrüsten geeignet sind – egal ob Hauseigentümer oder Mieter.

Smart Home Bedienung: App, Sprachassistent oder Routine?

Damit nicht für jedes Gerät eine eigene App aufgerufen werden muss, ist es sinnvoll, ein zentrales Steuermedium für alle Geräte zu nutzen. Wer ein Smart Home System mit Smart Home-Zentrale nutzt, muss sich hier keine Sorgen machen, denn hier ist alles in der App der Smart Home Zentrale gebündelt. Ist das Smart Home System mit einem oder mehreren Sprachassistenten kompatibel, ist auch die Sprachbedienung kein Problem.

Nutzer von Alexa können viele kompatible Geräte unterschiedlicher Hersteller per Sprache steuern, müssen die App also nicht mehr aufrufen, allerdings werden die Hersteller-Apps zur Geräteinstallation benötigt, bevor sie mit den Sprachassistenten genutzt werden können. Neben Alexa stehen noch weitere Sprachassistenten zur Auswahl: Darunter Google Assistant des gleichnamigen Suchmaschinen-Anbieters und Siri von Apple. Beide haben einen großen Wissensumfang, aber bei weitem noch keine so große Auswahl an kompatiblen Geräten vorzuweisen wie Alexa. Samsungs Bixby und Microsofts Cortana verfügen sogar über noch weniger Smart Home Funktionen und sind deshalb in Deutschland derzeit für die Hausautomation irrelevant.

Viele Gerätehersteller setzen auf eine universelle Smart Home App, die mit besonders vielen Drittanbietern kompatibel ist. Sehr bekannt ist zum Beispiel die App "Smart Life - Smart Living" des OEM-Herstellers Tuya. Jedoch ist es für Käufer oft nicht ersichtlich, welche App ein Smart Home-Gerät nutzt, insbesondere bei günstigen WLAN-LED-Birnen oder WLAN-Steckdosen.

Was kostet ein Smart Home?

Günstige WLAN-Steckdosen zur Nachrüstung klassischer Haushaltsgeräte oder fernsteuerbare WLAN-Lampen sind bereits ab 15 Euro erhältlich. Alexa-fähige Smart Speaker, die hunderte kompatible Geräte von der Kaffeemaschine bis zur Gartenbewässerung fernsteuern können, gibt es ab ca. 30 Euro. Wer jedoch eine umfassende Vernetzung für sein smarte Home mit automatischen Routinen anstrebt, kommt an einem System mit Steuerungszentrale nicht vorbei. (Stand: 01/2022)

Im Gegensatz zur kabelgebundenen Hausautomation, ist das funkgesteuerte Smart Home also mit einer wesentlich geringeren Investition verbunden. Trotzdem kommt, abhängig von der Anzahl der vernetzten Räume, schnell eine größere Summe zusammen. Die Frage „Wieviel kostet ein Smart Home?“ lässt sich deshalb nicht ohne weiteres beantworten, folgende Richtwerte helfen jedoch bei der Einschätzung der anfallenden Kosten.

Basisstationen kosten zwischen 50 und 150 Euro, die einzelnen Komponenten bewegen sich in einem ähnlichen Rahmen. Gute WLAN-Heizkörperthermostate sind schon ab 15 Euro erhältlich, eine Überwachungskamera ab etwa 50 Euro. (Stand: 01/2022)

Wesentlich günstiger wird es, wenn man die Themenpakete oder Einsteigersets der jeweiligen Hersteller wählt. Diese müssen natürlich noch mit weiteren Komponenten ergänzt werden, falls das komplette Haus mit einbezogen werden soll. Generell gilt, dass man sich mit offenen Smart Home Basisstationen, ein „günstigeres“ Ökosystem aufbauen kann, da hier auch smarte Komponenten vom Discounter integrierbar sind. So arbeitet beispielsweise das SMART HOME by Hornbach System mit vielen  günstigen LIDL Silvercrest Smart Home Geräten zusammen.

Bei proprietären Lösungen ist dafür die Kompatibilität sichergestellt, was wiederum Zeit bei der Produktsuche und Installation sparen kann. Bei der Frage nach den Gesamtkosten gilt also: Tests und Erfahrungsberichte sind ein wichtiger Anhaltspunkt, die einen Überblick über aktuelle Angebote geben. Kompatibilität, Funktionen und mögliche Abo-Kosten sollten dabei die zentralen Prüfpunkte sein.

Wer seine Hausautomation frühzeitig plant, kann sogar Geld zurückbekommen. Denn die Kreditanstalt für Wiederaufbau (kurz: KfW) fördert verschiedene Umbau- und Sanierungsmaßnahmen. So gibt es z. B. KfW-Zuschüsse für Maßnahmen zum Einbruchschutz oder für energieeffizientes Sanieren. Voraussetzung für die Auszahlung der Fördergelder ist die Ausführung der Baumaßnahmen durch einen Fachmann. Wichtig: Der Zuschuss muss vor Beginn der Baumaßnahmen beantragt werden.

Was gehört alles zum Smart Home?

  • Die Basis eines Smart Home bilden vernetzte Sensoren und Geräte wie Fenster-/Türkontakte, Wassermelder, Funksteckdosen und LED-Leuchtmittel.
  • Eine Smart Home Zentrale bildet das Gehirn des Systems. Hier läuft die Kommunikation aller Geräte zusammen.
  • Smart Home Routinen oder Szenen legen in "Wenn-Dann-Bedingungen" das Verhalten der vernetzten Geräte fest.
  • Eine Datenleitung oder ein Funkstandard sorgen für den Transport der Informationen und Kommunikation zwischen den Geräten. Für die Verbindung zur Hersteller-Cloud ist ein Internetzugang nötig.
  • Die Steuerung des smarten Zuhauses erfolgt über Smartphone App, Tablet oder verbal über einen Sprachassistenten.

Was sind die Smart Home Trends der Zukunft?

Eine guten Überblick über die kommende und frühere Trends geben unsere jährlichen Smart Home Trend-Berichte:

  • Hier können Sie die 7 Smart Home Trends für 2022 lesen.
  • Lesen Sie hier die 7 wichtigsten Smart Home Trends 2021.
  • Die 7 Smart Home Trends 2020 gibt es hier zum nachlesen.

Als wir vor 2016 in die Hausautomation einstiegen, war der Begriff Smart Home in Deutschland noch kaum bekannt. Inzwischen entdecken jedoch immer mehr Menschen die Vorzüge eines vernetzten Zuhauses. Der Trend geht dabei ganz klar von der manuellen Bedienung einer App zur bequemen Sprachsteuerung. Und die Möglichkeiten sind dabei fast unbegrenzt: Egal ob der Sitz der eigenen Toilette oder die Fußbodenheizung per Sprachbefehl temperiert, Küchengeräte angeschaltet oder Lebensmittel online bestellt werden sollen - ein Sprachbefehl genügt.

Inwieweit die intelligente Technik in Zukunft von Privatpersonen und Unternehmen akzeptiert werden wird, hängt unserer Meinung nach vor allem von zwei Faktoren ab: Dem Datenschutz der Gerätehersteller und der Interoperabilität. Denn nur, wenn sensible Daten gut geschützt und von perfekt aufeinander abgestimmten Komponenten ohne ärgerliche Kompatibilitätsprobleme verarbeitet werden, wird das smarte Home seinem Anspruch der Komfort- und Sicherheitserhöhung auch wirklich gerecht.

Wie zufrieden Anwender bereits heute mit ihren Vernetzungslösungen sind hat PC Welt übrigens in Kooperation mit dem verlagseigenen Institut für Technikthemen (FiFt) in einer Studie untersucht. Dazu wurden 964 Nutzer im Januar 2020 bezüglich ihrer Erfahrungswerte online befragt. Während Philips vor allem bei Produktqualität und Funktionsumfang punktete, überzeugte AVM durch den besten Kundenservice. Bezüglich ihrer Produktversprechen schnitten Philips und das Magenta SmartHome am besten ab. Die beste Gesamtwertung erhielt dagegen das Bosch Smart Home, das zugleich auch Sieger der Sicherheitsrubrik ist.  

Sicherlich werden auch in Zukunft nicht alle Menschen Haus und Hof komplett vernetzen. Doch es gibt schon jetzt Bereiche, in denen der Siegeszug der intelligenten Technik kaum mehr aufzuhalten ist. Dazu gehören u.a. die Regulierung von Heizelementen oder die Automatisierung von lästigen Haushaltspflichten. Dies zeigt sich bereits heute an der rasant wachsenden Anzahl von Mäh- und Haushaltsrobotern.

Kritik und Nachteile am Smart Home: Was ist dran?

Einsteiger haben oft zwei Hauptbedenken. Zum einen fürchten sie sich davor, versehentlich Produkte zu kaufen, die aufgrund fehlender Kompatibilität nicht miteinander harmonieren. Zum anderen trauen einige Anwender den Datenschutzversprechen der Hersteller nicht. Wir sind diesen Kritikpunkten nachgegangen und erklären, was an den Bedenken dran ist.

Wie steht es um die Kompatibilität?
Ob Verbindungsprobleme auftreten, hängt vor allem davon ab wie gründlich Verbraucher sich vor dem Kauf informieren. Denn nur, wer vorher schon prüft, ob die gewünschten Komponenten zusammenpassen oder nicht, wird auch dauerhaft Freude daran haben. Falls vorhandene Geräte nachgerüstet werden sollen, gelingt dies z. B. über eine Funksteckdose.

Wie gut funktioniert Datenschutz?
Vor allem bei Sprachassistenten wie Alexa haben viele Verbraucher Angst vor Spionage durch den scheinbar ständig aktiven Assistenten. Die Tatsache, dass deren Hersteller erwiesenermaßen manchmal Kundenanfragen zur Geräteoptimierung auswerten, sofern Nutzer dem nicht explizit widersprochen haben, verunsichert viele zusätzlich.

Dazu kommt häufig die Sorge, Hacker könnten ins eigene Heimnetzwerk eindringen und die Bewohner manipulieren oder sogar im eigenen Zuhause einsperren.

De facto sind solche Gefahren jedoch keine allzu große Bedrohung, wenn bei der Installation und Nutzung einige wichtige Sicherheitsregeln beachtet werden. Denn Datenlecks entstehen meist nicht durch das smarte Produkt selbst, sondern aufgrund des sorglosen Umgangs mit den eigenen Daten.

In unserem Datenschutz-Special zeigen wir deshalb, wie sich in nur vier Schritten potenzielle Sicherheitslücken effektiv schließen lassen.

Wie plant man ein Smart Home?

Alle, die den Einstieg in die Hausautomation eher günstig gestalten möchten, finden viele Tipps und Tricks dazu in unserer 200 Euro Anleitung. Wer nur wenig Zeit hat, kann sich von unserem DIY Wochenenprojekt inspirieren lassen.

Nutzer, die hingegen mehr über die professionelle Automation vom Profi wissen oder selbst einer werden möchten, erhalten in folgenden Themenspecials Hilfestellung von unseren Experten:
Smart Home richtig planen in 5 Schritten - so geht's
Was ist besser: Professionelles Smart Home oder DIY-Lösung?
Buch-Überblick: Fachliteratur zur Hausautomation

Smart Home einfach konfigurieren

Mit dem Smart Home Konfigurator können sich Interessenten ganz einfach und schnell ein Smart Home konfigurieren und auf die eigenen Bedürfnisse und Lebenssituationen anpassen. Die Anfrage ist kostenlos und unverbindlich. Hier geht's zum Smart Home Konfigurator.

Was zeichnet uns als Smart Hoem Experten aus?

Unser Team ist bereits seit 2016 im Bereich der Hausautomation aktiv und hat es sich zum Ziel gesetzt, Einsteiger und Fortgeschrittene umfassend über das Thema Smart Home zu informieren. Sie finden bei uns News zu aktuellen Trends sowie Event- und Fachmesse-Ankündigungen.  Darüber hinaus lassen wir auf unserem Portal homeandsmart.de Experten zu Wort kommen und stellen relevante Blogs sowie spannende Start-ups und Studien vor.

Neben der Berichterstattung zu aktuellen Entwicklungen durch Smart Home News testen wir ausgewählte Smart Home Produkte persönlich auf ihre Praxistauglichkeit. 

Hier sind einige der Saugroboter-Modelle zu sehen, die wir bereits getestet haben

Quellen, Downloads und weitere Infos

Unsere Ratgeber basiere nicht nur auf unseren eigenen Tests und persönlichen Erfahrungen, sondern entstehen durch die Zusammenarbeit mit weiteren Experten. Dem hier vorgestellten Überblick lagen u. a. folgende Quellen zugrunde:

Sicherheit in Haus und Wohnung
K-Einbruch: Hier listet die Polizei in Zusammenarbeit mit der Versicherungswirtschaft, den Industrieverbänden und weiteren Partnern zahlreiche Tipps, wie jeder sein Zuhause sicherer gestalten kann.

Das sichere Haus e. V.: Diese Website bietet Broschüren, die allen Altersklassen dabei helfen ihren Wohnraum sicher zu gestalten. Die Aktion wird unter anderem gefördert vom Bayrischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, das Hessische Ministerium für Umwelt und Soziales sowie die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V.

Checkliste Haussicherheit: Unterstützung bei der Identifikation von Schwachstellen und passende Sicherheitslösungen bietet dieser Fragebogen der Axa-Versicherung.

Barrierefreiheit
Zu Active Assisted Living (AAL) berät u.a. die GED Gesellschaft für Energiedienstleistung auf ihrer Website elektro-plus.com.

Energiesparen
Energiesparplan im Haushalt. Bewährter Ratgeber mit grundlegenden Tipps des Umweltbundesamtes für Mensch und Umwelt. (Stand: 2013)

Studien rund ums Smart Home
Vertrauen und IT-Sicherheit 2020 fasst die aktuelle Bitkom Studie zusammen.

Die Entwicklung digitaler Technologien zeigt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in seiner Broschüre auf. (Stand: 2017)

Elektroinstallationen
Wohngebäude intelligent vernetzt: Von der Kleinanwendung bis zum Hochpreissegment behandelt diese Broschüre der Sächsischen Energieagentur saena alle wichtigen Fragen zur Hausautomation.

Grundlagen der Elektroinstallation. Wichtige Fachbegriffe und Anwendungshinweise, zusammengetragen von der Redaktion der Haus & Garten Testzeitschrift. (Stand: 2018)

Verbände
Die Smart Home Initiative Deutschland fördert Vernetzung die von Industrie, Handel und weiteren Dienstleistern im Smart Home Bereich.

Das Connected Living Netzwerk hilft seinen Mitgliedern neue intuitiv nutzbare Technologien und Lösungen zu entwickeln.

Die mit * gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate Links. Kommt über einen solchen Link ein Einkauf zustande, werden wir mit einer Provision beteiligt. Für Sie entstehen dabei keine Mehrkosten.

homeandsmart Redaktion Mariella Wendel

Sammelte schon im Studium Erfahrungen mit innovativen Ambient Assisted Living Geräten und bloggte viele Jahre darüber. Mariella Wendel gehört von Anfang an zum home&smart-Redaktionsteam und testete die Echo Lautsprecher bereits vor der Markteinführung in Deutschland. Außerdem verfasste sie 2017 die erste umfassende Übersicht Alexa kompatibler Geräte. Heute zählen außerdem intelligente Haushalts-Gadgets und fernsteuerbare Gartengeräte zu ihren Lieblingsthemen.

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Streaming-Sticks wie Amazon Fire TV 2021 bringen die Welt der Videostreaming-Dienste auf den heimischen TV
Streaming-Sticks & -Boxen – Tests, Vergleiche & Angebote
Streaming-Sticks im Test-Vergleich 2022 - 10 Modelle im Überblick

Amazon, Google, Apple, waipu.tv, Xiaomi und Roku – das sind die großen Anbieter der TV-Sticks und Streaming-Boxen fürs TV- und Video-Streaming. In unserem…

Mit Google Chromecast Ultra lassen sich Inhalte bis 4K und in HDR abspielen
Bewertung: Google Chromecast mit Google TV, Chromecast 3 & Ultra
Alle Google Chromecast Modelle im Test-Überblick

Google hat als Pendant zu Amazons Fire TV Sticks drei Chromecast Varianten entwickelt. Mit den zwei Basisvarianten unter ihnen lassen sich Filme, Serien und…

Eine integrierte Zeitschaltuhr-Funktion automatisiert Heizvorgänge durch individuell angelegte Programme
Die besten Heizungs-Thermostate mit Zeitschaltuhr
Heizung mit Zeitschaltuhr – Bis zu 30% Heizkosten sparen

Energiekosten sind ein großes Thema. Intelligente Thermostate helfen dabei diese effektiv zu senken. Eine smarte Heizungssteuerung erleichtert den Heizvorgang…

Wir zeigen die besten eBook-Reader, die auch bei Sonnenschein gut lesbar sind
eBook-Reader von Kindle, tolino und Co. im Check
Die besten eBook-Reader im Test Vergleich 2022

Wer sich den Transport von schweren Büchern sparen möchte, findet in eBook-Readern eine gute Alternative. Bei der eigenen digitalen Bibliothek im…

Wir haben alle aktuellen Generationen der AirPods Kopfhörer miteinander verglichen.
AirPods, AirPods Pro 2 & AirPods Max – Vergleich und Bewertung
Apple AirPods Test-Überblick: alle AirPods im Vergleich

Zunächst aufgrund des gewöhnungsbedürftigen Designs belächelt, haben sich die AirPods In-Ear-Kopfhörer von Apple als Kult etabliert. Neben den…

Epson WorkForce WF-2830DWF ist die Multifunktionsdrucker Empfehlung der Redaktion fürs private Home Office
Multifunktionsdrucker: Tests, Vergleiche, Wissen & beste Angebote
Multifunktionsdrucker Test Check 2022 - Home Office Drucker

Schnell ein wichtiges Dokument kopieren, ein Schreiben faxen oder eine Präsentation ausdrucken? Multifunktionsdrucker vereinen bis zu vier Geräte in sich:…

Eine elektrische Rollladensteuerung ermöglicht viel Komfort
Wie viel kostet es elektrische Rollladen nachzurüsten
Elektrischen Rollladen nachrüsten: Kosten, Anleitung & Tipps

Ein elektrischer Rollladen sorgt für viel Komfort. Schließlich müssen Bewohner nicht mehr händisch den Rollladen über den Gurt in die gewünschte Position…

Steckdosen mit Verbrauchsmesser helfen dabei Stromfresser zu identifizieren
Zwischenstecker mit Verbrauchsmessung: Tests, Funktionen & Preise
Steckdosen mit Stromzähler im Test Vergleich 2022

Gerade bei steigenden Strompreisen kann es hilfreich sein identifizieren zu können, welches Elektrogerät einen hohen Stromverbrauch im Alltag aufweist.…

Wir zeigen verschiedene Steckdosen mit Zeitschaltuhr - neben klassischen auch smarte Varianten!
Zeitschaltuhren im Überblick: Tests, Funktionen, smarte Varianten
Die besten Steckdosen mit Zeitschaltuhr im Test Vergleich 2022

Zeitschaltuhren sind besonders in Sachen Beleuchtung beliebt. Beispielsweise für Lichterketten zur Weihnachtszeit, die sich dann zu bestimmten Zeiten ein-…

Das Yuma Balcony 580 Balkonkraftwerk zeichnet sich durch ultraleichte Solarmodule aus
Die besten Balkonkraftwerk Komplettsets bis 600 W im Vergleich
Balkonkraftwerk Test-Überblick 2022: Vorteile, Kosten & Modelle

Mit einem Balkonkraftwerk lassen sich die Stromkosten zuhause senken und gleichzeitig die Umwelt schonen. Statt nur am Balkongeländer kann die Mini-PV-Anlage…

Smart Home im Fertigbau
Smart Home im Fertigbau
Smart Home Lösungen schon bei der Wahl der Hausbaufirma bedenken

Der Traum vom Eigenheim - für immer mehr Menschen wird er wahr. Bei individueller Planung können Smart Home Geräte intelligent in die neu gebauten Häuser…

Gegen Einbrecher sollten Bewohner auch den Garten und Außenbereich absichern
Mit diesen Maßnahmen lässt sich der Garten gegen Diebe absichern
7 effektive Tipps zur Sicherung des Gartens

Statt die häufig gut einsehbare Haustür aufzubrechen, wählen viele Einbrecher lieber den Einstieg über ein Fenster oder die Terrassentür. Die Sicherung…

Das FRITZ!DECT 301 Thermostat ging im Thermostate Test der Stiftung Warentest als Testsieger hervor
Testsieger vom Stiftung Warentest Heizkörper-Thermostate Test
Thermostate Stiftung Warentest: Das sind die besten Modelle

Smarte Thermostate helfen dabei Energie und Geld zu sparen. Zudem sorgen sie für einen hohen Bedienkomfort und sind auch per Smartphone bedienbar. Wir zeigen,…

Aktoren ermöglichen die Automation im Smart Home
Was machen Aktoren im Smart Home?
Der Aktor | So funktioniert das Antriebselement

Im Smart Home per Smartphone die Temperatur der Heizung bestimmen, die Rollläden bei gewünschter Uhrzeit herunter- oder hochfahren lassen oder das Licht…

ECOVACS Deebot T9 AIVI punktet mit einem großen Funktionsumfang
ECOVACS Deebot T9 AIVI günstig bei MediaMarkt sichern
MediaMarkt Deal: ECOVACS Deebot T9 AIVI auf 449 Euro reduziert

Wer auf der Suche nach einem zuverlässigen Saug- und Wischroboter ist, sollte sich dieses Angebot von MediaMarkt genauer ansehen: Aktuell ist der beliebte…

Beim Echo Dot 4 lässt sich jetzt viel sparen
Amazon bietet bis zu 50% Nachlass auf das neuste Echo Dot Gerät
Bis zu 50% Rabatt: Echo Dot 4 zum Spitzenpreis

Zurzeit bietet Amazon 33 Prozent Rabatt auf den Amazon Echo Dot der 4. Generation. Ausgewählte Kunden können sogar mit einem Nachlass von bis zu 50 Prozent…

Eine gute Energiesparmaßnahme ist z. B. die Umstellung auf effiziente Haushaltsgeräte
Energieverbrauch im Smart Home reduzieren - so geht’s
Energiesparen im Smart Home: Das sind die besten Profi-Tipps

Ein geringerer Energieverbrauch bringt gleich zwei Vorteile mit sich: Zum einen wird dadurch die Umwelt weniger belastet und zum anderen auch der persönliche…

Mit diesen Beschattungslösungen für den Wintergarten bleibt es dort im Sommer angenehm kühl
Wintergarten smart machen – so geht’s
Wintergartenbeschattung – diese Möglichkeiten gibt es

Mit einem Wintergarten können sich Bewohner über eine heimische Wohlfühloase freuen. Über die großen Glasflächen kann dieser sich jedoch im Sommer…

Mit den richtigen Gadgets bleibt mehr Freizeit übrig
Top Angebote von Arlo, Bosch, GARDENA Philips Hue und tado°
tink Smart Home Summer Sale – jetzt bis zu 51% sparen!

Bei Hitze gibt es nichts Schöneres als mit einem kühlen Getränk im Schatten zu liegen. Gut, dass sich viele Haushalts- und Gartenarbeiten dank smarter…

Hartböden reinigen auch günstige Saugroboter meist mühelos
Vergleich: Günstige Saugroboter mit Ladestation
4 günstige Saugroboter ab 150 Euro im Bewertungs-Überblick

Wie viel Qualität ist zum Schnäppchenpreis möglich? Wir haben vier beliebte Saugroboter aus dem Schnäppchen-Segment unter die Lupe genommen. Dabei zeigten…

Automatisierte Rollläden lassen sich am Smartphone per App steuern
Rollladen mit Funk nachrüsten – was ist möglich?
Rollladen per App steuern: Komplettsets und Kosten im Check

Rollläden, die sich zu flexiblen Zeiten automatisch schließen und öffnen, haben viele Vorteile. Schon vormittags vom Büro aus per App die Rollläden…

ECOVACS Deebot T9 AIVI punktete im Test mit seiner starken Saug- und Wischleistung
Saug- und Wischroboter ECOVACS Deebot T9 AIVI mit Doppelbürste
ECOVACS Deebot T9 AIVI mit Kamera im Test

ECOVACS Deebot T9 AIVI ist der Nachfolger von ECOVACS Deebot T9 bzw. ECOVACS Deebot T9+ und besitzt ebenfalls dessen innovative Wischfunktion, bei der das…

Der Aqara Gardinenmotor erlaubt die Fernsteuerung von Gardinen und Vorhängen
Produkte von Aqara zum Allzeit-Bestpreis
Aqara Smart Home Produkte im Prime Day Angebot

Der Prime Day ist im vollen Gange und die Angebote und Deals häufen sich. Auch fürs Smart Home können Schnäppchenjäger heute stark reduzierte Produkte…

Echo Dots im großen Generations Vergleich zwischen Echo Dot 3 und Echo Dot 4
Vergleich & Test: Echo Dot 3 vs. Echo Dot 4
Amazon Echo Dot im Test: Alle Modelle im Vergleich 2022

Viele Alexa-Einsteiger entscheiden sich für den kompakten Echo Dot. Er zählt zu den beliebtesten und meist verkauften Smart Speakern des Internet-Riesen…

Das Modell Roborock S7 zählt zu den aktuell besten Saugrobotern mit Wischfunktion
Saugroboter mit Wischfunktion: Modelle, Bewertung & Tests
Die besten Saug- und Wischroboter im Test Vergleich 2022

Saug- und Wischroboter übernehmen gleich zwei lästige Aufgaben im Haushalt. Hinzu kommt, dass Hersteller die Nassreinigung immer mehr verbessern. Die…