Google statt Bing Neue Suchmaschine für Amazon Echo in 5 Schritten erstellen

Mit einem virtuellen Assistenten wie Amazons Alexa, Apples Siri oder dem Google Assistant zieht Künstliche Intelligenz in das Smart Home ein. Nach anfänglicher Begeisterung offenbart sich allerdings: So richtig schlau stellen sich die Assistenten manchmal nicht an. Wenn der Amazon Echo wieder einmal schwer von Begriff ist, könnte es an der Suchmaschine Bing liegen, auf die der digitale Assistentin zurückgreift, um Fragen zu beantworten. Google kann eindeutig bessere Antworten liefern. Mit etwas Geschick lässt sich der inoffizielle Google-Skill für Alexa freischalten.

Alexa sucht mit Bing und kann deshalb Fragen nicht so gut beantworten wie Google Assistant

Durch Cheat-Skill ist Amazon Echo mit Google Assistant gleichauf

„Das gehört zu den Dingen, die ich nicht weiß“ – solche Antworten bekommen Nutzer des Amazon Echo oft zu hören. Bislang ließ die virtuelle Assistentin Alexa bei scheinbar einfachen Fragen schwer zu wünschen übrig. Besonders enzyklopädisches Wissen zählt nicht zu ihren Stärken. Dabei ist es für den Anwender nur schwer nachvollziehbar, welche Fragen von ihr nicht beantwortet werden können und warum. Zum großen Teil liegt diese Inkompetenz an der Suchmaschine, die Amazon verwendet: Bing kommt an das Suchvolumen von Konkurrenzunternehmen Google einfach nicht heran. Um das Manko auszugleichen, gibt es einen Cheat-Skill.

Eine Übersicht über alle verfügbaren Skills finden Sie im  Alexa Skills Store.

 

Etwas knifflig: Alexa-Skill für die Google-Suche erstellen

Google auf dem Amazon Echo nutzen? Das hat Amazon so nicht vorgesehen. Anders als reguläre Alexa-Skills lässt sich die Suchmaschine leider nicht auf Knopfdruck aktivieren. Vielmehr gilt es, einen inoffiziellen Umweg zu gehen – das erfordert ein wenig Durchhaltevermögen und etwa 15 Minuten Zeit. Technisches Know-How ist dafür aber keine Voraussetzung. Nach diesen fünf Schritten und einiger Copy-and-Paste-Arbeit steht Alexa das Wissen aus der Google-Suchmaschine zur Verfügung:

1. Einen kostenlosen Amazon AWS-Account eröffnen
2. Lambda-Funktion erstellen mithilfe des Codes von GitHub-Nutzer tartanguru
3. Falls nicht vorhanden, einen Amazon Developer-Account eröffnen
4. Einen neuen Alexa-Skill anlegen und mit der Lambda-Funktion verbinden
5. Den Google-Skill in der Alexa-App aktivieren. Hierbei ist wichtig, dass der AWS-Account verwendet wird, mit dem auch der Echo verbunden ist, ansonsten wird der Google-Skill nicht aufgelistet.

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Skills erweitern den Funktionsumfang des Amazon Echo - Konkurrenzfirmen wie Google bekommen natürlich keine

Google-Suche mit dem Amazon Echo: So funktioniert´s

Einmal in der Alexa-App (Android | iOS) freigeschaltet, lässt sich Google per Sprachbefehl an Alexa durchsuchen. Um zur Google-Suche zu wechseln dient der Sprachbefehl „Alexa, frag Google…“ Alternativ ist es auch möglich, jeder Frage „frag Google“ voranzustellen. So beantwortet Amazon Echo „Alexa, frag Google nach dem Wetter in Hamburg“ zuverlässig mit dem ersten Ergebnis aus der Google-Suche. Auch bei aktiviertem Google-Skill ist es weiterhin möglich, die reguläre Amazon Echo-Suche über Bing wie gewohnt zu nutzen.

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Bing vs. Google: Macht die neue Suchfunktion Alexa schlauer?

Tatsächlich überrascht Alexa mit der Google-Suche mit ganz neuen Talenten. Fragen, die bislang unbeantwortet blieben, sind mithilfe des neuen Skills kein Problem mehr. Wie von der Suche im Browser gewohnt, beantwortet Google zuverlässig so ziemlich jede erdenkliche Frage. Der Nachteil: Alexa hat mithilfe des inoffiziellen Google-Skills zwar viel mehr Wissen zur Verfügung, liest aber wie der Google Assistant für die Antwort grundsätzlich das erste Google-Suchergebnis vor. Das muss nicht in jedem Fall das beste sein. Außerdem liest Alexa das Suchergebnis im Ganzen vor, statt es auf eine klare, kurze Antwort herunter zu brechen. Hin und wieder muss deshalb dem Redeschwall der virtuellen Assistentin also Einhalt geboten werden.

 

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homeandsmart Redakteurin Franzsika Pfeiffer

Studium Germanistik und Multimedia in Karlsruhe, Mitarbeiterin der Arbeitsstelle Bertolt Brecht am KIT, freiberufliche Texterin für verschiedene Onlineformate. Auf Du und Du mit dem Raspberry Pi und dem Smart Home Marke Eigenbau. Immer auf der Suche nach spannenden Open Source-Projekten.