Bus-Systeme im Smart Home

Unterputz Smart Home Systeme funktionieren über Bus-Systeme. Über das Smart Home mit Kabeln für den Neubau oder die Renovierung wird hier informiert.

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Bus-Systeme vernetzen intelligente Geräte

Aus der Computerwelt kennen wir das Bussystem schon lange. Im PC verbindet ein Bus einzelne Baugruppen, so dass sie Daten untereinander austauschen können. Bussysteme werden oft mit Autobahnen verglichen, da sie die Infrastruktur für den Datenverkehr bilden. Tatsächlich stammt das Wort Bus vom lateinischen omnibus ab, das ein Gefährt „für alle“ bezeichnet. Auch die Entwicklung der Hausautomation begann mit Bussystemen. Bereits in den 70ern war es möglich, Haushaltsgeräte untereinander zu vernetzen und fernzusteuern. Das so genannte „Internet der Dinge“ machte sich also die Netzwerktechnik des Computers zu Nutze und übertrug sie auf den Haushalt. Im Laufe der letzten Jahrzehnte wurde die Technik der Bus-Systeme verbessert, außerdem wurde eine Alternative zur kabelgebundenen Vernetzung entdeckt: Funkprotokolle wie WLAN und Bluetooth. Zusammen mit der Erfindung des Smartphone gaben sie der Entwicklung der Hausautomation starken Aufwind und eine englische Bezeichnung setzte sich durch: Smart Home. Bus-Systeme haben ihre Bedeutung jedoch nicht verloren.

Funk- oder Bus-System für das Smart Home?

Der große Vorteil der Funklösungen ist klar: sie sind kabellos und gelten damit als die einfachste und günstigste Möglichkeit eine „normale“ Wohnung in ein Smart Home umzurüsten. Smartphone oder Tablet „sprechen“ die Funksprachen WLAN und Bluetooth, so dass sie per Knopfdruck zum Steuerelement für smarte Gadgets werden können. Auch Funksprachen, die dem Smartphone und Tablet unbekannt sind, können mit Hilfe einer Bridge (auch: Gateway oder Steuerzentrale genannt) ganz einfach in ein WLAN-Signal übersetzt werden. Somit verursachen die diversen Funkprotokolle, die durch unterschiedliche Anforderungen der Endgeräte entwickelt wurden, kein Übertragungsproblem. Aber auch Bussysteme haben ihre Vorzüge. Sind sie einmal im Haus installiert, arbeiten sie energiesparender und zuverlässiger als Funkverbindungen. Außerdem ist das Risiko eines Eingriffs von außen minimiert. Allerdings benötigt das Bussystem Kabelverbindungen und ist damit wesentlich aufwendiger und kostspieliger in der Installation. Wie groß der Installationsaufwand ist und wie hoch die damit verbundenen Kosten, hängt vom gewählten Bus-Typen ab.

Bus-Typen: Vor- und Nachteile

Alle Bus-Typen arbeiten über Leitungen. Ein Unterschied besteht jedoch darin, welche Leitungen zur Übertragung genutzt werden – Die vorhandenen Stromleitungen oder separate Steuerleitungen, die speziell für die Smart Home Anwendungen verlegt werden. Ein Vorteil der letzteren Lösung ist die Unabhängigkeit vom Stromnetz. Gegenüber der konventionellen Hausverdrahtung bekommt man durch ein Bus-System eine größere Flexibilität, man kann beispielsweise die Schalter frei auswählen und den jeweiligen Lampen nach Belieben zuordnen oder Gruppenschaltungen definieren. Die Individualität ist aber auch der Nachteil dieses Bus-Typen. Das Nachrüsten, zum Beispiel auf das verbreitete KNX Bussystem, kostet einige zehntausend Euro, so dass diese Option nur bei Neubauten oder bei Kernsanierungen eine gute Alternative ist. Weniger aufwendig sind Powerline-Systeme, bei denen das bestehende Stromnetz „zweckentfremdet“ und zur Steuerleitung wird. Hier wird die Leistung (Stromfluss 230V) von der Logik getrennt – das heißt man ist nicht nur auf die Logik „AN/AUS“ beschränkt, sondern kann den Geräten eine Vielzahl von Steuerbefehlen zukommen lassen oder auch Informationen von den Geräten einholen. Beide Bus-Typen bieten somit eine Kommunikationsmöglichkeit, die den Vorteil mitbringt, dass unterschiedlichste Komponenten, wie Sensoren und Aktoren, angeschlossen werden können. Ein klarer Vorteil für das Powerline System, wie beispielsweise digitalSTROM, ist die leichte Nachrüstbarkeit, wodurch sie bestens für Renovierungsarbeiten und denkmalgeschützte Gebäude geeignet ist. Es müssen lediglich die Module im Unterputz ausgetauscht werden, die sich direkt unter den Steckdosen und Schaltern befinden. Ein Nachteil der Powerline-Variante ist hingegen, dass es kein exklusives Medium zur Datenübertragung, also keine eigene Smart Home „Autobahn“ gibt. Dies kann die Störanfälligkeit erhöhen. Aufgrund der deutlichen finanziellen Vorteile, ist das Powerline Bussystem trotzdem eine beliebte Möglichkeit der Hausautomation. Gerade für Mieter lohnt es sich jedoch, das Smart Home über Funklösungen zu realisieren, für die es mittlerweile viele Einsteigerpakete gibt, die sich beliebiger und vor allem leichter erweitern lassen.