Die besten smarten Überwachungskameras Überwachungskamera Vergleich: Die Top-Kameras im Überblick

Smarte Überwachungskameras warnen zuverlässig vor Einbrechern und sorgen für Sicherheit Zuhause. Durch die Anbindung an das Internet können WLAN- oder IP-Überwachungskameras von unterwegs per App auf dem Smartphone bedient werden. Das Angebot an guten Überwachungskameras ist groß. Unser Überwachungskamera Vergleich stellt die 5 Top Modelle vor und gibt Tipps, worauf Sie beim Kauf von Überwachungskameras achten sollten. 

Überwachung von jedem Punkt der Welt mit den neuen IP-Kameras

Überwachungskamera Empfehlung: Netgear Arlo Q

Netgear Arlo Q Überwachungskamera mit 1080p HD Auflösung und Nachtsichtmodus

Die Netgear Arlo Q Überwachungskamera hat uns im Test als Gesamtpaket überzeugt, weil bei ihr besonders viele der wichtigsten Überwachungsfeatures integriert wurden. Sie bietet nicht nur gute Videoqualität mit überdurchschnittlich scharfen Aufnahmen, sondern erkennt auch Bewegungen und Geräusche zuverlässig. Über den Zwei-Wege-Audio-Modus kann die Arlo Q bei Bedarf sogar als Gegensprechanlage genutzt werden.

Dank achtfachem Digitalzoom lassen sich mit dieser smarten Überwachungskamera zusätzlich auch Gesichter und Details deutlich erkennen, die sich im weiter entfernten Hintergrund befinden. Neben der beeindruckenden Bild- und Tonqualität konnte die Netgear Arlo Q Überwachungskamera bei uns mit einem weiteren Extra punkten: ihre Aufzeichnungen werden sieben Tage lang kostenlos in der Cloud gesichert. Das heißt: Selbst wenn ein Einbrecher die Kamera mitnehmen würde, wären die Beweisvideos schon längst gesichert. Andere Überwachungskamera-Hersteller verlangen für die Cloudsicherung dagegen Abogebühren oder speichern die Daten maximal einen Tag.

Ein kleines Manko ist das 130° Grad Sichtfeld der Arlo Q. Dies entspricht zwar dem Blickwinkel vieler klassischer Überwachungskameras, wird aber durch einige Modelle mit 180°Grad oder mehr (zum Beispiel der Logitech Circle 2 oder der D-Link Omna 180) deutlich getoppt.

Weitere Informationen sind auf der Netgear-Arlo-Q-Produktseite des Herstellers erhältlich.

Die  Netgear Arlo Q Sicherheitskamera  gibt es für 229,65 Euro bei Amazon. (Stand 21.07.2017).

 

Überwachungskamera Alternative für Tagaktive: Nest Cam Indoor

Die Nest Cam wird mit Wandhalterung geliefert

Bei der Nest Cam Indoor IP-Kamera ist nicht nur die Optik ansprechend, auch ihr intelligentes Innenleben kann sich sehen lassen. Die smarte Überwachungskamera von Nest kann sogar von Technikneulingen einfach installiert und bedient werden. Als besonderen Service bietet der Hersteller zudem eine Videoanleitung, um mögliche Missverständnisse beim Einbau zu vermeiden.

Die Nest Cam Indoor Überwachungskamera filmt ebenfalls mit 1080p und verfügt, wie unser Testsieger, über einen Blickwinkel von 130 Grad. Am Tag ist ihre Bildqualität im Test überzeugend, wer dagegen auch nachts seine Umgebung überwachen möchte, sollte nicht unbedingt auf dieses Modell setzen. Dafür kann die Nest Cam Indoor mithilfe von IFTTT in Handlungsszenen eingebunden werden. So muss sie nicht dauerhaft aktiv sein, sondern wird zum Beispiel erst durch die Auslösung eines bestimmten Fenster- oder Türsensors eingeschaltet. Zusätzlich lassen sich individuelle Alarm-Zonen für die Überwachungskamera festlegen.

Weitere Informationen sind auf der Nest-Cam-Produktseite des Herstellers erhältlich.

Die  Nest Cam Indoor  ist bei Amazon für 169,99 Euro verfügbar. (Stand: 19.09.2017)

 

Die günstige Überwachungskamera-Alternative: Foscam C2

Die Überwachungskamera Foscam C2 sichert die Videoaufnahmen über ein NAS oder die Cloud

Die Foscam C2 ist die günstigste unserer Top 5 Überwachungskameras. Trotzdem überzeugt sie mit guter Bildqualität und hat immerhin einen Blickwinkel von 120 Grad und einem sechsfachen digitalen Zoom. Auch die Audioqualität der Foscam C2 Überwachungskamera fiel uns positiv im Test auf. Wann die Kamera sich einschalten soll, lässt sich ganz einfach und individuell festlegen. Wer mag, kann damit sogar Familienfeiern oder andere besondere Ereignisse festhalten. 

Falls es doch einmal zu unterwarteten Störungen der Überwachungskamera kommen sollte, bietet der Hersteller Foscam einen Fernwartungsservice per TeamViewer an. Fachpersonal greift dabei, nach Freigabe durch den Besitzer, über eine gesicherte Internetverbindung auf die gewünschte Kamera zu und behebt die Störung. Dieses Angebot ist allerdings nur für solche Kunden kostenlos, die ihre Überwachungskamera zum Herstellerpreis direkt auf der Foscam-Website bestellt haben.

Nicht zuletzt kann die Überwachungskamera an ein NAS angeschlossen oder mit einer SD-Karte betrieben werden, so dass persönliche Daten nicht im Netz landen, sondern stationär bleiben. Wer dagegen lieber auf die Cloudspeicherung setzt, muss bei der Foscam C2 jedoch Abogebühren in Kauf nehmen.

Weitere Informationen sind auf der Foscam-C2-Produktseite des Herstellers erhältlich.

Die  Foscam C2  ist für 105,89 Euro bei Amazon erhältlich. (Stand: 11.09.2017)

 

Die flexible Kamera-Alternative: Logitech Circle 2

Die Logitech Circle 2 gibt es mit Kabel oder ohne

Die Logitech Circle 2 Überwachungskamera übertrifft ihre beliebte Vorgängerin, die Logitech Circle, mit einer höheren Auflösung (1080p statt 720p) und einem größeren Blickwinkel von 180 statt 135 Grad deutlich. Über den integrierten Nachtsichtmodus entgeht ihr auch bei Dunkelheit selbst in größeren Räumlichkeiten kein Detail. Je nach Verwendungszweck ist die Überwachungskamera Logitech Circle 2 entweder als kabellose Version oder mit Kabel erhältlich. Zusätzlich bietet der Hersteller Zubehör an, mit dem sie sich an einer Hauswand oder direkt an einer Glasscheibe (zum Beispiel an der Innenseite des Flurfensters) befestigen lässt. Leider gehört diese Überwachungskamera zu den Modellen, die ihre Aufnahmen nur für 24 Stunden kostenlos in der Cloud sichern. Wer sie länger aufbewahren möchte, zahlt für eine 14-tägige Speicherung im Circle-Safe-Basic-Abo 3,99 Euro pro Monat und Kamera. Ein Jahresabo mit einer Datenspeicherung von einem Monat gibt es dagegen ab 99,99 Euro pro Jahr und Überwachungskamera. Daher eignet sich die Logitech Circle 2 eher für Menschen, denen die Standard-Speicher-Zeit von 24 Stunden genügt.

Weitere Informationen sind auf der Logitech-Circle-2-Produktseite des Herstellers erhältlich.

Die  Logitech Circle Überwachungskamera  kostet bei Amazon 127,89 Euro. (Stand: 21.07.2017)

Die  kabelgebundene Logitech Circle 2 WLAN HD-Heimkamera  kostet bei Amazon 175,42 Euro. (Stand: 19.09.2017)

Die kabellose Version der  Logitech Circle 2 Kamera  ist für 228,90 Euro bei GRAVIS verfügbar. (Stand: 11.09.2017)

 

Die Überwachungskamera für HomeKit-Fans: D-Link Oma 180

Die D-Link Omna 180 ist die erste HomeKit kompatible Kamera

Mit der D-Link Omna 180 kam die erste HomeKit-kompatible Überwachungskamera auf den Markt. Das Design der IP-Kamera ist recht schlicht gehalten, birgt aber eine Menge praktischer Funktionen. Genau wie die Logitech Circle 2 kann die D-Link Omna 180 einen Blickwinkel von 180 Grad abdecken und filmt ihre Umgebung in 1080p. Dank der HomeKit-Kompatibilität ist sie jedoch nicht nur, wie alle hier vorgestellten Überwachungskameras, per Smartphone-App, Tablet oder PC steuerbar, sondern auch mit der Sprachassistentin Siri. Das bedeutet: Die smarte Überwachungskamera kann ganz bequem auf Zuruf ausgeschaltet werden, wenn man nach Hause kommt.

Die Anbindung an das HomeKit hat darüber hinaus noch einen weiteren großen Vorteil: Die D-Link Omna 180 Überwachungskamera lässt sich in Sicherheitsszenen einbinden und mit weiteren smarten HomeKit-Komponenten verbinden. Dies könnte zum Beispiel folgendermaßen aussehen: Ein Bewegungssensor im Außenbereich erkennt eine Bewegung und löst damit eine Kette von Reaktionen aus. Zuerst werden automatisch in dem entsprechenden Hausbereich alle vernetzten Philips Hue Lampen eingeschaltet und eine Alarmsirene aktiviert. Während das System eine Push-Nachricht an den Hausbesitzer sendet, schaltet sich die IP-Überwachungskamera ein. Das Live-Bild der Kamera kann umgehend auf dem Smartphone eingesehen werden, um zu entscheiden, ob tatsächlich Handlungsbedarf besteht oder ob der Alarm per Fernzugriff ausgeschaltet werden soll.

Weitere Informationen zur D-Link Omna und ihren Einsatzmöglichkeiten liefert die D-Link-Omna Produktseite des Herstellers. Eine Zusammenfassung HomeKit kompatibler Geräte finden sie in unserer Übersicht von HomeKit Geräten.

Die  D-Link Omna 180 Kamera  ist für 178,90 Euro bei GRAVIS verfügbar. (Stand: 19.09.2017)

 

Die 5 besten Überwachungskameras im Direktvergleich

Feature-Vergleich der Top 5 Überwachungskameras

Preise und Verfügbarkeit der 5 besten IP Überwachungskameras

Unsere Top 5 sind beim jeweiligen Hersteller und in diversen Onlineshops erhältlich.

19.09.2017
Nest Cam Indoor
19.09.2017
D-Link Omna
D-Link Omna works with Apple HomeKit
178,90 € | 22% sparen
statt 228,90 €
19.09.2017
Logitech Circle 2
Logitech Circle 2 kabelgebunden
175,42 € | 12% sparen
statt 199,00 €
19.09.2017
Netgear Arlo Q
Netgear Arlo Q HD Kamera VMC3040
201,68 € | 8% sparen
statt 219,99 €
19.09.2017
Foscam C2
19.09.2017
Netgear Arlo Q
Die Netgear Arlo Q ist die aktuelle Lieblingskamera der home&smart-Redaktion
201,68 € | 8% sparen
statt 219,99 €

15 weitere IP-Kameras     

Neben den vorgestellten Testsiegern gibt es noch einige weitere gute Überwachungskameras, die wir in unsere Recherche mit einbezogen haben. Diese möchten wir natürlich nicht vorenthalten. In der folgenden Überwachungskamera-Übersicht haben wir deshalb weiterführende Artikel zu den einzelnen Modellen hinterlegt.

Blink XT
Canary All-in-One
Cleverloop
Foscam C1
HiKam A7
Logi Circle
Nest Cam Outdoor 
Netgear Arlo Outdoor
Netatmo Welcome
Panasonic Nubo
Piper NV     
Reolink Argus                                                                                                                                                 
SpotCam HD Indoor
Wansview W2

Das gilt es bei der Überwachungskamera-Auswahl zu beachten

Die Wahl der richtigen IP-Überwachungskamera ist sehr individuell und stark abhängig von ihrem Anwendungszweck. Wir geben Antworten auf die wichtigsten Fragen, die Sie sich vor der Anschaffung einer WLAN-Kamera stellen sollten, um das richtige Modell für Ihre Bedürfnisse auszuwählen.

Wann ist eine IP-Überwachungskamera sinnvoll?
Die Überwachung eines privaten Bereiches ermöglicht beispielsweise das Eingreifen in Notfallsituationen. Das kann bei einem Einbruch der Fall sein oder nach dem Sturz einer pflegebedürftigen Person. Der abschreckende Aspekt einer sichtbaren Überwachungskamera ist ebenfalls nicht zu unterschätzen. Dadurch können Einbrüche sogar von vornherein verhindert werden. Zusätzlich finden IP-Kameras auch als Gegensprechanlage Verwendung.

WLAN, LAN und PoE – welchen Anschluss brauche ich?
Die Entscheidung ist stark vom Verwendungszweck und Montage-Ort der Überwachungskamera abhängig. Wer zum Beispiel eine permanente Überwachung des Vorgartens sicherstellen möchte, wählt am besten eine fest installierte LAN/PoE Überwachungskamera. Wer dagegen ein Kleinkind oder Haustier flexibel mal im Garten und mal im Kinderzimmer im Auge behalten möchte, greift am besten zu einer WLAN-IP-Überwachungskamera wie der Netgear Arlo Q. Durch eine magnetische Halterung lässt sie sich problemlos auf- und abbauen. Unser nachfolgender Überblick zeigt alle Vor- und Nachteile der beiden Anschlussmöglichkeiten im Überblick:

Die  Netgear Arlo Q  kostet bei tink 208,95 Euro. (Stand: 19.09.2017)

 

Die Netgear Arlo Q Kamera ist klein genug, um sogar im Bücherregal Platz zu finden

Die Überwachungskamera über WLAN anschließen
+ schnelle Montage da kein Kabel verlegt werden muss
+ kann problemlos an anderem Standort neu platziert werden
- häufigere Verbindungsabbrüche durch unzureichende WLAN-Reichweite, Signalstörungen
- Einschränkung bei Platzierung der Überwachungskamera durch Abhängigkeit an WLAN-Reichweite
- größere Gefahr, gehackt zu werden als bei Kabelverbindung
- kann einfacher gestohlen werden, wenn sie komplett kabellos ist (mit Akku statt Netzteil)

Die Überwachungskamera über LAN oder PoE anschließen
+ keine Verbindungsabbrüche oder Signalstörungen
+ Überwachungskamera lässt sich nicht so leicht hacken wie über Funk
+ eignet sich am besten um mehrere, größere Bereiche zu überwachen
- aufwändigere Montage da Kabel verlegt werden müssen
- es müssen eventuell Löcher für die Kabel gebohrt und Kabelkanäle gelegt werden
- Überwachungskameraamera lässt sich nicht spontan neu platzieren
- PoE: benötigt einen zusätzlichen PoE Switch oder PoE Injektor

Welche Auflösung sollte die Überwachungskamera haben?
Moderne IP-Überwachungskameras bieten heutzutage alle mindestens HD-Auflösung an. Hochpreisige Modelle nehmen oft sogar in Full HD auf und natürlich gibt es auch High-Tech-Sicherheitskameras die 4K-Videos liefern. Letztere finden bei Privatanwendern aber eher selten Verwendung. Der Vorteil einer höheren Auflösung ist, dass sich Details besser erkennen lassen. Aber auch schon eine HD-Auflösung ist mehr als ausreichend, um Gesichter genau erkennen zu können. Eine höhere Auflösung bedeutet schließlich auch größere Datenmengen. Es wird also mehr Speicherplatz benötigt und eine höhere Bandbreite vom Netzwerk gefordert. Häufig lässt sich in der Software der Überwachungskamera nicht nur die Auflösung, sondern auch die Bildrate (fps) selbst festlegen. Diese spielt ebenfalls eine Rolle für die übertragene Datenmenge. Möchte man zum Beispiel hauptsächlich einen Livestream der Überwachungskamera übers Smartphone abgreifen, macht es Sinn eine geringere Auflösung und Bildrate einstellen zu können. So läuft die Übertragung auch über mobiles Internet ruckelfrei.

Die beste Kameraposition nützt nichts, wenn die Videoqualität zu schlecht ist

Wo sind die Videos am besten aufgehoben?
Es gibt Modelle von Überwachungskameras, die ausschließlich auf einer internen Speicherkarte aufzeichnen. Diese wird in der Regel direkt vom Hersteller mitgeliefert. 4GB reichen jedoch oft nur für wenige Dateien, so dass die Aufnahmen immer wieder überschrieben werden müssen. Zum Glück lassen sich die meisten Speicher aber auf eine Größe von bis zu 32 GB erweitern. Nicht zu missachten ist auch der Nachteil, dass die Überwachungskamera von Einbrechern theoretisch einfach mitgenommen werden kann. Dann ist nicht nur die Überwachungskamera, sondern auch jegliche Beweisaufnahme verloren.

Vorsicht ist auch bei Überwachungskameras geboten, in denen die Speicherkarte fest verbaut und nicht entnehmbar ist. Denn in so einem Fall kann der Speicherplatz nicht erweitert werden. Einige Hersteller bieten wegen der genannten Sicherheitslücke auch die Speicherung der Videos auf ihrem Cloud-Server an. Hierzu muss man aber wissen, dass die meisten dieser Angebote mit zusätzlichen Abo-Kosten und/oder Funktionseinschränkungen verbunden sind. Ein schönes Gegenbeispiel ist der kostenlose Cloudspeicher der Arlo Netgear Q, bei der die Daten sogar bis zu sieben Tage kostenlos in der Cloud gespeichert werden.

Nachteil an dieser Methode ist, dass die privaten Daten in „fremden“ Händen liegen und nur über eine Internetverbindung zu erreichen sind. Eleganter sind deshalb Überwachungskameras, die das Video direkt an externe Speicherorte übertragen, wo sie sicherer aufgehoben sind. Das sind in der Regel über ftp angesprochene Speicherorte wie zum Beispiel ein USB-Stick an der FRITZ!Box. So macht es auch die Instar IN-5907 die vollständig auf einen Cloudspeicher verzichtet. Diesbezüglich sollte man vorab also das Datenblatt etwas genauer untersuchen, da solche scheinbaren Details oft nur in einem Nebensatz erwähnt werden.

 

Bewegung erkannt – Gefahr gebannt
Abgesehen von der reinen Videoaufzeichnung ist die Bewegungserkennung die bei weitem wichtigste Funktion, weshalb man sie auch bei (fast) allen Überwachungskameras findet. Aber Bewegungsmelder ist nicht gleich Bewegungsmelder. Es gibt solche, die Bewegungen über einen Infrarot-Sensor registrieren und solche, die eine Bewegung per Software über einen Bildvergleich feststellen. Letztere Methode ist dabei die eindeutig schlechtere, denn sie führt zu sehr häufigen Fehlalarmen. Dieses Merkmal ist uninteressant für diejenigen, die nur einen Livestream ihrer Überwachungskamera sehen wollen. Alle anderen sollten beim Kauf darauf achten, dass es eine Infrarot-basierte Bewegungsmeldung gibt. Alternativ können an vielen Geräten noch ein oder gar mehrere externe Bewegungsmelder angeschlossen werden. Diese können dann auch von der Überwachungskamera unabhängig frei am und im Haus platziert werden. Einige hochpreisigere Modelle wie die Netatmo Welcome können sogar Gesichter unterscheiden und dann entsprechend bei fremden Personen einen Alarm auslösen.

Außerdem sollte man auch darauf achten, ob sich für die Bewegungserkennung verschiedene Empfindlichkeiten einstellen lassen. So vermeidet man eine unnötige Flut an Benachrichtigungen, nur weil der Wind mal etwas stärker weht.

Klare Sicht auch bei Dunkelheit
In Bezug auf den Nachtsichtmodus ist vor allem darauf zu achten, wie viele IR-LEDs verbaut sind und wie hoch die Reichweite der Überwachungskamera bei Dunkelheit ist. Je mehr Infrarotstrahlung ausgesendet wird, umso besser ist das Objekt ausgeleuchtet. Eine Nachtsicht von mindestens 10 Metern ist bei den meisten Modellen gegeben. Damit wird zum Beispiel den Hinterhof oder Vorgarten problemlos abgedeckt. Manche Überwachungskameras lassen sich zudem mit einem Scheinwerfer kombinieren, oder haben sogar bereits einen eingebaut, wie zum Beispiel die Überwachungskamera Netatmo Presence.

Die Netatmo Presence passt auch bei Nacht auf

Welchen Blickwinkel muss die Überwachungskamera abdecken können?
Hier gibt es große Unterschiede bei der Vielzahl von Überwachungskameras auf dem Markt, deshalb lohnt sich ein genauerer Blick in das Datenblatt. Um einen ganzen Raum abzudecken, bräuchte man schon mehrere Überwachungskameras mit einem Blickwinkel von mindestens 60°. Für die Überwachung vor der Haustüre genügt eine Kamera mit mindestens 45°, weniger sollten es aber nicht sein. Sogenannte PTZ-Kameras  (Pan/Tilt/Zoom), sind sogar in der Lage bis zu 360° in einem Stream abzubilden. Sie finden ihren Einsatz am sinnvollsten als Sicherheitskamera in Kaufhäusern und weniger im Smart Home, wo man nur konkrete Bereiche überwachen möchte.

Was ist ONVIF?
Häufig findet man im Datenblatt der Überwachungskamera den Vermerk, dass sie ONVIF kompatibel ist. Dabei handelt es sich um ein Protokoll, dass die Kommunikation der Überwachungskamera zu weiteren Netzwerk-Komponenten und Verarbeitungssoftware auch anderer Hersteller ermöglicht. Das bringt dem Endnutzer gleich mehrere Vorteile. So kann eine Onvif-fähige Kamera bereits vorhandene Überwachungssysteme eines anderen Herstellers ergänzen. Der Nutzer ist flexibler in der Auswahl und Zusammenstellung seiner vernetzten Geräte. Außerdem garantiert eine herstellerunabhängige Verwaltung die Investitionssicherheit. So muss man sich nicht darum sorgen, eventuell keine weiteren Komponenten für sein System zu bekommen, weil der Hersteller nicht mehr liefern kann oder insolvent geht. Für diejenigen, die mehr aus ihren Überwachungskamera-Aufnahmen rausholen wollen, ist Onvif auch deshalb interessant, weil die VMS (Video Management Software) anderer Hersteller oder freie Software zur Aufnahme genutzt kann, die weitere Funktionen mitbringt. Beispiele für VMS sind iSpy, die tinycam Android App oder ONVIF Device Manager oder auch die Synology Surveillance Station.

Mit der Synology Surveillance Station lassen sich mehrere IP-Überwachungskameras verwalten

Rechtliche Rahmenbedingungen bei der Videoüberwachung
Um Rechtskonflikte mit anderen Privatpersonen zu vermeiden, sollte stets darauf geachtet werden, dass die Überwachungskamera nur auf das eigene Grundstück ausgerichtet ist. Sind doch mal Personen zu erkennen und man möchte das Video für andere Zwecke weiterverwenden, müssen die Gesichter so maskiert werden, dass sie nicht mehr zu erkennen sind. Auch Auto-Kennzeichen sollten nicht aufgenommen oder notfalls unkenntlich gemacht werden (§ 6b Bundesdatenschutzgesetz).

Handelt es sich um eine Outdoor-Überwachungskamera, die Daten per Funk überträgt, so sollte auch dringend darauf geachtet werden, dass die Daten nur verschlüsselt übertragen werden um so die Rechte Dritter im Ernstfall nicht zu verletzen. Aber auch bei Indoor-Cams sollte in eigenem Interesse stets auf eine verschlüsselte Datenübertragung geachtet werden.

In Deutschland ist es verboten das Grundstück des Nachbarn mitzufilmen

Optionale Zusatzfunktionen von Überwachungskameras, die sich wirklich lohnen
Maskierung: Wer weiß, dass die eigene Überwachungskamera zwangsweise nicht nur das Privatgrundstück filmt, muss diese Bereiche schwärzen, also maskieren, können. Nur so kann die Privatsphäre der Nachbarn gewahrt und Rechtskonflikte vermieden werden.

Alarmierung: Die meisten Überwachungskameras verschicken eine Benachrichtigung per e-Mail, in manchen Fällen sogar mit einem Schnappschuss der Situation. Viele können zusätzlich Push-Nachrichten aufs Handy senden. Praktisch ist es auch, wenn sich verschiedene Alarmbereiche einstellen lassen, bei denen die Alarmierung erst auslöst.

Alarmsirene: Sie ist vielmehr eine verbaute Komponente als nur eine Funktion. Einige Modelle haben eine Sirene verbaut die bei Bewegung einen Signalton von sich gibt. Für andere Überwachungskameras, lassen sich solche Module auch zusätzlich erwerben. Eine Sirene sollte nur in Kombination mit einem perfekt eingestellten Bewegungsmelder eingesetzt werden. Das schont das Gehör und die Nerven.

Audioaufzeichnung: Viele Überwachungskameras sind mit Mikrofon und Lautsprecher ausgestattet, was eine Zwei-Wege-Audio-Kommunikation ermöglicht. Dadurch kann die Kamera zugleich als Gegensprechanlage verwendet werden. Ist man nicht Zuhause, könnte man zum Beispiel dem Postboten mitteilen, dass er das Paket bei den Nachbarn abgeben darf. Auch eine Nutzung als Babyfon wäre möglich. Für die reine Überwachung eines Bereichs, ist eine Tonaufnahme ein nettes Extra aber nicht unbedingt nötig.

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19.09.2017
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